Wirtschaft

Hilfe für die Wirtschaft USA schnüren Paket über vier Billionen Dollar

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Dieser Laden in New York hat wegen der Corona-Krise bis auf Weiteres geschlossen.

(Foto: imago images/Levine-Roberts)

Die US-Wirtschaft ächzt unter der Corona-Pandemie. Damit sie nicht zusammenbricht, kündigt Finanzminister Mnuchin Finanzhilfen an. Neben Unternehmen sollen auch Familien schnelle Unterstützung bekommen. Geplant ist unter anderem eine Einmalzahlung.

Angesichts der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise hat US-Finanzminister Steven Mnuchin ein Soforthilfepaket von vier Billionen Dollar (gut 3,7 Billionen Euro) für Unternehmen in Aussicht gestellt. Gemeinsam mit der US-Notenbank arbeite die Regierung an einem "bedeutenden Paket von bis zu vier Billionen Dollar, das wir zur Unterstützung der Wirtschaft verwenden können", sagte Mnuchin bei "Fox News Sunday".

Der US-Kongress werde hoffentlich am Montag das vorgelegte Maßnahmenpaket verabschieden, erklärte der Finanzminister. Bestandteil solle auch eine Einmalzahlung an Familien sein. Der Betrag könne bei einer vierköpfigen Familie bei rund 3000 Dollar (2790 Euro) liegen.

Mnuchin rechnet nach eigenen Angaben mit einer zehn- bis zwölfwöchigen Krisenphase. Sollte sich herausstellen, dass die Finanzhilfen nicht ausreichten, werde man weitere Maßnahmen beschließen. Die Maßnahmen der US-Zentralbank sollten die Firmen durch die nächsten 90 bis 120 Tage bringen. Mnuchin zeigte sich zuversichtlich, dass es gelinge, die Wirtschaft zu stabilisieren.

In den USA breitet sich das neuartige Coronavirus schnell aus. Laut der Johns-Hopkins-Universität wurden bislang mehr als 26.000 Infektionsfälle gezählt. Zudem wurden mindestens 340 Todesfälle registriert.

Für rund 30 Prozent der Menschen in den USA gelten wegen der Coronavirus-Pandemie bereits Ausgangsbeschränkungen. Betroffen sind mehrere Bundesstaaten und unter anderem die drei größten Städte New York, Los Angeles und Chicago.

Quelle: ntv.de, hul/AFP/rts