Wirtschaft

Zollstreit mit China Trump: Verhandlung könnte noch platzen

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Der Handelsstreit zwischen den USA und China belastet die Weltwirtschaft seit Monaten.

(Foto: picture alliance/dpa)

Trotz der erzielten Fortschritte im Handelsstreit mit China, dämpft US-Präsident Trump in Hanoi die Hoffnung auf eine baldige Einigung. Er werde nicht davor zurückschrecken, auch die Gespräche mit der Volksrepublik abzubrechen, sollten diese nicht zum Ziel führen.

Nach dem gescheiterten Gipfel mit Nordkorea hat US-Präsident Donald Trump erneut auch ein Platzen der Gespräche zur Lösung des Handelsstreits mit China nicht ausgeschlossen. Er werde auch die Verhandlungen mit der Volksrepublik verlassen, wenn diese nicht zum Ziel führten, sagte Trump in Hanoi. Dort hatte er sich zuvor mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un nicht auf eine gemeinsame Linie zur atomaren Abrüstung einigen können.

Der Handelsstreit zwischen den USA und China belastet die Weltwirtschaft seit Monaten. In der vergangenen Woche hatten sich Delegationen beider Länder getroffen, um über Wege zur Lösung des Konflikts zu verhandeln.

Trump hatte sich danach optimistisch geäußert. Am Donnerstag allerdings hatte der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer gesagt, es seien zwar Fortschritte erzielt worden, aber noch zu früh, um das Ergebnis der Verhandlungen vorherzusagen.

Dies hatte die Stimmung an den Aktienmärkten gedämpft. Trump selbst hatte wiederholt betont, die Gespräche könnten auch scheitern, falls es keine ausreichenden Fortschritte geben sollte. Er hatte zunächst eine Einigungsfrist bis zum 1. März gesetzt, diese dann aber verlängert.

Quelle: n-tv.de, jki/rts

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