Wirtschaft

Versorgung mit Seltenen Erden USA und Australien bündeln ihre Kräfte

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In einem chinesischen Tagebau werden Seltene Erden gefördert.

(Foto: picture alliance/dpa)

Für Hightech-Produkte sind Seltene Erden unverzichtbar. Die USA decken ihren Bedarf größtenteils aus der Volksrepublik. Doch im Zuge des Handelsstreits spekuliert China über eine Export-Begrenzung. US-Präsident Trump will jetzt mit Australien sicherstellen, dass der Weltmarkt trotzdem kontinuierlich versorgt wird.

Unter dem Druck des Handelsstreits mit China schmieden die USA bei der Versorgung mit Seltenen Erden eine Allianz mit Australien. Heute werde US-Präsident Donald Trump gemeinsam mit dem australischen Premierministers Scott Morrison in Washington einen entsprechenden Plan vorstellen, sagte ein US-Regierungsvertreter.

Beide Länder wollen demnach Ressourcen und Expertise zusammen dafür einsetzen, dass der Weltmarkt kontinuierlich mit den begehrten Rohstoffen versorgt wird. Bei Seltenen Erden handelt es sich um 17 chemische Elemente, die für viele Hightech-Produkte wie Smartphones und auch in der Rüstungsindustrie unverzichtbar sind. Die USA decken etwa 80 Prozent ihres Bedarfs aus der Volksrepublik.

Chinas Staatsmedien hatten Ende Mai wegen des Handelskonflikts mit den USA über eine Begrenzung des Exportes spekuliert. Die Regierung in Peking war 2010 nach einem diplomatischen Streit so gegen Japan vorgegangen. Ungeachtet wiederholter Drohungen mit Ausfuhrbeschränkungen verkaufte China zuletzt aber deutlich mehr Seltene Erden ins Ausland.

Quelle: n-tv.de, jki/rts

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