Wirtschaft

273 Mal in USA daran beteiligt Teslas bauen trotz Fahrassistenz viele Unfälle

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Bei Unfällen von Fahrzeugen mit Autopiloten in den USA sind Teslas besonders oft beteiligt. Allerdings stellen sie auch die größte Flotte.

(Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild)

Die US-Verkehrsbehörde untersucht, an wie vielen Unfällen Fahrzeuge bei eingeschalteter Fahrassistenz beteiligt sind, und welche Marken es besonders oft trifft. Tesla liegt in dem Ranking deutlich vorn, allerdings stellt der Konzern auch die meisten Fahrzeuge. Konzernchef Musk warb stets für das System.

In den USA waren in den vergangenen zwölf Monaten von Autopiloten gesteuerte Teslas an 273 Unfällen beteiligt. Das macht knapp 70 Prozent der in dem Zeitraum insgesamt 392 gemeldeten Unfälle von Autos mit einem solchen Fahrassistenzsystem aus, wie aus einem Bericht der US-Verkehrsbehörde NHTSA hervorgeht. Allerdings stellt der Elektroautobauer in den USA auch die größte Flotte von Fahrzeugen mit Autopilot.

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Der Bericht der NHTSA umfasst zwischen Juli 2021 und Mitte Mai 2022 gemeldete Unfälle von Autos mit einem Fahrassistenzsystem vom Niveau 2. Das bedeutet, dass das Fahrzeug selbstständig beschleunigen, bremsen und lenken kann, der Fahrer aber weiter aufmerksam bleiben muss. Der Autopilot musste in den 30 Sekunden vor dem Unfall aktiviert sein.

Berücksichtigt wurden zudem nur Unfälle, an denen auch ein Fußgänger, Fahrradfahrer oder Motorradfahrer beteiligt war, oder wenn es einen Todesfall gab oder jemand ins Krankenhaus musste, oder wenn der Airbag aktiviert wurde oder das Fahrzeug abgeschleppt werden musste. Die NHTSA hatte die Autobauer im vergangenen Sommer dazu verpflichtet, entsprechende Unfälle zu melden. Von den elf aufgeführten Herstellern hatten Autos der Marke Honda 90 Unfälle und damit die nach Tesla zweithöchste gemeldete Zahl.

In der Vergangenheit haben immer wieder Unfälle von Teslas mit Autopilot für Schlagzeilen gesorgt. Die NHTSA weitete erst vergangene Woche eine Untersuchung zum Autopilot-System des Elektroautobauers aus. Tesla-Chef Elon Musk argumentiert, die Fahrassistenz senke das Risiko von Unfällen.

Quelle: ntv.de, als/AFP

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