Der Börsen-Tag
29. Mai 2026
imageHeute mit Thomas Badtke und Wolfram Neidhard
Zum Archiv
17:37 Uhr

Dax wagt sich etwas vor

An der Frankfurter Börse hat sich zum Wochenschluss erneut Hoffnung auf einen bevorstehenden Friedensdeal im Iran-Krieg breitgemacht. Der Dax rückte vor und näherte sich damit seiner im Januar erzielten Rekordmarke von 25.508 Punkten. Am Ende ging der Dax mit einem Mini-Plus von 0,1 Prozent auf 25.105 Punkte ins Wochenende. Insgesamt bewegte sich der Leitindex in einem engen Rahmen. Der EuroStoxx50 notierte 0,3 Prozent höher bei 6071 Stellen.

"Anleger schöpfen kurzfristig Kraft aus der Chance auf eine Verlängerung des Waffenstillstands zwischen dem Iran und den USA, auch wenn die Unzufriedenheit darüber zunimmt, dass es in den Kernfragen wie dem Atomprogramm keine Fortschritte gibt", fasste Jochen Stanzl von der Consorsbank die Stimmung der Anleger zusammen. Die deutschen Inflationsdaten tangierten den Dax kaum.

Gut liefen im Dax die Papiere von Zalando und Airbus mit Zugewinnen von 2,2 beziehungsweise 1,1 Prozent. Im MDax starteten CTS Eventim durch und gewannen 10,7 Prozent.

Dax wagt sich etwas vor
17:20 Uhr

Belasten Frankreichs Wahlen Europa und die Märkte?

Frankreich steuert auf eine politisch hochbrisante Wahl zu. Die politischen Ränder legen in den Umfragen deutlich zu, während die traditionellen Parteien an Rückhalt verlieren. Zugleich wächst die Sorge vor möglichen Folgen für Europa. Über die möglichen Auswirkungen auf Wirtschaft und Finanzmärkte spricht Friedhelm Tilgen mit Kay-Peter Tönnes von Antecedo.

Belasten Frankreichs Wahlen Europa und die Märkte?
17:00 Uhr

Bitcoin fällt

Der Bitcoin hat sich nach Erreichen eines Sechs-Wochen-Tiefs in der vorangegangenen Sitzung nur kurzzeitig erholt, da die Unsicherheit über die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran anhält. Finanzminister Scott Bessent sagte, die USA und der Iran stünden kurz vor einer Einigung zur Beendigung des Krieges, wobei beide Seiten Vorschläge austauschten. Allerdings hänge alles davon ab, was Präsident Trump tun wolle, und er werde kein schlechtes Geschäft machen, fügte er hinzu.

Derweil sagte Vizepräsident JD Vance der BBC, die beiden Seiten arbeiteten noch an mehreren strittigen Punkten und es sei zu früh zu sagen, wann oder ob eine Einigung erzielt werde. Laut Daten von LSEG fällt der Bitcoin um 0,8 Prozent auf 72.891 US-Dollar, nachdem er am Donnerstag bis auf 72.504 US-Dollar gefallen war.

Bitcoin fällt
16:46 Uhr

Inflationsrate sinkt, ist aber "keine Entwarnung"

Trotz der gesunkenen Inflation im Mai sieht Volkswirt Vincent Stamer noch keinen Anlass zur Entwarnung. Der Rückgang ließe sich durch den Tankrabatt erklären, die Inflationsrate würde wieder steigen, sobald dieser ausläuft. Im Gegenteil, es sei durchaus möglich, dass die Drei-Prozent-Marke bald geknackt würde.

Inflationsrate sinkt, ist aber "keine Entwarnung"
16:22 Uhr

Kanadas Wirtschaft schrumpft

Heute lohnt mal ein Blick auf Kanada. Die Wirtschaft des flächenmäßig zweitgrößten Landes der Erde befindet sich in einer schwächeren Verfassung als erwartet und ist nun in drei der letzten fünf Quartale geschrumpft. Der Abschwung im ersten Quartal war mit einem annualisierten Rückgang des BIP um 0,1 Prozent geringfügig, während Volkswirte ein Wachstum von 1,5 Prozent erwartet hatten. Für das Vorquartal wurde der Rückgang von zuvor 0,6 Prozent auf ein Prozent nach oben revidiert, und das Wachstum im dritten Quartal 2025 wurde von 2,4 Prozent auf 1,9 Prozent nach unten korrigiert.

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Die kanadische Wirtschaft schwächelt. (Foto: picture alliance / dpa)

Auf Monatsbasis sank das BIP auf Branchenebene im März um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat, nach einem Anstieg von 0,2 Prozent im Februar. Im Januar stagnierte die Wirtschaftsleistung, für die zuvor ein leichtes Plus von 0,1 Prozent geschätzt worden war. Optimistischer stimmt die Schätzung für April, wonach das BIP um 0,4 Prozent gewachsen sein soll, was der stärkste Anstieg seit vergangenem Juli wäre.

Kanadas Wirtschaft schrumpft
16:02 Uhr

Wall Street setzt Rekordjagd fort

(Foto: picture alliance / Sipa USA)

Erneute Spekulationen auf einen baldigen Frieden im Nahen Osten haben die US-Börsen auf neue Rekordhochs gehievt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte und der breiter gefasste S&P 500 notierten zur Eröffnung jeweils rund ein halbes Prozent höher bei 50.912 beziehungsweise 7596 Punkten. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann etwa genauso viel auf 27.068 Zähler. Damit notierten die Börsenbarometer erneut so hoch wie nie.

Bei den Einzelwerten sorgte Dell mit einem Kurssprung von mehr als 30 Prozent für Aufsehen. Dell hat seine Jahresprognose für den Umsatz mit KI-Hochleistungsrechnern um 20 Prozent angehoben. Dells Rivalen Hewlett Packard, Super Micro Computer und HP legten um 8,5 bis elf Prozent zu. Aus den Depots flogen auch die Papiere von Raumfahrtunternehmen wie AST, Intuitive Machines und Rocket Lab, die sieben bis 16 Prozent einbüßten. Eine Rakete der Weltraumfirma Blue Origin des Milliardärs Jeff Bezos explodierte auf der Startrampe. 

Wall Street setzt Rekordjagd fort
15:33 Uhr

Chinas Lagerabbau verschiebt Engpass am Ölmarkt

Die Angebots- und Nachfragebilanzen Chinas deuten darauf hin, dass die Volksrepublik ihre Ölvorräte abbaut und damit einen breiteren Engpass am Ölmarkt in das dritte Quartal verschiebt. "Schätzungen für den bisherigen Monat zu Chinas Rohölimporten und Raffineriedurchsätzen deuten darauf hin, dass die Raffinerien in China im Mai im Vergleich zum April wesentlich stärker auf die Lagerbestände zurückgegriffen haben", meint Hamad Hussain von Capital Economics. Trotz schwächerer Rohölimporte und geringerer Raffineriedurchsätze ist die zugrundeliegende Ölnachfrage in China relativ widerstandsfähig geblieben, was darauf hindeutet, dass kommerzielle Lagerbestände genutzt werden, um die Lücke zwischen Angebot und Verbrauch zu schließen. "Sollte sich Chinas Rohölnachfrage vom Mai im Juni wiederholen, könnte sich der 'Wendepunkt' am globalen Ölmarkt von Juni auf Juli verschieben", so der Ökonom.

Chinas Lagerabbau verschiebt Engpass am Ölmarkt
15:09 Uhr

Galeria mit Mieten weiter im Rückstand

Die Warenhauskette Galeria ist bei den Mietzahlungen für einzelne Filialen immer noch in Verzug. Betroffen ist unter anderem der Standort am Berliner Alexanderplatz. "Die Miete für April und auch für März wurde noch nicht voll gezahlt, die Miete für Mai ist Galeria nach wie vor säumig", sagte ein Sprecher von Commerz Real, dem Eigentümer der Immobilie. Man bemühe sich um eine Lösung, sondiere aber auch Alternativen. 

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Galeria-Filiale am Berliner Alexanderplatz. (Foto: Monika Skolimowska/dpa)

Commerz Real forderte die Eigentümer von Galeria zugleich auf, "stärker als bisher ihrer Betreiberverantwortung nachzukommen, zum Beispiel bei Instandhaltungen und dringend notwendigen Renovierungen". Erwartet würden signifikante strategische Investitionen in die Modernisierung des Einzelhandelskonzepts. Beide Seiten hatten sich erst im Februar auf eine Verlängerung der Nutzungsvereinbarung bis Ende März 2027 verständigt. 

Galeria mit Mieten weiter im Rückstand
14:45 Uhr

Aktien von Modekonzernen stürzen ab

Die jüngsten Geschäftsprognosen der US-Modekonzerne Gap und American Eagle haben die Aktien einbrechen lassen. Die Titel verlieren im vorbörslichen Handel an der Wall Street rund 15 und elf Prozent. Gap senkte sein Jahresumsatzziel, während American Eagle vor einer sinkenden Bruttomarge im laufenden Quartal warnte. Beide Unternehmen verwiesen auf die schwache Nachfrage, da viele Verbraucher angesichts des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds ihre Ausgaben für Verzichtbares wie Kleidung einschränken.

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(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

"Verbrauchern mit geringerem Einkommen geht es nicht so gut wie anderen", erläutert Morningstar-Analyst David Swartz. "Es gibt allerdings auch strukturelle Probleme, die unabhängig von den Konsumausgaben sind: Die Bekleidungsbranche kämpft mit starkem Wettbewerb und Überproduktion."

Aktien von Modekonzernen stürzen ab
14:26 Uhr

Foxconn lebt den KI-Rausch

Foxconn blickt dank der rasant steigenden Nachfrage nach Künstlicher Intelligenz (KI) sehr optimistisch auf die kommenden Monate. Die traditionelle Flaute zur Jahresmitte gebe es für Technologiezulieferer nicht mehr, sagte der Verwaltungsratschef des weltgrößten Elektronik-Auftragsfertigers, Young Liu. Sofern kein schwerwiegendes, unvorhersehbares Ereignis auftrete, sehe das zweite Halbjahr sehr gut aus. Das Unternehmen profitiere von den massiven KI-Investitionen großer Cloud-Anbieter, die in diesem Jahr bereits 700 Milliarden Dollar erreicht hätten und im kommenden Jahr auf eine Billion Dollar steigen könnten. "Ihre Investitionsausgaben sind unser Markt", sagte Liu. Dies gebe dem Konzern immenses Vertrauen in die künftige Wachstumsdynamik.

Die weltweite Knappheit bei Speicherchips wirke sich zwar auf einige Premium-Kunden aus, jedoch nicht in erheblichem Maße. Die Folgen für die Kunden seien bis zum Jahresende begrenzt. Foxconn, zuvor bekannt unter dem Namen Hon Hai Precision Industry, ist der größte Serverhersteller für Nvidia und der wichtigste iPhone-Monteur für Apple. Um die Produktionskapazitäten für KI-Server auszubauen, sollen die Investitionen im laufenden Jahr um 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigen.

Foxconn lebt den KI-Rausch
14:13 Uhr

Deutsche Inflationsrate geht zurück

Die Inflation in Deutschland hat an Tempo verloren. Im Mai lagen die Verbraucherpreise um 2,6 Prozent auf Jahressicht über dem Niveau des Vorjahresmonats - nach 2,9 Prozent im April, wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte.

Der von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte Tankrabatt dämpfte den Preisauftrieb im Mai. Auf den Liter Diesel und Benzin fallen vom 1. Mai bis 30. Juni rund 17 Cent weniger Energiesteuer an. Im April hatten die Energiepreise in Deutschland noch um gut zehn Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats gelegen. 

Deutsche Inflationsrate geht zurück
13:39 Uhr

Neues vom Geldmarkt

Ruhig zeigt sich der Euro-Geldmarkt in Frankfurt. Die Nachrichtenlage deutet auf eine Entspannung im Persischen Golf hin. Für die Anleihe-, Kredit- und Geldmärkte wird dies als Signal gesehen, über sinkende Ölpreise werde der Inflations- und damit auch Zinserhöhungsdruck nachlassen. Dies dürfte vor allem am langen Ende der Kurve zu sinkenden Renditen führen. Aber auch im kurzen Bereich würde es den Notenbanken mehr Spielraum lassen, da sie mit einer nur temporären Inflationsspitze argumentieren könnten. Daher gebe es aktuell keinen Grund für höhere Geldmarktsätze, so ein Disponent.

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(Foto: IMAGO/Wolfilser)

Tagesgeld: 1,87 - 2,07 (1,87 - 2,07), Wochengeld: 1,91 - 2,11 (1,88 - 2,13), 1-Monats-Geld: 2,00 - 2,20 (2,00 - 2,25), 3-Monats-Geld: 2,09 - 2,39 (2,10 - 2,40), 6-Monats-Geld: 2,21 - 2,31 (2,25 - 2,35), 12-Monats-Geld: 2,61 - 2,78 (2,58 - 2,71), Euribors: 28.05. 27.05. 3 Monate: 2,231 2,2290, 6 Monate: 2,502 2,4920, 12 Monate: 2,761 2,7420

Neues vom Geldmarkt
13:15 Uhr

Dell verblüfft die Börse - Zahlenbeben bei US-Techkonzern

Der US-Techkonzern Dell profitiert massiv vom weltweiten KI-Goldrausch. Dell verkauft KI-Server derzeit in einem Tempo, das selbst Analysten überrascht: Umsatz und Gewinn schießen weit über die Erwartungen hinaus. Plötzlich spielt Dell in einer Liga mit den größten Gewinnern der KI-Branche. ntv-Börsenreporter Patrick Dewayne mit Erläuterungen.

Dell verblüfft die Börse - Zahlenbeben bei US-Techkonzern
12:53 Uhr

Commerzbank: Dax genießt Dividendenrückenwind

Als Performance-Index bietet die Dividendensaison dem Dax Rückenwind und hat dem deutschen Leitindex geholfen, wieder Richtung Allzeithoch zu steigen. Die vierzig Dax-Unternehmen weisen laut Berechnungen der Commerzbank derzeit zusammen eine Marktkapitalisierung von 2.030 Milliarden Euro auf - die bisher gezahlten 50 Milliarden Euro Dividenden entsprechen demnach ungefähr 2,5 Prozent der Marktkapitalisierung. Bei einem Dax-Niveau von 25.000 Indexpunkten bedeuten diese 2,5 Prozent ungefähr 600 Indexpunkte, die dem Dax-Performanceindex in den vergangenen "Dividendenwochen" angerechnet wurden.

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(Foto: picture alliance / SZ Photo)

Seit Anfang 2025 liege der Dax-Performanceindex 26 Prozent vorne, während der Kursindex mit einem Plus von 20 Prozent sechs Prozentpunkte schlechter abgeschnitten habe, so die Analysten weiter. Denn der Dax-Performanceindex habe in diesem Zeitraum zweimal jeweils im Frühjahr einen zusätzlichen Schub durch die Anrechnung der ausgeschütteten Dividenden der Dax-Unternehmen bekommen. "Der bisherige Jahresgewinn des DAX-Performanceindex von 2,8 Prozent ist damit fast ausschließlich auf die Anrechnung der ausgezahlten Dividenden zurückzuführen", heißt es weiter.

Commerzbank: Dax genießt Dividendenrückenwind
12:30 Uhr

Dell-Aktie geht durch die Decke - Kurse von Rivalen schießen auch hoch

Anleger reißen sich nach einer erneuten Anhebung der Jahresziele um die Aktien des Computerbauers Dell. Die Titel stiegen im vorbörslichen Handel an der Wall Street um fast 44 Prozent auf ein Rekordhoch von 439,12 Dollar. Das ist der größte Kurssprung der Firmengeschichte. Die US-Rivalen Hewlett Packard Enterprise (HPE) und Super Micro Computer (SMCI) gewannen bis zu 16 Prozent. In Hongkong verbuchten die Titel von Lenovo mit einem Plus von 22 Prozent den größten Tagesgewinn seit fast 18 Jahren. Der europäische Technologie-Index rückte 1,2 Prozent vor.

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(Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Wegen der rasant steigenden Nachfrage nach Hochleistungsrechnern für Künstliche Intelligenz (KI) hob Dell seine Prognosen für den Umsatz mit diesen Produkten um 20 Prozent auf 60 Milliarden Dollar an. Die Konzernerlöse würden 2026/2027 voraussichtlich zwischen 165 und 169 statt 138 und 142 Milliarden Dollar liegen, teilte der Konzern bei der Vorlage seiner Quartalszahlen am Donnerstagabend mit. 

Dell-Aktie geht durch die Decke - Kurse von Rivalen schießen auch hoch
12:18 Uhr

Dax klebt fest - Öl deutlich billiger

Update von der Frankfurter Börse: Der Dax hat mehrmals den Aufstieg probiert, ist aber nicht vorangekommen. Am Mittag stieg der deutsche Leitindex um lediglich 0,1 Prozent auf 25.118 Punkte. Der EuroStoxx50 gewann dagegen 0,7 Prozent auf 6097 Stellen. Der Euro lag 0,1 Prozent leichter bei 1,1643 US-Dollar. Die Preise für die Erdölsorten Brent und WTI fielen um je 1,4 Prozent auf 91,07 beziehungsweise 87,39 Dollar je Barrel.

Dax klebt fest - Öl deutlich billiger
11:58 Uhr

Ehemalige VW-Manager scheitern mit Millionenklage

Volkswagen muss zwei Ex-Mitarbeitern, die sich nach Hinweisen auf Missstände benachteiligt fühlten, keinen Schadenersatz zahlen. Die Klagen der beiden wurden vom Landesarbeitsgericht Niedersachsen in Hannover auch in zweiter Instanz zurückgewiesen. Laut Gericht verlangen die beiden zusammen 7,5 Millionen Euro von ihrem Arbeitgeber. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, eine Revision vorm Bundesarbeitsgericht wurde ausdrücklich zugelassen.

Die beiden hätten nicht hinreichend darlegen können, dass ihnen tatsächlich eine Beförderung zugestanden hätte und zu Unrecht verwehrt worden sei, sagte die Vorsitzende Richterin bei der Urteilsverkündung. Sie bestätigte damit die Urteile des Arbeitsgerichts Braunschweig. Dieses hatte die Klagen der beiden im vergangenen Juni abgewiesen. Einen Schaden, der auf Repressalien zurückzuführen sei, hätten die beiden nicht darlegen können, so das Gericht damals.

Ehemalige VW-Manager scheitern mit Millionenklage
11:43 Uhr

Nahost-Turbulenzen tangieren BMW nicht - China macht Sorgen

BMW habe mit Ausnahme besserer Preise für gebrauchte Elektrofahrzeuge keine sichtbaren Auswirkungen höherer Ölpreise auf die Autonachfrage festgestellt, schreibt Jefferies-Analyst Philippe Houchois in einer Research Note. Es gebe auch keine Unterbrechung der Lieferkette, die auf den Nahost-Konflikt zurückzuführen sei, heißt es weiter.

Die Marktabschwächung inmitten der nachlassenden Nachfrage in China habe die Bedenken bei einer Veranstaltung von Jefferies mit BMW-Führungskräften und Investoren dominiert. In China sei die Nachfrage schwach, wobei der Markt seit Jahresbeginn um 17 Prozent gefallen sei, getrieben von den preisgünstigeren Segmenten und ohne sichtbare Anzeichen einer Marktverbesserung, so Jefferies. Die starke Nachfrage nach dem iX3 von BMW in Europa habe sich fortgesetzt, die Bestellungen lägen bei weit über 50.000. Die BMW-Aktie steigt um 0,5 Prozent.

Nahost-Turbulenzen tangieren BMW nicht - China macht Sorgen
11:27 Uhr

Deutsche Chemieindustrie im Dauerstress

Die deutsche Chemieindustrie steckt trotz einer leichten Belebung im Frühjahr weiter in der Krise. Das moderate Wachstum in einigen Sparten im ersten Quartal sei kein Zeichen der Stärke, sondern Ausdruck von "geopolitischem Hamstern" aus Sorge vor eskalierenden Konflikten, sagte VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup. "Wir sehen keine Spur von Aufbruch", betonte er. Die Branche stehe unter Dauerstress.

Insgesamt schrumpfte die Produktion in der chemisch-pharmazeutischen Industrie im ersten Quartal um sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Umsatz fiel um 5,4 Prozent, wie der Branchenverband VCI am Freitag mitteilte. Zum Vorquartal stieg er jedoch um 2,1 Prozent auf 50,9 Milliarden Euro und verzeichnete damit den ersten Zuwachs seit einem Jahr.

Deutsche Chemieindustrie im Dauerstress
11:01 Uhr

Vietnam schlägt China bei E-Auto-Marktanteilen

China ist der weltweit wichtigste E-Automarkt. Den größten Marktanteil haben die Stromer aber in Vietnam, wie die Unternehmensberatung Inovev ermittelt hat. Knapp jeder dritte Neuwagen (Pkw und leichte Nutzfahrzeuge) fährt dort rein elektrisch. Die hohe Quote dürfte auch am Erfolg des heimischen E-Autobauers Vinfast liegen, der zuletzt den vietnamesischen Pkw-Markt dominiert hat.

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Vinfast V6 (Foto: Carwow)

China kommt auf 28 Prozent, Thailand auf gut 19 Prozent. Zudem finden sich mit Israel, Indonesien, Südkorea, Türkei und Taiwan weitere Länder des asiatischen Kontinents innerhalb der Top Ten. Deutschland liegt mit 17 Prozent Marktanteil ebenfalls weit vorne, und auf dem Niveau des europäischen Durchschnitts. Die höchste E-Autoquote hatte 2025 allerdings Norwegen mit 79 Prozent. Auch Dänemark (59 Prozent), Niederlande (40 Prozent) und Schweden (32,8 Prozent) liegen noch vor Vietnam.

Vietnam schlägt China bei E-Auto-Marktanteilen
10:45 Uhr

Aktie von CTS Eventim startet nach Zahlen durch

Das kräftige Wachstum im ersten Quartal macht die Aktie von CTS Eventim bei den Anlegern beliebt. Das Papier des Ticketvermarkters und Konzertveranstalters steigt in der Spitze um 13,4 Prozent auf 63,65 Euro, den höchsten Stand seit Ende März. Die im MDax gelisteten Papiere steuern auf den größten Tagesgewinn seit November 2020 zu.

Der Konzernumsatz kletterte um 23 Prozent auf 613,5 Millionen Euro. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) stieg um 18,5 Prozent auf 119 Millionen Euro. JPMorgan zufolge legte CTS einen starken Start ins Jahr 2026 hin und übertraf die Konsensprognosen um sieben Prozent beim Umsatz und um zwei Prozent beim Ebitda. Das weise auf eine solide zugrunde liegende Dynamik hin.

Aktie von CTS Eventim startet nach Zahlen durch
10:19 Uhr

Goldpreis steigt

Der Goldpreis steigt, gestützt auf Nachrichten, wonach die USA und der Iran kurz vor einer 60-tägigen Vereinbarung stehen, die die Straße von Hormus wieder öffnen würde. Im frühen Handel steigen die Futures in New York um 0,5 Prozent auf 4554,40 US-Dollar je Feinunze und steuern auf einen leichten Wochengewinn von 0,7 Prozent zu.

"Die nachlassenden Sorgen über eine energiebedingte Inflation haben dazu beigetragen, die Anleiherenditen und den Dollar zu senken, was dem Edelmetall Unterstützung bot", sagen die Analysten der Saxo Bank. Dennoch bleibe Gold "in einem schwierigen technischen Umfeld gefangen". Unterdessen ist der von der US-Notenbank Federal Reserve bevorzugte Indikator für den monatlichen Preisanstieg im April zwar langsamer gestiegen, blieb aber über ihrer Zielrate.

Goldpreis steigt
10:15 Uhr

Dax vor dem Durchbruch?

Trotz Iran-Krieg hält der Dax Kurs auf sein Allzeithoch. Wie belastbar der Markt wirklich ist und welche Szenarien Anleger jetzt im Blick haben sollten, darüber spricht Nancy Lanzendörfer mit Nicolas Saurenz von Feingold Research.

Dax vor dem Durchbruch?
10:01 Uhr

Deutsche Arbeitslosenzahl sinkt im Mai unerwartet

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland hat im Mai entgegen den Erwartungen nicht zugenommen. Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) mitteilte, sank die saisonbereinigte Arbeitslosenzahl gegenüber dem Vormonat um 12.000, nachdem sie sich im April um 19.000 erhöht hatte. Die Arbeitslosenquote ging auf 6,3 (Vormonat: 6,4) Prozent zurück. Volkswirte hatten dagegen einen Anstieg der Arbeitslosenzahl um 20.000 und eine unveränderte Quote von 6,4 Prozent prognostiziert.

Ohne Berücksichtigung der saisonalen Faktoren sank die Zahl der Arbeitslosen um 58.000 auf 2,950 Millionen. Die Arbeitslosenquote sank auf ebenfalls 6,3 (6,4) Prozent. "Trotz eines Rückgangs der Arbeitslosigkeit ist die Frühjahrsbelebung in diesem Jahr nicht wirklich in Fahrt gekommen", sagte die BA-Vorstandsvorsitzende Andrea Nahles in Nürnberg.

Deutsche Arbeitslosenzahl sinkt im Mai unerwartet
09:50 Uhr

Ölpreise gehen auf Talfahrt

Die Hoffnungen auf eine diplomatische Lösung im Nahen Osten und eine Öffnung der Straße von Hormus schicken die Ölpreise auf Talfahrt. Am Rohstoffmarkt verbilligt sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,9 Prozent auf 92,83 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notiert 1,2 Prozent schwächer bei 87,86 Dollar. Damit steuert der Ölpreis auf einen Wochenverlust von mehr als zehn Prozent zu, was dem stärksten Rückgang seit fast zwei Monaten entspricht. Analysten bezweifeln jedoch, dass dieser Preisrückgang ausreicht, um die durch die zuvor stark gestiegenen Kraftstoffpreise ausgelöste Inflation schnell wieder einzudämmen.

Ölpreise gehen auf Talfahrt
09:30 Uhr

Importpreise mit stärkstem Anstieg seit gut drei Jahren

Teure Energie infolge des Iran-Kriegs hat die deutschen Importpreise im April so stark steigen lassen wie seit über drei Jahren nicht mehr. Sie legten um 5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Einen so starken Anstieg gab es zuletzt im Januar 2023. Auch diesmal steckt ein sprunghafter Anstieg der Energiepreise dahinter: Diese legten um 31,0 Prozent zu. Das war der stärkste Anstieg seit Oktober 2022, als es nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine zu Knappheiten und in der Folge zu Preisanstiegen kam.

Importpreise mit stärkstem Anstieg seit gut drei Jahren
09:14 Uhr

"Das hebt die Stimmung"

Der Dax steuert auf eine positive Wochenbilanz zu und startet fester in das heutige Geschäft. Der deutsche Börsenleitindex, der bislang fast ein Prozent in dieser Woche zulegen konnte und das trotz drei Verlusttagen in Serie, notiert aktuell im Bereich von 25.130 Punkten. Gestern hatte er mit 25.092 Zählern geschlossen. "Die Hoffnung auf einen Iran-Deal wächst", kommentiert ntv-Börsenkorrespondent Patrick Dewayne. "Die Ölpreise fallen – und an der Wall Street hat Dell für Aufsehen mit den Quartalszahlen gesorgt", erläutert er. "Das hebt die Stimmung."

"Das hebt die Stimmung"
08:59 Uhr

Behörde verklagt Amazon 

Die australische Wettbewerbsbehörde ACCC hat den US-Onlinehändler Amazon wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Produktsicherheitsgesetze verklagt. Es gehe um fehlende Warnhinweise für Knopfzellen bei Rucksäcken für Kleinkinder, teilte die Behörde mit. Die Rucksäcke seien mit einem leuchtenden Einhorn-Plüschtier ausgestattet gewesen, das die beim Verschlucken potenziell lebensgefährlichen Batterien enthielt. Zwischen Juni und November 2022 seien 41 dieser Rucksäcke über die australische Amazon-Plattform verkauft worden, während sich weitere 267 Stück in den Logistikzentren des Unternehmens befunden hätten.

Amazon teilte mit, man prüfe die Klage. Der Konzern verfüge über Richtlinien und Kontrollen, um sicherzustellen, dass die angebotenen Produkte den Sicherheitsvorgaben entsprächen. Die ACCC fordert vor dem Bundesgericht unter anderem Strafzahlungen. Es ist der Behörde zufolge das erste Mal, dass sie einen Online-Marktplatz wegen derartiger Verstöße vor dem Bundesgericht verklagt.

Behörde verklagt Amazon 
08:39 Uhr

KI-Fantasie wirkt wieder als Kurstreiber

-Im Sog der festeren Wall Street geht es an den Börsen in Ostasien und Australien kräftig nach oben. Wie schon in den USA sorgen Meldungen für Zuversicht, dass die USA und der Iran wieder einmal kurz vor einem Abkommen stehen sollen, das die Waffenruhe verlängern und die Straße von Hormus wieder freigeben soll. Laut US-Vizepräsident Vance ist US-Präsident Trump aber noch nicht bereit, das Abkommen zu unterzeichnen. Für Kauflaune - insbesondere im Technologiesektor - sorgt das vom Computerhardware-Hersteller Dell berichtete rasante Wachstum bei Servern für künstliche Intelligenz (KI) für Rechenzentren.

n Tokio geht es für den Topix um 2,0 Prozent nach oben, in Seoul für den besonders technologielastigen Kospi sogar um 3,0 Prozent. Der Topix ist damit auf einem Rekordhoch, der Kospi knapp darunter, liegt aber seit Jahresbeginn bereits 100 Prozent im Plus. In Tokio sorgt auch für gute Stimmung, dass die Industrieproduktion im April wider Erwarten gestiegen ist, während sich zugleich die Kerninflation im Raum Tokio im Mai verlangsamt hat und unter dem Zielwert der japanischen Notenbank blieb. Der Yen gibt darauf leicht nach, der Dollar wird mit 159,33 Yen gehandelt. Die Bank of Japan hatte zuletzt eine bevorstehende Zinserhöhung signalisiert zur Eindämmung der landesweit zu hohen Inflation.

In Hongkong liegt der HSI 1,1 Prozent höher, in Shanghai fällt der Composite dagegen um 0,4 Prozent zurück. In Sydney geht es für den S&P/ASX-200 um 1,4 Prozent voran.

KI-Fantasie wirkt wieder als Kurstreiber
08:20 Uhr

Möglicher Iran-Deal weckt Kursfantasie

Europas Börsen dürften mit Aufschlägen in den Handel starten. Es stützt die Hoffnung auf eine baldige Einigung zwischen den USA und dem Iran. Die Positionen lägen "eng beeinander" erklärte US-Vizepräsident J.D. Vance. Das Nachrichtenportal Axios hatte am Vortag berichtet, beide Länder hätten sich grundsätzlich auf eine Verlängerung der Waffenruhe um 60 Tage geeinigt, um Verhandlungen über das iranische Atomprogramm aufzunehmen. US-Präsident Donald Trump müsse allerdings noch zustimmen.

Stützend für die Marktstimmung wirken auch euphorisch aufgenommene nachbörslich veröffentlichte Geschäftszahlen von Dell. Die Aktie schoss um fast 40 Prozent nach oben. Der Computerhardware-Hersteller sprach von einem rasanten Wachstum bei Servern für künstliche Intelligenz (KI) für Rechenzentren sowie bekannt gewordene Details zu einem neuen Vertrag mit dem US-Militär im Wert von 9,7 Milliarden US-Dollar.

Möglicher Iran-Deal weckt Kursfantasie
08:04 Uhr

Am Devisenmarkt ist einiges los

Am Devisenmarkt steht der japanische Yen im Fokus, der zuletzt wieder unter Druck geraten war. Im asiatischen Handel gewinnt der Dollar geringfügig auf 159,27 Yen und notierte damit nur knapp über der Marke von 160 Yen, die die Behörden in Tokio zuletzt verteidigt hatten. Schätzungen von Nomura zufolge beliefen sich die jüngsten Dollar-Verkäufe Japans zur Stützung der eigenen Währung auf rund 8,6 Billionen Yen – rund 54 Milliarden Dollar. Der Dollar gibt zudem 0,1 Prozent auf 6,7705 Yuan nach und rückt zur Schweizer Währung etwas auf 0,7836 Franken vor. Parallel dazu bleibt der Euro fast unverändert bei 1,1648 Dollar und zieht leicht auf 0,9128 Franken an. 

Am Devisenmarkt ist einiges los
07:48 Uhr

Tarifkonflikt bei der Telekom beigelegt

Der Tarifkonflikt für bundesweit rund 60.000 Beschäftigte bei der Deutschen Telekom ist beigelegt. Wie die Gewerkschaft Verdi und die Telekom mitteilten, wurde die Einigung in der vierten Runde nach einem 36-stündigen Verhandlungsmarathon erzielt. Vereinbart wurden nach Angaben beider Seiten höhere Entgelte und ein verlängerter Kündigungsschutz. Laut Verdi gibt es zudem erstmalig einen Mitgliederbonus.

Im Einzelnen sieht das Tarifergebnis vor, dass das sogenannte "zusätzliche Monatsentgelt", eine dauerhafte tarifliche Zulage für Konzernbeschäftigte, ab August von 190 auf 340 Euro angehoben wird. Ab Juli 2027 steigt diese Entgeltkomponente nochmals auf 480 Euro. Ab Juni 2028 werden zudem die Tabellenentgelte um 2,4 Prozent erhöht. Betriebsbedingte Kündigungen werden für die gesamte Laufzeit des Tarifvertrags (33 Monate bis 31. Dezember 2028) ausgeschlossen.

Tarifkonflikt bei der Telekom beigelegt
07:30 Uhr

39-Prozent-Kursplus: Diese Aktie pulverisiert die Prognosen

Dell hat dank einer starken Nachfrage nach Servern für Künstliche Intelligenz (KI) seine Jahresziele für Umsatz und Gewinn deutlich angehoben. Die Aktien des Unternehmens stiegen nachbörslich um 39 Prozent.

Im abgelaufenen ersten Quartal kletterte der Umsatz um 88 Prozent auf 43,84 Milliarden Dollar, wie Dell mitteilte. Damit übertraf der Konzern die durchschnittlichen Erwartungen der Analysten von 35,43 Milliarden Dollar deutlich. Der bereinigte Gewinn pro Aktie lag mit 4,86 Dollar ebenfalls weit über den prognostizierten 2,94 Dollar. Für das laufende zweite Quartal stellte Dell ebenfalls Ergebnisse über den Markterwartungen in Aussicht.

Treiber der Entwicklung ist der Ausbau von Rechenzentren durch Kunden, die verstärkt auf KI-optimierte Server mit leistungsstarken Chips von Nvidia setzen. Für das Geschäftsjahr 2027 rechnet Dell nun mit einem KI-Server-Umsatz von rund 60 Milliarden Dollar, nach zuvor angepeilten 50 Milliarden. Die Prognose für den gesamten Jahresumsatz schraubte das Management auf 165 bis 169 Milliarden Dollar nach oben, nach zuvor 138 bis 142 Milliarden.

39-Prozent-Kursplus: Diese Aktie pulverisiert die Prognosen
06:35 Uhr

Eisenerz steigt - Angebot sinkt

Eisenerz notiert im asiatischen Handel höher, einige Analysten bleiben für die kurzfristige Preisentwicklung jedoch bearish. Das Angebot sei trotz eines leichten Rückgangs vom Höchststand weiterhin hoch, kommentieren die Analysten von Baocheng Futures in einer Research Note. Unterdessen gebe es keine Anzeichen für eine steigende Nachfrage, fügen sie hinzu. Der meistgehandelte September-Eisenerz-Kontrakt notiert 0,5 Prozent höher bei 784,5 Yuan je Tonne.

Eisenerz steigt - Angebot sinkt
06:17 Uhr

Anthropic kratzt an Billionen-Marke

Anthropic hat nach eigenen Angaben bei Investoren weitere 65 Milliarden Dollar eingesammelt und wird nun mit 965 Milliarden Dollar bewertet. Mit dem frischen Geld solle die Rechenkapazität ausgebaut werden, um der wachsenden Nachfrage nach dem Chatbot Claude gerecht zu werden, teilte das KI-Unternehmen mit. Zudem sollten Produkte weiter skaliert werden. Die neue Bewertung bringt Anthropic vor den Konkurrenten OpenAI, der im März zuletzt mit 852 Milliarden Dollar bewertet wurde.

Im Februar war Anthropic nach einer neuen Finanzierung noch mit 380 Milliarden Dollar bewertet worden. An der jüngsten Runde nahm auch Amazon teil. Der Online-Händler hatte im April angekündigt, bis zu 25 Milliarden Dollar in Anthropic zu investieren, da sich das KI-Startup verpflichtet hat, in den nächsten 10 Jahren mehr als 100 Milliarden Dollar für Amazons Cloud-Technologien auszugeben.

Anthropic kratzt an Billionen-Marke
05:59 Uhr

Der Preis ist heiß

Der Dax wirkt nach seinem fulminanten Pfingstmontagsstart mit einem Aufschlag von zwei Prozent zusehends kraftlos. Auch im gestrigen Geschäft musste der deutsche Börsenleitindex einen Verlust hinnehmen, schloss mit einem Stand von 25.092 Punkten und einem Minus von 0,3 Prozent. Am Montag hatte er noch an der 25.400er-Marke gekratzt. Zwischenzeitlich hatten Meldungen, dass sich die USA und der Iran auf eine Verlängerung des Waffenstillstandsabkommens verständigt hätten, stützend gewirkt.

Heute geht es terminlich um die Frage, wie es um die Inflation hierzulande bestellt ist. Dabei dürfte der Tankrabatt einen weiteren Anstieg der Inflation in Deutschland voraussichtlich verhindert haben. Im Mai dürften die Verbraucherpreise wie schon im April um 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen sein, sagen Ökonomen voraus. Der auf Mai und Juni befristete Tankrabatt soll die infolge des Iran-Kriegs stark gestiegenen Preise an den Zapfsäulen dämpfen. Das Statistische Bundesamt veröffentlicht eine erste Schätzung zur Entwicklung der Inflation im Mai.

Die komplette Wirtschaftsterminübersicht für diese Woche finden Sie hier.

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