Wirtschaft

"Wird viel mehr Traffic geben" Trump-Kandidatur treibt Social-Media-Aktien

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Trumps Social-Media-Venture Truth Social ist selbst noch nicht an der Börse - aber das Mutterunternehmen verzeichnet bereits steigende Kurse.

(Foto: picture alliance / NurPhoto)

Die Ankündigung von Ex-Präsident Trump, 2024 erneut als Kandidat antreten zu wollen, sorgt auch an der Börse für Bewegung. Unternehmen, die von seiner Kampagne profitieren dürften, verzeichnen steigende Kurse. Darunter die Betreiber von bei Konservativen beliebten Social-Media-Kanälen.

Die erneute Kandidatur Donald Trumps für das Weiße Haus treibt die Aktien der von dem Ex-Präsidenten favorisierten Kommunikationskanäle. Trotz zunehmender Kritik aus den eigenen Reihen warf der Republikaner Trump bei den US-Präsidentschaftswahlen 2024 seinen Hut in den Ring und gab den Startschuss für seine Kampagne. Daraufhin stiegen die Aktien von Digital World Acquisition vorbörslich an der Wall Street um neun Prozent.

Das Börsenvehikel soll Trumps Social-Media-Venture Truth Social an die Börse bringen. "Da Twitter nicht länger seine Plattform ist, um seine Ansichten zu verbreiten, wird es wahrscheinlich viel mehr Traffic und Publicity für Truth Social geben", sagte Craig Erlam, Marktanalyst beim Handelshaus Oanda. "Tatsächlich wird jedes Unternehmen, das seit seinem Ausscheiden aus dem Weißen Haus mit Trump und seinen verschiedenen Projekten verbunden ist, wahrscheinlich viel mehr kostenlose Publicity anziehen, was in den meisten Fällen für ihren Aktienkurs keine schlechte Sache ist."

Softwareentwickler Phunware, der von Trumps Präsidentschafts-Wiederwahlkampagne 2020 mit der Entwicklung einer Telefon-App beauftragt wurde, stieg vorbörslich um 9,2 Prozent. Rumble, eine bei Konservativen beliebte kanadische Videoplattform, legte um 1,6 Prozent zu. Remark Holdings, ein Unternehmen für Lösungen für künstliche Intelligenz, das auf Social-Media-Websites mit dem ehemaligen Präsidenten in Verbindung gebracht wurde, legte um 5,7 Prozent zu. Allerdings gibt es bisher keine Belege für eine Verbindung zwischen Trump und Remark.

Quelle: ntv.de, kst/rts

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