Der Börsen-TagAnthropic-Chef stellt Forderung
Der Chef der KI-Firma Anthropic hat sich dafür ausgesprochen, dass Regierungen gefährliche Künstliche Intelligenz stoppen können sollten. Leistungsstarke KI-Modelle müssten auf Risiken geprüft werden, forderte Dario Amodei. Dabei solle es um Bereiche wie Cybersicherheit, Biowaffen und einen möglichen Verlust der Kontrolle über die Systeme gehen. Das umfasse auch eine automatisierte Weiterentwicklung der Software, die diese Risiken verstärken könnte.
Solche Untersuchungen könnten von einer Regierungsorganisation vorgenommen werden, die etwa einer Flugaufsicht ähnlich wäre, schrieb Amodei. Alternativ könnten es von der Regierung beauftragte private Prüfer sein. Anthropic spricht sich schon länger für eine stärkere Regulierung der KI-Industrie aus und wurde dafür bereits aus Teilen der KI-Branche und dem Weißen Haus kritisiert.