Wirtschaft

Summe steigt weiter an VW zahlt Milliarden für Dieselgate-Berater

Auf dem Gelände des VW Werks steht ein Logo von Volkswagen. Foto: Christophe Gateau/Archivbild

Die Dieselgate-Beratungs- und Anwaltskosten gehen in die Milliarden.

(Foto: Christophe Gateau/dpa)

Anwälte und Berater sind teuer - und genau das wird dem Volkswagen-Konzern nun zum Verhängnis: Denn alleine diese Kosten des Dieselskandals belaufen sich auf fast 1,8 Milliarden Euro. Doch es kann sogar noch schlimmer kommen.

Volkswagen hat für Berater und Anwälte, die der Konzern im Zusammenhang mit dem Dieselskandal beauftragt hat, bisher 1,77 Milliarden Euro ausgegeben. Die Summe beinhalte Zahlungen für alle Marken inklusive Audi und Porsche sowie alle Märkte, berichtete das "Handelsblatt". Ein VW-Sprecher bestätigte die Zahl von 1,77 Milliarden Euro.

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Es wird davon ausgegangen, dass die Summe noch steigen wird, da die juristischen Verfahren im Zusammenhang mit dem Abgasskandal noch nicht abgeschlossen sind. Zu den großen Auftragnehmern zählt die US-Anwaltskanzlei Jones Day, die VW im September 2015 mit der Vertretung gegenüber den Strafverfolgungsbehörden in den USA beauftragt hatte. In Deutschland gibt es rund 63.000 Einzelklagen.

Volkswagen hatte zu Jahresbeginn spürbar an Gewinn eingebüßt. Unter dem Strich verdiente der Konzern im ersten Quartal 3,05 Milliarden Euro, nach rund 3,3 Milliarden Euro vor einem Jahr. Dazu trugen auch die Kosten für Rechtsstreitigkeiten rund um die manipulierten Dieselmotoren bei. In der Rechnung seien Kosten für Rechtsanwälte, Vergleiche und ausstehende Verfahren enthalten, hatte VW-Finanzvorstand Frank Witter Anfang Mai gesagt. Insgesamt hat der Skandal Volkswagen bislang rund 30 Milliarden Euro gekostet.

Quelle: n-tv.de, sgu/dpa

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