Bleibt der Nahostkrieg ein Dauer-Risiko für Anleger?
Der Krieg im Iran sorgt weiter für Unsicherheit. Wie lange der Konflikt noch dauern könnte, welche Konsequenzen das für Anleger hat und welche Chancen sich jetzt bei Software-Aktien bieten, darüber spricht Raimund Brichta mit Marcus Hüttinger und Marisa Karpinski von der Fondsgesellschaft Gané.
Neue Aktienrückkaufpläne beflügeln Netflix-Aktie
Die Aussicht auf weitere milliardenschwere Aktienrückkäufe treibt die Aktien von Netflix an. Die Papiere gewinnen 0,8 Prozent. Der Streaming-Anbieter legt ein neues Programm zum Erwerb eigener Aktien mit einem Volumen von 25 Milliarden Dollar auf. Damit nimmt der Konzern seine Gewinnausschüttungen wieder auf, nachdem er aus dem Rennen um die Streaming- und Filmstudiosparte von Warner Bros. Discovery ausgestiegen war. Den Rückzug hatte der Rivale Paramount mit einer Abfindungszahlung an Netflix von 2,8 Milliarden Dollar belohnt.
"Inflation über Ölpreis ist gut für Sachwerte wie Aktien"
Immer wieder Iran: Wall Street startet schwächer
US-Aktienanleger haben sich angesichts der Ungewissheiten über den Iran-Krieg und nach durchwachsenen Unternehmensbilanzen zurückgezogen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte sackte um 0,4 Prozent ab auf 49.318 Zähler. Der breiter gefasste S&P 500 fiel um 0,1 Prozent auf 7129 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,3 Prozent auf 24.590 Punkte.
Ein langsameres Wachstum im Softwaregeschäft und Sorgen vor der Konkurrenz durch Künstliche Intelligenz (KI) schickten IBM auf Talfahrt. Die Papiere sackten um 8,7 Prozent ab. Für Texas Instruments ging es allerdings um 10,7 Prozent aufwärts. Der Halbleiter-Konzern zeigte sich für das laufende Quartal optimistischer als gedacht. Hohe Ausgaben bei Tesla schreckten die Anleger ab, die Aktien verloren vier Prozent. Der US-Elektroautobauer schraubte seine Investitionspläne für Künstliche Intelligenz, Roboter und Halbleiter in 2026 um ein Viertel nach oben.
Chicago-Fed-Index fällt
Das Wachstum der Wirtschaftsaktivität in den USA hat sich im März abgeschwächt. Der Chicago Fed National Activity Index (CFNAI) fiel auf einen Stand von minus 0,20, wie die Federal Reserve Bank of Chicago mitteilte. Für den Februar wurde der Indexstand auf plus 0,03 revidiert, nachdem zunächst ein Wert von minus 0,11 genannt worden war. Der aussagekräftigere gleitende Dreimonatsdurchschnitt verschlechterte sich und notierte im März bei minus 0,20. Für den Februar wurde ein revidierter Wert von plus 0,03 ausgewiesen, nachdem zuvor ein Stand von minus 0,01 gemeldet worden war.
Infineon-Rivale mit starkem Ausblick
Eine Erholung der Nachfrage hat STMicroelectronics zu einem Quartalsergebnis über Markterwartungen verholfen. Trotz der unsicheren konjunkturellen Aussichten zögen die Auftragseingänge an und Kunden füllten ihre Lagerbestände wieder auf, sagte Jean-Marc Chery, der Chef des französisch-italienischen Chipkonzerns und Ifineon-Konkurrenten. Daher erwarte er für das laufende Vierteljahr ein beschleunigtes Wachstum.
Zum Jahresauftakt stiegen die Erlöse ohne Zukäufe den Angaben zufolge um 21,4 Prozent auf 3,1 Milliarden Dollar. Der operative Gewinn habe sich auf 70 Millionen Dollar mehr als verzwanzigfacht. Für das laufende zweite Quartal peilt STMicro ein Umsatzplus von rund 25 Prozent an. Ein Wachstumstreiber sei das Geschäft mit Leistungshalbleitern für KI-Rechenzentren, betonte Chery. Diese Sparte werde 2026 voraussichtlich Einnahmen von mehr als 500 Millionen Dollar generieren, die sich 2027 auf über eine Milliarde Dollar verdoppeln. Auch der deutsche Rivale Infineon, der seine Zahlen Anfang Mai präsentieren will, setzt große Hoffnungen in diese Produkte.
American Express besser als erwartet
American Express hat im ersten Quartal dank der anhaltenden Stärke seines Geschäfts mit einkommensstarken Kunden einen höheren Gewinn ausgewiesen. Das Unternehmen verbuchte einen Nettogewinn von 2,97 Milliarden US-Dollar oder 4,28 Dollar je Aktie. Im Vorjahr waren es 2,58 Milliarden Dollar beziehungsweise 3,64 Dollar je Aktie gewesen. Von Factset befragte Analysten hatten mit 4,00 Dollar je Aktie gerechnet.
Die konsolidierten Gesamteinnahmen abzüglich Zinsaufwendungen stiegen um elf Prozent auf 18,91 Milliarden Dollar. Die Wall Street hatte 18,61 Milliarden Dollar erwartet.
Online-Broker-Aktie stürzt ab
Die Aktie von FlatexDegiro ist trotz starker Wachstumszahlen abgerutscht. Das Papier verlor in der Spitze zehn Prozent. Damit steuerte sie auf ihren größten Tagesverlust seit knapp zweieinhalb Monaten zu. Zwar übertraf der Online-Broker im ersten Quartal wegen der Börsenturbulenzen und verstärkter Handelstätigkeiten die Erwartungen der Analysten. Der Ausblick fiel nach Einschätzung von Börsianern gemessen daran aber eher verhalten aus. "Obwohl das erste Quartal deutlich über den Zielvorgaben liegt, hat das Management lediglich die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 bestätigt", hieß es etwa bei Jefferies.
Novo Nordisk will Zulassung der Ozempic-Tablette für Jugendliche
Der Pharmakonzern Novo Nordisk will die Zulassung wichtiger Diabetes-Präparate auch für Kinder und Jugendliche beantragen. Die entsprechenden Unterlagen für die Erweiterung der Ozempic-Tablette und beim Medikament Rybelsus bei Diabetes Typ 2 sollen in der zweiten Jahreshälfte in den USA und der EU eingereicht werden, teilte das dänische Unternehmen mit.
Grundlage seien die Ergebnisse einer fortgeschrittenen Studie der Phase 3 mit dem Wirkstoff Semaglutid, der Grundlage beider Medikamente ist. In den Tests zeigte sich, dass der über den Mund eingenommene Wirkstoff bei 10- bis 17-Jährigen nach 26 Wochen im Vergleich zu einem Placebo zu einer statistisch signifikanten stärkeren Senkung eines Blutzuckerwerts führte. Auch war das Mittel gut verträglich. Laut Novo Nordisk wurde damit erstmals ein orales, auf dem Darmhormon GLP-1 basierendes Medikament auch bei Jüngeren getestet, für die bisher nur begrenzt Therapien zur Verfügung stünden.
Starker Franken setzt Roche zu
Roche hat im ersten Quartal wegen des starken Frankens einen Umsatzrückgang verzeichnet. Der Umsatz sank um fünf Prozent auf 14,72 Milliarden Franken, wie der Schweizer Pharmakonzern mitteilte. Die Stärke der Schweizer Währung belastete die Erlöse erneut: Währungsbereinigt lag das Wachstum bei sechs Prozent. Analysten hatten zuvor mit einem negativen Währungseffekt von bis zu zehn Prozent gerechnet. "Mit einem Verkaufswachstum von sechs Prozent zu konstanten Wechselkursen sind wir erfolgreich ins Jahr gestartet", sagte Konzernchef Thomas Schinecker.
Unicredit sichert sich Zugriff auf noch mehr Commerzbank-Aktien
Der Commerzbank-Großaktionär Unicredit hat sich offenbar im Vorgriff auf sein angekündigtes Übernahmeangebot Zugriff auf weitere Aktien des Dax-Unternehmens gesichert. Die Italiener erhöhten ihre direkte Beteiligung an der Commerzbank zwar nur leicht auf 26,77 von 26,04 Prozent, wie aus einer Stimmrechtsmitteilung hervorgeht. Zugleich stockte die Mailänder Bank ihren Bestand an Derivaten aber auf 5,87 von 3,31 Prozent auf. Diese "Total Return Swaps" laufen teilweise bis Dezember, zum größten Teil aber bis ins nächste Jahr.
Das offizielle Aktientauschangebot von UniCredit an die Commerzbank-Aktionäre soll nach einer außerordentlichen Hauptversammlung am 4. Mai starten. Vorstandschef Andrea Orcel will damit die 30-Prozent-Hürde überschreiten, ohne ein Pflicht-Übernahmeangebot auszulösen. Danach hätte UniCredit - nach einer sechsmonatigen Wartefrist - freie Hand, weitere Commerzbank-Aktien zuzukaufen.
Anleger unzufrieden: Tesla-Aktie schwenkt ins Minus um
Die Tesla-Aktie fällt vorbörslich wegen der Besorgnis der Anleger über die Investitionspläne des Autoherstellers, wie Kathleen Brooks von XTB schreibt. In den am Mittwoch nach Börsenschluss bekannt gegebenen Geschäftszahlen teilte das Unternehmen mit, dass es seine Investitionsausgaben in diesem Jahr auf 25 Milliarden US-Dollar erhöhen werde. Zudem deute der Ergebnisbericht darauf hin, dass das Kerngeschäft von Tesla im Automobilbereich angesichts des harten Wettbewerbs aus China weiterhin zu kämpfen habe, fügt Brooks hinzu. "Es war immer noch das zweitschlechteste Quartal für den Absatz seit 2022 und deutet darauf hin, dass es weiterhin einen Überhang aus Musks Ausflug in die Politik gibt."
Das Tesla-Papier fällt vorbörslich um 3,3 Prozent, nachdem es nach der Veröffentlichung der Ergebnisse zunächst um rund vier Prozent gestiegen war.
Neues vom Geldmarkt
Die Sätze am europäischen Geldmarkt treten auf der Stelle. Während das Wachstum in der Eurozone stagniert, nimmt der Inflationsdruck zu. Der Iran-Krieg und der damit einhergehende Anstieg der Energiepreise fordern in Europa ihren Tribut. Der zusammengesetzte Einkaufsmanagerindex (PMI) für die Eurozone fiel von 50,7 Punkten im März auf 48,6 Punkte im April und erreichte damit den niedrigsten Stand seit November 2024.
Tagesgeld: 1,87 - 2,07 (1,87 - 2,07), Wochengeld: 1,95 - 2,05 (1,83 - 2,13), 1-Monats-Geld: 2,00 - 2,10 (2,00 - 2,05), 3-Monats-Geld: 2,05 - 2,25 (2,22 - 2,31), 6-Monats-Geld: 2,25 - 2,45 (2,33 - 2,49), 12-Monats-Geld: 2,55 - 2,68 (2,50 - 2,62), Euribors: 22.04. 21.04. 3 Monate: 2,1610 2,1680, 6 Monate: 2,3850 2,3810, 12 Monate: 2,6400 2,6550
Ölpreise ziehen deutlich an
Die angespannte Lage in der Straße von Hormus und die Sorge vor anhaltenden Lieferengpässen treiben die Ölpreise weiter in die Höhe. Am Rohstoffmarkt verteuert sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 2,1 Prozent auf 103,73 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notiert 2,0 Prozent fester bei 94,70 Dollar. "Es ist fraglich, ob die Finanzmärkte die Realität richtig einpreisen, dass Angebotsengpässe noch einige Zeit ein Problem bleiben werden", erklärt Analystin Skye Masters von der National Australia Bank.
Dax rutscht weiter ab
Update von der Frankfurter Börse: Nachdem der Dax im frühen Handel noch von günstigen Unternehmenszahlen gestützt worden ist, setzt sich nun das negative Sentiment durch. Der deutsche Einkaufsmanagerindex ist im April überraschend deutlich gefallen. "Besonders ausgeprägt war der Stimmungsdämpfer bei den Dienstleistungen, hier dürften sich der Preisdruck und die Unsicherheitswahrnehmung unmittelbar negativ ausgewirkt haben", kommentiert die Deutsche Bank. Der Dax verlor am Mittag 0,6 Prozent auf 24.045 Punkte, nachdem er kurzzeitig bis auf 23.992 Zähler abgesackt war. Der EuroStoxx50 gab um 0,8 Prozent auf 5857 Stellen nach. Der Euro lag 0,1 Prozent leichter bei 1,1694 US-Dollar.
"Zeiten der Superrenditen sind vorbei": VW kappt Erwartungen an China-Geschäft
Volkswagen senkt die Erwartungen an sein China-Geschäft. Der für die Region zuständige VW-Vorstand Ralf Brandstätter sagte dem "Handelsblatt", der Dax-Konzern rechne in der Volksrepublik mit einer Rendite von vier bis sechs Prozent bis Ende des Jahrzehnts. "Die Zeiten der Superrenditen sind vorbei", sagte Brandstätter. "Das war eine Sonderkonjunktur von den 1990er-Jahren bis im Grunde kurz vor Covid: Wenig Wettbewerb, klare Technologie-Roadmap, starke internationale Marken. In dieser Phase konnten deutsche Premiumhersteller sehr hohe Margen erzielen." Volkswagen gehe jetzt aber nicht mehr davon aus, dass die Preise wieder stiegen oder der Wettbewerb nachlasse. "Ziel ist es, auch unter diesen Bedingungen nachhaltig profitabel zu sein."
Auch beim Absatz nahm VW seine Prognose zurück. Brandstätter sagte, das Unternehmen gehe nun bis 2030 von einem Absatz von 3,2 Millionen Autos in China aus, statt 3,5 bis vier Millionen. Grund dafür ist die schwächere Entwicklung des chinesischen Marktes.
Nokia setzt auf KI - und wird belohnt
Ein wachsendes Geschäft mit Cloud-Anbietern und KI-Entwicklern gibt Nokia Rückenwind. Er beobachte eine zunehmende Nachfrage in diesem Bereich, betonte Justin Hotard, der Chef des finnischen Netzwerk-Ausrüsters. Daher hebe er die Wachstumsziele für Umsätze mit dieser Kundengruppe an. Er erwarte bis 2028 ein jährliches Plus von 27 statt 16 Prozent.
Im abgelaufenen Quartal stiegen die Erlöse mit Cloud- und KI-Kunden um knapp die Hälfte und machten inzwischen acht Prozent des Konzernumsatzes von 4,5 Milliarden Euro aus, fügte Hotard hinzu. Diese Abnehmer hätten zudem neue Aufträge im Volumen von einer Milliarde Euro erteilt. Nokia ist nach der milliardenschweren Übernahme des US-Wettbewerbers Infinera zum weltweit zweitgrößten Anbieter von Glasfaser-Netzwerken aufgestiegen.
Tesla will Mitarbeiterzahl in Grünheider Werk aufstocken
Tesla will die Zahl der Beschäftigten in seinem einzigen europäischen Autowerk in Grünheide bei Berlin kurzfristig um 1000 aufstocken. Dem Unternehmen zufolge arbeiten dort 11.700 Menschen. Der E-Autobauer begründet die Steigerung mit gestiegener Nachfrage. Vor etwas mehr als zwei Jahren arbeiteten dort rund 12.400 Beschäftigte. Erste Einstellungen seien schon ab Mai geplant. "Dies ist eine direkte Reaktion auf die gestiegene Nachfrage nach dem Model Y", erklärte Tesla.
Der US-Konzern will nach eigenen Angaben außerdem voraussichtlich rund 500 Leiharbeitnehmerinnen und -arbeitnehmer im Laufe des Jahres in feste, unbefristete Arbeitsverhältnisse übernehmen. Unabhängig davon habe die Suche nach mehreren hundert neuen Beschäftigten für die Batteriezellfertigung begonnen, die in der ersten Jahreshälfte 2027 starten soll.
Betonschwellenhersteller Vossloh steigert Gewinn und Umsatz
Vossloh hat im ersten Quartal beim Umsatz zweistellige Wachstumsraten erzielt und dabei von der guten Auftragslage und dem Erwerb des Betonschwellenherstellers VTT Europa (Sateba) profitiert. Auch der operative Gewinn stieg im Vorjahresvergleich. Rückläufig waren allerdings die operativen Gewinnmargen sowie zum Teil kaufpreisbedingt das Ebit. Unter dem Strich rutschte der Bahntechnikkonzern in die roten Zahlen. Den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigte das im SDax notierte Unternehmen.
Wie Vossloh mitteilte, stieg der Umsatz im Auftaktquartal um 25,3 Prozent auf 314,6 Millionen Euro. Bereinigt um die Akquisition lag der Umsatz etwa auf Vorjahresniveau. Der Auftragseingang stieg auf 420,2 Millionen Euro von 339,2 Millionen. Der Auftragsbestand legte im Vorjahresvergleich um knapp 23 Prozent auf 1,137 Milliarden zu. Die Marktnachfrage im globalen Bahninfrastrukturmarkt sei unverändert hoch. Den operativen Gewinn (Ebitda) steigerte Vossloh auf 24,3 Millionen Euro von 21,7 Millionen Euro. Die Ebitda-Marge verschlechterte sich auf 7,7 Prozent von 8,6 Prozent.
Ritter Sport mit erstem Stellenabbau der Firmengeschichte
Nach einem Verlust im vergangenen Jahr setzt der Schokoladenhersteller Ritter Sport den Rotstift an. Ein Sprecher des Familienunternehmens teilte mit, dass in der Zentrale im schwäbischen Waldenbuch bei Stuttgart etwas mehr jede zehnte Stelle wegfallen soll. Das sei der erste Stellenabbau in der mehr als 110-jährigen Unternehmensgeschichte. Zuvor hatte die "Lebensmittelzeitung" darüber berichtet. Als Gründe nannte der Sprecher stark gestiegene Rohstoffpreise, vor allem bei Kakao. Aber auch die Preise für Energie und Verpackungen hätten das Geschäft zuletzt belastet. Zudem sei eine deutliche Kaufzurückhaltung zu spüren. Der Abbau soll dem Sprecher zufolge sozialverträglich erfolgen. Betriebsbedingte Kündigungen könnten jedoch nicht ausgeschlossen werden.
Für Ritter Sport arbeiteten zuletzt rund 1900 Menschen weltweit. In Waldenbuch waren es rund 1000 Menschen, davon etwas über 600 in der Verwaltung, wie der Sprecher mitteilte. Demnach sollen etwa 70 Stellen in der Verwaltung wegfallen.
Sartorius-Aktie macht schlapp
Trotz insgesamt solider Geschäftszahlen hat die Sartorius-Aktie um 4,7 Prozent nachgegeben. Wie Bernstein anmerkt, ist die Ebitda-Marge mit 29,7 Prozent leicht unter der Konsensschätzung von 30,1 Prozent geblieben.
Deutscher Einkaufsmanagerindex fällt kräftig - Euro weicher
Der Euro gibt leicht nach, nachdem der zusammengefasste Einkaufsmanagerindex für Deutschland, ein wichtiger Indikator für die Aktivität im verarbeitenden Gewerbe und im Dienstleistungssektor, im April auf ein 16-Monats-Tief von 48,3 gefallen ist. Im März hatte der Wert noch bei 51,9 gelegen. Ein Wert von unter 50 signalisiert eine Kontraktion der Aktivität, während ein Wert darüber auf Wachstum hindeutet. Zuvor veröffentlichte Daten hatten bereits einen Rückgang des französischen Composite-PMI auf 47,6 im April von 48,8 im März gezeigt. Der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes ermäßigte sich auf 51,2 von 52,2 Punkten im Vormonat. Der Index für den Servicesektor fiel auf 46,9 von 50,9 Punkten. Das ist der stärkste Rückgang seit drei Jahren.
Der Euro fällt nach den deutschen Daten um 0,1 Prozent auf 1,1694 US-Dollar, von zuvor 1,1701 Dollar. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe liegt laut Tradeweb bei 3,018 Prozent, ein Plus von 2,1 Basispunkten im Tagesverlauf. Zuvor wurde sie bei 3,025 Prozent gehandelt.
Wie weit trägt der Optimismus an der Wall Street?
Trotz des Kriegs im Nahen Osten zeigt sich der US-Aktienmarkt erstaunlich robust und erreicht neue Höchststände. Doch was treibt diese Entwicklung? Warum hinkt der Dax hinterher und wie geht es weiter? Darüber spricht Raimund Brichta mit Paulina Michel von JPMorgan.
Renault-Umsatz überrascht
Renault hat zum Jahresauftakt von der Zusammenarbeit etwa mit Nissan und Geely profitiert und damit eine Produktionsunterbrechung bei seiner Billigmarke Dacia in Marokko mehr als ausgeglichen. Insgesamt legte der Umsatz um 7,3 Prozent auf 12,53 Milliarden Euro zu. Der Anstieg fiel damit deutlich stärker aus als vom Unternehmen befragte Analysten vorhergesagt hatten. Renault ist auch für den weiteren Jahresverlauf optimistisch: Die Auftragsbücher seien in Europa besser gefüllt als noch am Jahresende und deckten die Produktion für die kommenden zwei Monate ab. Deutlich stärker entwickelten sich die Bestellungen bei Elektroautos.
Der französische Autobauer arbeitet seit Jahren eng mit dem japanischen Autobauer Nissan zusammen und produziert für das Unternehmen den elektrischen Kleinwagen Micra in seinem Werk in Douai. Bei der Kooperation mit dem chinesischen Konzern Geely geht es um den Verkauf von Autos in Brasilien.
Rekord? Nicht mit dem Dax
Der Dax steuert auf den vierten Verlusttag in dieser Handelswoche zu: Zum Start ins heutige Geschäft gibt der deutsche Börsenleitindex leicht nach, notiert aktuell im Bereich von 24.125 Punkten, nachdem er zur Wochenmitte 0,3 Prozent auf 24.195 Zähler eingebüßt und am vergangenen Freitag noch bei 24.701 Stellen gelegen hatte.
"Neben der aktuellen Lage rund um das Thema Iran und Straße von Hormus rückt die Berichtssaison mehr und mehr in den Blick", kommentiert ntv-Börsenkorrespondentin Corinna Wohlfeil und verweist etwa auf Zahlen von SAP und Tesla: "Tesla scheint den Turnaround geschafft zu haben. Das Thema Elektromobilität gewinnt zunehmend an Fahrt", erläutert sie. "Belastet wird der Markt von Abschlägen an den Asien-Börsen. Zahlreiche Indizes haben im Verlauf ins Minus gedreht. Der Nikkei lag zwischenzeitlich das erste Mal über der 60.000er-Marke."
KI-Boom sorgt bei Nvidia-Zulieferer für Rekordgewinn
SK Hynix hat dank des Booms bei Künstlicher Intelligenz (KI) im ersten Quartal einen Rekordgewinn verzeichnet. Der Betriebsgewinn habe sich auf 37,6 Billionen Won (etwa 25,4 Milliarden Dollar) mehr als verfünffacht, teilte der Nvidia-Zulieferer mit. Damit traf der südkoreanische Speicherchip-Hersteller in etwa die Erwartungen von Analysten, die mit 37,9 Billionen Won gerechnet hatten. Der Umsatz kletterte um 198 Prozent auf 52,6 Billionen Won, während der Nettogewinn mit 40,3 Billionen Won die Prognosen deutlich übertraf.
Eine robuste Nachfrage großer Technologiekonzerne nach Server-Speichern für KI-Rechenzentren habe das Angebot verknappt und die Preise in die Höhe getrieben, hieß es weiter. Dies habe die Schwäche bei Chips für PCs und Smartphones ausgeglichen. SK Hynix profitierte von im Vergleich zum Vorquartal um rund 65 beziehungsweise 75 Prozent gestiegenen Verkaufspreisen für DRAM- und NAND-Speicherchips und geht davon aus, dass dieses günstige Preisumfeld vorerst anhält.
Sartorius liefert ab
Sartorius ist dank einer starken Nachfrage nach Verbrauchsmaterialien wie Filtern und Einwegbeuteln mit einem Umsatzplus ins Jahr gestartet und sieht sich auf Kurs für seine Jahresziele. Der Umsatz stieg im ersten Quartal um knapp zwei Prozent auf 899 Millionen Euro, wie der Labor- und Pharmaausrüster mitteilte. Gegenwind kam von negativen Währungseffekten: Währungsbereinigt wuchs Sartorius um 7,5 Prozent. Das operative Ergebnis (Ebitda) legte um 1,6 Prozent auf 267 Millionen Euro zu, was einer Marge von 29,7 Prozent entspricht. "Wir bleiben auf Wachstumskurs", erklärte Vorstandschef Michael Grosse. Während sich das Geschäft mit Anlagen und Instrumenten weiterhin verhalten entwickle, habe das wiederkehrende Geschäft mit Verbrauchsmaterialien in beiden Sparten deutlich zugelegt.
Unter dem Strich ging der Konzerngewinn allerdings leicht um 1,9 Prozent auf 83 Millionen Euro zurück. Zur Begründung nannte das Unternehmen unter anderem höhere Abschreibungen im Zuge des globalen Kapazitätsausbaus, zudem belasteten Zölle und Investitionen das Ergebnis. Für 2026 bestätigte Sartorius seine Prognose, die ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von fünf bis neun Prozent sowie eine operative Marge von etwas über 30 Prozent vorsieht. Grosse rechnet damit, dass das zweite Halbjahr stärker ausfallen wird als das erste.
Tech-Aktien stechen an Asien-Börsen heraus
An den Börsen in Ostasien und Australien dominieren negative Vorzeichen. Zwar hat US-Präsident Donald Trump die Waffenruhe im Krieg gegen den Iran auf unbestimmte Zeit verlängert, doch eine Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen lässt auf sich warten. Zudem ist die Straße von Hormus immer noch blockiert. Am Mittwoch hat Iran drei Schiffe beschossen, die durch die Meerenge fuhren, und zwei davon aufgebracht. Die Ölpreise legten daraufhin wieder zu. Der Preis für das Barrel Brentöl stieg wieder über die Marke von 100 Dollar. Aktuell kostet es mit 103,29 Dollar 1,4 Prozent mehr als am Vortag.
In Tokio fällt der Topix um 1 Prozent. Der Nikkei-Index sinkt um 1,2 Prozent. Im Verlauf war der Nikkei erstmals über die Marke von 60.000 Punkten gestiegen. In Seoul zeigt sich der Kospi kaum verändert, gestützt von ermutigenden Konjunkturdaten. Die südkoreanische Wirtschaft ist im ersten Quartal stärker gewachsen als angenommen. In Schanghai gibt der Composite-Index um 0,8 Prozent nach. Der Hang-Seng-Index in Hongkong verliert 1,1 Prozent. Am Aktienmarkt in Sydney liegt der S&P/ASX-200 0,8 Prozent im Minus.
In Tokio ziehen die Aktien des Indexschwergewichts Softbank Group erneut deutlicher an und gewinnen 2,8 Prozent. Die Titel profitierten von ungebrochener KI-Nachfrage, heißt es aus dem Handel. Auch andere japanische Aktien mit Bezug zur Chipbranche verzeichnen deutliche Kursgewinne. So verbessern sich Renesas um 5,2 Prozent.
Keine Lösung im Iran-Krieg in Sicht – keine Kursgewinne
Europas Börsen dürften mit stärkeren Abgaben in den Handel starten. Anleger verlässt zunehmend die Hoffnung, dass es eine rasche Lösung im Irankrieg geben wird. US-Präsident Donald Trump hat zwar den Waffenstillstand auf unbegrenzte Zeit verlängert. Die Straße von Hormus bleibt aber weiter geschlossen. Zugleich sind die Bemühungen für eine diplomatische Lösung des Konflikts ins Stocken geraten, eine baldige Lösung zeichnet sich nicht ab, und damit steigen die Risiken für die Weltwirtschaft. Der Preis der Ölsorte Brent zieht am Morgen um weitere 1,4 Prozent auf 103 Dollar das Fass an.
Die Spuren des Irankriegs dürften sich zunehmend in den Wirtschaftsdaten widerspiegeln, das sollten auch die am Vortag anstehenden europäischen Einkaufsmanagerindizes zeigen. Für den Sammelindex wird ein Rückgang auf 50 erwartet, also genau die Schwelle zwischen Wachstum und Kontraktion. "Die von vielen vor einem Monat wohl gehegte Hoffnung auf ein schnelles Ende des Iran-Kriegs und eines baldigen Rückgangs der Energiepreise hat sich nicht erfüllt", so die Commerzbank. Deshalb dürfte auch das IFO-Geschäftsklima im April erneut deutlich gesunken sein.
Neue Intel-Chipgeneration: Tesla greift zu
Tesla-Chef Elon Musk will für sein geplantes Chip-Zentrum "Terafab" im texanischen Austin auf die Technologie von Intel setzen. Der US-Elektrobauer plane, für die Produktion von Hochleistungschips das neue 14A-Fertigungsverfahren von Intel zu nutzen, kündigte Musk an. Damit gewinnt Intel den ersten großen externen Kunden für diese Technologie. Dies gilt als Durchbruch für das Auftragsfertigungsgeschäft des Konzerns, der im Wettbewerb mit dem weltgrößten Chip-Auftragsfertiger TSMC steht. Intel-Chef Lip Bu Tan hatte zuvor erklärt, sich vollständig aus der Chip-Produktion zurückzuziehen, sollte kein externer Kunde gefunden werden. Die Intel-Aktie legte im nachbörslichen Handel um 3,6 Prozent zu, während die Tesla-Papiere leicht nachgaben.
Anleger strafen IBM ab
Ein langsameres Wachstum im Softwaregeschäft und Sorgen vor der Konkurrenz durch Künstliche Intelligenz (KI) haben die Aktien von IBM auf Talfahrt geschickt. Die Papiere des US-Technologiekonzerns gaben nachbörslich um sechs Prozent nach. Der Umsatz stieg im ersten Quartal zwar um neun Prozent auf 15,92 Milliarden Dollar und übertraf damit die Analystenschätzungen um rund 300 Millionen Dollar. Im Vorquartal hatte das Plus jedoch noch bei 12,2 Prozent gelegen.
Auch das Softwaresegment, zu dem die renditestarke Cloud-Sparte Red Hat und die KI-Werkzeuge der Marke Watsonx gehören, verzeichnete ein langsameres Umsatzwachstum von 11,3 Prozent. Am Markt wächst die Sorge, neue KI-Anwendungen, die routinemäßige Unternehmensaufgaben automatisieren, könnten das Softwaregeschäft von IBM belasten. Unter Druck geriet IBM vor allem, nachdem das KI-Unternehmen Anthropic im Februar erklärt hatte, eines seiner Werkzeuge könne bei der Modernisierung von COBOL helfen. Diese Programmiersprache ist auf den Großrechnern (Mainframes) von IBM weitverbreitet. Das Infrastruktursegment, das diese sicheren Hochleistungsserver für Banken, Airlines und Einzelhändler umfasst, wuchs dagegen kräftig um 15,2 Prozent auf 3,33 Milliarden Dollar.
Bei dieser US-Chipaktie greifen Anleger zu
Texas Instruments profitiert von einer starken Nachfrage nach seinen Analogchips im Zuge des Booms bei Rechenzentren und zeigt sich für das laufende Quartal optimistischer als gedacht. Für das Vierteljahr rechnet TI mit einem Umsatz zwischen 5,0 und 5,40 Milliarden Dollar. Analysten hatten im Schnitt 4,86 Milliarden erwartet. Auch die Vorhersage für den Gewinn liegt über den Prognosen. Schon das abgelaufene Quartal lief unerwartet gut. Da Texas Instruments als eine der ersten Halbleiter-Firmen seine Zahlen vorlegt und seine Chips in vielen Branchen zum Einsatz kommen, gelten die Ergebnisse als wichtiger Indikator für die weltweite Nachfrage. Die Aktie legte nachbörslich acht Prozent zu.
Rekordjagd endet, aber Tech-Werte in Asien gefragt
Die asiatischen Börsen drehen nach einer anfänglichen Rekordjagd im Handelsverlauf ins Minus. In Tokio gibt der Nikkei-Index letztlich 1,1 Prozent auf 58.952,11 Punkte nach, nachdem er zuvor erstmals die Marke von 60.000 Zählern durchbrochen hatte. Der breiter gefasste Topix notiert 1,2 Prozent niedriger bei 3700,10 Zählern. Auch in China trübt sich die Stimmung ein: Der Shanghai Composite verliert 0,4 Prozent auf 4090,83 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fällt 0,3 Prozent auf 4783,61 Punkte. Zuvor hatten starke US-Vorgaben und die Hoffnung auf eine Entspannung im Nahen Osten die Kurse in der Region noch angetrieben.
Zunächst hatte die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, die Waffenruhe mit dem Iran auf unbestimmte Zeit zu verlängern, für Erleichterung gesorgt. Doch die anhaltende Blockade iranischer Häfen durch die US-Marine und die Kaperung zweier Schiffe durch den Iran in der Straße von Hormus ließen die Anleger rasch wieder vorsichtig werden. "Es gibt immer noch Unsicherheiten rund um den Krieg im Nahen Osten", sagt Hiroyuki Ueno, Chefstratege bei Sumitomo Mitsui Trust Asset Management. "Die Straße von Hormus ist nicht vollständig offen und die Ölpreise bleiben hoch", fügt er hinzu.
Gegen den Trend profitieren Technologie- und KI-Werte von der anhaltenden Brancheneuphorie. In Japan springen die Aktien des Technologieinvestors Softbank um 6,4 Prozent nach oben. Insidern zufolge sucht der Konzern einen Kredit über zehn Milliarden Dollar, der mit Anteilen am ChatGPT-Entwickler OpenAI abgesichert werden soll. Auch Chipwerte wie Advantest und Tokyo Electron legen um 2,65 beziehungsweise 1,76 Prozent zu.
Tesla überrascht – Aktie auch
Tesla hat für das erste Quartal einen 16-prozentigen Umsatzanstieg auf 22,4 Milliarden Dollar gemeldet. Der Umsatz aus dem reinen Automobilgeschäft stieg im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls um 16 Prozent. Der Umsatz im Energiebereich, der aus dem Verkauf von industriellen und privaten Batteriespeichern stammt, in den vorherigen Quartalsberichten ein Lichtblick für das Unternehmen, fiel im Berichtsquartal um 12 Prozent. Den Nettogewinn steigerte Tesla um 17 Prozent auf 477 Millionen Dollar.
Trotz eines Analystenkonsens, dass das Unternehmen zum ersten Mal seit zwei Jahren einen negativen freien Cashflow ausweisen könnte, meldete Tesla des weiteren einen positiven freien Cashflow von 1,4 Milliarden Dollar. Tesla investierte im Quartal 2,5 Milliarden Dollar in Sachanlagen, um seine Kapazitäten für künstliche Intelligenz zu erweitern und an neuen Produktionslinien zu arbeiten, darunter für das Cybercab-Robotaxi.
Tesla verkaufte im ersten Quartal weltweit 358.023 Elektrofahrzeuge, was einem Anstieg von 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Trotz des Wachstums im Vergleich zum Vorjahr war es Teslas zweitschwächstes Verkaufsquartal seit 2022. Nachbörslich ging es für die Tesla-Aktie gut 4 Prozent nach oben.
Das ist los im frühen Devisengeschäft
Am Devisenmarkt hälten sich die Bewegungen in engen Grenzen, während Investoren die geopolitischen Risiken abwägen. Im asiatischen Handel gewinnt der Dollar geringfügig auf 159,50 Yen und legt leicht auf 6,8295 Yuan zu. Parallel dazu bleibt der Euro fast unverändert bei 1,1704 Dollar und zieht leicht auf 0,9185 Franken an.
Dax-Schwergewicht muss Farbe bekennen
Der Dax notiert nach drei Handelstagen in dieser Woche mit einem gestrigen Endkurs von 24.195 Punkten rund 500 Zähler unter dem Vorwochenschluss. Das bestimmende Thema bleibt der Iran-Konflikt, in dem US-Präsident Donald Trump eine Verlängerung des Waffenstillstands angekündigt hatte. Marktteilnehmer sagten daraufhin, dass beide Seiten derzeit wohl eher an einer Deeskalation der Lage rund um die für den Schiffsverkehr geschlossenen Straße von Hormus interessiert seien.
In den Fokus rückt heute zudem der Unternehmenssektor – mit Quartalsberichten. Hierzulande macht das Dax-Schwergewicht SAP den Anfang. Das Hauptaugenmerk der Anleger richtet sich auf das wichtige Cloud-Geschäft, dessen Wachstum sich in den vergangenen Quartalen verlangsamt hat. Analysten rechnen für den Jahresauftakt mit einem Anstieg dieser Erlöse um 18 Prozent auf 5,87 Milliarden Euro.
Nach Börsenschluss an der Wall Street folgt dann noch Intel. Dabei erhoffen sich Anleger Hinweise auf eine Trendwende. Zudem warten sie auf Aussagen rund um die KI-Strategie des Konzernchefs Lip-Bu Tan. So will sich Intel an einer Chipfabrik beteiligen, in der KI-Prozessoren für den Elektroautobauer Tesla und die Raumfahrtfirma SpaceX produziert werden sollen. Intel hat für das abgelaufene Quartal einen Umsatz zwischen 11,7 und 12,7 Milliarden Dollar sowie ein bereinigtes Ergebnis an der Gewinnschwelle in Aussicht gestellt.
Die komplette Wirtschaftsterminübersicht für diese Woche finden Sie hier.