Dax legt Rückwärtsgang ein
Schwindende Hoffnungen auf ein baldiges Ende des Nahost-Krieges haben den deutschen Aktienmarkt einmal mehr ausgebremst. Der Dax sackte um 1,5 Prozent ab und schloss bei 22.613 Zählern, sein Tagestief lag bei 22.557 Stellen. Der EuroStoxx50 notierte 1,4 Prozent tiefer bei 5572 Punkten.
"Nach den widersprüchlichen Signalen rund um potenzielle Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran hat sich die Stimmung auf dem Börsenparkett wieder eingetrübt", resümierte Andreas Lipkow von CMC Markets. Am Ölmarkt zogen die Preise merklich an. Investoren gehen davon aus, dass die rasante Ölpreissteigerung die Inflation anheizen und damit Zinserhöhungen der EZB auf den Plan rufen könnte. Steigen die Zinsen, erscheint Gold für viele Investoren weniger attraktiv, da das Edelmetall keine laufenden Erträge abwirft. Der Goldpreis fiel heute in der Spitze um zwei Prozent auf 4414 Dollar je Feinunze. Silber verbilligte sich um mehr als fünf Prozent.
Auf der Unternehmensseite sorgten Bilanzen für zum Teil deutliche Kursausschläge. Ein Gewinneinbruch bei Volkswagen und Porsche ließ das Ergebnis des VW-Großaktionärs Porsche SE im vergangenen Jahr schrumpfen. Die Aktien der Porsche Holding gaben um 2,9 Prozent nach.
Im MDax tauchten Deutz trotz einer deutlichen Gewinnsteigerung um 7,2 Prozent ab. Die erhoffte Dynamik auch von der Rüstung spiegele sich nicht gut genug im Ausblick wider, sagte ein Händler. Thyssenkrupp verloren 4,3 Prozent. Spekulationen auf ein mögliches Scheitern der Verkaufsgespräche zur Stahlsparte machten den Papieren zu schaffen. Im SDax verbilligten sich Kontron um 14,2 Prozent. Grund war ein vorsichtiger Ausblick des Technologieunternehmens.
Zwischen Hoffen und Angst: Was jetzt für Anleger zählt
Ein einziger Post von Donald Trump lässt den Dax innerhalb weniger Minuten nach oben schießen. Ist das der Beginn einer Erholung oder nur ein kurzer Ausreißer - und wie groß ist die Angst vor weiteren Turbulenzen? Wie die langfristigen Perspektiven aussehen und wie Anleger darauf reagieren können, diskutiert Raimund Brichta mit Paulina Michel von JP Morgan.
Höhere Ölpreise machen Zucker teurer
Der Preis für Rohzucker steigt um 2,6 Prozent auf 15,96 Cent pro Pfund und erreicht damit den höchsten Stand seit fünfeinhalb Monaten. Der Preis für weißen Zucker steigt um 1,2 Prozent auf 454,90 Dollar pro Tonne. Die Preise ziehen an, da sich Rohöl angesichts des Iran-Krieges verteuert. Steigende Energiepreise verleiten Zuckerfabriken im Hauptanbauland Brasilien und anderswo dazu, die Zuckerproduktion zugunsten von Ethanol, einem Biokraftstoff auf Zuckerrohrbasis, zu reduzieren. Dies wiederum trägt zu steigenden Zuckerpreisen bei.
"Thema Kupfer ist sehr stark für Investitionen in KI"
Rheinmetall peilt Milliardengeschäft in Spanien an
Für den Bau von Militär-Lastwagen und anderen Rüstungsgütern sucht Deutschlands größte Waffenschmiede Rheinmetall den Schulterschluss mit dem spanischen Technologiekonzern Indra. Rheinmetall-Chef Armin Papperger und Indra-Chef Ángel Escribano unterzeichneten in Düsseldorf eine Absichtserklärung für eine Zusammenarbeit.
Als nächster Schritt soll noch in diesem Jahr ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet werden, um bei einer Ausschreibung der spanischen Armee für die Beschaffung von bis zu 3000 Militär-Lkw mitzumachen. Außerdem nehmen die beiden Firmen eine spanische Ausschreibung für gepanzerte taktische Fahrzeuge ins Visier, auch der Bau von Kampfpanzern ist möglich. Rheinmetall arbeitet im Service-Geschäft bereits mit Indra zusammen, die Deutschen kümmern sich um Leopard-Panzer in Reihen der spanischen Armee.
VW-Großaktionär Porsche SE steigt in Verteidigungsfonds ein
Der VW- und Porsche-Großaktionär Porsche SE (PSE) treibt angesichts der Schwäche seiner Kernbeteiligungen Investitionen in andere Branchen wie die Rüstungsindustrie voran. Die heute angekündigte Beteiligung in Höhe von 100 Millionen Euro an dem neu aufgelegten DTCP Defense Fund ist dazu ein erster Schritt. So will die von den Familien Porsche und Piech kontrollierte Gesellschaft an europäischen Technologiestartups im Verteidigungssektor künftig Geld verdienen.
"Insgesamt sieht die Porsche SE im Verteidigungs- und Sicherheitssektor ein erhebliches Wachstumspotenzial", erklärte der Dax-Konzern. Weitere Investitionen in diesem Sektor seien geplant. Die Branche müsse für mehr Souveränität in Europa wachsen, und zwar mit europäischem Kapital, sagte PSE-Chef Hans Dieter Pötsch.
Großbritannien zahlt höchste Rendite für Staatsanleihe seit 1998
Der Iran-Krieg treibt die Renditen für neue britische Staatsanleihen auf den höchsten Stand seit 28 Jahren. Bei einer Auktion lag die durchschnittliche Rendite für eine 30-jährige Referenzanleihe bei 5,517 Prozent. Dies ist der höchste Wert für eine solche Anleihe seit Mai 1998. Die für das Schuldenmanagement zuständige Behörde verkaufte Papiere im Wert von 300 Millionen Pfund. Die Nachfrage entsprach mit dem 3,84-fachen des angebotenen Volumens nach Angaben der Behörde dem Durchschnitt der vergangenen zwölf Monate.
Britische Staatsanleihen, auch Gilts genannt, sind stärker unter Druck geraten als die Papiere anderer großer Volkswirtschaften. Dies liegt an der hohen Abhängigkeit Großbritanniens von importiertem Erdgas und einer hartnäckig hohen Inflation.
Hypothekenzinsen steigen - US-Hauskäufer halten sich zurück
Die schwebenden Hausverkäufe sind in den USA laut Redfin im Jahresvergleich um ein Prozent gefallen. Das sei der stärkste Rückgang seit einem Monat. Auf der Verkäuferseite haben die neuen Angebote im Jahresvergleich um 0,3 Prozent zugelegt. Hauskäufer sind zum Teil wegen steigender Hypothekenzinsen und wirtschaftlicher Unsicherheit zurückhaltend. Der wöchentliche durchschnittliche Hypothekenzinssatz hat mit 6,22 Prozent ein Dreimonatshoch erreicht. Der tägliche durchschnittliche Hypothekenzinssatz ist am Dienstag auf bis zu 6,55 Prozent gestiegen.
Steigende Hypothekenzinsen haben zusammen mit einem Anstieg der US-Hausverkaufspreise um 1,8 Prozent im Jahresvergleich die mediane monatliche Wohnkostenrate auf 2.695 US-Dollar getrieben - den höchsten Stand seit Juni. Die mediane Zahlung ist im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Prozent gesunken.
Hapag Lloyd meldet Gewinneinbruch
Wegen niedrigerer Frachtraten und gestiegener Kosten sind bei der Hamburger Reederei Hapag-Lloyd im vergangenen Jahr die Gewinne eingebrochen. Bei einem Gesamtumsatz von rund 18,6 Milliarden Euro erzielte die weltweit fünftgrößte Reederei ein Konzernergebnis von 924 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Im Jahr zuvor hatte der Gewinn bei einem Umsatz von gut 19 Milliarden Euro noch bei knapp 2,4 Milliarden Euro gelegen.
Hapag-Lloyd-Chef Rolf Habben Jansen nannte 2025 dennoch ein gutes Jahr für die Reederei. "Wir haben unsere Transportmenge gesteigert und den Markt übertroffen." Angesichts des Ergebnisses wollen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von 3,00 Euro je Aktie vorschlagen. Das entspreche einer Gesamtausschüttung von etwa 500 Millionen Euro.
Roter Start an der Wall Street
An den US-Börsen geht es zum Start in den heutigen Handel nach unten. Noch immer zeichnet sich kein Ende des Iran-Krieges ab, und die Ölpreise ziehen wieder an. Der Dow-Jones-Index verliert 0,5 Prozent auf 46.177 Punkte. Der S&P-500 gibt um 0,8 Prozent nach. der Nasdaq-Composite fällt um 1,1 Prozent. Widersprüchliche Aussagen der Kriegsparteien verunsicherten die Anleger, sagen Händler. Am US-Anleihemarkt ziehen die Renditen an - die Zehnjahresrendite steigt um vier Basispunkte auf 4,37 Prozent. Der Goldpreis fällt derweil um 1,6 Prozent auf 4434 Dollar.
Ein Gerichtsurteil drückt Alphabet und Meta um 1,9 beziehungsweise 2,8 Prozent. Eine 20-jährige Frau hat einen wegweisenden Social-Media-Prozess gegen Meta Platforms und Googles YouTube gewonnen. Sie hatte den Unternehmen vorgeworfen, ihre Apps so gestaltet zu haben, dass sie abhängig machen und für Jugendliche schädlich sind.
Bitcoin steht weiter unter Druck
Der Bitcoin gibt weiter nach, da die Hoffnungen auf eine schnelle Beilegung des Iran-Kriegs schwinden. Pakistan teilte mit, die USA und der Iran befänden sich in indirekten Gesprächen. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi sagte jedoch, sein Land habe keine Absicht zu verhandeln. Präsident Trump erklärte in einem Social-Media-Beitrag, der Iran müsse es mit den Gesprächen ernst meinen, bevor es zu spät sei. Die Anleger seien hin- und hergerissen zwischen dem Risiko einer weiteren Eskalation und der Erwartung, dass letztlich keine Seite den Konflikt zu seinem zerstörerischsten Ausgang treiben wolle, schreibt Daniela Hathorn von Capital.com in einem Kommentar. "Das Ergebnis ist eine erhöhte Volatilität ohne einen klaren Richtungstrend." Der Bitcoin fällt laut Daten von LSEG um 2,7 Prozent auf 69.420 US-Dollar.
Erwartungen für April-Zinserhöhung der EZB gesunken
Etwas breiter werden die Sätze am europäischen Geldmarkt gestellt. Am übergeordneten Gesamtbild hat sich nichts geändert. Ein schnelles Ende des Kriegs im Nahen Osten ist nicht in Sicht, zu weit liegen bislang die Forderungen der Akteure auseinander. Mit Blick auf die EZB bleibt die Unsicherheit hinsichtlich eines möglichen Zinsschritts im April weiter dominierend. Derzeit werde eine Leitzinserhöhung an den Märkten mit einer Wahrscheinlichkeit von 62 Prozent eingepreist, zuvor hatte sie bei 86 Prozent gelegen. Die Märkte hätten damit auf Äußerungen von EZB-Präsidentin Christine Lagarde reagiert, laut denen eine Leitzinserhöhung im April keinesfalls ausgemacht sei.
Tagesgeld: 1,87 - 2,07 (1,90 - 2,10), Wochengeld: 1,83 - 2,13 (1,83 - 2,13), 1-Monats-Geld: 1,90 - 2,20 (2,04 - 2,34), 3-Monats-Geld: 2,10 - 2,35 (2,22 - 2,27), 6-Monats-Geld: 2,22 - 2,32 (2,21 - 2,31), 12-Monats-Geld: 2,64 - 2,76 (2,60 - 2,72), Euribors: 25.03. 24.03. 3 Monate: 2,1350 2,1280, 6 Monate: 2,5180 2,5890, 12 Monate: 2,8120 2,9290
Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe
Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung hat in der Woche zum 21. März zugelegt. Im Vergleich zur Vorwoche stieg die Zahl der Anträge auf saisonbereinigter Basis um 5000 auf 210.000, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Volkswirte hatten einen solchen Anstieg exakt vorhergesagt. Für die Vorwoche wurde der Wert mit 205.000 bestätigt. Der gleitende Vierwochendurchschnitt verringerte sich gegenüber der Vorwoche um 250 auf 210.500.
"Größter Fehler ist, aus Angst gar nicht zu investieren"
Warum der Nasdaq 100 so robust ist
Die großen Hightech-Werte an der amerikanischen Nasdaq-Börse halten sich derzeit vergleichsweise stabil. Warum das so ist und ob es so bleibt, das bespricht Raimund Brichta mit Nicolai Tietze von Morgan Stanley.
Kraftstoff-Panikkäufe in Indien - Asiatische Staaten kämpfen mit Kriegsfolgen
Die asiatischen Staaten haben besonders mit den Folgen des Iran-Krieges zu kämpfen. In Indien kam es vielerorts zu Panikkäufen wegen Gerüchten über Kraftstoffengpässe. In Südkorea kündigte die Regierung ein massives Ausgabenpaket zur Entlastung der Verbraucher wegen der hohen Energiepreise an. Auf den Philippinen wurde ein "Energienotstand" ausgerufen - Abhilfe soll nun Öl aus Russland schaffen.
Ein Großteil des Öls und Erdgases aus den Golfstaaten geht im Normalfall nach Asien. Indien hat einen massiven Energiebedarf und importiert 85 Prozent seines Öls. Die Regierung von Premierminister Narendra Modi verweist auf gut gefüllte Vorräte und bislang sind die Preise an den Tankstellen weitgehend stabil geblieben.
Porsche Holding geht nach Zahlen mit Dividende runter
Die Porsche Holding hat wegen der schlechteren Geschäftsentwicklung bei Volkswagen vergangenes Jahr etwas weniger verdient. Wie die Holding der Familien Porsche und Piech, die die Mehrheit der VW-Stammaktien hält, mitteilte, liegt der angepasste Gewinn nach Steuern bei 2,89 Milliarden Euro. Analysten haben im Konsens nur mit 2,3 Milliarden Euro gerechnet. Im Vorjahr wurden noch 3,15 Milliarden Euro verdient. Angesichts dieser Entwicklung soll die Dividende auf 1,51 Euro je Vorzugsaktie nach 1,91 Euro im Vorjahr sinken.
"Unsere Perspektive als Ankeraktionär des Volkswagen Konzerns ist eindeutig. Die angestoßenen Initiativen befürworten wir ausdrücklich", wird Hans Dieter Pötsch, CEO der Porsche SE, in der Mitteilung zitiert.
Dax knallrot - Öl deutlich teurer
Update von der Frankfurter Börse: Der Dax hat sich bislang deutlich nach unten orientiert. Der Leitindex verlor am Mittag 1,3 Prozent auf 22.665 Punkte. Der EuroStoxx50 gab um ebenfalls 1,3 Prozent auf 5576 Stellen nach. Der Euro lag kaum verändert bei 1,1556 US-Dollar. Deutlich hoch ging es wieder mit den Ölpreisen - Brent und WTI verteuerten sich um 2,9 beziehungsweise 2,0 Prozent auf 106,01 beziehungsweise 93,15 Dollar je Barrel.
Heidelberg Materials erhöht Dividende spürbar
Heidelberg Materials will die Dividende für das abgelaufene Jahr um 30 Cent erhöhen. Vorgeschlagen werde eine Ausschüttung von 3,60 Euro je Aktie, teilte der Zement- und Baustoffkonzern mit. "Kontinuität spielt bei unserer progressiven Dividendenpolitik eine wichtige Rolle", erklärte Vorstandschef Dominik von Achten. Das Ergebnis aus dem laufenden Geschäft (RCO) war 2025 um sechs Prozent auf 3,4 Milliarden Euro gestiegen, der Jahresüberschuss kletterte auf 2,13 Milliarden Euro.
Zwei deutsche Giganten stecken Milliarden Euro in China-Werke
BASF und Bosch investieren Milliardenbeträge in die Errichtung neuer Standorte in China. Der Chemieriese BASF lässt 8,7 Milliarden Euro für sein neues Werk in China springen. Und auch Bosch investiert Milliarden in zwei neue Standorte. Kritiker warnen jedoch davor, sich von dem Land abhängig zu machen.
Ausblick enttäuscht: Deutz-Aktie schmiert ab
Trotz einer deutlichen Gewinnsteigerung 2025 ist die Deutz-Aktie ins Rutschen geraten. Das Papier des Motorenherstellers fiel um bis zu 9,4 Prozent auf 8,16 Euro und markierte damit den tiefsten Stand seit Anfang Dezember. Die Aktie ist schwächster Wert im MDax.
Die erhoffte Dynamik auch von der Rüstung spiegele sich nicht gut genug im Ausblick wider, sagt ein Händler. Das Margenziel enttäusche etwas. Für das laufende Jahr stellte der Deutz-Vorstand weiteres Wachstum in Aussicht. Der Umsatz soll auf 2,3 bis 2,5 Milliarden Euro steigen und die bereinigte operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) auf 6,5 bis acht Prozent. 2025 kletterte der Umsatz um knapp 13 Prozent auf 2,04 Milliarden Euro.
Institut: Längerer Iran-Krieg könnte deutsches Wachstum fast stoppen
Ein Andauern des Iran-Krieges könnte das deutsche Wirtschaftswachstum in diesem Jahr dem IMK-Institut zufolge fast zum Erliegen bringen. Sollte der Militärkonflikt im Nahen Osten länger anhalten oder weiter eskalieren, würde das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nur um 0,2 Prozent zulegen, wie aus einem Risikoszenario des Instituts hervorgeht. 2027 würde es demnach um 1,4 Prozent nach oben gehen. In seinem Hauptszenario rechnet das gewerkschaftsnahe Institut dagegen mit 0,9 Prozent Wachstum für 2026. Dies setze jedoch voraus, dass der Krieg nicht über den Sommer hinaus dauert und die gestiegenen Energiepreise wieder sinken. Dann könnte die Wirtschaft 2027 um 1,6 Prozent wachsen.
Die IMK-Ökonomen gehen in ihrem Basiszenario davon aus, dass sich der aktuelle Anstieg der Energiepreise bis zum Jahresende zurückbildet und die positiven Impulse von staatlichen Investitionen und privatem Konsum ab dem zweiten Halbjahr überwiegen. Die Inflation dürfte dann im Jahresschnitt 2026 auf 2,4 Prozent steigen und 2027 auf 1,7 Prozent fallen. In beiden Jahren wäre die Arbeitslosenquote bei unverändert 6,3 Prozent. Im Risikoszenario hingegen würde die Inflation in diesem Jahr auf 3,1 Prozent steigen.
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Megamania um K-Pop-Gruppe BTS spült weltweit Milliarden in die Kassen
Dass die siebenköpfige Band BTS wieder auf der Bühne steht, freut nicht nur Fans, sondern lässt auch weltweit die Kassen klingeln. Besonders profitiert Südkoreas Wirtschaft. Konzerttickets, Merchandising, Hotelunterkünfte und zahlreiche Touristen - allein die Hauptstadt Seoul verdient prächtig.
Bertelsmann hält Gewinn bei einer Milliarde Euro
Der Medienkonzern Bertelsmann, zu dem auch die RTL Group mit ntv gehört, hat im Geschäftsjahr 2025 erneut einen Gewinn im Milliardenbereich erzielt. Das Konzernergebnis lag unverändert bei 1,0 Milliarden Euro, hieß es in einer Mitteilung. Der Umsatz habe sich auf 19,0 Milliarden Euro belaufen und damit auf dem Niveau des Vorjahres gelegen.24 Milliarden Euro als mittelfristige Zielmarke
Konzernchef Thomas Rabe sprach von einem "soliden Geschäftsjahr" - und hält an einer mittelfristigen Zielmarke von 24 Milliarden Euro Konzernumsatz fest. Diese sei "absolut erreichbar und nach wie vor klar non-negotiable", sagte er. Voraussetzung dafür sei allerdings eine verbesserte wirtschaftliche Entwicklung mit höheren organischen Wachstumsraten sowie ergänzenden Zukäufen.
Uniper ist "wieder kapitalmarktfähig"
Der in der Energiekrise 2022 verstaatlichte Versorger Uniper denkt nach den Worten seines Finanzchefs Christian Barr an eine Rückkehr an die Börse. Aus seiner Sicht hätte "ein Re-IPO einen gewissen Charme", sagte Barr der "Börsen-Zeitung". "Wir sind wieder kapitalmarktfähig."
Der Bund hatte den größten deutschen Gaskonzern 2022 vor einer drohenden Pleite bewahrt, die durch den Stopp russischer Gaslieferungen im Zuge des Ukraine-Kriegs ausgelöst worden war. Die EU-Kommission hatte dies mit der Auflage genehmigt, dass der Bund seine Beteiligung an Uniper bis Ende 2028 auf 25 Prozent plus eine Aktie reduzieren müsse. Für 2025 will der Konzern nach früheren Angaben eine Dividende von 72 Cent je Aktie zahlen.
Ölpreis schießt binnen eines Monats mehr als 40 Prozent nach oben
Am Rohstoffmarkt ziehen die Ölpreise wieder an. So verteuert sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 1,6 Prozent auf 103,89 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notiert 1,5 Prozent fester bei 91,70 Dollar. Die Brent-Notierung liegt damit 42 Prozent über dem Vormonatsniveau - der stärkste Monatsanstieg seit Jahren.
Die Volatilität der Ölpreise dürfte angesichts der widersprüchlichen Nachrichtenlage über den Krieg anhalten, sagt Analyst Eric G. Lee von Citi Research. "Unser Basisszenario geht von einem andauernden Konflikt und einer Unterbrechung der Straße (von Hormus) für vier bis sechs Wochen aus, bevor ernsthafte Verhandlungen beginnen," so der Energie-Stratege. Dies könnte bedeuten, dass die Ölpreise kurzfristig zeitweise bis auf 120 US-Dollar pro Barrel steigen, fügt Lee hinzu.
"Das bewegt den Aktienmarkt nach unten"
Mit Abschlägen startet der Dax in das heutige Geschäft. Er notiert aktuell im Bereich von 22.735 Zöählern. Gestern hatte der deutsche Börsenleitindex noch 1,4 Prozent auf 22.957 Punkte zugelegt. Ein Grund dafür waren nachgebende Ölpreise. "Heute ziehen die Ölpreise wieder an. Das bewegt den Aktienmarkt nach unten", kommentiert ntv-Börsenkorrespondentin Sabrina Marggraf.
Neuer Google-Algorithmus schockt Chip-Schwergewichte
Bei den asiatischen Einzelwerten geht es in Seoul für Samsung Electronics und SK Hynix deutlicher abwärts. Die Titel büßen rund vier und fünf Prozent ein. Google hat einen neuen Komprimierungsalgorithmus entwickelt, der die Speicheranforderungen großer Sprachmodelle erheblich senken könnte, heißt es. Eine größere Akzeptanz der Technologie könnte die KI-gestützte Nachfrage nach fortschrittlichen Speicherchips beeinträchtigen.
Aktionäre verklagen Super Micro
Aktionäre haben den US-Serverhersteller Super Micro Computer wegen mutmaßlichen Wertpapierbetrugs verklagt. In der bei einem Bundesgericht in San Francisco eingereichten Sammelklage werfen die Investoren dem Unternehmen vor, seine Abhängigkeit von illegalen Verkäufen nach China verschleiert zu haben. Dadurch seien die Geschäftsaussichten zu positiv dargestellt und der Aktienkurs künstlich in die Höhe getrieben worden. Die Zivilklage folgt auf strafrechtliche Schmuggelvorwürfe, die gegen Mitgründer Yih-Shyan Liaw und zwei weitere Personen im Zusammenhang mit dem Export von Nvidia-Chips erhoben worden waren.
Nach Bekanntwerden der strafrechtlichen Ermittlungen war die Super-Micro-Aktie am 20. März um 33 Prozent eingebrochen, wodurch rund 6,1 Milliarden Dollar an Börsenwert vernichtet wurden. Liaw trat daraufhin aus dem Verwaltungsrat zurück. Neben dem Unternehmen richten sich die Vorwürfe der Aktionäre auch gegen Konzernchef Charles Liang und Finanzchef David Weigand.
In dem Strafverfahren wirft die Staatsanwaltschaft Liaw und einem Vertriebsmanager vor, ein namentlich nicht genanntes Unternehmen in Südostasien angewiesen zu haben, Server mit Nvidia-Chips zu kaufen. Diese Firma soll in den Jahren 2024 und 2025 Server im Wert von 2,5 Milliarden Dollar erworben haben. Weder Super Micro noch Nvidia wurden strafrechtlich angeklagt. Nvidia ist zudem nicht Gegenstand der Aktionärsklage, die Schadenersatz in unbestimmter Höhe für Investoren im Zeitraum vom 30. April 2024 bis zum 19. März 2026 fordert.
Inflationssorgen drücken auf die Kauflaune
Der Iran-Krieg und die Sorge vor steigenden Energiepreisen drücken die Stimmung der deutschen Verbraucher deutlich. Der Indikator für das Konsumklima für April sinkt auf minus 28,0 Punkte und damit um 3,2 Zähler zum Vormonat, wie die GFK-Marktforscher und das Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM) mitteilten. Während die Kauflaune noch weitgehend stabil ist, trüben sich vor allem die Erwartungen der Menschen an ihr künftiges Einkommen und die Konjunktur spürbar ein. "Zwar reagieren die Anschaffungsneigung und die Sparneigung im Moment noch wenig auf die geopolitischen Ereignisse im Iran", sagte NIM-Experte Rolf Bürkl. "Aber die Verbraucher erwarten, dass die Inflation durch die gestiegenen Energiepreise wieder anzieht, und die wirtschaftliche Erholung erneut gebremst wird."
Ernüchterung bei Asien-Anlegern
Nach den jüngsten Aufschlägen geht es an den asiatischen Aktienmärkten wieder nach unten. Es bestimmen weiterhin die Schlagzeilen rund um den Iran-Krieg das Sentiment. Hatten zuletzt Hoffnungen auf ein baldiges Ende des Konflikts die Märkte nach oben getragen, kehrt nun wieder Ernüchterung ein. Das Weiße Haus hat dem Iran mit weiteren Angriffen für den Fall gedroht, dass Teheran nicht auf das Friedensangebot der USA eingehe. Der Iran hat den 15-Punkteplan aus Washington abgelehnt.
Hinter verschlossenen Türen zeigt sich der Iran in Sachen Friedensverhandlungen mit den USA allerdings wohl weniger unnachgiebig als in der Öffentlichkeit. Das berichten sowohl arabische Vermittler und auch andere mit der Angelegenheit vertraute Personen. Das mache Hoffnung, dass die diplomatische Initiative, die sie anstoßen wollten, nicht von vornherein zum Scheitern verurteilt sei, so die Vermittler. Allerdings seien die Erfolgsaussichten gering, da der Iran und die USA Maximalforderungen stellten, die für die jeweils andere Seite inakzeptabel seien.
Das deutlichste Minus verzeichnet der Kospi in Seoul, für den es um 2,7 Prozent nach unten geht. Hier belasten zudem die Abgaben bei den Index-Schwergewichten Samsung Electronics und SK Hynix. Der Topix in Tokio reduziert sich um 0,8 Prozent. An den chinesischen Börsen verliert der Shanghai Composite 0,6 Prozent und der Hang-Seng-Index büßt 1,4 Prozent ein.
Henkel plant US-Zukauf
Henkel steht offenbar vor der Übernahme des US-Haarpflegeunternehmens Olaplex. Die Verhandlungen seien weit fortgeschritten, berichtete Bloomberg unter Berufung auf Insider. Der Deal bewerte Olaplex mit etwa zwei Dollar je Aktie. Eine Einigung könnte in den kommenden Tagen verkündet werden. Die Olaplex-Aktie legte nachbörslich um über 14 Prozent auf 1,52 Dollar zu.
Eine Übernahme käme für Henkel in einer schwierigen Phase: Der Konzern kämpft mit der Kaufzurückhaltung der Verbraucher und verbuchte im vergangenen Jahr einen Umsatzrückgang auf 20,5 Milliarden Euro. Für das laufende Jahr erwartet Henkel-Chef Carsten Knobel nur ein organisches Wachstum zwischen einem und drei Prozent. Olaplex ist für seine Haarpflegeprodukte zur Reparatur geschädigter Haare bekannt. Henkel betreibt unter anderem die Haarpflegemarken Schwarzkopf und Syoss.
"Märkte werden die Geduld verlieren"
Nach der gestrigen Erholung dürfte es mit Europas Börsen zur Eröffnung wieder nach unten gehen. Ein schnelles Ende des Kriegs im Nahen Osten ist nicht in Sicht. "Die Situation im Nahen Osten bleibt unklar und wird von vielen Gerüchten und Spekulationen getragen", heißt es bei CMC. Zwar überwiege noch immer die Erleichterung darüber, dass sich die Situation im Nahen Osten zumindest kurzfristig nicht weiter verschlimmert. "Doch es bleiben halt die Zweifel, ob die vermeintlichen Gespräche am Ende tatsächlich zu einem Waffenstillstand führen können, da die Vorstellungen der drei Kriegsparteien doch ziemlich weit auseinanderliegen", so CMC weiter.
"Die Märkte werden jedoch die Geduld verlieren, wenn die beiden Seiten einer Einigung nicht bald näherkommen. Es würde mich sehr überraschen, wenn Risikoanlagen ihre Gewinne von hier aus deutlich ausweiten würden. Die Risiken für die großen Aktienindizes sind weiterhin eher nach unten gerichtet, während sie für Rohöl nach oben tendieren", so Analyst Fawad Razaqzada von StoneX. Der Iran habe erklärt, dass der Krieg nur zu seinen eigenen Bedingungen enden werde und zu einem Zeitpunkt seiner Wahl. "Sie machen zudem deutlich, dass Trump den Zeitplan nicht diktieren wird", so Razaqzada weiter.
Milliardeninvestition: BASF will in China aufholen
BASF hat nach fast sechs Jahren Bauzeit und einer Milliardeninvestition seinen neuen Verbundstandort in Südchina eröffnet. In einer Welt, die immer geteilter werde, zeige der Standort Zhanjiang, dass globale Kooperation die besten Ergebnisse erziele, sagte BASF-Vorstand Markus Kamieth. Mit dem Standort will BASF seine Position im Chemie-Markt der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt verbessern, in dem etwa die Hälfte der globalen Chemie-Nachfrage liegt. Bislang erwirtschaftet der Chemieriese lediglich rund 14 Prozent seines globalen Umsatzes in China.
Das Werk in der Küstenstadt Zhanjiang mit rund sieben Millionen Einwohnern, das schon im November in Betrieb gegangen war, soll den aus BASF-Sicht unterversorgten Markt im Süden bedienen. Mit 8,7 Milliarden Euro ist es die bislang größte Einzelinvestition in der Geschichte des Unternehmens. In China eröffnet BASF damit einen zweiten Verbundstandort nach jenem in Nanjing in Ostchina, wo Chinas Chemiemarkt am größten ist. Das Nanjing-Werk teilen sich die Deutschen in einem Gemeinschaftsunternehmen mit dem staatlichen Ölriesen Sinopec. Mit Zhanjiang will das Unternehmen außerdem die wirtschaftsstarke Provinz Guangdong besser erreichen, wo viele BASF-Kunden sitzen.
"Märkte sind unsicher"
Die Börsen in Asien tendieren uneinheitlich, während Anleger angesichts der dramatischen Entwicklungen im Nahen Osten vorsichtig agieren. Der Iran signalisierte Bereitschaft, einen US-Vorschlag zur Beendigung des Golfkonflikts zu prüfen. Der fast einmonatige Krieg, ausgelöst durch gemeinsame US-israelische Angriffe auf den Iran Ende Februar, hat die Straße von Hormus praktisch lahmgelegt - eine Route für ein Fünftel der weltweiten Öl- und Flüssiggaslieferungen.
In Tokio bleibt der Nikkei-Index fast unverändert bei 53.708,04 Punkten und der breiter gefasste Topix notiert 0,2 Prozent niedriger bei 3642,56 Zählern. Der Shanghai Composite verliert 0,6 Prozent auf 3909,16 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fällt 0,5 Prozent auf 4516,10 Punkte. In Südkorea gibt der Kospi um 1,2 Prozent nach. "Die Schlagzeilen deuten auf einen konstruktiveren Ton hin, aber die Märkte sind unsicher, welchen Signalen sie vertrauen sollen", sagt Chris Weston, Forschungsleiter bei Pepperstone.
Dollar profitiert von Status als "sicherer Hafen"
Im asiatischen Devisenhandel gewinnt der Dollar geringfügig auf 159,45 Yen und legt leicht auf 6,9016 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückt er etwas auf 0,7915 Franken vor. Parallel dazu bleibt der Euro fast unverändert bei 1,1566 Dollar und zieht leicht auf 0,9155 Franken an. Der Dollar profitiert von seinem Status als sicherer Hafen und steuert auf einen Monatsgewinn von zwei Prozent zu.
Deutsches Weltraum-Startup scheitert erneut
Die deutschen Weltraumambitionen haben einen Rückschlag erlitten. Der Start der Trägerrakete "Spectrum" des deutschen Startups Isar Aerospace wurde kurz vor der geplanten Zündung der Triebwerke abgebrochen. Der erste Testflug vor rund einem Jahr endete ebenfalls vorzeitig. Bei der Mission aktuellen "Onward and Upward" sollten unter anderem mehrere Kleinsatelliten in eine Umlaufbahn befördert werden, teilte die Firma mit.
Die 28 Meter lange "Spectrum"-Rakete ist darauf ausgelegt, Nutzlasten von bis zu einer Tonne in den Orbit zu bringen. Sie gehört zur Klasse der sogenannten Microlauncher. Neben Isar Aerospace entwickeln Rocket Factory Augsburg (RFA) und HyImpulse aus der Nähe von Heilbronn in Deutschland Trägersysteme für Kleinsatelliten und Experimente.
Für eine Entwarnung ist es noch deutlich zu früh
Der Dax arbeitet sich an die 23.000er-Marke heran. Das gestrige Geschäft zur Wochenmitte beendete der deutsche Börsenleitindex 1,4 Prozent fester mit 22.957 Punkten. Die USA haben dem Iran laut Regierungsvertretern einen 15-Punkteplan zur Beendigung des Krieges übermittelt. Dieser konzentriert sich weitgehend auf frühere Forderungen der Trump-Regierung an Teheran. Der Iran wird aufgefordert, seine drei wichtigsten Atomanlagen abzubauen, jegliche Anreicherung auf iranischem Boden zu beenden, die Arbeit an ballistischen Raketen einzustellen, die Unterstützung für Stellvertretergruppen einzuschränken und die Straße von Hormus vollständig wieder zu öffnen. Im Gegenzug würden Sanktionen aufgehoben.
Für eine Entwarnung auf dem Parkett ist es nach Einschätzung des Vermögensverwalters QC Partners deutlich zu früh. "Die Schwankungen werden erst einmal hoch bleiben. Und auch neue Kursverluste sind mit jeder Nachricht aus den USA bzw. dem Iran jederzeit möglich", so Stratege Thomas Altmann. Klar sei aber, dass es auch im Fall eines Friedens lange dauern werde, bis die Weltwirtschaft zum normalen Tagesgeschäft übergehen könne. Viele Energieanlagen seien beschädigt. Heruntergefahrene Anlagen müssten langsam wieder hochgefahren werden.
Und auch weiterhin bleibt der Iran-Krieg Thema, denn er befeuert die Sorge vor steigenden Energiepreisen und das wiederum dürfte die Stimmung der deutschen Verbraucher deutlich drücken. Der Indikator für das Konsumklima für April sinkt voraussichtlich auf minus 27,0 Punkte, sagen Ökonomen voraus. Die GFK-Marktforscher und das Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM) befragen jeden Monat rund 2000 Verbraucher zu ihrem Kaufverhalten.
Unternehmensseitig legt der VW- und Porsche-Großaktionär Porsche SE die Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr vor. Nach zwei Prognosesenkungen erwarten Analysten im Schnitt einen Rückgang des bereinigten Konzerngewinns um 27 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro. Interessanter als die von den beiden Kernbeteiligungen VW und Porsche abhängige Bilanz sind Investitionspläne des von den Familien Porsche und Piech kontrollierten Dax-Konzerns. Vor einem Jahr hatte PSE-Chef Hans Dieter Pötsch erklärt, das Unternehmen sei auf der Suche nach einer dritten Kernbeteiligung und habe dabei die Branchen Verteidigung und Infrastruktur im Auge. Die PSE will Insidern zufolge außerdem vom VW-Konzern einen Anteil an der Dieselmotorentochter Everllence übernehmen.
Die komplette Wirtschaftsterminübersicht für diese Woche finden Sie hier.