Wirtschaft

Porsche und Rimac übernehmen VW-Konzern stößt Luxusmarke Bugatti ab

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Volkswagen hatte Bugatti 1998 gekauft.

(Foto: REUTERS)

Volkswagen trennt sich von seiner Prestige-Marke Bugatti. In Zukunft liegt der Sportwagenhersteller in den Händen von Porsche und dem kroatischen Autobauer Rimac. Zusammen wollen sie Bugatti elektrisch machen.

Die Luxus-Sportwagenmarke Bugatti verlässt nach mehr als zwei Jahrzehnten den Volkswagen-Konzern. Die VW-Tochter Porsche und der kroatische Elektro-Sportwagenspezialist Rimac hätten Verträge zu einem Gemeinschaftsunternehmen namens Bugatti-Rimac unterschrieben, erklärte Porsche. Daran werde Rimac 55 Prozent halten und Porsche 45 Prozent. Es soll im vierten Quartal an den Start gehen. VW überträgt sein Bugatti-Eigentum dafür an Porsche. Kartellbehörden in mehreren Ländern müssen dem Deal noch zustimmen.

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"Wir bündeln die starke Expertise von Bugatti im Hypercar-Geschäft mit der großen Innovationskraft von Rimac auf dem zukunftsträchtigen Gebiet der Elektromobilität", erklärte Porsche-Chef Oliver Blume. Der künftige Chef Mate Rimac, Gründer und Inhaber des gleichnamigen neuen Mehrheitseigners, erklärte, er wolle den exklusiven Autobauer finanziell erfolgreich und profitabel machen. Einen Börsengang seiner 2009 in einer Garage gegründeten Firma schloss er bei einem virtuellen Pressegespräch aus Dubrovnik nicht aus.

VW-Chef Herbert Diess hatte den Plan eines Gemeinschaftsunternehmens mit Rimac im März angekündigt. Porsche wolle eine starke Rolle als strategischer Gesellschafter einnehmen, erklärte der Stuttgarter Autobauer. Er hatte vor drei Jahren eine Partnerschaft mit Rimac geschlossen und hält mittlerweile 24 Prozent an der Firma.

Bugatti-Rimac soll 430 Beschäftigte haben - 300 am Rimac-Firmensitz in Zagreb und 130 Mitarbeiter der Bugatti-Manufaktur im französischen Molsheim. Erste Modelle sollen ein Bugatti Chiron mit Verbrennungsmotor und der rein elektrische Rimac Nevera sein.

Quelle: ntv.de, jpe/rts

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