Wirtschaft

Neue Gespräche mit China USA verschieben neue Zollrunde

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(Foto: imago images / VCG)

Im Handelsstreit zwischen den USA und China deutet sich Entspannung an: Die Erhebung neuer Strafzölle auf chinesische Importe erfolgt nun erste kurz vor dem Jahreswechsel. Das rettet vielen Firmen das Weihnachtsgeschäft. Beide Seiten wollen nun weiter verhandeln.

Die US-Regierung wird die Einführung der jüngst angekündigten Strafzölle auf Importe aus China für einige Produktgruppen verschieben. Der ursprünglich für September geplante Zollsatz in Höhe von zehn Prozent soll für Mobiltelefone, Laptops, Monitore, bestimmtes Spielzeug und manche Schuhe und Kleidungsstücke erst ab 15. Dezember gelten, wie der US-Handelsbeauftragte erklärte.

Damit wird das Weihnachtsgeschäft in den USA wohl noch kaum von den Zöllen betroffen sein. Die Kurse an der New Yorker Wall Street erholten sich umgehend. Der Dow Jones legte ebenso wie der Index S&P 500 kräftig zu. Auch der Dax drehte deutlich ins Plus und gewann 0,7 Prozent auf 11.762 Punkte.

Zudem würden bestimmte für die Gesundheit oder die nationale Sicherheit wichtige Produkte permanent von Zöllen ausgeschlossen, hieß es weiter. Eine Aufstellung der ausgenommenen Produkte sollte in Kürze veröffentlicht werden. Zunächst blieb daher unklar, welcher Teil der Importe von den Strafzöllen verschont bleiben würde.

Der US-Handelsbeauftragten Robert Lightizer und US-Finanzminister Steven Mnuchin telefonierten nach Aussagen des Handelsministeriums in Peking mit dem chinesischen Vize-Ministerpräsidenten Liu He. Sie hätten weitere Gespräche vereinbart.

Telefonische Handelsgespräche in zwei Wochen

US-Präsident Donald Trump hatte die Strafzölle von zehn Prozent auf Importe um Wert von rund 300 Milliarden Dollar Anfang August angekündigt. Zuvor waren Handelsgespräche mit China ohne klares Ergebnis zu Ende gegangen. Die bereits bestehenden Strafzölle von 25 Prozent auf Importe im Wert von rund 250 Milliarden Dollar bleiben davon unberührt. Mit der Einführung der neuen Strafzölle sollten fast alle Importe aus China erfasst werden.

Die USA und China wollten bislang im September erneut Gespräche zu einem Handelsabkommen führen. Das chinesische Handelsministerium teilte nun auf seiner Internetseite mit, der chinesische Vizepremierminister Liu He habe mit dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer und Finanzminister Steven Mnuchin telefoniert. Die vorige Gesprächsrunde der beiden Staaten im Juli war ohne konkretes Ergebnis zu Ende gegangen. Trumps Regierung verhängte daraufhin die neuen Strafzölle.

Quelle: n-tv.de, jki/dpa/rts

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