Wirtschaft

IPO soll 85 Millionen bringen Vapiano will am 27. Juni an der Börse sein

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Vor allem in Frankreich will Vapiano viele neue Filialen eröffnen.

(Foto: picture alliance / Rolf Vennenbe)

Die System-Gastro-Kette Vapiano will mit einem Börsengang Millionen einsammeln und mit dem Geld im Ausland expandieren. Die Erstnotiz soll nun schon Ende des Monats erfolgen.

Der Börsengang des Restaurant-Betreibers Vapiano wird bis zu 200 Millionen Euro schwer. Das Unternehmen legt die Preisspanne auf 21 bis 27 Euro fest. Vapiano selbst sollen rund 85 Millionen Euro aus dem Verkauf von vier Millionen neuen Aktien zufließen, die in die Eröffnung neuer Restaurants und die mögliche Übernahme anderer Ketten gesteckt werden sollen. Darüber hinaus verkaufen die Altaktionäre bis zu 4,3 Millionen Aktien.

Das Unternehmen wird am oberen Ende der Spanne mit bis zu 634 Millionen Euro bewertet. Die Erstnotiz ist für den 27. Juni geplant. Begleitet wird der Börsengang von den Investmentbanken Barclays, Berenberg und Jefferies.

Vapiano will mit dem Geld aus dem Börsengang unter anderem das Frankreich-Geschäft kräftig ausbauen. "In Deutschland sehen wir Potenzial für insgesamt rund 120 Vapiano-Restaurants, und eine ähnliche Größenordnung kann ich mir mittelfristig in Frankreich vorstellen", sagte Vapiano-Chef Jochen Halfmann der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Die Pizza- und Pastakette ist in Frankreich bisher mit zwölf Restaurants vertreten, ein halbes Dutzend ist in der Planung. In Deutschland gibt es bereits 74 Filialen.

Bis Ende 2020 will Vapiano die Zahl seiner Restaurants auf 330 nahezu verdoppeln. "Unser Schwerpunkt bleibt eindeutig Europa", sagte Halfmann. Doch auch in Amerika, wo die Konkurrenz größer ist, rechnet sich Vapiano Chancen aus. "Die Entwicklung der vergangenen zwei Jahre macht uns in Amerika Mut. Der Markt ist für uns wieder interessant."

Quelle: ntv.de, bdk/rts

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