Der Börsen-Tag

Der Börsen-TagAsien-Anleger fürchten "Zenit an den Börsen"

22.05.2018, 08:51 Uhr
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"Zenit an den Börsen" erreicht? Die Einigung im Handelsstreit kann Asiens Anleger nicht lange beflügeln. (Foto: REUTERS)

Gebremste Vorgaben aus Fernost: Im asiatischen Aktienhandel geht es am zweiten Handelstag der Woche leicht nach unten.

  • In Tokio verabschiedet sich der Nikkei-Index 0,2 Prozent im Minus bei 22.960 Punkten in den Feierabend. In Shanghai gibt der Composite-Index knapp 0,2 Prozent nach.

  • Weil die Aktienmärkte in Südkorea und Hongkong feiertagsbedingt geschlossen blieben, fallen die Handelsvolumina vergleichsweise gering aus.

Für Erleichterung sorgen die Aussichten auf eine gütliche Einigung im transpazifischen Handelsstreit: Die USA und China wendeten am Wochenende einen drohenden Handelskrieg vorerst ab. Gegenseitige Zolldrohungen sind vom Tisch. US-Handelsminister Wilbur Ross soll in den kommenden Tagen in die Volksrepublik reisen, um die Grundsatzvereinbarung der Regierungen in verbindliche Abkommen mit betroffenen Unternehmen umzumünzen.

Sorgen gründen sich im asiatischen Handel allerdings auf die weiteren Perspektiven an den Börsen. Zwar blieben die Aussichten für die Weltkonjunktur robust und die Unternehmen hätten im ersten Quartal überwiegend solide Ergebnisse geliefert, fasst Chefanalyst James McGle vom australischen Brokerhaus Argonaut die Überlegungen zusammen. Viele Investoren fürchteten aber, dass der "Zenit an den Börsen" bereits erreicht sei.