Der Börsen-TagBericht: Leica-Verkauf nach China schlägt fehl
Ein Verkauf des Kameraherstellers Leica nach China ist einem Medienbericht zufolge vorerst gescheitert. Der österreichische Milliardär Andreas Kaufmann, dem 55 Prozent von Leica gehören, habe sich gegen den zur Diskussion stehenden Verkauf an den chinesischen Technologieinvestor HSG entschieden, berichtete die "Börsen-Zeitung". Ein Sprecher von Leica wollte den Bericht auf Anfrage nicht kommentieren.
Nach den heute vorgelegten Geschäftszahlen sank der Umsatz von Leica im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025/2026 um 3,8 Prozent auf 573 Millionen Euro. Das Unternehmen sprach von einem robusten Ergebnis in einem von geopolitischen Unsicherheiten, nachteiligen Wechselkurseffekten und verschärften Zollregeln geprägten Umfeld. Im vorherigen Geschäftsjahr war mit 596 Millionen Euro ein Rekordumsatz erzielt worden.