Wirtschaft

Batteriefabrik für Europa Tesla-Chef favorisiert deutschen Standort

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Tesla will bis Jahresende über den Standort entscheiden.

(Foto: dycj - Imaginechina)

Der Elektroautobauer Tesla sucht einen europäischen Standort für seine Batterieproduktion. Konzernchef Musk lässt durchblicken, dass er in dieser Hinsicht Deutschland im Auge hat. Denkbar sei ein Werk an der Grenze zu Frankreich.

Tesla-Chef Elon Musk hat Deutschland als möglichen Standort für eine Batteriefabrik in Europa ins Spiel gebracht. Deutschland sei ein Favorit, erklärte Musk per Twitter. "Vielleicht ist es sinnvoll an der deutsch-französischen Grenze in der Nähe der Benelux-Länder", antwortete er auf die Frage eines Followers, ob es nicht taktisch klug wäre, eine europäische Batteriefabrik in Deutschland anzusiedeln.

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Medienberichten zufolge hatte Musk Anfang Juni auf der Hauptversammlung des Elektroautoproduzenten erklärt, bis Ende des Jahres über einen Standort in Europa entscheiden zu wollen. Zudem hatte er angekündigt, eine Batterieproduktion für den chinesischen Markt in Shanghai zu planen. Insgesamt hält Musk weltweit zehn bis zwölf Fabriken nach dem Vorbild der ersten Tesla-Gigafactory im US-Bundesstaat Nevada für erforderlich.

Auch CATL, einer der führenden chinesischen Batteriehersteller, zieht einen deutschen Standort zur Produktion der Elektroaggregate in Betracht. Die Landesregierung Thüringen setzt sich einem Sprecher zufolge dafür ein, dass die Chinesen Erfurt auswählen. Eine Entscheidung wird für Anfang Juli erwartet.

Mit der steigenden Produktion von Elektroautos in Europa steigt der Bedarf an Batteriezellen und Batterien in den kommenden Jahren rapide. Die Autobauer selbst wollen bisher keine Zellen herstellen, obwohl die Bundesregierung und die IG Metall davor warnen, sich hier von ausländischen Herstellern abhängig zu machen.

Quelle: ntv.de, wne/rts

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