Der Börsen-TagBrent bewegt sich um 105-Dollar-Marke
Die Aussicht auf zusätzliche Diesellieferungen aus Russland lässt die Ölpreise leicht fallen. Die Nordseesorte Brent und US-Leichtöl WTI verbilligen sich jeweils um 1,5 Prozent auf bis zu 105 und 92,17 Dollar je Barrel.
US-Präsident Donald Trump hatte zuvor erklärt, Russland habe zugestimmt, Diesel auf die Weltmärkte zu liefern. Seine Regierung habe die US-Sanktionen gegen russischen Treibstoff vorübergehend aufgehoben. Gleichzeitig blieben die Versorgungsrisiken im Nahen Osten im Fokus der Anleger. "Frische Diesellieferungen aus Russland und stabilere saudische Ströme bringen zwar eine gewisse Entlastung, doch der Markt scheint immer noch mehr über das Risiko weiterer Angriffe auf Schiffe oder Pipelines am Golf besorgt zu sein", sagte der Analyst Tim Waterer vom Brokerhaus KCM Trade.
Die OPEC hatte zudem ihre Prognose für das Wachstum der Ölnachfrage in diesem Jahr auf 400.000 Barrel pro Tag gesenkt. Zu Jahresbeginn war sie noch von 1,4 Millionen Barrel ausgegangen.
