Der Börsen-Tag
29. Januar 2026
imageHeute mit Thomas Badtke und Wolfram Neidhard
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17:39 Uhr

Schwarzer Tag für den Dax, rabenschwarzer für SAP

Mit Enttäuschung aufgenommene Unternehmensbilanzen haben den Anlegern am deutschen Aktienmarkt deutlich auf den Magen geschlagen. Der Dax verlor - angeführt von deutlichen Verlusten bei SAP - 2,1 Prozent oder mehr als 500 Punkte auf 24.309 Zähler. Der EuroStoxx50 notierte 0,6 Prozent tiefer bei 5898 Stellen. Enttäuschende Zahlen von Microsoft drückten massiv auf den TecDax, der 3,8 Prozent verlor.

Zudem preisten die Ölmärkte das geopolitische Risiko angesichts der steigenden Wahrscheinlichkeit direkter US-Maßnahmen gegen den Iran neu ein, schrieb Jorge Leon von Rystad Energy in einer Research Note. "Die Geschwindigkeit der Ölpreisreaktion deute darauf hin, dass die Märkte eine US-Militäraktion gegen den Iran als ein reales, kurzfristiges Risiko ansehen." Während der innenpolitische Druck auf die iranische Führung nach ihrem harten Vorgehen gegen Proteste nachgelassen habe, habe sich der Druck vonseiten der USA mit den jüngsten Warnungen von Präsident Trump verschärft, fügte er hinzu. "Die Märkte scheinen diese Äußerungen ernst zu nehmen ..."

SAP brachen um 16,1 Prozent ein, da Europas größtes Softwarehaus für das laufende Jahr eine erneute Verlangsamung beim Anstieg der wichtigen Cloud-Auftragseingänge prognostizierte. Im abgelaufenen Jahr blieb das Volumen der neuen Verträge mit 21 Milliarden Euro hinter den Erwartungen zurück.

Das Nachsehen hatten auch Deutsche Bank - trotz eines Gewinnsprungs im vergangenen Jahr und einer höheren Dividende. Die Titel verloren im Dax 1,3 Prozent. Nach den positiven Nachrichten gebe es erst einmal keine neuen Impulse mehr, sagte ein Börsianer. Überschattet wurde die Bilanz von neuen Geldwäsche-Ermittlungen gegen das Bankhaus.

Schwarzer Tag für den Dax, rabenschwarzer für SAP
17:16 Uhr

US-Handelsbilanzdefizit weitet sich stark aus

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(Foto: picture alliance / Fotostand)

Das Außenhandelsdefizit der USA ist im November wieder stark gestiegen. Die Importe legten um 5,0 Prozent auf 348,9 Milliarden Dollar zu, während die Exporte um 3,6 Prozent auf 292,1 Milliarden Dollar sanken, wie das Handelsministerium in Washington am Donnerstag mitteilte. Das Defizit verdoppelt sich so nahezu. Eine Vergrößerung der Lücke zwischen Importen und Exporten war zwar erwartet worden, nicht jedoch in diesem Ausmaß.

In den Monaten bis Oktober hatte die Außenhandelsbilanz der USA sich deutlich verbessert. Weniger Importe und mehr Exporte sind ein ausgewiesenes Ziel der Handels- und Zollpolitik von US-Präsident Donaldt Trump. Den Rückgang des Exportdefizits auf den niedrigsten Stand seit 2009 im Oktober reklamierte Trump für sich und seine Einfuhrzölle. Ökonomen wiesen jedoch darauf hin, dass der Anstieg der Exporte im Oktober massiv vom Goldhandel beeinflusst war. Dieser habe im November abgenommen.

US-Handelsbilanzdefizit weitet sich stark aus
16:58 Uhr

Kann es nach drei positiven Börsenjahren noch ein viertes geben?

Nach drei positiven Aktienjahren stellt sich die Frage, ob die Märkte jetzt sogar noch ein viertes folgen lassen könnten. Welches Risiko steckt zum Beispiel in den hohen Leerständen bei US-Gewerbeimmobilien? Und sind Software-Aktien jetzt möglicherweise wieder ein Kauf, weil die Angst vor KI die Kurse zu stark hat abrutschen lassen? Über Chancen und Trends, aber auch Risiken für das Börsenjahr 2026 spricht Friedhelm Tilgen auf dem FONDS professionell KONGRESS in Mannheim mit Uwe Rathausky und Henrik Muhle von der Fondsgesellschaft Gané.

Kann es nach drei positiven Börsenjahren noch ein viertes geben?
16:40 Uhr

Wie geht es weiter mit Trumps Zinskrieg?

Ökonom Holger Schmieding lässt keinen Zweifel daran, dass Fed-Chef Powell keinerlei Zins-Fantasie hegt. Doch was ist vom Nachfolger zu erwarten? Und welchen Kandidaten würde der Finanz-Profi gerne an der Spitze des Geldhauses sehen?

Wie geht es weiter mit Trumps Zinskrieg?
16:28 Uhr

Dax rauscht in die Tiefe

Mit den deutschen Aktienindizes ist es am Nachmittag noch weiter runtergegangen. Der Dax verlor 1,7 Prozent auf 24.394 Punkte. Besonders stark sackte der TecDax ab - um 3,3 Prozent.

Dax rauscht in die Tiefe
16:09 Uhr

US-Börsen nach Bilanzflut tiefer - Microsoft enttäuscht

(Foto: picture alliance / Sipa USA)

Nach den ersten Bilanzen wichtiger US-Technologieunternehmen geht es an der Wall Street nach unten. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte zur Eröffnung kaum bewegt bei 49.021 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 verlor rund ein halbes Prozent auf 6952 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq bröckelte um ein Prozent auf 23.610 Stellen ab.

Die Anleger versuchten, uneinheitlich ausgefallene Ergebnisse zu interpretieren. Um mehr als zehn Prozent nach unten ging es für Microsoft. "Händler belohnen die größten Investoren nicht mehr", resümierte Jake Behan vom Finanzdienstleister Direxion. Gefragt nach Zahlenvorlage waren hingegen Meta und IBM, die um knapp zehn und sieben Prozent zulegten. Auch Tesla rückten trotz des ersten Jahresumsatzminus' um fast 1,5 Prozent vor. "Das ist eine ganz andere Geschichte als noch im vergangenen Quartal", sagte ein New Yorker Händler.

US-Börsen nach Bilanzflut tiefer - Microsoft enttäuscht
16:02 Uhr

Ungebremste Konsumfreude sorgt für Gewinnsprung bei Mastercard

Der Kreditkartenanbieter Mastercard hat dank robuster Konsumausgaben im vierten Quartal einen Gewinnsprung erzielt. Der Nettogewinn stieg von Oktober bis Dezember auf 4,06 Milliarden Dollar nach 3,34 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum, wie der US-Konzern mitteilte. Der Nettoumsatz kletterte um 17,6 Prozent auf 8,81 Milliarden Dollar. Das Bruttotransaktionsvolumen, der Wert aller über die Plattform abgewickelten Geschäfte, wuchs um sieben Prozent. Die Ausgaben der privaten Haushalte zeigten sich trotz zollbedingter Unsicherheiten widerstandsfähig. Vor allem im Weihnachtsgeschäft hätten die Verbraucher nach Sonderangeboten gesucht, um ihr Budget zu schonen.

Ungebremste Konsumfreude sorgt für Gewinnsprung bei Mastercard
15:40 Uhr

Kryptos koppeln sich von techgetriebenen US-Kursgewinnen ab

Bitcoin und Ether geben nach und entziehen sich damit dem jüngsten Anstieg des Nasdaq und des S&P 500, schreibt der Analyst David Morrison von Trade Nation in einem Kommentar. "Dies sei eine bemerkenswerte Abweichung, da beide Indizes von Tech-Werten angetrieben worden seien und dies normalerweise zu Gewinnen bei Kryptowährungen führe." Die Anleger agierten vorsichtig, möglicherweise weil der Dow und der Russell 2000 Schwierigkeiten hätten, wieder in Richtung Rekordhochs vorzustoßen, meint er.

Dies könne auch die Dollar-Schwäche widerspiegeln. Zuvor sei Bitcoin als Absicherung gegen das Risiko eines fallenden Dollars angesehen worden, habe es aber versäumt, mit der Aufwärtsdynamik von Gold und Silber mitzuhalten. Bitcoin fällt um 1,5 Prozent auf 87.978 Dollar, wie aus Daten von LSEG hervorgeht. Ether fällt um 2,7 Prozent auf 2.933 US-Dollar.

Kryptos koppeln sich von techgetriebenen US-Kursgewinnen ab
15:16 Uhr

Chemieriese Dow macht Milliardenverlust und streicht Tausende Jobs

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(Foto: picture alliance/dpa)

Der US-Chemiekonzern Dow will angesichts tiefroter Zahlen rund 4500 Stellen streichen. Das operative Ergebnis (Ebitda) soll durch das neue Sparprogramm kurzfristig um mindestens zwei Milliarden Dollar verbessert werden, teilte das Unternehmen mit. Dabei sollen auch Künstliche Intelligenz (KI) und Automatisierung zum Einsatz kommen, um Abläufe zu vereinfachen. Von dem Stellenabbau ist mehr als jeder Zehnte der zuletzt rund 34.600 Mitarbeiter betroffen.

Im vierten Quartal brach der Umsatz von Dow um neun Prozent auf 9,5 Milliarden Dollar ein. Unter dem Strich stand ein Nettoverlust von 1,5 Milliarden Dollar, nach einem kleinen Minus von 35 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Grund dafür waren dem Unternehmen zufolge vor allem hohe Abschreibungen auf das Geschäft mit Polyurethanen und Bauchemikalien. Das operative Ergebnis (Ebitda) schrumpfte auf 741 Millionen von 1,2 Milliarden. Im Gesamtjahr 2025 rutschte Dow mit 2,4 Milliarden Dollar in die Verlustzone, nachdem 2024 noch ein Gewinn von 1,2 Milliarden Dollar erzielt worden war.

Chemieriese Dow macht Milliardenverlust und streicht Tausende Jobs
14:53 Uhr

H&M steigert Gewinn trotz Umsatzrückgangs

Die schwedische Textilkette H&M hat trotz eines Umsatzrückgangs im vierten Quartal beim Gewinn deutlich zugelegt. Der Nettogewinn stieg von September bis November auf 4,3 Milliarden Kronen (etwa 408 Millionen Euro), wie das Unternehmen mitteilte. Damit erzielte der Einzelhändler einen deutlichen Anstieg von den 2,9 Milliarden Kronen im Vorjahresquartal und ein besseres Ergebnis, als Analysten erwartet hatten.

H&M-Chef Daniel Erver führte das auf ein verbessertes "Kundenangebot, gute Kostenkontrolle und verbesserte Lagerproduktivität" zurück. Im gesamten Jahr 2025 legte der Konzerngewinn den Angaben zufolge auf zwölf Milliarden Kronen zu, nach 11,6 Milliarden Kronen im Jahr 2024. Zugleich sank der Umsatz im vierten Quartal wie von Analysten erwartet von 62 Milliarden im Vorjahreszeitraum auf nunmehr 59,2 Milliarden Kronen. Das lag an einem negativen Währungseffekt aufgrund der Aufwertung der schwedischen Krone.

H&M steigert Gewinn trotz Umsatzrückgangs
14:30 Uhr

Renditen langlaufender US-Anleihen steigen

Die Renditen kurzlaufender US-Staatsanleihen geben nach, während die der Anleihen mit Laufzeiten von zehn Jahren oder länger steigen, da die Märkte weiterhin das Ergebnis der Sitzung der US-Notenbank vom Mittwoch verarbeiten. Der frühere Anstieg der Rendite zehnjähriger Staatsanleihen über 4,26 Prozent spiegele "eine Neubewertung der kurzfristigen Geldpolitik nach der Entscheidung der US-Notenbank, die Zinsen unverändert zu lassen" wider, schreibt Christopher Tahir von Exness in einem Kommentar.

Indem die Währungshüter die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit betont und die Sorgen um Inflation und Beschäftigung gemildert hätten, hätten sie aggressiven Lockerungserwartungen entgegengewirkt. Dies stütze die US-Zinsen, auch wenn der Dollar Schwierigkeiten habe, wieder an Fahrt zu gewinnen, so der leitende Marktstratege. Die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihe notiert laut Tradeweb zuletzt bei 4,254 Prozent, ein Plus von 0,4 Basispunkten.

Renditen langlaufender US-Anleihen steigen
14:01 Uhr

Nokia verdient mehr als gedacht

Nokia hat im abgelaufenen Quartal dank seines Vorstoßes in das Geschäft mit Künstlicher Intelligenz (KI) operativ besser abgeschnitten als von Experten vorhergesagt. Das bereinigte Betriebsergebnis sank im Schlussquartal 2025 zwar um drei Prozent auf 1,05 Milliarden Euro. Damit übertrafen die Finnen aber immer noch die Schätzungen von Analysten, die im Schnitt mit 1,01 Milliarden Euro gerechnet hatten. Der Umsatz lag mit 6,12 Milliarden Euro im Rahmen der Prognosen. Für das laufende Jahr 2026 stellte der finnische Netzwerkausrüster einen bereinigten operativen Gewinn zwischen 2,0 und 2,5 Milliarden Euro in Aussicht.

Nokia verdient mehr als gedacht
13:34 Uhr

Analyst: Tesla wendet sich vom Auto-Geschäft ab

Autoanalyst Jürgen Pieper schaut auf das zukünftige Geschäftsmodell Teslas. Er sieht in der Einstellung klassischer Tesla-Modelle und dem Fokus auf die drei "Zauberthemen" KI, humanoide Roboter und autonomes Fahren eine Abkehr vom Autogeschäft.

Analyst: Tesla wendet sich vom Auto-Geschäft ab
13:06 Uhr

Irland vermeldet Traum-Wachstumsrate

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(Foto: dpa)

Die irische Wirtschaft ist im vergangenen Jahr stark gewachsen. Sie profitierte von ihren engen Verbindungen zu den USA, selbst als Präsident Donald Trump die Zölle auf Importe aus Europa erhöhte und Unternehmen aufforderte, mehr ihrer Auslandsproduktion zurück ins Inland zu verlagern. Das Statistikamt berichtete, dass das irische Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2025 um 12,6 Prozent höher war als im vorherigen Jahr.

Dies war die schnellste Expansion seit 2021, als das Land von einem sprunghaften Anstieg der Nachfrage nach Pharmazeutika während der Covid-19-Pandemie profitierte. Im vergangenen Jahr trug der Boom bei Abnehm- und Diabetesmedikamenten zu dem starken Wachstum bei.

Irland vermeldet Traum-Wachstumsrate
12:47 Uhr

ING will Baukredite mit KI in 30 Minuten prüfen

Die Direktbank ING will Baukredite mit KI-Unterstützung bald deutlich schneller vergeben und so nach einem erneuten Gewinnrückgang punkten. "Ab Frühjahr werden wir Baufinanzierungen in etwa 30 Minuten prüfen und zusagen können", kündigte ING-Deutschland-Chef Lars Stoy in Frankfurt an. Derzeit dauert das nach Angaben des Instituts etwa sechs Tage.

Künstliche Intelligenz soll bei dieser "Instant Baufi" an einer zentralen Stelle zum Einsatz kommen: bei der automatisierten Beschaffung zentraler Objektdaten wie Grundstücksgröße oder Wohnfläche aus öffentlichen und amtlichen Quellen ohne weitere Unterlagen. Es folgt - mit Zustimmung des Kunden - eine ebenfalls automatisierte Bonitätsprüfung durch einen digitalen Blick ins Konto desjenigen, der eine Baufinanzierung beantragt hat.

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(Foto: picture alliance / SZ Photo)
ING will Baukredite mit KI in 30 Minuten prüfen
12:25 Uhr

Euroraum-Wirtschaftsstimmung steigt sprunghaft

Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im Januar stärker aufgehellt als erwartet. Der von der EU-Kommission veröffentlichte Sammelindex zur Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung stieg auf 99,4 Punkte von revidiert 97,2 im Vormonat. Volkswirte hatten nur mit einem Indexanstieg auf 97,0 Zähler gerechnet. Basis war ein vorläufiger Dezember-Wert von 96,7 gewesen. Der für die gesamte Europäische Union (EU) berechnete Indikator erhöhte sich auf 99,2 Punkte von 97,3 im Vormonat.

Der deutliche Anstieg war auf ein höheres Vertrauen in fast allen Sektoren zurückzuführen - Industrie, Dienstleistungen, Einzelhandel und bei den Verbrauchern. Nur im Baugewerbe war ein leichter Rückgang zu verzeichnen.

Euroraum-Wirtschaftsstimmung steigt sprunghaft
12:00 Uhr

Dax tiefrot - SAP unterirdisch - Öl deutlich teurer

Update von der Frankfurter Börse: Mit dem Dax ist es am Vormittag weiter nach unten gegangen. Der deutsche Leitindex verlor am Mittag 1,1 Prozent auf 24.543 Punkte. Dabei stach der Verlust von 15,4 Prozent der SAP-Aktie heraus. Der EuroStoxx50 legte dagegen zu: um 0,4 Prozent auf 5956 Stellen. Der Euro lag auf Vortagesniveau bei 1,1946 US-Dollar. Die Preise für die Ölsorten Brent und WTI stiegen um 1,7 beziehungsweise 1,9 Prozent.

Dax tiefrot - SAP unterirdisch - Öl deutlich teurer
11:55 Uhr

Deutsche-Bank-Chef reagiert auf Geldwäsche-Razzia

Die Deutsche Bank erzielt im Jahr 2025 einen Rekordgewinn. Doch die guten Zahlen werden von einer Razzia überschattet - es geht um den Vorwurf der Geldwäsche. Im ntv-Interview nimmt der Chef der Bank, Christian Sewing, dazu Stellung.

Deutsche-Bank-Chef reagiert auf Geldwäsche-Razzia
11:46 Uhr

Nach Umsatzrückgängen: Musk setzt bei Tesla auf Roboter

Im Kerngeschäft E-Autos musste Tesla im vergangenen Jahr Einbußen von zehn Prozent der Umsätze verzeichnen. Konzernchef Elon Musk nimmt dies zum Anlass, seinen Fokus auf autonomes Fahren und humanoide Roboter umzulenken. Musk spricht optimistisch von einer Zukunft, in der Roboter alle menschlichen Bedürfnisse stillen.

Nach Umsatzrückgängen: Musk setzt bei Tesla auf Roboter
11:29 Uhr

Großbank ING übertrifft Gewinnerwartungen

Die niederländische Großbank ING hat zum Jahresende 2025 dank starker Zins- und Provisionserträge mehr verdient als erwartet. Im vierten Quartal kletterte der Gewinn um 22 Prozent auf 1,41 Milliarden Euro, wie das Geldinstitut mitteilte. Von der Bank befragte Analysten hatten im Schnitt mit 1,34 Milliarden Euro gerechnet. Angesichts des Wachstums im Kreditgeschäft und bei den Gebühren hob ING die Prognose für die kommenden Jahre an.

Für das laufende Jahr 2026 rechnet die Bank nun mit Gesamterträgen von rund 24 Milliarden Euro, nachdem diese 2025 um knapp zwei Prozent auf 23 Milliarden Euro gestiegen waren. Die Kosten sollen dabei moderat von 12,5 auf bis zu 12,8 Milliarden Euro steigen. Auch für 2027 zeigte sich das Geldhaus zuversichtlich und stellte Erträge von etwa 25 Milliarden Euro in Aussicht. Das Wachstum im vergangenen Jahr sei auch auf eine wachsende Kundenzahl zurückzuführen, erklärte Konzernchef Steven van Rijswijk.

Großbank ING übertrifft Gewinnerwartungen
11:24 Uhr

Bertelsmann will mit Investmentfonds Gesundheitsgeschäft ausbauen

Bertelsmann will sich stärker auf dem Zukunftsmarkt Gesundheit engagieren und legt einen Fonds für Investitionen in Europa und den USA auf. Der Investmentarm (BI) von Bertelsmann bündelt seine Aktivitäten im Gesundheitssektor künftig in einem eigenständigen Fonds - Bertelsmann Healthcare Investments (BHI), wie das Medien-, Dienstleistungs- und Bildungsunternehmen, zu dem auch ntv gehört, mitteilte.

"Der Gesundheitsmarkt steht vor tiefgreifenden Veränderungen – technologisch, strukturell und gesellschaftlich", sagte Konzernvorstand Carsten Coesfeld, der auch Chef von Bertelsmann Investments (BI) ist. Mit dem langfristig ausgerichteten Vehikel wolle man Gründerinnen und Gründer von Anfang an unternehmerisch begleiten und gezielt Innovationen im Gesundheitsmarkt vorantreiben. Dies solle "weit über die Kapitalbereitstellung hinausgehen".

Bertelsmann will mit Investmentfonds Gesundheitsgeschäft ausbauen
11:17 Uhr

US-Zölle schlagen bei Hyundai ins Kontor

Nach einem Gewinneinbruch im vierten Quartal sieht Hyundai Licht am Ende des Tunnels. Der südkoreanische Konzern rechnet für das laufende Jahr mit einem steigenden Umsatz und höheren Margen, wie er mitteilte. Das operative Ergebnis brach in den Monaten Oktober bis Dezember wegen der US-Zölle auf 1,7 Billionen Won – rund 1,19 Milliarden US-Dollar - ein nach 2,8 Billionen Won im Vorjahreszeitraum. Damit verfehlte der Konzern die Erwartungen der Analysten deutlich.

Das ist bereits der dritte Gewinnrückgang in Folge in einem Quartal für den zusammen mit der Schwestermarke Kia weltweit drittgrößten Autohersteller. US-Präsident Donald Trump hatte im April Zölle von 25 Prozent auf Autoimporte verhängt und diese nach einem Handelsdeal mit Südkorea im November auf 15 Prozent gesenkt. Am Dienstag hatte Trump erneut mit höheren Abgaben gedroht, weil sich die Umsetzung des Abkommens verzögere.

US-Zölle schlagen bei Hyundai ins Kontor
10:54 Uhr

Indonesien bremst Börsen-Crash - Maßnahmen beruhigen Anleger

Nach dem schwersten Börsenabsturz seit der asiatischen Finanzkrise 1998 haben die indonesischen Behörden mit ersten Maßnahmen eine leichte Erholung an den Märkten bewirkt. Die Aufsichtsbehörden kündigten an, die Anforderungen an den Streubesitz börsennotierter Unternehmen auf 15 Prozent zu verdoppeln. Der Indexanbieter MSCI hatte zuvor den geringen Anteil an frei handelbaren Aktien bemängelt und mehr Transparenz eingefordert. Nach den angekündigten Maßnahmen dämmte der Leitindex der Börse in Jakarta seine Verluste ein und notierte nur noch 1,7 Prozent im Minus. Zuvor war er um mehr als acht Prozent eingebrochen, was eine Aussetzung des Handels zur Folge hatte. Die Landeswährung Rupiah gab leicht nach.

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Zeitweise sah es an der Börse in Jakarta böse aus. (Foto: REUTERS)
Indonesien bremst Börsen-Crash - Maßnahmen beruhigen Anleger
10:32 Uhr

Das sind 2026 die größten Herausforderungen für Anleger

US-Zölle, geopolitische Krisen, KI-Boom - all das sind Themen, die Anlegerinnen und Anleger in diesem Jahr beschäftigen werden. Auch auf dem diesjährigen FONDS professionell KONGRESS in Mannheim sind das viel diskutierte Themen. Friedhelm Tilgen spricht dort mit Thomas Meyer zu Drewer von der Fondsgesellschaft Amundi.

Das sind 2026 die größten Herausforderungen für Anleger
10:11 Uhr

SAP-Aktie stürzt ab - und reißt den Dax mit

Für das Dax-Minus ist vor allem die Aktie des Schwergewichts SAP verantwortlich, die um elf Prozent nach unten gerauscht ist. Die Citi-Analysten meinten, dass der Ausblick des Unternehmens für 2026 angesichts der hohen Erwartungen der Anleger dürftig aussehen könnte. Der Umsatz-Ausblick des deutschen Softwarekonzerns deute auf eine begrenzte Wachstumsbeschleunigung hin und liege geringfügig unter den Konsenserwartungen. Der Dax gab am Vormittag um 0,8 Prozent auf 24.636 Punkte nach.

SAP-Aktie stürzt ab - und reißt den Dax mit
09:52 Uhr

Toyotas Hybrid-Strategie zahlt sich aus

Toyota hat seine Spitzenposition als weltgrößter Autobauer verteidigt und 2025 einen Absatzrekord erzielt. Der japanische Konzern steigerte seine weltweiten Verkäufe um 4,6 Prozent auf 11,3 Millionen Fahrzeuge, wie das Unternehmen mitteilte. Damit ließen die Japaner den deutschen Rivalen Volkswagen hinter sich und schafften zum sechsten Mal in Folge die meisten verkauften Autos. Die Wolfsburger kämpfen derzeit mit hohen Kosten im Inland sowie starker Konkurrenz in China, sie hatten einen Absatzrückgang um 0,5 Prozent auf knapp neun Millionen Fahrzeuge gemeldet.

Wachstumstreiber für Toyota waren vor allem die USA und der Heimatmarkt Japan, die zusammen mehr als 40 Prozent der Verkäufe der Muttergesellschaft ausmachten. Die Kernmarken Toyota und Lexus legten weltweit um 3,7 Prozent auf den Rekordwert von 10,5 Millionen Einheiten zu, wobei der Konzern besonders von der starken Nachfrage nach Hybridfahrzeugen in den USA profitierte.

Toyotas Hybrid-Strategie zahlt sich aus
09:31 Uhr

Trump droht, Ölpreise reagieren

Die Ölpreise ziehen auf ein Viermonatshoch an. Händler verweisen auf die Warnung von US-Präsident Donald Trump an den Iran vor möglichen Angriffen, sollte es zu keiner Einigung im Atomstreit kommen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuert sich um 1,2 Prozent auf 69,20 Dollar. Das US-Öl WTI notiert 1,3 Prozent fester bei 64,02 Dollar.

Trump droht, Ölpreise reagieren
09:16 Uhr

Kriegt der Dax die Kurve?

Der Dax startet schwächer in den heutigen Handel. Der deutsche Börsenleitindex notiert aktuell im Bereich von 24.660 Punkten. Zur Wochenmitte hatte er etwas leichter bei 24.823 Zählern geschlossen. "Ein Augenmerk der Anleger liegt heute auf frischen Geschäftszahlen", kommentiert ntv-Börsenkorrespondentin Nancy Lanzendörfer und verweist auf die Berichte der Deutschen Bank, SAP vom Morgen und auf Microsoft, Meta, IBM und Tesla vom gestrigen Abend. "Nicht alle kamen an den Märkten gut an."

Kriegt der Dax die Kurve?
08:59 Uhr

Gold-Rekordrun nimmt kein Ende

Die Rally bei den Edelmetallpreisen scheint kaum zu bremsen. Geopolitische Unsicherheiten und der schwache Dollar treiben den Preis für die "Anti-Krisen-Währung" Gold um bis zu 3,6 Prozent auf ein frisches Rekordhoch von 5594,82 Dollar je Feinunze - seit Jahresbeginn hat sich das gelbe Metall bereits um knapp 30 Prozent verteuert. Gold sei nicht mehr nur ein Krisenschutz oder ein Inflationsschutz, es werde zunehmend als neutraler und zuverlässiger Wertspeicher betrachtet, kommentieren die Analysten von OCBC. Silber notiert mit 120,45 Dollar je Feinunze ebenfalls auf einem neuen Allzeithoch, das Plus beläuft sich in diesem Monat auf rund 67 Prozent.

Die aktuell hohe Nachfrage nach physischen Vermögenswerten lässt auch den Kupferpreis abheben. Er steigt an der Londoner Metallbörse um bis zu 7,9 Prozent auf den Rekordwert von 14.125 Dollar je Tonne.

Gold-Rekordrun nimmt kein Ende
08:46 Uhr

IBM glänzt – Anleger greifen zu

Der wachsende Bedarf an Software und Dienstleistungen rund um Künstliche Intelligenz (KI) hat IBM zu einem überraschend starken Quartalsergebnis verholfen. Der Auftragsbestand für diesen Geschäftsbereich sei in den vergangenen Monaten um etwa ein Drittel auf mehr als 12,5 Milliarden Dollar gestiegen, sagte Konzernchef Arvind Krishna. "Dies macht uns zuversichtlich, dass wir 2026 unser Ziel eines fünfprozentigen Umsatzwachstums und eines Anstiegs des Free Cash Flow um eine Milliarde Dollar erreichen werden." Die Aktien des IT-Konzerns stiegen daraufhin im nachbörslichen Handel an der Wall Street um 7,5 Prozent.

Im vierten Quartal 2025 legten die Umsätze den Angaben zufolge währungsbereinigt um sechs Prozent auf 67,5 Milliarden Dollar zu. Der bereinigte operative Gewinn habe um 14 Prozent auf 12,2 Milliarden Dollar angezogen. Ein Wermutstropfen war jedoch das auf zehn Prozent verlangsamte Wachstum der Cloud-Sparte Red Hat. Grund hierfür sei der US-Regierungsstillstand vom vergangenen Herbst, erläuterte IBM-Finanzchef Jim Kavanaugh der Nachrichtenagentur Reuters. Staatliche Aufträge machten etwa 15 Prozent des Geschäfts dieser Sparte aus.

IBM glänzt – Anleger greifen zu
08:29 Uhr

Sechstes Gewinnjahr für Deutsche Bank in Folge

Die Deutsche Bank hat 2025 so profitabel gearbeitet wie seit Jahren nicht mehr. Unter dem Strich und nach Minderheiten blieb im vergangenen Jahr ein Nettogewinn von 6,12 Milliarden Euro, mehr als doppelt so viel wie die 2,7 Milliarden Euro aus dem Vorjahr, wie Deutschlands größtes Geldhaus mitteilte. Die Summe lag auch über den Erwartungen der Analysten, die im Schnitt mit 5,94 Milliarden Euro gerechnet hatten. Damit schloss die Deutsche Bank das sechste Jahr in Folge mit einem Gewinn ab. "Wir haben alle Finanzziele für 2025 erreicht", bilanzierte Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing. Die Bilanz wird allerdings von neuen Geldwäsche-Ermittlungen gegen das Bankhaus überschattet. Am Mittwoch hatte das Bundeskriminalamt Räume der Bank durchsucht.

Die Erträge legten im vergangenen Jahr, wie von Analysten erwartet, auf 32 (Vorjahr: 30) Milliarden Euro zu. Die Aktionäre sollen eine Dividende von einem Euro je Aktie erhalten, nach 68 Cent je Aktie im Jahr zuvor.

Sechstes Gewinnjahr für Deutsche Bank in Folge
08:11 Uhr

Technologieaktien an Asien-Börsen im Fokus

Die zuletzt vom Technologiesektor getriebene Rally an den asiatischen Börsen läuft zumindest als flächendeckendes Phänomen aus. Zwar zeigen sich die meisten Börsen der Region mit Aufschlägen, diese fallen aber mehrheitlich bescheiden aus. Die mit Spannung erwarteten Geschäftsausweise der US-Dickschiffe Meta Platforms, IBM und Microsoft lieferten kein einheitlichliches Bild. Während IBM und vor allem Meta mit einem optimistischen Ausblick die KI-Euphorie am Leben hielten, überzeugte Microsoft die Anleger nicht. Der Software-Konzern sprach von steigenden Kosten im Zusammenhang mit KI. In Asien steigt die Bereitschaft, Gewinne im Technologiesektor gerade nach den jüngsten Hochs mitzunehmen.

In Südkorea zeigt sich der technologielastige Leitindex Kospi äußerst volatil. Nach einem erneuten Allzeithoch kommt der Index zwischenzeitlich deutlich zurück und zieht anschließend wieder an - aktuell steigt der Leitindex um 1,3 Prozent. Denn die Schwergewichte Samsung Electronics und SK Hynix legten starke Geschäftszahlen und Ausblicke vor. SK Hynix hat im Schlussquartal 2025 ein Rekordergebnis erzielt. Samsung verdiente im vierten Quartal mehr als gedacht. SK Hynis klettern um 2,5 Prozent, Samsung fallen durch Gewinnmitnahmen nach den jüngsten Aufschlägen um 0,8 Prozent.

Der japanische Nikkei steigt um 0,3 Prozent auf 53.506 Punkte und kommt von den Tageshochs zurück. Ein etwas schwächerer Yen stützt die Börse in Tokio tendenziell. Der wenig mit den Börsen im Westen und der Region korrelierende Shanghai Composite gewinnt 0,1 Prozent, der HSI in Hongkong, der deutlich stärker mit den übrigen Börsen korreliert, gewinnt 0,7 Prozent. In Australien hat der S&P/ASX-200 knapp behauptet geschlossen.

Technologieaktien an Asien-Börsen im Fokus
07:51 Uhr

SAP liefert Cloudschwäche - und ein Schmankerl

Das Wachstum der wichtigen Cloud-Sparte von SAP hat sich im abgelaufenen Quartal erneut abgeschwächt. Der Auftragseingang für diesen Geschäftsbereich legte jedoch deutlich zu. "Damit haben wir eine solide Basis, um beschleunigtes Wachstum bis 2027 zu erreichen", sagte Christian Klein, der Chef des Softwarekonzerns. Er kündigte einen Aktienrückkauf im Volumen von bis zu zehn Milliarden Euro an. Der Cloud-Umsatz stieg den Angaben zufolge währungsbereinigt um 26 Prozent auf 5,61 Milliarden Euro. In den vorangegangenen Quartalen hatte das Wachstum bei 27 und 28 Prozent gelegen.

Der Auftragseingang legte im Quartal um 30 Prozent zu und erreichte mit 77 Milliarden Euro ein Rekordhoch. Der bereinigte operative Konzerngewinn nahm im vierten Quartal 2025 um 21 Prozent auf 2,83 Milliarden Euro zu.

SAP liefert Cloudschwäche - und ein Schmankerl
07:35 Uhr

Berichtssaison gibt den Takt vor

Mit einem leichten Plus dürften die europäischen Aktienmärkte in den Handel starten. Dabei richtet sich der Fokus vor allem auf die Berichtssaison, die ihren ersten Höhepunkt verzeichnet und daher die wichtigen Impulse, vor allem für Einzelwerte, liefern dürfte. Zahlen gibt es unter anderem von SAP, der Deutschen Bank, der DWS, ABB, Roche und Nokia. Die zunehmenden geopolitischen Risiken, die den Goldpreis weiter antreiben, treten dagegen etwas in den Hintergrund.

Die mit Spannung erwartete Sitzung der US-Notenbank brachte keine Überraschungen. So wurde das Zinsniveau wie erwartet zwischen 3,50 und 3,75 Prozent bestätigt. Die beiden von US-Präsident Donald Trump ernannten Fed-Gouverneure Stephen Miran und Christopher Waller votierten für eine Zinssenkung um 25 Basispunkte. Es wurden nur relativ moderate Änderungen an dem geldpolitischen Statement vorgenommen. Es wurden Formulierungen beibehalten, die in der Regel Offenheit für weitere Schritte signalisieren, ohne sich auf einen Zeitplan festzulegen.

Ohne eine weitere Abschwächung des Arbeitsmarktes dürfte die nächste Zinssenkung erst nach Ablauf von Powells Amtszeit als Fed-Chef im Mai erfolgen, heißt es. "Es wird wahrscheinlich eine Weile nichts passieren, es sei denn, es gibt eine große Überraschung", sagte William English, ein ehemaliger leitender Ökonom der Fed.

Berichtssaison gibt den Takt vor
07:18 Uhr

Meta packt den "KI-Wumms" aus

Steigende Preise für Online-Anzeigen haben Meta zu einem überraschend starken Quartalsergebnis verholfen. Gleichzeitig treibt die Facebook-Mutter die Entwicklung einer künstlichen Superintelligenz voran. Die Investitionen in KI-Rechenzentren würden sich 2026 voraussichtlich auf 115 bis 135 Milliarden Dollar nahezu verdoppeln, prognostizierte der US-Konzern. Dennoch könne mit einem weiteren Anstieg des operativen Gewinns gerechnet werden.

Im vergangenen Jahr wuchs das Betriebsergebnis den Angaben zufolge um 20 Prozent auf 83,28 Milliarden Dollar. Der Konzernumsatz legte um 22 Prozent auf 200,97 Milliarden Dollar zu. Motor dieser Entwicklung waren erneut die Werbeeinnahmen. Mit der neuen Meta-Software Advantage+ können Kunden automatisierte und personalisierte Kampagnen schalten. Analysten zufolge stößt dieses Angebot bei Werbetreibenden auf wachsendes Interesse.

Meta packt den "KI-Wumms" aus
07:02 Uhr

Asien-Börsen blicken auf die Wall Street

Die Rekordjagd an den asiatischen Aktienmärkten legt eine Pause ein. Grund dafür sind gemischte Bilanzen aus dem US-Technologiesektor, die vor den mit Spannung erwarteten Zahlen von Apple für Zurückhaltung bei den Anlegern sorgten. Zudem signalisiert die US-Notenbank Fed eine Zinspause. Fed-Chef Jerome Powell sprach von sich deutlich verbessernden Konjunkturaussichten.

In Tokio bleibt der Nikkei-Index fast unverändert bei 53.357,19 Punkten. Der breiter gefasste Topix verliert 0,1 Prozent auf 3530,07 Zähler. Der Shanghai Composite zeigt sich ebenfalls kaum verändert.

Asien-Börsen blicken auf die Wall Street
06:43 Uhr

Anleger strafen Microsoft ab

Die milliardenschweren Investitionen in neue Rechenzentren zahlen sich für Microsoft aus. "Der Umsatz der Cloud-Sparte hat im abgelaufenen Quartal die Marke von 50 Milliarden Dollar übersprungen", sagte Finanzchefin Amy Hood. "Wir haben die Erwartungen bei Erlösen, Betriebsergebnis und Reingewinn übertroffen."

Die Aktien des US-Softwarekonzerns fielen dennoch im nachbörslichen Handel an der Wall Street um mehr als sieben Prozent. Das Cloud-Wachstum übertraf mit einem Plus von 39 Prozent die Analystenprognosen nur knapp. Der Konzernumsatz stieg währungsbereinigt um 15 Prozent auf 81,3 Milliarden Dollar und der Überschuss um 21 Prozent auf 4,14 Dollar je Aktie.

Anleger strafen Microsoft ab
06:34 Uhr

Dollar steht unter Druck

Am Devisenmarkt steht der Dollar unter Druck, obwohl Vertreter der US-Regierung und der Europäischen Zentralbank (EZB) verbal Unterstützung leisten. Der Dollar verliert 0,3 Prozent auf 152,97 Yen und legt leicht auf 6,9472 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notiert er 0,3 Prozent niedriger bei 0,7658 Franken. Parallel dazu steigt der Euro 0,2 Prozent auf 1,1980 Dollar und zieht leicht auf 0,9175 Franken an.

Dollar steht unter Druck
06:18 Uhr

Absatzschwund und Gewinneinbruch bei Tesla

Der Absatzrückgang beim US-Elektroautobauer Tesla hinterlässt Spuren. Der Umsatz des Unternehmens, zu dem neben dem Autogeschäft unter anderem auch eine Sparte mit stationären Stromspeichern gehört, schrumpfte im vergangenen Jahr um drei Prozent auf 94,83 Milliarden Dollar. Allein im Kerngeschäft mit Autos ging es um zehn Prozent abwärts. Der Nettogewinn sank sogar um gut ein Viertel auf knapp 5,8 Milliarden Dollar.

Tesla leidet unter der rückläufigen Nachfrage nach seinen Autos. Neben der zunehmenden Konkurrenz bei den Fahrzeugen spielt dabei auch das Auslaufen der Elektro-Förderung in den USA eine Rolle. Auch der Einsatz von Musk für die Regierung von US-Präsident Donald Trump zum Jahresbeginn 2025 hat einige Kunden nachhaltig verschreckt.

Absatzschwund und Gewinneinbruch bei Tesla
06:00 Uhr

Heute zählen nur die nackten Zahlen - und ein Flaggschiff

Es ist, wie es ist: Der Dax beißt sich bislang an der 25.000-Punkte-Marke die Zähne aus. Zur Wochenmitte schloss der deutsche Börsenleitindex 0,3 Prozent schwächer mit einem Stand von 24.823 Zählern. Die Zurückhaltung der Anleger war nicht verwunderlich, da erst nach Börsenschluss die Fed-Zinsentscheidung – alles bleibt, wie es ist - sowie Geschäftszahlen etwa von Tesla und Microsoft anstanden.

Und auch heute liegt das Augenmerk der Anleger auf der Berichtssaison. Im Fokus: mehrere Dax-Werte. So will etwa der Chef der Deutschen Bank, Christian Sewing, den Investoren bei der Vorlage der Bilanz für das vergangene Jahr einen Milliardengewinn präsentieren. Knapp sechs Milliarden Euro hat das Institut Analysten zufolge 2025 unter dem Strich verdient - so viel wie seit Jahren nicht mehr. Doch die Zahlen werden durch Ermittlungen der Staatsanwaltschaft überschattet. Ausgerechnet am Tag vor der Bilanzvorlage durchsuchten Fahnder des Bundeskriminalamts Büros der Bank. Der Verdacht der Geldwäsche steht im Raum. Sewing wird dazu Stellung nehmen müssen.

Bei den Geschäftszahlen des Walldorfer Softwarekonzerns SAP liegt das Augenmerk wie üblich auf der Cloud-Sparte. Im dritten Quartal hatte sich deren Wachstum verlangsamt. Daher rechnet SAP für das Gesamtjahr 2025 mit Erlösen in diesem Bereich am unteren Ende der angepeilten Spanne von 21,6 bis 21,9 Milliarden Euro. Analysten sagen ein Volumen von 21,02 Milliarden Euro voraus.

Zudem präsentiert der Autobauer Mercedes-Benz die erneuerte Luxuslimousine S-Klasse in einer umfassenden Überarbeitung der vor fünf Jahren herausgekommenen siebten Generation. Das Flaggschiff-Produkt mit Verbrennungsmotor läutet eine Produktoffensive mit gut einem Dutzend neuen Modellen in diesem Jahr ein. Als wichtigster Gewinnbringer soll die S-Klasse der schwächelnden Marke mit dem Stern nach wirtschaftlich schwierigen Jahren Schub verleihen.

Und dann ist da ja auch noch Apple. Dank einer starken Nachfrage nach dem neuen iPhone 17 hoffen Anleger auf ermutigende Quartalsergebnisse. Dem Analysehaus Counterpoint zufolge ist der US-Konzern der weltgrößte Smartphone-Anbieter. Auch auf dem wichtigen chinesischen Markt habe er die Spitzenposition zurückerobert. Apple hat für das abgelaufene Quartal einen Umsatz von 136,73 bis 139,22 Milliarden Dollar vorhergesagt.

Heute zählen nur die nackten Zahlen - und ein Flaggschiff