Wirtschaft

Durststrecke vorbei Startups kommen wieder leichter an Geld

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38 Prozent der befragten Startups sind mit dem Zugang zu Kapital und Investitionen zufrieden.

(Foto: picture alliance / Robert Schlesinger)

Die Geldbeschaffung ist für Startups nicht mehr so schwierig wie noch im Vorjahr. Viele junge Unternehmen haben in den vergangenen Monaten wieder deutlich mehr externes Kapital eingenommen. Bei einem anderen Thema klaffen Wunsch und Wirklichkeit allerdings noch weit auseinander.

Startups kommen wieder leichter an frisches Kapital. Einer Befragung der Unternehmensberatung PwC zufolge hat sich der Zugang der jungen Unternehmen zu Geld seit dem vergangenen Jahr verbessert. 36 Prozent der Befragten nannten die Geldbeschaffung als Stolperstein, sieben Prozentpunkte weniger als im Vorjahr, teilte der Bundesverband Deutsche Startups unter Bezug auf den Deutsche Startup Monitor mit.

Die Umfrage führte der Verband zusammen mit PricewaterhouseCoopers (PwC) und der Universität Duisburg-Essen bei mehr als 2000 Startups durch. 38 Prozent der Befragten sind mit dem Zugang zu Kapital und Investitionen zufrieden. Im Vorjahr waren nur 30 Prozent positiv gestimmt. Grund sei, dass die pandemiebedingten Unsicherheiten bei der Finanzierung geringer geworden seien, hieß es in der Studie. Startups hätten in den vergangenen Monaten wieder deutlich mehr externes Kapital eingenommen.

Allerdings klaffe beim Thema Wagniskapital noch Wunsch und Wirklichkeit weit auseinander. 20 Prozent der jungen Unternehmen finanzierten sich auf diesem Weg, doppelt so viele würden dies aber gerne.

Auch auf strategische Kapitalgeber würden Startups gerne vermehrt zurückgreifen. "Bei Investoren und etablierten Unternehmen setzt sich die Erkenntnis leider nur sehr langsam durch, dass sie von strategischen Investitionen in und Kooperationen mit innovativen Startups stark profitieren können", sagte Florian Nöll von PwC Deutschland.

Quelle: ntv.de, jki/rts

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