Wirtschaft

800.000 zusätzliche Stellen Zahl der regulären Jobs steigt weiter

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Immer mehr Arbeitnehmer unterschreiben einen unbefristeten Vertrag.

picture alliance / Jens Kalaene/

Unbefristet, sozialversicherungspflichtig und mehr als 20 Stunden pro Woche: Die Zahl der sogenannten Normalarbeitsverhältnisse in Deutschland ist 2016 höher als im Jahr zuvor.

In Deutschland sind im vergangenen Jahr 808.000 zusätzliche reguläre Jobs entstanden. Die Zahl der Erwerbstätigen in einem sogenannten Normalarbeitsverhältnis - unbefristet, voll sozialversicherungspflichtig mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mehr als 20 Stunden - stieg im Vergleich zum Vorjahr auf 25,6 Millionen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Zugleich erhöhte sich die Zahl der Menschen in sogenannter atypischer Beschäftigung um 121.000 auf 7,7 Millionen. Darunter verstehen die Statistiker Leiharbeiter, befristet oder geringfügig Beschäftigte sowie Arbeitnehmer in Teilzeit mit weniger als 20 Stunden.

Prozentuell ist die Zahl der atypischen Jobs allerdings leicht gesunken. Gut jeder fünfte Erwerbstätige (20,7 Prozent) zwischen 15 bis 64 Jahren ging den Angaben zufolge einer solchen Beschäftigung nach. Im Jahr zuvor waren es 20,8 Prozent.

Der Anteil der Normalarbeitsverhältnisse lag mit 69,2 Prozent ebenfalls in etwa auf dem Vorjahresniveau (68,7 Prozent). Auf Selbstständige entfielen 9,9 Prozent und auf unbezahlt mithelfende Familienangehörige 0,3 Prozent.

Quelle: n-tv.de, uzh/dpa

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