Der Börsen-Tag
2. Januar 2025
imageHeute mit Thomas Badtke und Wolfram Neidhard
Zum Archiv
17:40 Uhr

DAX schließt fast auf Tageshoch über der 20.000er-Marke

Am deutschen Aktienmarkt wurde zum Jahresauftakt größtenteils mit angezogener Handbremse gefahren. Erst nach der positiven Handelseröffnung in den USA kam etwas Stimmung in die Bude. Die Umsätze wie auch die Nachrichtenlage waren dünn, erst in der kommenden Woche sollten die Umsätze wieder anziehen.

Der DAX ging 0,6 Prozent fester mit 20.024,66 Punkten aus dem Xetra-Handel, das Tageshoch lag bei 20.024,79 Zählern. Der EUROSTOXX50 notierte 0,3 Prozent höher bei 4910 Stellen.

Aus China gab es schwache Wirtschaftsdaten. Der Caixin-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe hat sich im Dezember auf 50,5 weiter abgeschwächt und lag damit nur noch knapp über der Expansionsschwelle. Die offiziellen Daten vom Dienstag hatten ebenfalls eine Abschwächung gezeigt.

Mit plus 3,7 Prozent gehörte das Schwergewicht Airbus zu den DAX-Tagesgewinnern. Das Sentiment wird unter anderem gestützt von der nicht abreißenden Serie negativer Nachrichten rund um den Konkurrenten Boeing. Bei dem schweren Flugunglück des Billigfliegers Jeju Air kurz vor dem Jahreswechsel in Südkorea war eine Boeing 737-800 im Einsatz. Daneben hat sich Jefferies positiv zu den Airbus-Auslieferungen im vierten Quartal geäußert, gestützt vor allem auf ein starkes Wachstum der A320-Familie.

DAX schließt fast auf Tageshoch über der 20.000er-Marke
17:22 Uhr

AirBaltic streicht Tausende Flüge - Probleme bei Triebwerkswartung

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(Foto: picture alliance / NurPhoto)

Die lettische Fluggesellschaft AirBaltic wird im Sommerflugplan zahlreiche Flüge streichen. Grund dafür sind Verzögerungen bei Inspektionen und der Wartung durch den Triebwerkshersteller Pratt & Whitney, eine Tochtergesellschaft des US-Konzerns RTX. Die Fluggesellschaft wird 19 Strecken aus dem Programm nehmen und die Flugfrequenz auf 21 weiteren Strecken reduzieren, wie AirBaltic mitteilte. Insgesamt würden 4670 Flüge gestrichen.

Neben AirBaltic sind auch andere Fluggesellschaften von den Wartungsproblemen betroffen, darunter Betreiber von Airbus-Flugzeugen mit Pratt-&-Whitney-Triebwerken wie Wizz Air. Bereits im vergangenen Jahr hatte British Airways wegen Lieferverzögerungen bei Triebwerksteilen des Herstellers Rolls-Royce Anpassungen an seinem Flugplan vornehmen müssen.

AirBaltic streicht Tausende Flüge - Probleme bei Triebwerkswartung
17:04 Uhr

Warum der regelmäßige Blick ins Depot lohnen kann

Viele Anlegerinnen und Anleger haben in den vergangenen Jahren satte Gewinne eingefahren. Und dabei reichte es oft, die Gewinne einfach laufen zu lassen. Aber nur wenigen ist bewusst, dass mit steigenden Gewinnen auch die Risikoposition steigt. Wer sein Risiko im Griff behalten will, sollte also regelmäßig in sein Depot schauen, um gegebenenfalls gegenzusteuern. Worum es bei diesem sogenannten Rebalancing genau geht, darüber hat Friedhelm Tilgen mit Markus Jordan vom Finanzportal extraETF gesprochen.

Warum der regelmäßige Blick ins Depot lohnen kann
16:33 Uhr

US-Dollar im Aufwind - Euro nähert sich Parität

Der US-Dollar ist deutlich zum Euro und zu einem Korb aus diversen Währungen auf den höchsten Stand seit zwei Jahren gestiegen. Anleger wetten darauf, dass die US-Notenbank 2025 die Zinsen langsamer senken wird. Am Markt geht man davon aus, dass der designierte US-Präsident Donald Trump mit seinem angekündigten politischen Kurs, der höhere Zölle und Steuersenkungen vorsieht, die Inflation anheizt und damit etwaigen Zinssenkungen Grenzen setzt. Dazu kommt eine starke heimische Wirtschaft. Der Dollarindex stieg um 0,2 Prozent auf 108,70. Der Euro fiel am späten Nachmittag auf 1,0286 Dollar.

Euro / Dollar

US-Dollar im Aufwind - Euro nähert sich Parität
16:13 Uhr

Wall Street startet optimistisch ins neue Jahr

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(Foto: REUTERS)

An der Wall Street geht es am ersten Börsentag 2025 nach oben. Der Dow-Jones-Index und der breiter gefasste S&P 500 notierten zur Eröffnung am Donnerstag jeweils rund ein halbes Prozent höher bei 42.831 und 5916 Punkten. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann knapp ein Prozent auf 19.500 Zähler.

Für gute Stimmung sorge die anhaltende Hoffnung auf eine Belebung des US-Wirtschaftswachstums unter dem designierten US-Präsidenten Donald Trump, sagte Susannah Streeter, Managerin beim Finanzdienstleister Hargreaves Lansdown. "Anleger hoffen auf ein Goldlöckchen-Szenario, da Trump niedrigere Steuern und Deregulierung versprochen hat." Doch die Expertin mahnte zur Vorsicht: Sollten die von Trump angekündigten Zölle neue Handelskriege auslösen, dürfte die positive Entwicklung am US-Aktienmarkt schnell zu Ende gehen.

Wall Street startet optimistisch ins neue Jahr
15:50 Uhr

Tesla liefert 2024 zum ersten Mal seit Jahren weniger aus - Aktie verliert stark

Der E-Autopionier Tesla hat 2024 auf Jahresbasis zum ersten Mal seit mehr als einem Jahrzehnt weniger Fahrzeuge ausgeliefert als im Vorjahr. Tesla lieferte im vierten Quartal 495.570 Autos aus und stützte sich dabei stark auf Werbeaktionen wie zinslose Finanzierungsangebote und kostenloses Supercharging, um Käufer zu locken. Das Ergebnis, ein Quartalsrekord, lag um etwa zwei Prozent über dem des Vorjahres, verfehlte aber die rund 515.000 Fahrzeuge, die Tesla im vierten Quartal hätte verkaufen müssen, um das Ergebnis von 2023 auf Gesamtjahresbasis zu übertreffen. Besonders unter Druck ist Tesla in Europa, wo die Nachfrage nach Elektroautos geschrumpft ist. Dort konnte das Modell Enyaq von Skoda das Model Y von Tesla als verkaufsstärkstes Elektrofahrzeug ablösen. In China bekommt Tesla die verschärfte Konkurrenz heimischer Hersteller sowie eine schwächere Kauflust der Kunden zu spüren.

Im gesamten Jahr 2024 lieferte Tesla weltweit 1,79 Millionen Fahrzeuge aus, etwa ein Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Das Unternehmen plant, die Ergebnisse für das vierte Quartal am 29. Januar zu veröffentlichen. Die Tesla-Aktie fiel um 8,4 Prozent.

Tesla liefert 2024 zum ersten Mal seit Jahren weniger aus - Aktie verliert stark
15:36 Uhr

Was bringt das neue Börsenjahr? "Small Caps könnten laufen"

Wie sollten sich Anleger für das kommende Jahr aufstellen? Mit Blick auf das vergangene Börsenjahr betont Kapitalmarktstratege Stefan Riße, dass Aktien "der beste Inflationsschutz" waren - doch auch bei den kleinen, notierten Unternehmen sieht er Potenzial.

Was bringt das neue Börsenjahr? "Small Caps könnten laufen"
15:11 Uhr

China verhängt Ausfuhrkontrollen gegen US-Rüstungskonzerne

China hat mehrere US-Rüstungsfirmen mit Ausfuhrkontrollen belegt. Nach Angaben des Handelsministeriums ist damit ab sofort die Lieferung von Gütern verboten, die sowohl zivil als auch militärisch einsetzbar sind. Peking begründete die Maßnahme mit dem Schutz nationaler Interessen und Sicherheit sowie der Erfüllung internationaler Verpflichtungen. Die Export-Beschränkungen gelten für insgesamt 28 US-Firmen.

Betroffen sind der Behörde zufolge unter anderem mehrere Abteilungen der Rüstungskonzerne Lockheed Martin, Raytheon und General Dynamics. Einen Großteil davon setzte das Handelsministerium auf eine weitere Liste "nicht zuverlässiger Firmen", wie aus einer zweiten Mitteilung hervorging. Dadurch könnten die Unternehmen etwa nicht mehr in China investieren, und ihre hochrangigen Manager dürfen nicht in die Volksrepublik einreisen.

China verhängt Ausfuhrkontrollen gegen US-Rüstungskonzerne
14:45 Uhr

US-Pharmaaktie nach gescheiterter Medikamentenstudie im freien Fall

Die Aktie des US-Pharmakonzerns Neumora Therapeutics ist nach einer gescheiterten Medikamentenstudie auf Talfahrt. Das Papier des Unternehmens aus Massachusetts verliert im vorbörslichen Handel an der Wall Street mehr als 80 Prozent. Neumoras experimentelles Medikament zur Behandlung von Depressionen habe das Hauptziel einer Studie im Spätstadium verfehlt, teilte das Unternehmen mit. Das Präparat Navacaprant erwies sich demnach zwar als sicher und gut verträglich, aber es linderte keine Depressionssymptome wie Traurigkeit, Schlafstörungen und pessimistische Gedanken.

US-Pharmaaktie nach gescheiterter Medikamentenstudie im freien Fall
14:32 Uhr

Analyst erwartet niedrigere HVPI-Kernteuerung in Deutschland

Deutsche-Bank-Analyst Sebastian Becker rechnet damit, dass der Harmonisierte Verbraucherpreisindex in Deutschland im Dezember mit einer Jahresrate von 2,6 (November: 2,4) Prozent gestiegen ist. Wie Becker in einem Ausblick auf die Veröffentlichung der deutschen Verbraucherpreisdaten am kommenden Montag schreibt, prognostiziert er außerdem einen Rückgang der HVPI-Kernteuerung auf 3,0 (3,1) Prozent.

"Die Prognose einer insgesamt höheren Inflation beruht hauptsächlich auf Entwicklungen bei Energie- und Nahrungsmittelpreisen", schreibt er. Im Januar wird die Teuerungsrate nach seiner Einschätzung bei rund 2,5 Prozent liegen.

Analyst erwartet niedrigere HVPI-Kernteuerung in Deutschland
14:10 Uhr

Neues vom Geldmarkt

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(Foto: picture alliance / blickwinkel/McPHOTO/H. Richter)

Die Sätze am europäischen Geldmarkt präsentieren sich am ersten Handelstag des neuen Jahres wenig verändert. Ein Marktteilnehmer spricht von einem ruhigen Geschäft. In den längeren Terminen ist dagegen Abgabebereitschaft zu erkennen.

Hier die jüngsten Daten: Tagesgeld: 2,90 - 3,10 (2,80 - 3,15), Wochengeld: 2,90 - 3,10 (2,90 - 3,10), 1-Monats-Geld: 2,90 - 3,12 (2,92 - 3,16), 3-Monats-Geld: 2,70 - 3,00 (2,74 - 3,00), 6-Monats-Geld: 2,51 - 2,78 (2,51 - 2,78), 12-Monats-Geld: 2,36 - 2,64 (2,37 - 2,65), Euribors: 3 Monate: 2,7360 (2,6780), 6 Monate: 2,5620 (2,5620), 12 Monate: 2,4480 (2,4540)

Neues vom Geldmarkt
13:46 Uhr

DIW-Chef erwartet keine Massenarbeitslosigkeit in Deutschland

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) sieht die aktuellen Beschäftigungsverluste in manchen Branchen als wichtige Anpassung der Volkswirtschaft und rechnet nicht mit einem deutlichen Anstieg der Arbeitslosenzahlen. DIW-Präsident Marcel Fratzscher sagte im Deutschlandfunk, dass sein Institut mit einem "sehr geringen" Anstieg rechne. Anders als vor 20 Jahren, als Deutschland der "kranke Mann Europas" gewesen sei, habe man nicht mit Massenarbeitslosigkeit zu kämpfen.

DIW-Chef erwartet keine Massenarbeitslosigkeit in Deutschland
13:22 Uhr

In Norwegen werden fast nur noch E-Autos verkauft - EU hinkt hinterher

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Großparkplatz für Elektroautos in Oslo. (Foto: picture alliance / Sigrid Harms/dpa)

Norwegen ist bei der Umstellung auf Elektromobilität fast am Ziel. 2024 wurden fast 90 Prozent der verkauften Neuwagen ausschließlich von einem Elektromotor angetrieben, wie aus Daten der dortigen Straßenverkehrsbehörde hervorgeht. Ihr Anteil lag mit 88,9 Prozent um 6,5 Prozentpunkte höher als im Vorjahr. "Norwegen wird das erste Land der Welt sein, das Diesel- und Benzinfahrzeuge so ziemlich vom Neuwagenmarkt nimmt", sagte Christina Bu, Chefin des norwegischen Elektroauto-Verbandes. Das skandinavische Land hat es sich zum Ziel gesetzt, ab 2025 nur noch Elektroautos neu auf den Markt zu bringen. Die meistverkaufte Marke war Tesla, gefolgt von Volkswagen und Toyota.

In der EU schwächelt der Elektroautomarkt dagegen. Allein im November wurden 9,5 Prozent weniger Elektroautos verkauft als vor Jahresfrist; Zahlen für das Gesamtjahr liegen noch nicht vor.

In Norwegen werden fast nur noch E-Autos verkauft - EU hinkt hinterher
13:02 Uhr

Großer Optimismus in China bei Robotaxis

Der chinesische Markt für die Herstellung von Robotaxis und die entsprechenden Autokomponenten könnte nach Einschätzung der Analysten von Daiwa bis 2026 ein Volumen von 160 Milliarden Yuan (21 Milliarden Euro) erreichen. Die Volksrepublik stehe kurz vor der groß angelegten Kommerzialisierung von Robotaxis. Diese würden wahrscheinlich letztendlich herkömmliche Fahrdienste ersetzen und könnten sich künftig auch auf den Markt für Privatfahrzeuge auswirken.

Der Sektor dürfte das Wachstum in verschiedenen Branchen vorantreiben, darunter Automobilherstellung, Autokomponenten, Softwarelizenzen, Anwendungen und Fahrdienste.

Großer Optimismus in China bei Robotaxis
12:49 Uhr

Wall Street ist freundlich gestimmt

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(Foto: dpa)

An den US-Börsen zeichnet sich ein positiver Start in das neue Jahr ab. Der S&P-Future tendiert vorbörslich 0,6 Prozent höher, der Nasdaq-Future legt um 0,8 Prozent zu. Damit dürften die Kurse einen Teil der Verluste wettmachen, die sie an den letzten Handelstagen des alten Jahres verzeichnet hatten. Stützend dürften dabei leicht sinkende Anleiherenditen wirken. Beobachter rechnen allerdings mit dünnen Umsätzen, da aufgrund der verkürzten Handelswoche viele Marktteilnehmer vermutlich noch im Urlaub seien.

Unternehmensnachrichten von Rang gibt es nicht. Dafür müssen die Anleger einige Konjunkturdaten verarbeiten. Auf der Agenda stehen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe aus der Vorwoche, der Dezember-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in zweiter Lesung und die Bauausgaben aus dem November.

Wall Street ist freundlich gestimmt
12:28 Uhr

Bitcoin steigt wieder deutlich

Bitcoin steigt leicht, befindet sich aber weiterhin deutlich unter dem Rekordhoch von 108.379 US-Dollar. Viele Analysten gehen davon aus, dass die Konsolidierung der wichtigsten Kryptowährung nur von kurzer Dauer sein wird. Seit Donald Trumps Sieg bei den US-Präsidentschaftswahlen im November ist Bitcoin um mehr als 40 Prozent gestiegen. Trumps Versprechen, die USA zur Krypto-Hauptstadt der Welt zu machen, hat den Sektor beflügelt. Bitcoin steigt um 2,1 Prozent auf 96.480 Dollar.

Bitcoin steigt wieder deutlich
12:05 Uhr

DAX erst über 20.000, dann im Minus

Kurzes Update vom Handel an der Frankfurter Börse: Der Ausflug des DAX über die Marke von 20.000 Punkten war nur von sehr kurzer Dauer. Der deutsche Leitindex notierte am Mittag 0,3 Prozent tiefer bei 19.854 Punkten. Der EUROSTOXX50 sackte kräftiger ab: um 0,8 Prozent auf 4856 Stellen.

DAX erst über 20.000, dann im Minus
11:49 Uhr

Experte: Autobau-Boom in China - Produktion in Deutschland etwas höher als die von BYD

Im vergangenen Jahr sind in China mehr als 30 Millionen Fahrzeuge produziert worden. Das geht aus einer Hochrechnung des Bochumer Auto-Experten Ferdinand Dudenhöffer hervor. "Das ist das erste Mal in der Geschichte der Autoindustrie, dass ein Land die 30 Millionen Fahrzeug-Produktionsgrenze in einem Jahr übertrifft", erklärte er.

Für Deutschland erwartet der Experte 4,4 Millionen produzierte Fahrzeuge im Jahr 2024 - das wären nur etwas mehr als die Produktion des chinesischen Marktführers BYD. Der Konzern aus Shenzhen verzeichnete im vergangenen Jahr ein Absatzplus von 41,3 Prozent auf knapp 4,3 Millionen Autos, wie aus am Mittwoch veröffentlichen Daten hervorgeht.

Experte: Autobau-Boom in China - Produktion in Deutschland etwas höher als die von BYD
11:30 Uhr

Stopp russischer Lieferungen durch Ukraine: Öl- und Gaswerte gefragt

Nach dem Stopp russischer Gaslieferungen durch die Ukraine nach Europa greifen Anleger bei Aktien aus dem europäischen Öl- und Gassektor zu. Der Branchen-Index steigt um bis zu 1,5 Prozent. Zu den größten Gewinnern zählen die Titel des Öl- und Gasproduzenten Equinor und der Reederei Frontline, die sich auf den Seetransport von Rohöl und raffinierten Produkten konzentriert. Die Aktien legen bis zu 4,3 und 5,5 Prozent zu.

Stopp russischer Lieferungen durch Ukraine: Öl- und Gaswerte gefragt
11:16 Uhr

Swisscom senkt Ergebnisprognose wegen Vodafone-Italia-Übernahme

Kosten im Zusammenhang mit der milliardenschweren Übernahme der italienischen Tochter des britischen Mobilfunkkonzerns Vodafone verhageln Swisscom die Ergebnisziele. Für das abgelaufene Jahr 2024 rechnet Swisscom nun mit einem operativen Gewinn (EBITDA) von 4,3 bis 4,4 Milliarden Franken statt bisher erwarteter 4,5 bis 4,6 Milliarden, wie der Schweizer Marktführer mitteilte. Grund dafür sind Kosten von bis zu 200 Millionen Euro, die angesichts des nun verkündeten Abschlusses der Übernahme anfallen. An der Prognose für Umsatz, Dividende und Investitionsausgaben hielt der Konzern fest.

Der acht Milliarden Dollar schwere Zukauf wurde am 31. Dezember finalisiert, nachdem die italienischen Behörden bereits Anfang des Monats ihre Zustimmung erteilt hatten.

Swisscom senkt Ergebnisprognose wegen Vodafone-Italia-Übernahme
10:52 Uhr

Neue Aufträge verleihen Vestas-Aktie Flügel

Nach einer Reihe neuer Auftragseingänge in den vergangenen Tagen unter anderem aus den USA und Italien haben die Aktie des dänischen Windturbinenherstellers Vestas deutlich anziehen lassen. Das Papier stieg an der Kopenhagener Börse um bis zu 6,4 Prozent, am späten Nachmittag notierte es 2,1 Prozent höher. Nordnet-Analyst Per Hansen lobt den starken Auftragseingang des Unternehmens im vierten Quartal. Dies verleihe Vestas eine positive Dynamik, schreibt der Experte.

Neue Aufträge verleihen Vestas-Aktie Flügel
10:36 Uhr

Einfach wird das Börsenjahr 2025 nicht

Das Börsenjahr 2025 dürfte nach Einschätzung von QC Partners kein einfaches werden: "Denn nach dem äußerst erfolgreichen Börsenjahr 2024 starten DAX, S&P-500 und Nasdaq-100 mit im historischen Vergleich hohen Bewertungen in das neue Jahr." Und diese Bewertungen müssten nun durch weiter steigende Unternehmensgewinne gerechtfertigt werden. Hinzu komme aus den USA, Frankreich und Deutschland jede Menge politische Unsicherheit. Es dürfte den Analysten zufolge also volatil zugehen.

Einfach wird das Börsenjahr 2025 nicht
10:17 Uhr

Airbus-Aktie startet stark ins neue Jahr

Mit plus 2,7 Prozent ist die Aktie von Airbus im frühen Handel die bisherige DAX-Tagesgewinnerin. Das Sentiment wird unter anderem gestützt von der nicht abreißenden Serie negativer Nachrichten rund um den Konkurrenten Boeing. Bei dem schweren Flugunglück kurz vor dem Jahreswechsel in Südkorea des Billigfliegers Jeju Air war eine Boeing 737-800 im Einsatz. Daneben hat sich Jefferies positiv zu den Airbus-Auslieferungen im vierten Quartal geäußert, gestützt vor allem auf ein starkes Wachstum der A320-Familie.

Airbus-Aktie startet stark ins neue Jahr
10:07 Uhr

Deutscher Industrie-PMI sinkt wie erwartet

Die Aktivität in der deutschen Industrie ist im Dezember deutlicher als im Vormonat gesunken. Der von S&P Global in diesem Sektor erhobene Einkaufsmanagerindex sank in zweiter Veröffentlichung auf 42,5 von 43,0 Punkten. Damit wurde wie erwartet das Ergebnis der ersten Veröffentlichung bestätigt. Ab 50 Zählern signalisiert das Konjunkturbarometer ein Wachstum, darunter eine Schrumpfung.

Nach Angaben von S&P Global gingen die Produktion und die Zahl der Neuaufträge deutlicher zurück als zuletzt. Zudem kürzten die Unternehmen angesichts der Nachfrageflaute erneut sowohl bei der Beschäftigung als auch bei den Lagerbeständen, wenngleich sich die Rate in beiden Fällen abschwächte. Die Geschäftsaussichten fielen abermals nur mäßig aus und verschlechterten sich sogar leicht gegenüber dem Vormonat, worin sich die politische Unsicherheit und die vielfältigen Sorgen in der deutschen Wirtschaft widerspiegeln.

Deutscher Industrie-PMI sinkt wie erwartet
09:50 Uhr

Kupfer-Anleger setzen auf chinesische Konjunkturhilfen

Die Hoffnung auf neue Maßnahmen in China zur Ankurbelung der Konjunktur stützt den Kupferpreis. Das Industriemetall verteuert sich am ersten Handelstag des neuen Jahres um bis zu 1,2 Prozent auf 8871 US-Dollar je Tonne. Der chinesische Präsident Xi Jinping hatte am Dienstag angekündigt, dass die Regierung 2025 das Wachstum weiter fördern wolle. Die Volksrepublik kämpft mit einer Immobilienkrise. Gegenwind droht zudem aus den USA, wo der designierte Präsident Donald Trump bereits Strafzölle auf chinesische Waren angekündigt hat.

Kupfer-Anleger setzen auf chinesische Konjunkturhilfen
09:32 Uhr

Für Rüstungswerte sieht es gut aus

Das Umfeld für Rüstungsaktien sollte auch im neuen Jahr günstig bleiben. Zuletzt hat es vermehrt Forderungen gegeben, dass die Rüstungsausgaben der Nato-Staaten auf 3 Prozent des BIP steigen sollen, um Europa verteidigungsfähig zu machen. Der Chef des italienischen Rüstungskonzerns Leonardo, Roberto Cingolani, will sich derweil für eine intensivere Zusammenarbeit innerhalb der Branche in Europa einsetzen.

Für Rüstungswerte sieht es gut aus
09:12 Uhr

"DAX ruckelt sich rein"

Der DAX startet positiv in den Handel: Der deutsche Börsenleitindex notiert aktuell mit 19.990 Punkten. Aus dem alten Jahr hatte er sich mit 19.909 Zählern verabschiedet. "Es ist vielleicht die letzte Sylvesterrakete", kommentiert ntv-Börsenkorrespondent Frank Meyer. "Die Vorgaben von der Wall Street und aus Asien fallen aber schwach aus, die Umsätze dürften es auch bleiben", erläutert er. "Der DAX ruckelt in den kommenden Tagen so rein."

"DAX ruckelt sich rein"
08:51 Uhr

Geopolitik heizt Ölpreisanstieg an

Am Rohstoffmarkt verteuere sich die Nordseesorte Brent um 0,4 Prozent auf 74,96 Dollar je Barrel (159 Liter). US-Öl der Sorte WTI notiert 0,5 Prozent fester bei 72,04 Dollar. Die anhaltenden Sorgen um die globale Konjunkturerholung und die geopolitischen Spannungen stützen den Anstieg.

Geopolitik heizt Ölpreisanstieg an
08:31 Uhr

Kartellamt-Chef zu X: "Das ist nicht verhandelbar"

Der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, mahnt den Kurznachrichtendienst X, sich an europäisches Recht zu halten. Dies sei "nicht verhandelbar", sagt Mundt der "Rheinischen Post". Als Beispiel nennt Mundt den Facebook- und Instagram-Betreiber Meta, der bereits "wesentliche Forderungen" des Kartellamts erfüllt habe. Kunden könnten nun entscheiden, ob ihre Daten bei Meta-Diensten zusammengeführt und wie externe Daten genutzt werden dürfen. Nutzern rät Mundt daher, sich über die bestehenden Wahlmöglichkeiten bei der Datennutzung zu informieren. Man habe sich in den Gesprächen mit Meta sehr darum bemüht, die Optionen für die Nutzer verständlich zu gestalten. Der designierte US-Vizepräsident JD Vance hatte gefordert, die früher als Twitter bekannte Plattform von Tesla-Chef Elon Musk in der EU nicht zu regulieren.

Kartellamt-Chef zu X: "Das ist nicht verhandelbar"
08:04 Uhr

"Große Sorgen" an China-Börsen

Die Aktienmärkte in Ostasien und Australien zeigen sich am ersten Handelstag im neuen Jahr mehrheitlich mit Abgaben. Getrübt wird das Sentiment von Konjunkturdaten aus China. Die Börsen folgen zudem schwachen Vorgaben von der Wall Street. Hier hatten Gewinnmitnahmen zum Jahresende belastet. An der Börse in Tokio wird wegen Feiertagen erst am Montag wieder gehandelt.

Deutlich nach unten geht es an den chinesischen Börsen, nachdem Konjunkturdaten einen langsameren Anstieg der Produktionstätigkeit im Land aufzeigten. Der Caixin-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe lag im Dezember bei 50,5, verglichen mit 51,5 im November. Damit liegt er aber noch im Expansion anzeigenden Bereich. Die offiziellen Daten am Dienstag hatten ebenfalls eine Abschwächung gezeigt. An der Börse in Hongkong gibt der Hang-Seng-Index deutlich um 1,6 Prozent nach, auf dem chinesischen Festland geht es in Shanghai um 1,3 Prozent nach unten. "Es wird erwartet, dass das außenwirtschaftliche Umfeld in diesem Jahr komplexer sein wird, was eine frühzeitige politische Vorbereitung und sofortige Reaktion erfordert", so Wang Zhe von Caixin. Bei den Anlegern sei die Sorge vor einer Verschärfung des Handelskonflikts zwischen China und den USA unter der Präsidentschaft Donald Trumps weiter groß, heißt es aus dem Markt.

In Südkorea hat der Kospi anfängliche Gewinne wieder abgegeben und notiert nun leicht um 0,2 Prozent im Minus. Die Aktie von Rainbow Robotics macht indessen einen Kurssprung um rund 30 Prozent, nachdem Samsung Electronics seinen Anteil an dem Unternehmen aufgestockt hat. Die Börse in Sydney zeigt sich zu Jahresbeginn derweil etwas fester. Der S&P/ASX 200 steigt um 0,5 Prozent.

"Große Sorgen" an China-Börsen
07:47 Uhr

Ein fulminanter Start sieht anders aus

Am ersten Handelstag des neuen Jahres wird der DAX kaum verändert starten. Am Montag hatte er 0,4 Prozent schwächer bei 19.909,14 Punkten geschlossen. Auch die Wall Street ging mit Kursabschlägen aus dem Handel. Für Gegenwind dies- und jenseits des Atlantiks sorgten die zuletzt steigenden Renditen von Staatsanleihen. Auf Jahressicht verbuchten der DAX wie auch die wichtigsten Indizes an der Wall Street allerdings deutliche Gewinne.

Heute bleibt der Kalender für Konjunkturdaten und Unternehmenstermine weitgehend leer. Auch in den nächsten Tagen des neuen Jahres sollte es am Aktienmarkt zunächst relativ ruhig zugehen. Mit dem Amtsantritt von Donald Trump als US-Präsident am 20. Januar und der Bundestagswahl am 23. Februar dürften dann wichtige Weichen für das Börsenjahr 2025 gestellt werden. Vor allem Trumps politische Agenda beschäftigt die Anleger. Sollte der Republikaner die erwarteten Steuersenkungen, Deregulierungen und Zölle einführen, könnte die fulminante DAX-Rally der vergangenen zwei Jahre rasch zu Ende gehen.

Ein fulminanter Start sieht anders aus
07:28 Uhr

"Nur zwei Fed-Zinssenkungen in diesem Jahr"

Globale Unsicherheiten und die Erwartung von weniger Zinssenkungen durch die US-Notenbank lassen den Dollar als sicheren Hafen steigen. Im asiatischen Devisenhandel gewinnt er 0,2 Prozent auf 157,22 Yen. Der chinesische Yuan fällt zum Dollar auf den tiefsten Stand seit fast 14 Monaten und erreicht im frühen Handel 7,31 pro Dollar, bevor er seine Verluste wieder wettmachen kann. China kämpft um die Wiederbelebung seiner Wirtschaft und sieht sich mit der Aussicht auf zunehmende Handelsspannungen mit den USA unter Präsident Trump konfrontiert. Zur Schweizer Währung notiert der Dollar 0,3 Prozent tiefer bei 0,9047 Franken. Gleichzeitig steigt der Euro um 0,2 Prozent auf 1,0371 Dollar und gibt um 0,1 Prozent auf 0,9383 Franken nach. "Wir gehen davon aus, dass die Fed in diesem Jahr nur zwei Zinssenkungen um jeweils 25 Basispunkte vornehmen wird", sagt Eli Lee von der Bank of Singapore.

Euro / Dollar

"Nur zwei Fed-Zinssenkungen in diesem Jahr"
07:10 Uhr

Chinas Industrie bleibt hinter Erwartungen zurück

Rückläufige Exportaufträge haben das Wachstum der chinesischen Industrie im Dezember stärker als erwartet gebremst. Der Caixin/S&P Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe fällt auf 50,5 Punkte von 51,5 im Vormonat, wie aus der Umfrage hervorgeht. Analysten hatten im Schnitt mit einem Wert von 51,7 gerechnet. Die Daten bestätigen den Trend einer offiziellen Umfrage vom Dienstag, die ebenfalls ein moderates Wachstum ergeben hatte.

Vor allem die Neuaufträge aus dem Ausland schrumpften im Dezember zum vierten Mal in den vergangenen fünf Monaten. Das maue Auslandsgeschäft und die Androhung neuer US-Zölle durch den designierten US-Präsidenten Donald Trump stellen erhebliche Risiken für den weltgrößten Warenexporteur dar. "Die einzige Rettung im Jahresvergleich ist, dass Trumps Zolldrohungen gegen China nur heiße Luft sind", heißt es im China Beige Book.

Chinas Industrie bleibt hinter Erwartungen zurück
06:53 Uhr

Cybertruck-Explosion sorgt für Wirbel

Bei einer Explosion eines Tesla Cybertrucks vor dem Trump International Hotel in Las Vegas ist der Fahrer ums Leben gekommen. Sieben weitere Menschen wurden verletzt, wie die Polizei mitteilt. Das FBI untersucht, ob es sich um einen Terroranschlag handelt. Der Vorfall ereignete sich nur wenige Stunden nach einem tödlichen Zwischenfall in New Orleans, bei dem ein Lastwagen in eine Menschenmenge gerast war. US-Präsident Joe Biden bestätigte die Untersuchung eines möglichen Zusammenhangs zwischen dem Vorfall in Las Vegas und dem Anschlag in New Orleans. Sowohl der Cybertruck als auch das Fahrzeug, das bei dem Angriff in New Orleans eingesetzt wurde, seien über den Carsharing-Dienst Turo gemietet worden, sagt Kevin McMahill, Sheriff des Las Vegas Metropolitan Police Department.

Tesla-Chef und Trump-Berater Elon Musk erklärt, die Explosion sei nicht auf ein Problem mit dem Fahrzeug zurückzuführen. "Wir haben nun bestätigt, dass die Explosion durch sehr große Feuerwerkskörper und/oder eine Bombe verursacht wurde, die auf der Ladefläche des gemieteten Cybertrucks transportiert wurden, und nichts mit dem Fahrzeug selbst zu tun hat", so Musk. Alle Fahrzeugdaten seien zum Zeitpunkt der Explosion in Ordnung gewesen.

Cybertruck-Explosion sorgt für Wirbel
06:34 Uhr

Trump ist Thema an Asien-Börsen

Die Unsicherheit über die künftige Politik des designierten US-Präsidenten Donald Trump belastet auch im neuen Jahr die Märkte in China: Die Börse in Shanghai tendiert am ersten Handelstag 2025 schwächer. Der dortige Composite verliert 1,0 Prozent auf 3316,50 Punkte. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fällt um 1,4 Prozent auf 3878,97 Punkte. "Ich denke, wir befinden uns jetzt in einer Art Dämmerzone zwischen heute und dem 20. Januar", sagt IG-Marktanalyst Tony Sycamore mit Blick auf das Datum von Trumps Vereidigung. In Japan bleiben die Märkte feiertagsbedingt geschlossen.

Trump ist Thema an Asien-Börsen
06:17 Uhr

"Bei den Großen spielt die Musik"

Der Dow Jones legt 2024 rund 13 Prozent zu, der S&P 500 etwa 24 Prozent und der Nasdaq 100 gut 27 Prozent. "Es waren die großen Tech-Werte, die die US-Börsen nach oben geführt haben", kommentiert ntv-Börsenkorrespondent Markus Koch in New York. Er spricht von einem "einmaligen Jahr" – und nennt die Gewinner und Bewertungen.

"Bei den Großen spielt die Musik"
06:00 Uhr

Sorgenvolle Anlegerblicke zum Start des neuen Börsenjahres

Mit einem Tagesminus hat sich der DAX aus dem alten Jahr verabschiedet und dennoch ein sehr erfolgreiches feiern können. Rund 19 Prozent konnte der deutsche Börsenleitindex 2024 zulegen. "Die Prognosen aller Institute, inklusive meiner, hat der deutsche Leitindex damit weit hinter sich gelassen", sagt Stratege Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets. Das Jahr beendet er mit einem Stand von 19.909 Punkten.

Das Börsenjahr dürfte an den ersten beiden Handelstagen sehr ruhig verlaufen. Termine stehen kaum an. Marktexperten rechnen allgemein mit einem verhaltenen Start. Diese Phase könnte sich ihnen zufolge bis zum Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump hinziehen, also bis Ende Januar. Allerdings könnte Trump bereits vorab mit Äußerungen zu Bitcoin, Fed, China, Russland oder auch Israel für Bewegungen am Markt sorgen. Heute werden einige Einkaufsmanagerdaten zum verarbeitenden Gewerbe veröffentlicht, so etwa in China, Deutschland oder auch in der EU.

Sorgenvolle Anlegerblicke zum Start des neuen Börsenjahres