Wirtschaft

"Meta wird 2023 kleiner" Zuckerberg bereitet Mitarbeiter auf Sparkurs vor

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Von Kündigungen spricht Zuckerberg noch nicht, aber es soll bei Meta einen Einstellungsstopp geben.

(Foto: dpa)

Facebook lernt die Grenzen des Wachstums kennen. Das macht sich erst am Umsatz bemerkbar, aber bald auch an der Zahl der Mitarbeiter und der Höhe der Etats. Konzernchef Zuckerberg kündigt der Belegschaft einen Schrumpfungskurs an.

Der Facebook-Konzern Meta steht nach der Abschwächung seines Geschäfts vor Sparmaßnahmen. Gründer und Chef Mark Zuckerberg hat die Mitarbeiter in einer internen Fragerunde auf einen Einstellungsstopp und Etatkürzungen in einigen Bereichen vorbereitet, wie unter anderem der Finanzdienst Bloomberg berichtet.

Meta werde 2023 kleiner sein als in diesem Jahr, sagte Zuckerberg demnach. Meta hatte im vergangenen Quartal den ersten Umsatzrückgang seit dem Börsengang des Facebook-Konzerns 2012 verbucht. Das Management verwies unter anderem auf Konjunktursorgen und Inflation, die Werbekunden sparsamer werden ließen. Er habe auf eine weitergehende Stabilisierung der Wirtschaft gehofft, zitiert Bloomberg Zuckerberg. Die habe sich aber noch nicht eingestellt, weswegen man jetzt "etwas konservativ planen" wolle.

Zugleich macht Facebook und Instagram die Konkurrenz der Video-App Tiktok zu schaffen - und auch Apples Maßnahmen zum besseren Schutz der Privatsphäre auf dem iPhone brachten das Geschäftsmodell unter Druck. Zugleich bringt der Fokus auf virtuelle Welten - das "Metaverse" - Entwicklungskosten in Milliardenhöhe mit sich.

Er habe gehofft, dass die Wirtschaftsentwicklung sich inzwischen stärker stabilisiert hätte, sagte Zuckerberg Bloomberg zufolge. Aber da es nicht danach aussehe, wolle Meta vorsichtiger planen. Quer durch verschiedene Bereiche solle es Etatkürzungen geben. Meta war in den vergangenen Jahren schnell gewachsen, unter anderem auch um Anforderungen zur Sicherheit und zum Herausfiltern von Hassrede zu erfüllen. Zum Stichtag 30. Juni hatte der Konzern 83.553 Mitarbeiter, ein Jahr zuvor waren es erst 63.404.

Quelle: ntv.de, ino/dpa

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