Der Börsen-Tag
19. Februar 2026
imageHeute mit Thomas Badtke und Wolfram Neidhard
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17:38 Uhr

Dax mit dickem Minus - Airbus-Aktie tiefrot

Der deutsche Aktienmarkt hat einen komplizierten Tag hinter sich. Der Dax konnte die eher psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten halten. Im Handel hieß es, dass von der Derivateseite auch im Hinblick auf den kleinen Verfall am Freitag Käufe an den Markt gekommen seien. Ein Eintrüben der geopolitischen Lage dürfte ein erneutes Anlaufen der Unterstützung wahrscheinlich machen.

Der Markt sei zunehmend besorgt über die Möglichkeit eines unmittelbar bevorstehenden US-Einsatzes gegen den Iran, resümierten die Analysten von ING. Bei den jüngsten Gesprächen zum iranischen Atomprogramm in dieser Woche sind laut Weißem Haus zwar Fortschritte erzielt worden, doch in einigen Punkten bestünden weiterhin Differenzen. Der russische Außenminister Sergej Lawrow warnte, dass jeder neue US-Angriff auf den Iran schwerwiegende Konsequenzen haben werde.

So ging Dax mit einem Abschlag von 0,9 Prozent mit 25.044 Punkten aus dem Handel, sein Tagestief lag bei 24.984 Zählern. Der EuroStoxx50 notierte 0,8 Prozent tiefer bei 6056 Stellen.

Auf der Unternehmensseite sorgte im Dax der Ausblick von Airbus für lange Gesichter. Die Titel des europäischen Flugzeugbauers fielen um 6,7 Prozent. Bergab ging es auch für die im MDax notierten Papiere von FlatexDegiro, sie gaben um 8,6 Prozent nach. Der Online-Broker hob die Dividende für 2025 zwar auf rund 30 Cent je Aktie an - nach vier Cent je Aktie im Vorjahr. Die Dividendenrendite bleibe jedoch gering, sagte ein Händler.

Dax mit dickem Minus - Airbus-Aktie tiefrot
17:20 Uhr

Diese Branchen profitieren von der Dollar-Schwäche

Seit Monaten Steht der US-Dollar unter enormem Druck. Welche Konsequenzen hat das für Anleger, die sich im US-Raum engagieren möchten? Welche Branchen von der Dollarschwäche profitieren, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Marcus Hüttinger von der Fondsgesellschaft Gané.

Diese Branchen profitieren von der Dollar-Schwäche
16:53 Uhr

Deutscher Anlagenbauer glänzt mit seiner Rendite

Krones trotzt dem schwachen US-Dollar. Der Umsatz habe im vergangenen Jahr um 7,0 Prozent auf 5,66 Milliarden Euro zugelegt, teilte der weltgrößte Abfüllanlagenbauer mit. Vorgenommen hatte sich Krones sieben bis neun Prozent. Währungsumrechnungseffekte hätten den Umsatz um 99 Millionen Euro dezimiert. Das operative Ergebnis (Ebitda) legte um zwölf Prozent auf 602,3 Millionen Euro zu, die operative Umsatzrendite lag mit 10,6 Prozent in der oberen Hälfte der angepeilten Spanne von 10,2 bis 10,8 Prozent. Unter dem Strich steht ein Nettogewinn von 299,2 Millionen Euro.

Deutscher Anlagenbauer glänzt mit seiner Rendite
16:31 Uhr

Blockade der Straße von Hormus: "Dann steigt der Ölpreis"

Angesichts des Konflikts mit der USA steigt die Gefahr einer Blockade der Straße von Hormus durch den Iran. "Das ist der relevanteste Flaschenhals der Welt. Wenn der dicht ist, hat die gesamte Energieversorgung ein Problem", so der Wirtschafts-Chefkorrespondent von ntv, Ulrich Reitz. Die Folgen würden auch Verbraucher spüren.

Blockade der Straße von Hormus: "Dann steigt der Ölpreis"
16:20 Uhr

Wall Street startet mit Abschlägen

(Foto: picture alliance / Sipa USA)

Den US-Börsen geht auf ihrer Aufholjagd die Puste aus. Nach dreitägiger Gewinnserie im Technologiesektor machten die Investoren überwiegend Kasse. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte stand 0,4 Prozent tiefer bei 49.472 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 und der Index der Technologiebörse Nasdaq gaben je 0,3 Prozent ab auf 6864 und 22.670 Punkte. "Die Stimmung kann sich jeden Tag sehr schnell ändern", sagte Kim Forrest, Gründerin und Investmentexpertin bei Bokeh Capital.

Im Halbleitersektor verloren Nvidia 1,1 Prozent, Micron lagen 2,6 Prozent im Minus. Nach Vorlage von Geschäftszahlen standen die Aktien von Walmart hingegen mehr als zwei Prozent im Plus. Der neue Konzernlenker des Einzelhandelsriesen, John Furner, startete zwar mit einem vorsichtigen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr in seine Amtszeit. Das vierte Quartal lief dank eines florierenden Online-Geschäftes aber besser als erwartet. Im Weihnachtsgeschäft kletterte der Umsatz von Walmart um 5,6 Prozent auf 190,66 Milliarden Dollar.

Wall Street startet mit Abschlägen
15:55 Uhr

Bitcoin fällt weiter - Experte erwartet "tiefere Kapitulation"

Bitcoin gibt um zwei Prozent auf knapp unter 66.000 US-Dollar nach und für Kryptowährungen könnte es bald weiter abwärts gehen, meint Nic Puckrin von Coin Bureau. "Bitcoin hat seinen Bärenmarkttiefpunkt noch nicht erreicht", schreibt Puckrin in einer Research Note. Anzeichen deuteten darauf hin, dass der Bitcoin auf bis zu 55.000 US-Dollar sinken werde, wobei eine "tiefere Kapitulation" bevorstehe, da das Spot-Volumen für den Bitcoin-Handel auf dem niedrigsten Stand seit 2023 sei, meint er. "Es wird wahrscheinlich noch mehr Schmerz geben, es sei denn, wir sehen eine klare Liquiditätsverschiebung in Form von fallenden Zinsen, einem schwächeren Dollar oder signifikanten ETF-Zuflüssen", so Puckrin. Ether verliert 1,5 Prozent auf 1924 Dollar.

Bitcoin fällt weiter - Experte erwartet "tiefere Kapitulation"
15:35 Uhr

Analyst: Schnabel "am meisten 'falkenhaft' agierendes EZB-Ratsmitglied"

Die Sätze am europäischen Geldmarkt zeigen sich auch heute stabil. Die Frage, wer Nachfolger von EZB-Präsidentin Christine Lagarde wird, ist aus Sicht von Rabobank-Volkswirt Bas van Geffen weniger wichtig als zwei andere Personalien mit Bezug zur Notenbank: "Das Ausscheiden und die Nachfolge von Philip Lane und Isabel Schnabel sind für die EZB-Politik im Jahr 2027 und darüber hinaus möglicherweise von größerer Bedeutung", schreibt er in einem Kommentar. Sie hielten derzeit mit den Ressorts Volkswirtschaft und Marktoperationen die Schlüsselportfolios inne, die für die Entscheidungsfindung im EZB-Rat entscheidend seien. "Zudem stufen wir Schnabel derzeit als das am meisten 'falkenhaft' agierende Ratsmitglied ein. Ihr Abgang lässt somit Raum für größere Verschiebungen in der Gesamtausrichtung der Geldpolitik", ergänzt der Ökonom.

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Isabel Schnabel (Foto: picture alliance/dpa)

Tagesgeld: 1,90 - 2,07 (1,90 - 2,07), Wochengeld: 1,93 - 2,10 (1,92 - 2,09), 1-Monats-Geld: 1,95 - 2,13 (1,95 - 2,13), 3-Monats-Geld: 2,02 - 2,20 (2,02 - 2,20), 6-Monats-Geld: 2,06 - 2,26 (2,06 - 2,26), 12-Monats-Geld: 2,16 - 2,35 (2,15 - 2,34), Euribors: 18.02. 17.02. 3 Monate: 2,0060 2,0110, 6 Monate: 2,1410 2,1590, 12 Monate: 2,1980 2,2160

Analyst: Schnabel "am meisten 'falkenhaft' agierendes EZB-Ratsmitglied"
15:26 Uhr

Britischer Investor übernimmt Heidemark

Hier einmal eine Wirtschaftsmeldung abseits der Börse: Der niedersächsische Putenfleischproduzent Heidemark wechselt den Eigentümer. Das bisherige Familienunternehmen werde vom Boparan Private Office mit Sitz im britischen Birmingham erworben, teilte das Unternehmen am Firmensitz in Ahlhorn (Landkreis Oldenburg) mit. Heidemark werde Teil der Storteboom Food Group, die der Holding des Unternehmers Ranjit Boparan gehört.

Alle Standorte und Arbeitsplätze sollen den Angaben zufolge erhalten bleiben. "Die Zusage, dass alle Mitarbeitenden ihre Arbeitsplätze behalten und das Management an Bord bleibt, war uns sehr wichtig", sagte Christopher Kalvelage von der bisherigen Eigentümerfamilie. Auch der Markenname Heidemark solle erhalten bleiben. "Die Perspektiven des neuen Besitzers haben uns, die Familie Kalvelage, sehr überzeugt."

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Christopher Kalvelage ist geschäftsführender Gesellschafter von Heidemark. (Foto: dpa)

Britischer Investor übernimmt Heidemark
15:14 Uhr

Walmarts Ausblick deutlich unter Erwartungen - Aktie fällt

Die Anleger hatten hohe Erwartungen an Walmart für 2026, doch der erste Ausblick des Einzelhändlers für das Jahr dürfte sie enttäuscht haben. Das Unternehmen stellt für dieses Jahr ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 2,75 bis 2,85 US-Dollar in Aussicht und verfehlt damit laut Factset die Erwartungen der Wall Street von 2,97 US-Dollar je Aktie. Walmart prognostiziert zudem einen Anstieg des Nettoumsatzes um 3,5 bis 4,5 Prozent, was unter den Analystenerwartungen eines Anstiegs von 5,9 Prozent liegt. Die Aktie von Walmart fällt vorbörslich um 3,2 Prozent, obwohl der Umsatz im vierten Quartal die Erwartungen übertroffen hat.

Walmarts Ausblick deutlich unter Erwartungen - Aktie fällt
14:52 Uhr

US-Handelsbilanzdefizit steigt im Dezember deutlich

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(Foto: picture alliance / Fotostand)

Das Defizit in der Handelsbilanz der USA ist im Dezember gestiegen. Es betrug nach vorläufigen Berechnungen 70,31 Milliarden Dollar nach revidiert 53,04 (vorläufig: 56,83) Milliarden im Vormonat. Volkswirte hatten mit einem Passivsaldo von 55,50 Milliarden Dollar gerechnet. Die Exporte sanken zum Vormonat um 1,7 Prozent auf 287,29 Milliarden Dollar, während die Einfuhren 357,598 Milliarden Dollar erreichten, ein Plus zum Vormonat von 3,6 Prozent.

US-Handelsbilanzdefizit steigt im Dezember deutlich
14:29 Uhr

Bundesbank: Wirtschaft setzt Aufwärtstrend fort, aber ...

Die deutsche Wirtschaft wird sich nach Prognose der Bundesbank zu Jahresbeginn in der Wachstumsspur halten. "Im ersten Quartal dürfte die Wirtschaft die Expansion fortsetzen, wenngleich nur mit schwacher Dynamik", heißt es in dem Monatsbericht. Sowohl Industrie als auch Exporte dürften zulegen, nachdem sich die Auftragslage zuletzt deutlich gebessert hat. Ab dem Frühjahr erwartet die Bundesbank dann mehr Schwung - "getragen vor allem durch fiskalische Impulse", also staatlichen Investitionen in Infrastruktur und Rüstung.

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Hamburg: Die Container und Krananlagen am Terminal Tollerort sind verschneit. (Foto: dpa)

Aus gesamtwirtschaftlicher Perspektive entfalten steigende Verteidigungsausgaben derzeit aus Sicht von Fachleuten allerdings nur begrenzte konjunkturelle Effekte. Ein erheblicher Teil der zusätzlichen Mittel fließe aktuell in Importe bestehender Waffensysteme, sodass die inländische Wertschöpfung gering bleibe, erläuterten die Volkswirte der BayernLB. Größere positive Effekte auf Wachstum und Innovation dürften sich daher erst mit zeitlicher Verzögerung einstellen - nach dem Aufbau heimischer Produktions-, Forschungs- und Infrastrukturkapazitäten.

Bundesbank: Wirtschaft setzt Aufwärtstrend fort, aber ...
14:15 Uhr

Infineon will mit wichtigsten Führungskräften verlängern

Hier einmal wichtige Personalien: Bei Infineon sollen CEO und CFO fünf Jahre länger im Amt bleiben. Der Halbleiterkonzern beabsichtige, die Verträge von Vorstandschef Jochen Hanebeck sowie von Finanzvorstand Sven Schneider bis Ende März 2032 und bis Ende April 2032 zu verlängern, heißt es in einer kurz vor Beginn der Hauptversammlung verbreiteten Mitteilung des Dax-Konzerns. Der offizielle Aufsichtsratsbeschluss solle im Mai fallen. Planmäßig wären die Verträge am 1. April und 1. Mai nächsten Jahres ausgelaufen.

"Die Infineon Technologies AG liegt in sehr guten Händen, deswegen schaffen wir jetzt frühzeitig Klarheit über die weitere Ausrichtung des Unternehmens", sagte Aufsichtsratschef Herbert Diess. Die beiden Manager hätten das Unternehmen mit wichtigen Investitionen in die technologische Stärke und Fokus auf die Wettbewerbsfähigkeit erfolgreich ausgerichtet.

Infineon will mit wichtigsten Führungskräften verlängern
13:58 Uhr

Knorr-Bremse macht deutlich mehr Gewinn

Der Bahn- und Lkw-Zulieferer Knorr-Bremse erwartet dank seines Konzernumbaus und hoher Auftragsbestände wachsende Erlöse und Gewinne. Der Umsatz soll nach einem Rückgang im vergangenen Jahr nun wieder zulegen und die Umsatzrendite weiter steigen, wie das Unternehmen zur Bilanzvorlage in München ankündigte. Die Knorr-Bremse-Aktie legte um bis zu 2,6 Prozent zu und war damit zeitweise unter den größten Gewinnern im MDax.

Angesichts des schwächelnden Lkw-Markts schrumpfte der Konzernumsatz im vergangenen Jahr um 0,8 Prozent auf 7,81 Milliarden Euro und lag damit am unteren Ende der konzerneigenen Prognose einer Spanne von 7,8 bis 8,1 Milliarden Euro. Die Gewinne legten erwartungsgemäß zu. Das Betriebsergebnis (operatives Ebit) stieg um 5,1 Prozent auf gut eine Milliarde Euro. Damit erreichte die Marge mit 13,0 Prozent die Mitte der in Aussicht gestellten Spanne. Das Ergebnis nach Steuern kletterte um 20,3 Prozent auf 574 Millionen Euro.

Knorr-Bremse macht deutlich mehr Gewinn
13:34 Uhr

Hoher Gaspreis belastet Börsen - Straße von Hormus im Fokus

Für Gegenwind an den europäischen Börsen sorgen die geopolitischen Entwicklungen und die damit steigenden Energiepreise. So steigen die europäischen Erdgaspreise um rund acht Prozent - die Ölpreise klettern auf das höchste Niveau seit Sommer 2025. Händler befürchten, dass eine Eskalation zwischen den USA und dem Iran die LNG-Ströme in der Region stören könnte. Die Gasmärkte sind zunehmend besorgt über Lieferungen durch die Seestraße von Hormus - insbesondere aus Katar, dem zweitgrößten Exporteur weltweit. "Diese Lieferrisiken bauen sich zu einer Zeit auf, in der sich die EU-Gasspeicher weiter leeren und sich einem Füllstand von 30 Prozent nähern", so die ING-Analysten.

Bedeutender-Seeweg-fuer-Oeltanker-die-Strasse-von-Hormus
Bedeutender Seeweg auch für Öltanker: die Straße von Hormus. (Foto: -/The Visible Earth/NASA/dpa)

Der Dax notierte am frühen Nachmittag 0,8 Prozent tiefer bei 25.068 Punkten. Der EuroStoxx50 fiel um ebenfalls 0,8 Prozent auf 6054 Stellen.

Hoher Gaspreis belastet Börsen - Straße von Hormus im Fokus
13:10 Uhr

Wall Street in den Fängen der Geopolitik

Geopolitische Spannungen im Nahen Osten und ein Auslaufen der Erholung im Technologiesektor dürften der Wall Street zunächst Verluste bescheren. Der Aktienterminmarkt lässt auf einen etwas leichteren Handelsbeginn am Kassamarkt schließen. Die USA verlegen derzeit eine massive Luftstreitmacht in den Nahen Osten. Damit bündeln sie in der Region die schlagkräftigste Truppe seit der Invasion des Irak 2003. Die USA sind bereit, gegen den Iran vorzugehen. Präsident Donald Trump hat jedoch noch nicht entschieden, ob er Angriffe anordnen werde. Mit dem Aufmarsch erhöht Trump den Druck auf den Iran bei den laufenden Atom- und Abrüstungsgesprächen. Angesichts der Entwicklung ziehen die Öl- und Goldpreise leicht an - beide Rohstoffe aber eher moderat. Gleichwohl ist Rohöl so teuer wie seit Sommer 2025 nicht mehr.

"Da Inflation und Erschwinglichkeit für das Weiße Haus im Moment im Vordergrund stehen, müssen wir davon ausgehen, dass der Schutz des Ölflusses durch die Seestraße von Hormus eine Priorität ist. Dies bedeutet, dass die Priorität eine diplomatische Lösung ist", sieht Marktstratege Dennis Follmer von Montis Financial die Drohkulisse Trumps eher gelassen.

Wall Street in den Fängen der Geopolitik
12:46 Uhr

Warum Warren Buffetts Entscheidung "goldrichtig" ist

Zum Abschied sortiert der 95 Jahre alte Star-Investor Warren Buffett das Portfolio von Berkshire Hathaway neu und trifft dabei einige spektakuläre Aktienentscheidungen. Darunter auch ein Einstieg bei der "New York Times". Acatis-Geschäftsführer Hendrik Leber erklärt, warum das trotz der totgesagten Print-Branche "goldrichtig" ist.

Warum Warren Buffetts Entscheidung "goldrichtig" ist
12:26 Uhr

Ist der "sichere Hafen" Vergangenheit?

Edelmetalle standen lange Zeit für Stabilität. Doch die jüngsten Preisturbulenzen haben die vermeintlichen Bollwerke erschüttert. Sind sie noch "sichere Häfen" – oder längst Spielball der Spekulation? Warum der Markt plötzlich so nervös reagiert und wie sich Anleger jetzt positionieren sollten, darüber spricht Raimund Brichta mit dem Finanzexperten Nicolas Saurenz.

Ist der "sichere Hafen" Vergangenheit?
12:03 Uhr

Dax rot - Euro stabil - Öl deutlich teurer

Update von der Frankfurter Börse: Nach den Zugewinnen am Mittwoch werden heute wieder verstärkt Gewinne mitgenommen. Der Dax fiel am Mittag um 0,8 Prozent auf 25.070 Punkte. Der EuroStoxx50 notierte 0,6 Prozent tiefer bei 6053 Stellen. Der Euro präsentierte sich stabil bei 1,1788 US-Dollar. Kräftiger höher ging es wegen der Iran-Krise mit den Ölpreisen. Brent und WTI legten um je 1,5 Prozent zu.

Dax rot - Euro stabil - Öl deutlich teurer
11:50 Uhr

Airbus-Aktie schmiert ab

Ein mit Enttäuschung aufgenommener Ausblick für das laufende Jahr bringt die Airbus-Aktie ins Rutschen. Das Papier des europäischen Flugzeugbauers fallen um 6,8 Prozent auf 187,10 Euro und sind damit schwächster Dax-Wert. Für das laufende Jahr hat sich Airbus vorgenommen, 870 (2025: 793) Verkehrsflugzeuge auszuliefern und das bereinigte Ebit auf 7,5 Milliarden Euro zu steigern. Damit liegen die Prognosen laut einem Berenberg-Kommentar und Börsianern unter den Erwartungen. Airbus zufolge bremst die "beträchtliche" Knappheit an Triebwerken des US-Zulieferers Pratt & Whitney die Produktion.

Airbus-Aktie schmiert ab
11:30 Uhr

Air France-KLM erzielt Rekordgewinn - Aktie schießt hoch

Der Luftfahrtkonzern Air France-KLM hat dank einer starken Nachfrage nach teureren Tickets einen Rekordgewinn eingeflogen. Das operative Ergebnis lag 2025 bei mehr als zwei Milliarden Euro, wie das Unternehmen mitteilte. "Unsere Fluggesellschaften haben über 100 Millionen Passagiere befördert und ein operatives Ergebnis von mehr als zwei Milliarden Euro erzielt – eine Premiere in unserer Geschichte", sagte Konzernchef Ben Smith. Das Ergebnis liegt 400 Millionen Euro über dem von 2024 und übertrifft die Erwartungen von Analysten, die laut LSEG-Daten mit 1,88 Milliarden Euro gerechnet hatten. Die Aktie der Airline stieg um fast 15 Prozent. Zu dem unerwartet guten Ergebnis trugen auch gesunkene Treibstoffpreise sowie höhere Einnahmen bei.

Air France-KLM erzielt Rekordgewinn - Aktie schießt hoch
11:08 Uhr

Aktie von Online-Broker FlatexDegiro tiefrot

Der Frankfurter Online-Broker FlatexDegiro kann mit seiner Dividende für 2025 nicht bei den Anlegern punkten. Die Titel rutschen im MDax um 7,7 Prozent ab. Das Unternehmen steigerte zwar im vergangenen Jahr dank guter Geschäfte Umsatz und Ergebnis und hob die Dividende an. Künftig sollen 20 Prozent des Gewinns an die Anteilseigner ausgeschüttet werden. Für 2025 bedeutet dies eine Anhebung der Dividende auf rund 30 Cent je Aktie, nach vier Cent je Aktie im Vorjahr. Dies liege zwar deutlich über den Expertenerwartungen, die Dividendenrendite bleibe jedoch gering, sagte ein Händler.

Aktie von Online-Broker FlatexDegiro tiefrot
10:48 Uhr

"Sichere Häfen": Preise für Edelmetalle ziehen an

Die anhaltenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran lassen Anleger bei Gold und Silber zugreifen. Gold verteuert sich um 0,9 Prozent auf 5021 Dollar je Feinunze, Silber wird mit bis zu 79,15 Dollar je Feinunze 2,6 Prozent höher gehandelt. Die Furcht vor einem Konflikt im Nahen Osten dürfte die Nachfrage nach sicheren Anlagen erhöhen, sagt Kyle Rodda von Capital.com. Bei den jüngsten Gesprächen zum iranischen Atomprogramm in dieser Woche sind laut Weißem Haus zwar Fortschritte erzielt worden, doch in einigen Punkten bestünden weiterhin Differenzen. Der russische Außenminister Sergej Lawrow warnte derweil, dass jeder neue US-Angriff auf den Iran schwerwiegende Konsequenzen haben werde.

"Sichere Häfen": Preise für Edelmetalle ziehen an
10:28 Uhr

Airbus attackiert Zulieferer: Triebwerke bremsen A320-Hochlauf

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(Foto: REUTERS)

Airbus muss das Produktionsziel für seinen Verkaufsschlager A320 erneut verschieben. Der französisch-deutsche Konzern gab dafür dem US-Zulieferer Pratt & Whitney die Schuld, der bei der Produktion von Triebwerken mit MTU Aero Engines zusammenarbeitet.

"Bei der A320-Familie hat die Unfähigkeit von Pratt & Whitney, die Zahl der von Airbus bestellten Triebwerke zuzusagen, negative Auswirkungen auf die Prognose für dieses Jahr und das Tempo des Hochlaufs", hieß es in der Mitteilung. Airbus werde es deshalb bis Ende 2027 nur auf 70 bis 75 A320-Flugzeuge pro Monat bringen, erst danach werde sich die Zahl auf rund 75 einpendeln - den Wert, den Airbus sich eigentlich schon für 2027 vorgenommen hatte. Zurzeit sind es rund 60 Maschinen. Airbus und Pratt & Whitney liegen seit Monaten über Kreuz. Sie haben sich bisher immer noch nicht auf eine Zahl zu liefernder Triebwerke für 2026 und 2027 geeinigt. Normalerweise werden solche Vereinbarungen 18 Monate im Voraus getroffen.

Airbus attackiert Zulieferer: Triebwerke bremsen A320-Hochlauf
10:07 Uhr

Neue Besen kehren gut: Nestle wird umgebaut

Nach einem erneuten Umsatz- und Gewinnrückgang treibt der neue Nestle-Konzernchef Philipp Navratil den Umbau des Nahrungsmittelriesen voran. Nestle befinde sich in fortgeschrittenen Verhandlungen zur Veräußerung des verbleibenden Speiseeisgeschäfts an Froneri, teilte der Hersteller von Nespresso, Maggi und KitKat mit. Für das Mineralwassergeschäft Nestlé Waters & Premium Beverages habe der Konzern im ersten Quartal 2026 mit möglichen Partnern zur Bildung eines Gemeinschaftsunternehmens formell Kontakt aufgenommen. Das Geschäft dürfte ab 2027 nicht mehr Teil des Konzernabschlusses sein.

Navratil will das Geschäft auf die vier Bereiche Kaffee, Produkte für Heimtiere und Nutrition sowie auf führende regionale Positionen im Bereich Kulinarikprodukte und Snacks fokussieren.

Neue Besen kehren gut: Nestle wird umgebaut
09:47 Uhr

Milliardenverlust und Margenprobleme bei Renault

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Renault-Erfolgsmodell: Twingo. (Foto: Renault)

Renault rechnet für dieses Jahr mit weiter sinkenden Margen, da der Konzern eine internationale Expansion und einen wachsenden Anteil am Verkauf von Elektrofahrzeugen anstrebt. Der französische Autobauer und VW-Rivale teilte mit, dass er für 2026 eine operative Konzernmarge von rund 5,5 Prozent erwarte. Im vergangenen Jahr lag sie bei 6,3 Prozent und 2024 bei 7,6 Prozent. Für 2025 hatte der Konzern eine Marge von rund 6,5 Prozent in Aussicht gestellt.

Renault hatte im vergangenen Jahr zugesagt, die Kostensenkungspläne zu beschleunigen, um seine Bilanz zu stützen. Dabei konzentriert sich der Konzern auf allgemeine Kostenreduzierungen und Einsparungen in der Fertigung sowie in Forschung und Entwicklung.

Das Unternehmen wies für das Gesamtjahr einen Nettoverlust von 10,93 Milliarden Euro aus, nach einem Gewinn von 752 Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz stieg um drei Prozent auf 57,92 Milliarden Euro.

Milliardenverlust und Margenprobleme bei Renault
09:33 Uhr

Deutsche Industrie sitzt auf dickem Auftragspolster

Das Auftragspolster der deutschen Industrie ist im Dezember den fünften Monat in Folge gewachsen. Der Bestand an offenen Bestellungen stieg um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Damit sind die Auftragsbücher so gut gefüllt wie seit Oktober 2022 nicht mehr. Verglichen mit dem Vorjahresmonat lag das Plus sogar bei 7,0 Prozent. Die Reichweite des Auftragsbestands stieg im Dezember auf 8,2 Monate - der höchste Wert seit Beginn der Statistik 2015. Der Wert gibt an, wie viele Monate die Betriebe bei gleichbleibendem Umsatz ohne Neugeschäft theoretisch produzieren müssten, um vorhandene Bestellungen abzuarbeiten.

Deutsche Industrie sitzt auf dickem Auftragspolster
09:15 Uhr

Dax kann das Niveau nicht halten

Etwas schwächer startet der Dax in das heutige Geschäft. Er notiert aktuell im Bereich von 25.215 Zählern. Zur Wochenmitte hatte der deutsche Börsenleitindex 1,1 Prozent auf 25.278 Punkte zugelegt und damit die 25.000er-Marke zurückerobert.

"Für etwas Verstimmung haben die Fed-Protokolle gesorgt", kommentiert ntv-Börsenkorrespondent Frank Meyer. "Gleichzeitig spielt auch die Berichtssaison eine Rolle, denn Airbus hat Zahlen geliefert und seine Zulieferer kritisiert", erläutert er. "Die Aktie gibt nach."

Dax kann das Niveau nicht halten
08:58 Uhr

Öl-Investoren sind nervös

Nach dem zuletzt deutlichen Ölpreisanstieg bleiben die Anleger auf der Hut. Das Nordseeöl Brent und das US-Öl WTI verteuern sich wegen der Furcht vor Versorgungsengpässen um jeweils 0,5 Prozent auf 70,67 und 65,54 Dollar je Fass. Gestern waren die Preise bereits um mehr als vier Prozent gestiegen.

Die größte Sorge der Öl-Anleger ist laut Analysten der ANZ, dass eine Eskalation der Spannungen zwischen den USA und Iran den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus beeinträchtigen könnte. Rund 20 Prozent des weltweiten Ölverbrauchs werden über diese Wasserstraße abgewickelt.

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat die USA vor einem neuen Militärschlag gegen den Iran gewarnt und auf ernste Konsequenzen verwiesen. Die USA fordern vom Iran die Aufgabe seines Atomprogramms. Die Regierung in Teheran lehnt dies jedoch ab und bestreitet, die Entwicklung einer Atomwaffe anzustreben.

Öl-Investoren sind nervös
08:38 Uhr

Tech ist wieder trendy

An den Börsen in Ostasien und Australien dominieren positive Vorzeichen. Angeführt werden die Märkte der Region von den Technologiewerten, die wiederum die Erholung ihrer US-Pendants nachvollziehen. Die Börsen in Seoul und Sydney steigen auf Rekordhochs. In Hongkong und Festlandchina ruht der Handel derweil noch wegen der Feiertage zum chinesischen Neujahrsfest.

Am südkoreanischen Aktienmarkt steigt der Kospi nach der Feiertagspause um 2,9 Prozent. Gefragt sind Aktien der Chipbranche. Der Kurs des Indexschwergewichts Samsung Electronics klettert um rund vier Prozent und markierte zwischenzeitlich ein Rekordhoch. SK Hynix gewinnen 1,2 Prozent. An der Technologiebörse Kosdaq war der Handel zwischenzeitlich ausgesetzt, nachdem diese um über 6 Prozent gestiegen war.

Die Börse in Sydney hat den Handel mit einem Plus von 0,9 Prozent beendet. In Tokio geht es mit dem Nikkei 0,8 Prozent aufwärts auf 57.594 Punkte. Auch hier greifen die Anleger bei Chipaktien zu. Advantest fallen gegen die positive Tendenz um 3,1 Prozent, nachdem das Unternehmen mitgeteilt hat, dass es Opfer eines Hackerangriffs geworden ist.

Tech ist wieder trendy
08:21 Uhr

Konjunktur-Rally kommt ins Laufen

Weiter aufwärts dürfte es an den europäischen Börsen gehen. Die Terminkontrakte auf den Dax halten sich komfortabel über der Marke von 25.200 Punkten. Nach einer kleinen Konsolidierung am Vormittag dürfte es vor allem mit den Indizes weitergehen, die mit klassischen Industriewerten bestückt sind wie der Dax. "Der Kursschub gestern dürfte nur der Beginn einer konjunkturgetrieben Rally werden", kommentiert ein Händler. Denn aus Asien seien laufend bessere Signale gekommen, so die Breite des Aufschwungs in allen Sektoren und gerade am Vortag die starken Export-Daten Japans nach China.

Etwas Sorgen macht der zeitweise starke Anstieg im Ölpreis, der das zarte Konjunkturpflänzchen belasten könnte. Allerdings weisen Händler darauf hin, Öl handele nur volatil jeweils nach den Entwicklungen in den Iran/USA-Gesprächen und nicht nach Konjunkturerwartungen.

Zunächst stehen aber Unternehmenszahlen im Fokus, unter anderem von, Renault und Air France-KLM. Konjunkturdaten aus Deutschland kommen mit dem Auftragsbestand und der -reichweite für das verarbeitende Gewerbe im Dezember. In den USA wird vor allem auf die Handelsbilanz für Dezember und Einfluss der Trumpschen Strafzölle geschaut. Daneben steht der Philadelphia-Fed-Index an.

Konjunktur-Rally kommt ins Laufen
08:03 Uhr

HHLA erzielt Umsatz- und Ergebniszuwachs

HHLA hat im abgelaufenen Geschäftsjahr Umsatz und Ergebnis gesteigert. Nach vorläufigen Zahlen stiegen die Erlöse im Konzern um 9,9 Prozent auf 1,756 Milliarden Euro und das Konzern-Betriebsergebnis (EBIT) um 19,5 Prozent auf 161 Millionen Euro, wie der Hamburger Hafenbetreiber mitteilte. Der Konzern-Jahresüberschuss nach Anteilen anderer Gesellschafter sei - stark belastet durch steuerliche Einmaleffekte - von 33 auf 10 Millionen Euro gesunken. Daher solle für A-Aktien keine Dividende ausgeschüttet werden.

Im börsennotierten Teilkonzern Hafenlogistik stiegen die Umsatzerlöse den Angaben zufolge um 10,1 Prozent auf 1,719 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) erhöhte sich um 22,8 Prozent auf 145 Millionen Euro.

HHLA erzielt Umsatz- und Ergebniszuwachs
07:47 Uhr

"Unfähigkeit": Airbus kritisiert Zulieferer

Airbus muss das Produktionsziel für seinen Verkaufsschlager A320 erneut verschieben. Der französisch-deutsche Flugzeugbauer gab dafür dem US-Zulieferer Pratt & Whitney die Schuld, der bei der Produktion von Triebwerken mit der Münchner MTU Aero Engines zusammenarbeitet. "Bei der A320-Familie hat die Unfähigkeit von Pratt & Whitney, die Zahl der von Airbus bestellten Triebwerke zuzusagen, negative Auswirkungen auf die Prognose für dieses Jahr und das Tempo des Hochlaufs", hieß es. Airbus werde es deshalb bis Ende 2027 nur auf 70 bis 75 A320-Flugzeuge pro Monat bringen, erst danach werde sich die Zahl auf rund 75 einpendeln - den Wert, den Airbus sich eigentlich für 2027 vorgenommen hatte. Zurzeit sind es rund 60 Maschinen.

Airbus und Pratt & Whitney (P&W) liegen seit Monaten über Kreuz. Sie haben sich bisher immer noch nicht auf eine Zahl zu liefernder Triebwerke für 2026 und 2027 geeinigt. Normalerweise werden solche Vereinbarungen 18 Monate im Voraus getroffen.

"Unfähigkeit": Airbus kritisiert Zulieferer
07:29 Uhr

Kupferpreis fällt

Der Kupferpreis gibt im asiatischen Handel nach. Der Dreimonatskontrakt an der London Metal Exchange fällt um 0,4 Prozent auf 12.861,50 US-Dollar je Tonne. Steigende Börsenlagerbestände und eine schwache Nachfrage dürften die Preise für das Basismetall in dieser Woche unter Druck halten, so Analysten von ANZ Research. Die Spot-Prämien in China seien vor den Feiertagen zum Mondneujahr zurückgegangen, was auf eine schwächere Nachfrage hindeute, fügen sie hinzu.

Kupferpreis fällt
07:07 Uhr

"Wir brauchten gute Nachrichten"

Die asiatischen Börsen profitieren von Kursgewinnen bei Technologiewerten an der Wall Street. Anhaltende Spannungen zwischen den USA und dem Iran stützen zugleich die Öl- und Goldpreise. Der Handel ist wegen der Feiertage zum chinesischen Neujahrsfest ausgedünnt - die Märkte in Hongkong, China und Taiwan bleiben geschlossen. Die Stimmung hellte sich nach der Nachricht auf, dass der Chip-Konzern Nvidia einen mehrjährigen Liefervertrag mit Meta Platforms über Millionen von KI-Chips abgeschlossen hat. "Wir brauchten gute Nachrichten. Es gab ein allgemeines Gefühl der Schwäche im Technologiesektr", sagte Tony Sycamore, Marktanalyst bei IG.

In Tokio legt der Nikkei-Index 0,85 Prozent auf Punkte zu. Der südkoreanische Kospi springt etwa drei Prozent auf ein Rekordhoch. Der MSCI-Index für die asiatisch-pazifische Region ohne Japan gewinnt 0,5 Prozent.

"Wir brauchten gute Nachrichten"
06:52 Uhr

Ebay schluckt Mode-Marktplatz

Ebay zeigt sich für das laufende Quartal optimistischer als die Analysten. Zudem übernimmt der Konzern den Mode-Marktplatz Depop für fast 1,2 Milliarden Dollar. Ebay erwarte für das erste Quartal einen Umsatz zwischen drei und 3,05 Milliarden Dollar, teilte der Online-Marktplatzbetreiber mit. Analysten hatten im Schnitt mit 2,80 Milliarden gerechnet. Zum Kauf von Depop hieß es, die Firma habe eine "starke Dynamik in der Kategorie Secondhand-Mode". Das werde die Reichweite von Ebay bei jüngeren, modebewussten Verbrauchern verbessern und die Präsenz in einem der dynamischsten Bereiche des Wiederverkaufs ausbauen. Ebay-Aktien stiegen nachbörslich um rund sieben Prozent.

Ebay schluckt Mode-Marktplatz
06:35 Uhr

Das ist los im frühen Devisengeschäft

Im asiatischen Devisenhandel festigt sich der Dollar nach den Protokollen der jüngsten Fed-Sitzung, die zeigen, dass die Notenbanker mit Zinssenkungen nicht eilen. Der Dollar gewinnr 0,1 Prozent auf 154,80 Yen. Das britische Pfund fällt auf ein Einmonatstief von 1,3488 Dollar. Der Euro kämpft unter der Marke von 1,18 Dollar und notiert zuletzt bei 1,1791 Dollar.

Das ist los im frühen Devisengeschäft
06:18 Uhr

Fed-Zinserhöhungen sind nicht ausgeschlossen

Die US-Notenbank Federal Reserve ist sich über den künftigen Zinskurs uneins. Einige Währungshüter schließen sogar weitere Zinserhöhungen nicht aus, sollte die Inflation hoch bleiben. Das geht aus dem Protokoll der Zinssitzung von Ende Januar hervor. Andere Notenbanker halten dagegen an der Erwartung von Zinssenkungen fest.

Bei der Sitzung am 27. und 28. Januar hatten sich die Währungshüter fast einstimmig dafür ausgesprochen, den Leitzins in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent zu belassen. Die beiden Fed-Gouverneure Christopher Waller und Stephen Miran stimmten jedoch dagegen. Mehrere Teilnehmer erklärten dem Protokoll zufolge, dass auch Zinserhöhungen wieder möglich seien, sollte die Inflation über dem Fed-Zielwert von zwei Prozent verharren.

Fed-Zinserhöhungen sind nicht ausgeschlossen
06:00 Uhr

Der Dax - Überflieger oder Bruchpilot?

Und da hat er sie wieder: Der Dax ist zur Wochenmitte mit Schwung über die 25.000er-Marke geklettert, notierte im Verlauf so hoch wie seit knapp vier Wochen nicht und schloss mit einem Aufschlag von 1,1 Prozent und 25.278 Punkten. Bereits im Plus gestartet, stützten am Nachmittag auch steigende Kurse an der Wall Street.

Heute veröffentlicht die Bundesbank ihren Monatsbericht, in dem die Wirtschaftslage in Deutschland um die Jahreswende erläutert wird. Das Bruttoinlandsprodukt war von Oktober bis Dezember um 0,3 Prozent zum Vorquartal gestiegen. Die Bundesregierung rechnet für das laufende Jahr mit einem Wachstum von 1,0 Prozent. Erste Indikatoren deuten auf einen verhaltenen Start ins Jahr hin.

Unternehmensseitig legt der europäische Flugzeugbauer Airbus auf seiner Bilanzpressekonferenz in Toulouse Rechenschaft über das vergangene Jahr ab. Das im Dezember wegen der anhaltenden Probleme mit Zulieferteilen zurückgenommene Auslieferungsziel hat Airbus mit 793 Flugzeugen im Endspurt noch erreicht. Nun ist die Frage, ob das auf Kosten des bereinigten Gewinns vor Zinsen und Steuern (Ebit) gegangen ist, der rund sieben Milliarden Euro erreichen sollte. Airbus profitiert seit Jahren von der Krise des US-Rivalen Boeing, der 2025 aber zum ersten Mal seit sechs Jahren mehr Bestellungen eingeheimst hat. Gefragt wird Airbus-Chef Guillaume Faury sicher auch nach der Zukunft des europäischen Kampfjet-Projekts FCAS, das in der Schwebe ist.

Die komplette Wirtschaftsterminübersicht für diese Woche finden Sie hier.

Der Dax - Überflieger oder Bruchpilot?