Wirtschaft

Offene Stelle bei Deutscher Bank Werneke soll in Aufsichtsrat einziehen

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Der 54-jährige Werneke steht seit 2019 an der Spitze der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi.

(Foto: picture alliance/dpa)

Eigentlich wäre seine Amtszeit im Aufsichtsrat der Deutschen Bank noch bis 2023 gelaufen. Doch weil Ex-Verdi-Chef Bsirske für die Grünen in den Bundestag einzieht, muss er den Posten räumen. Der Nachfolger für das Kontrollgremium steht schon fest.

Der Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Frank Werneke, soll neues Mitglied im Aufsichtsrat der Deutschen Bank werden. Werneke sei für den vakanten Posten vorgesehen und solle nun gerichtlich bestellt werden, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft.

Der 54-jährige Werneke steht seit 2019 an der Spitze der Gewerkschaft. Er folgt in dem Bank-Gremium auf Ex-Verdi-Chef Frank Bsirske, der bei der Bundestagswahl für die Grünen in das Parlament eingezogen ist. Er hatte sich deshalb Mitte September aus dem Aufsichtsrat der Deutschen Bank zurückgezogen. Der langjährige Chef der Gewerkschaft gehörte seit Mai 2013 dem Aufsichtsrat an. Regulär wäre seine Amtszeit bis zur Hauptversammlung 2023 gelaufen.

Aufsichtsratschef Paul Achleitner begrüßte die Personalie. "Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Frank Werneke", schrieb der 65-Jährige auf dem Netzwerk Linkedin. "Und ich danke Frank Bsirske für seine wertvolle Arbeit als langjähriges Mitglied im Aufsichtsrat der Deutschen Bank. Er hat einen wichtigen Beitrag zum erfolgreichen Umbau der Bank geleistet", schrieb Achleitner.

Nach zehn Jahren als Aufsichtsratschef wird auch Achleitner im kommenden Jahr nach der Hauptversammlung im Mai ausscheiden. Der Präsidial- und Nominierungsausschuss des Aufsichtsrates muss einen Nachfolger für den Chefkontrolleur suchen. Chancen werden Deutsche-Börse-Chef Theodor Weimer eingeräumt. Auch Ex-Volkswagen-Finanzvorstand Frank Witter gilt als möglicher Kandidat für den Aufsichtsratsvorsitz bei dem Frankfurter Dax-Konzern.

Quelle: ntv.de, jki/dpa

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