Wirtschaft

Telefonat mit Xi Trump sieht "große Fortschritte" mit China

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Trump und Xi haben alle Themenkomplexe angesprochen.

(Foto: imago/MediaPunch)

Die USA und China sind mitten in einem Handelskrieg, der weiter zu eskalieren droht. US-Präsident Trump deutet nun eine Lösung an. Der Konflikt lähmt inzwischen das weltweite Wachstum.

US-Präsident Donald Trump hat eine mögliche Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China in Aussicht gestellt. Er habe ein "langes und sehr gutes" Telefonat mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping geführt, twitterte Trump.

"Der Deal geht sehr gut voran." Wenn er zustande komme, werde er sehr umfassend sein, alle Themen sowie alle Gebiete und Knackpunkte behandeln, betonte der US-Präsident. "Große Fortschritte werden erzielt!", schrieb Trump weiter. Laut chinesischen Staatsmedien soll Xi erklärt haben, er hoffe, dass so bald wie möglich ein Abkommen erzielt werde, das für beide Seiten vorteilhaft sei.

China und die USA überziehen sich seit Monaten mit gegenseitigen Sonderzöllen auf eine ganze Reihe von Produkten. Trump hatte den Streit ausgelöst, weil er das große Handelsdefizit der USA mit China abbauen will. Die USA erheben Sonderzölle inzwischen auf Warenimporte aus China im Wert von 250 Milliarden Dollar. Peking revanchierte sich seinerseits mit Vergeltungsmaßnahmen, allerdings nicht im gleichen Wert. Der Handelsstreit drückt nach Auffassung unabhängiger Experten auf die Weltkonjunktur.

In dem Handelsstreit haben Trump und Xi nach ihrem Treffen in Buenos Aires Anfang Dezember eine Pause eingelegt. Sie vereinbarten, die Eskalation bei der Verhängung von Zöllen und Einfuhrbeschränkungen zu stoppen. Die USA verschoben für den 1. Januar geplante neue Zölle, China nahm im Gegenzug den Ankauf von Soja-Bohnen aus den USA wieder auf.

Vertreter der Regierungen der beiden Länder hatten in den vergangenen Wochen miteinander telefoniert. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete, dass eine US-Handelsdelegation in der Woche ab dem 7. Januar nach Peking reisen werde.

Quelle: n-tv.de, jwu/dpa/rts

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