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Trump einigt sich mit Konzern Boeing baut neue Air Force One

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Der Konzern teilte auf Anfrage mit, stolz zu sein, die neue Generation der Air Force One bauen zu dürfen.

(Foto: picture alliance / Richard Graul)

Im Dezember 2016 attackiert US-Präsident Trump den Flugzeugbauer Boeing dafür, dass die Kosten für die neue Air Force One außer Kontrolle seien. Jetzt beauftragt er das Unternehmen selbst - für die US-Bürger habe er aber einen gutes Geschäft ausgehandelt.

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Donald Trump hat sich mit Boeing auf einen Deal für die neue Präsidentenmaschine Air Force One geeinigt. Der US-Präsident habe eine informelle Vereinbarung mit dem Flugzeugbauer geschlossen, sagte ein Sprecher des Weißen Hauses US-Medien zufolge in Washington. "Dank der Verhandlungen des Präsidenten wird der Steuerzahler durch den Vertrag mehr als 1,4 Milliarden Dollar sparen."

Von Boeing gab es keine Bestätigung des Kaufpreises für die Entwicklung der beiden Flieger. Der Konzern teilte auf Anfrage lediglich mit, stolz zu sein, die neue Generation der Air Force One bauen zu dürfen. Präsident Trump habe einen "guten Deal" für die US-Bürger ausgehandelt, hieß es in dem Statement weiter.

Trump hatte den Hersteller im Dezember 2016 mit einem Tweet attackiert: "Boeing baut eine brandneue 747 Air Force One für künftige Präsidenten, aber die Kosten sind außer Kontrolle, mehr als vier Milliarden Dollar. Streicht die Order!" Boeing-Chef Dennis Muilenberg versprach danach: "Wir werden es für weniger schaffen." Vor rund einem Jahr hatte Trump sich bereits gerühmt, den Preis um mehr als eine Milliarde gesenkt zu haben und betont, er weigere sich, in einem 4,2 Milliarden Dollar teuren Flugzeug zu fliegen.

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Boeing 382,32

Hintergründe zu den Kosten bleiben jedoch unklar. Im letzten Budget des Pentagons vom 1. Februar waren rund 3,9 Milliarden Dollar veranschlagt worden. Es handelt sich aber um Projektionen, die sich noch ändern können.

Ende ihrer 30-jährigen Lebensdauer

Im Dezember hatten beide Seiten bereits eine Einigung auf die Bestellung von zwei Boeing 747-8 mitgeteilt. Aus Verhandlungskreisen verlautete damals, Boeing habe der Luftwaffe als Sparmaßnahme angeboten, zwei ursprünglich für die pleite gegangene russische Fluggesellschaft Transaero vorgesehene Flugzeuge des Typs zu einem günstigen Preis zu verkaufen. In seiner zivilen Version hat das Langstreckenflugzeug einen Listenpreis von 390 Millionen Euro.

Die Air Force One ist allerdings mit teurer Sicherheits- und Verteidigungstechnik ausgestattet. Außerdem kann die Präsidentenmaschine während des Flugs aufgetankt werden. Die jetzige Flotte geht dem Ende ihrer 30-jährigen Lebensdauer entgegen.

Quelle: n-tv.de, jki/dpa/AFP

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