Der Börsen-Tag Adidas freut sich über Erstattung von Tump-Zöllen
Ein Rekordquartal und die Rückerstattung von US-Einfuhrzöllen machen den weltweit zweitgrößten Sportartikelkonzern Adidas zuversichtlicher. Das Unternehmen aus dem fränkischen Herzogenaurach schraubte seine Prognose für den Betriebsgewinn in diesem Jahr 200 Millionen auf rund 2,5 Milliarden Euro nach oben. Dabei profitiert Adidas davon, dass der Konzern rund 200 Millionen Euro der von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle zurückerhalten hat. Ein Gericht hatte sie für unzulässig erklärt.
Zugleich stemmt sich Adidas erfolgreich gegen die schwache Branchenkonjunktur und die Rabattschlacht bei Sportschuhen. Im dritten Quartal kletterte der Umsatz um neun Prozent auf 7,25 Milliarden Euro, währungsbereinigt lag das Plus bei sieben Prozent. Das Betriebsergebnis schnellte um 37 Prozent auf 1,01 Milliarden Euro - der höchste Gewinn der Firmengeschichte in einem Quartal. Vorstandschef Björn Gulden sprach von einem "großartigen Quartal". "Die Investitionen und die Kreativität in unserem Marketing haben unsere Marke stark und Adidas weltweit wieder populär gemacht."