Der Börsen-Tag
6. Oktober 2023
imageHeute mit Thomas Badtke und Wolfram Neidhard
Zum Archiv
17:36 Uhr

US-Jobbericht bringt DAX nur kurzzeitig ins Stolpern - Am Ende steht ein dickes Plus

Ein lebhafter Handelstag liegt hinter der Frankfurter Börse. Für kurzfristig deutliche Schwankungen in Aktien, Anleihen und Devisen sorgte am Nachmittag ein extrem starker US-Arbeitsmarktbericht. In Folge ist die Erwartung an der Börse deutlich gestiegen, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen dieses Jahr nochmals erhöhen wird und erst später im kommenden Jahr den Zinssenkungszyklus startet.

Nachdem der DAX kurzfristig nach den Daten ins Minus drehte, nahm er - auch wegen der Kursgewinne an der Wall Street - nochmal Fahrt auf und ging 1,05 Prozent höher mit 15.229 Punkten nur knapp unter Tageshoch ins Wochenende. Der EUROSTOXX50 notierte 1,0 Prozent höher bei 4139 Stellen.

Konjunkturseitig kamen aus Deutschland durchwachsene Signale. Ein Hoffnungsschimmer ist der Auftragseingang im August. Nach dem starken Rückgang im Juli ist er im August stärker als erwartet gestiegen. Derweil blickt die chemische Industrie mit noch mehr Pessimismus in die Zukunft. Das IFO-Geschäftsklima für die Branche ist im September weiter gefallen.

US-Jobbericht bringt DAX nur kurzzeitig ins Stolpern - Am Ende steht ein dickes Plus
17:24 Uhr

VW-Batterietochter gründet Material-Joint-Venture mit Umicore

Die Volkswagen-Tochter PowerCo hat die Materialtechnik- und Recyclingfirma Umicore zur Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens für Batteriematerialien ins Boot geholt. Das "Ionway" getaufte Joint Venture soll die europäischen Batteriezellfabriken von PowerCo mit Materialien versorgen.

Laut Ionway-Chef Thomas Jansseune soll die jährliche Produktionskapazität bis zum Ende des Jahrzehnts auf 160 Gigawattstunden pro Jahr steigen, was dem Bedarf von etwa 2,2 Millionen batterieelektrischen Fahrzeugen entspricht.

VW-Batterietochter gründet Material-Joint-Venture mit Umicore
16:57 Uhr

Qualität und Werthaltigkeit: Worauf es bei der Aktienauswahl ankommt

Hohe Inflation und hohe Zinsen - das aktuelle Marktumfeld stellt Anlegerinnen und Anleger vor große Herausforderungen. Worauf es jetzt bei der Auswahl der passenden Aktien ankommt, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Yvonne Löschinger von Xtrackers und Daniel Schär von der Weberbank.

Qualität und Werthaltigkeit: Worauf es bei der Aktienauswahl ankommt
16:35 Uhr

Levi Strauss und Tesla fliegen an der Wall Street aus den Depots

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(Foto: picture alliance / NDZ/STAR MAX/IPx)

Die Erwartung weiterer Zinserhöhungen nach überraschend starken US-Jobdaten drückt die Wall Street. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte zur Eröffnung 0,2 Prozent tiefer bei 33.041 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 verlor 0,6 Prozent auf 4235 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gab 0,7 Prozent auf 13.128 Stellen nach.

Bei den Einzelwerten flogen Levi Strauss aus den Depots. Die Titel des Jeans-Produzenten gaben nach einer Senkung der Jahresprognose 3,5 Prozent nach. Unter Druck gerieten auch Tesla, die drei Prozent verloren. Der E-Autobauer hat die Preise für seine Kompaktlimousine Model 3 und den SUV Model Y in den USA gesenkt.

Levi Strauss und Tesla fliegen an der Wall Street aus den Depots
15:59 Uhr

Fed wieder unter Druck - weitere Zinsanhebung wahrscheinlich

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Der Hauptsitz der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) in Washington. (Foto: Pablo Martinez Monsivais/AP/dpa)

Nach den starken US-Arbeitsmarktdaten sind nun wieder die Augen auf die Federal Reserve gerichtet. Der bisherige Abwärtstrend bei den Stellenzuwächsen ist infrage gestellt. Von einer Rezession ist in den Vereinigten Staaten weiterhin nichts zu sehen. Damit steigt für die Volkswirte der Commerzbank der Druck auf die US-Notenbank, den Leitzins noch einmal zu erhöhen.

Ein Problem dürfte dies für die Notenbanker nicht darstellen, hatten sie in ihren jüngsten Projektionen ohnehin noch einen Zinsschritt für 2023 vorgesehen. Der Lohnzuwachs hat im September noch einmal etwas nachgelassen, was für den Inflationsausblick beruhigend ist. Vor dem nächsten Fed-Zinsentscheid am 1. November stehe kein weiterer Arbeitsmarktbericht an. Damit könnten die Inflationszahlen kommende Woche den Ausschlag geben, ob die Fed erhöht oder lieber weitere Daten abwartet.

Fed wieder unter Druck - weitere Zinsanhebung wahrscheinlich
15:21 Uhr

BMW-Manager befürchtet Zollkrieg mit den Chinesen

BMW-Finanzchef Walter Mertl warnt vor der Einführung von Strafzöllen auf chinesische Fahrzeuge in der EU und fürchtet Gegenmaßnahmen in der Volksrepublik. Diese hätten vermutlich größere Auswirkungen als die Strafzölle selbst, sagte der Manager. "Das wird alle treffen, die auch in China Geschäfte machen."

Die Geschichte zeige, dass es häufig nicht bei einseitigen Zöllen bleibe, sondern häufig Gegenreaktionen kämen, die weitaus größere Auswirkungen hätten. Geschützt seien nur die Unternehmen, die keine Geschäfte im anderen Land machten. Die EU-Kommission sieht die heimische Autobranche durch billige Elektroautos aus China in Gefahr und prüft deswegen Anti-Dumping-Zölle.

BMW-Manager befürchtet Zollkrieg mit den Chinesen
15:07 Uhr

Sanofi prüft milliardenschweren Kauf von Krebsarzneimittelhersteller

Der französische Arzneimittelhersteller Sanofi prüft einem Medienbericht zufolge eine mögliche Übernahme des amerikanischen Krebsmedikamentherstellers Mirati Therapeutics. Derzeit führten die beiden Unternehmen Gespräche, berichtet Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Es sei nicht sicher, dass die Verhandlungen zu einer Einigung führten. Mirati könnte auch noch das Interesse anderer potenzieller Bieter auf sich ziehen. Mirati hat einen Marktwert von 4,2 Milliarden Dollar. Miratis Lungenkrebsmedikament Krazati hatte im Dezember die Genehmigung der US-Gesundheitsbehörde für die Behandlung von Erwachsenen mit fortgeschrittenem Lungenkrebs erhalten.

Sanofi prüft milliardenschweren Kauf von Krebsarzneimittelhersteller
14:45 Uhr

US-Arbeitsmarkt extrem robust - DAX rauscht ins Minus

Der US-Arbeitsmarkt hat sich im September von seiner starken Seite gezeigt. Es wurden 336.000 neue Jobs ex Agrar geschaffen, die Prognose lag mit 170.000 bei rund der Hälfte. Die Widerstandsfähigkeit des Arbeitsmarktes birgt mittelfristig Inflationsrisiken, zumal auch die Lohnsteigerungen ansehnlich geblieben sind. "Die Zinserhöhungserwartungen der Marktteilnehmer werden forciert", hieß es von den Marktstrategen der Helaba.

Der Dollar legte zum Euro zu, die Anleihen kamen unter Druck. Der DAX gab alle zuvor gesehenen Gewinne ab und notierte 0,2 Prozent im Minus bei 15.034 Punkten.

US-Arbeitsmarkt extrem robust - DAX rauscht ins Minus
14:31 Uhr

Volvo, Renault und CMA CGM kooperieren bei Produktion von E-Vans

Die Autobauer Volvo, Renault und der Reedereikonzern CMA CGM wollen gemeinsam eine Generation elektrischer Transporter entwickeln, um den Verkehrs- und Logistiksektor zu dekarbonisieren und der boomenden Nachfrage Rechnung zu tragen.

Das künftige Unternehmen soll unter einer eigenen Corporate Identity firmieren und seinen Sitz in Frankreich haben. Die Gründung des neuen Unternehmens wird für Anfang 2024 erwartet. Die Produktion einer neuen Familie vollelektrischer Fahrzeuge soll 2026 beginnen.

Volvo, Renault und CMA CGM kooperieren bei Produktion von E-Vans
14:12 Uhr

Appetitzügler-Boom lässt auch Süßwarenhersteller-Aktien dünner werden

Der Boom bei Appetitzügler-Präparaten hat die Aktienkurse der Süßwarenhersteller nach unten gedrückt. Unter Druck gerieten unter anderem Nestle. Die Titel des Anbieters von KitKat-Schokoriegeln und Häagen-Dazs-Eis bröckelten um rund drei Prozent auf ein 2,5-Jahres-Tief von 100,18 Franken ab. Die Anteilsscheine des Premium-Schokolade-Produzenten Lindt verloren ebenfalls rund drei Prozent.

Im Minus lagen auch die Titel von Unilever und Danone, die um knapp zwei beziehungsweise gut ein Prozent abrutschten.

Appetitzügler-Boom lässt auch Süßwarenhersteller-Aktien dünner werden
13:54 Uhr

War die jüngste EZB-Zinsanhebung die letzte? Ein Ratsmitglied hofft es jedenfalls

EZB-Ratsmitglied Peter Kazimir hofft, dass die jüngste Zinsanhebung die letzte im aktuellen Zyklus der Euro-Notenbank gewesen ist - sicher ist er aber nicht. "Ich gehe stark davon aus, dass die Anhebung beim jüngsten Meeting die letzte war", sagte der Gouverneur der slowakischen Zentralbank nach Angaben der Nachrichtenagentur Bloomberg. "Wir müssen die im Dezember und März anstehenden Prognosen abwarten. Nur reale Daten können uns sagen, ob wir den Zinsgipfel erreicht haben."

Mit einem vorfristigen Ende der Reinvestitionen unter dem PEPP-Programm sollte sich die EZB Kazimir zufolge erst dann befassen, wenn sie sicher ist, dass sie die Zinsen nicht mehr erhöhen muss.

War die jüngste EZB-Zinsanhebung die letzte? Ein Ratsmitglied hofft es jedenfalls
13:28 Uhr

Ex-Mitarbeiterin verklagt SpaceX wegen Unterbezahlung

Der Konzern SpaceX von Tesla-Chef Elon Musk ist von einer Ex-Mitarbeiterin wegen ungerechter Bezahlung von Frauen und Minderheiten verklagt worden. Die ehemalige SpaceX-Ingenieurin Ashley Foltz reichte vor einem kalifornischen Gericht eine Sammelklage ein. Sie behauptet, das Unternehmen habe ihr 92.000 Dollar pro Jahr gezahlt, während Männer mit ähnlichen Aufgaben und Qualifikationen bis zu 115.000 Dollar erhalten hätten. Foltz zufolge stellt SpaceX Frauen und Minderheiten in niedrigeren Positionen ein, um niedrigere Gehälter zu rechtfertigen. Gleichzeitig befördere SpaceX Männer und weiße Mitarbeiter häufiger als andere Arbeitnehmer, was die Gehaltsunterschiede noch verschärfe, sagt Foltz. Sie habe die Diskrepanz entdeckt, als SpaceX Stellenangebote für Ingenieurspositionen mit einer Gehaltsspanne von 95.000 bis 115.000 Dollar ausgeschrieben habe. Das kalifornische Gesetz verbietet es Arbeitgebern, Arbeitnehmern aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Rasse oder ihrer ethnischen Zugehörigkeit weniger zu zahlen als Kollegen, die "im Wesentlichen ähnliche Arbeit" leisten.

Ex-Mitarbeiterin verklagt SpaceX wegen Unterbezahlung
13:08 Uhr

Habecks Konjunkturprognose am Mittwoch, aber es werden schon Zahlen lanciert

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(Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbol)

Die Bundesregierung wird ihre Konjunkturprognose für dieses Jahr kräftig nach unten revidieren. Sie erwartet für 2023 nun einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,4 Prozent und für 2024 ein Wirtschaftswachstum von 1,3 Prozent, wie Dow Jones Newswires aus Regierungskreisen erfuhr. Im Frühjahr war die Regierung in Berlin noch von einem BIP-Wachstum von 0,4 Prozent für 2023 und von 1,6 Prozent für 2024 ausgegangen. Wirtschaftsminister Robert Habeck will die neue Prognose am kommenden Mittwoch vorstellen. Für 2025 erwartet er den Kreisen zufolge ein Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent.

In ihrem Ausblick gehe die Bundesregierung zudem von einem Rückgang der Inflationsrate im kommenden Jahr auf 2,6 Prozent nach 6,0 Prozent in diesem Jahr aus.

Habecks Konjunkturprognose am Mittwoch, aber es werden schon Zahlen lanciert
12:44 Uhr

Ehemaliger FTX-Technikchef belastet Bankman-Fried schwer

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Zeichnung vom Auftritt von Gary Wang vor Gericht. (Foto: REUTERS)

Am dritten Tag des Betrugsverfahrens gegen Sam Bankman-Fried hat der frühere Technikchef der kollabierten Kryptobörse FTX seinen damaligen Chef belastet. Er habe Bankman-Frieds Brokerhaus Alameda unter anderem eine 65 Milliarden Dollar schwere Kreditlinie einräumen müssen, sagte Gary Wang vor einem New Yorker Gericht. Dies sei um ein Vielfaches mehr als bei anderen Nutzern.

Die Behörden werfen Bankman-Fried milliardenschweren Betrug und Veruntreuung von Kundengeldern vor. Er soll heimlich Gelder verschoben haben, um damit zu spekulieren und seinen aufwendigen Lebensstil zu finanzieren. "Es wurde so viel Geld abgehoben, dass FTX nicht in der Lage war, Kunden auszuzahlen, die ihr Geld abheben wollten", sagte Wang.

Ehemaliger FTX-Technikchef belastet Bankman-Fried schwer
12:21 Uhr

Neues vom Geldmarkt

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(Foto: picture alliance / blickwinkel/McPHOTO/H. Richter)

Die Sätze am europäischen Geldmarkt haben sich heute wenig verändert gezeigt. Die Kurve präsentierte sich dabei etwas flacher, Marktteilnehmer verwiesen darauf, dass der Zweijahres-Bereich eher verkauft werde. Ansonsten wurde weiterhin den Aussagen der Zentralbanker gelauscht. So sprach sich der französische Notenbankchef Francois Villeroy de Galhau gegen eine weitere EZB-Zinserhöhung aus. Und EZB-Direktorin Isabel Schnabel zeigte sich erfreut über den unerwartet deutlichen Rückgang der Euroraum-Inflation im September, sie sah aber weiterhin das Risiko neuer Inflationsschocks.

Hier die jüngsten Daten: Tagesgeld: 3,85 - 4,10 (3,90 - 4,10), Wochengeld: 3,85 - 4,10 (3,90 - 4,10), 1-Monats-Geld: 3,90 - 4,15 (3,90 - 4,10), 3-Monats-Geld: 3,90 - 4,15 (3,90 - 4,15), 6-Monats-Geld: 4,05 - 4,30 (4,05 - 4,30), 12-Monats-Geld: 4,10 - 4,30 (4,10 - 4,35), Euribors: 3 Monate: 3,9830 (3,9720), 6 Monate: 4,1130 (4,1250), 12 Monate: 4,1940 (4,2120)

Neues vom Geldmarkt
11:50 Uhr

"Die Chemische Industrie steckt in einer tiefen Krise"

Das IFO-Geschäftsklima in der schwächelnden Chemieindustrie ist im September leicht zurückgegangen. Das Barometer sank auf minus 19,3 Punkte, von minus 16,3 Zählern im August, wie das Münchner Wirtschaftsforschungsinstitut mitteilte. Während die Urteile zur Geschäftslage nahezu unverändert negativ blieben, trübten sich die Geschäftserwartungen ein. "Das Umfeld für die Chemiebranche ist sehr herausfordernd", sagte IFO-Branchenexpertin Anna Wolf.

Die Unternehmen beurteilen ihren Auftragsbestand als sehr niedrig. Auch die Nachfrage aus dem Ausland schwächelt laut IFO: Die Exporterwartungen verschlechterten sich im September. "Die Chemische Industrie steckt in einer tiefen Krise", sagte Wolf weiter.

"Die Chemische Industrie steckt in einer tiefen Krise"
11:36 Uhr

Philips muss bei Schlafapnoegeräte-Tests nachlegen - Aktienkurs stürzt ab

Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat von dem Medizintechnikkonzern Philips mehr Tests von Schlaf- und Beatmungsgeräten verlangt, nachdem der Konzern Millionen von Beatmungsgeräten für Schlafapnoe-Patienten zurückrufen musste. Die Philips-Aktie fiel im Amsterdamer Handel um rund neun Prozent.

Vor zwei Jahren war bekannt geworden, dass sich bei bestimmten Beatmungsgeräten von Philips ein geräuschdämpfender Schaumstoff lösen kann und beim Einatmen möglicherweise die Gesundheit der Patienten schädigt. Die FDA teilte mit, sie sei nicht zufrieden mit dem Status des Rückrufs.

Philips muss bei Schlafapnoegeräte-Tests nachlegen - Aktienkurs stürzt ab
11:26 Uhr

X-Chefin bespricht sich mit Geldgebern

Die Vorstandsvorsitzende des Kurznachrichtendienstes X, Linda Yaccarino, hat bei ihrem ersten Treffen mit Geldgebern Pläne für das Wachstum des Social-Media-Unternehmens vorgelegt. Eine mit der Angelegenheit vertraute Person sagt, dass sich ein unvollständiges Bild der aktuellen Geschäftslage von X während des Treffens ergeben habe. Der Umsatz des Unternehmens, das früher unter dem Namen Twitter bekannt war, sei im dritten Quartal im Vergleich zum zweiten Quartal im hohen einstelligen Prozentbereich gewachsen. Die Höhe der Einnahmen von X, die sich aus Werbeeinnahmen, Abonnements und Datenlizenzen zusammensetzen, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden. Während des etwa 40-minütigen Treffens mit den Geldgebern von X sagt Yaccarino, dass das Unternehmen drei Stufen seines Abonnementdienstes testen werde, die auf der Anzahl der dem Nutzer angezeigten Anzeigen basieren, so der Insider weiter.

X-Chefin bespricht sich mit Geldgebern
11:05 Uhr

Hohe Absicherungen vor US-Arbeitsmarkt aufgebaut - DAX im Plus

Die Anleger haben sich laut Wellenreiter-Invest bereits gegen einen starken US-Arbeitsmarktbericht abgesichert. Das zeigten die Put-Call-Ratios von über 1,5 am Mittwoch und von 1,3 am Donnerstag an der CBOE. "Daher ist eine 'Buy-the-bad-news'-Reaktion bei an sich (zu) positiven Arbeitsmarktdaten gut möglich", so Wellenreiter-Analyst Robert Rethfeld. Put-Call-Ratios gehören im zu den Timingindikatoren zur Bewertung von Wertpapieren. Sie geben das Verhältnis von gehandelten Verkaufsoptionen zu Kaufoptionen an.

Derweil notierte der DAX kurz vor Mittag 0,4 Prozent höher bei 15.132 Punkten. Zuvor war der deutsche Leitindex bis auf 15.181 Zähler hochgegangen. Der EUROSTOXX50 stieg um 0,6 Prozent auf 4123 Stellen.

Hohe Absicherungen vor US-Arbeitsmarkt aufgebaut - DAX im Plus
10:46 Uhr

LEG-Chef kündigt "deutliche" Mieterhöhungen an

Mieter des Immobilienkonzerns LEG müssen mit höheren Mieten rechnen. "Die Mieten werden deutlich steigen", kündigte LEG-Chef Lars von Lackum an. In den vergangenen drei Jahren seien allein die Materialkosten um 30 Prozent gestiegen. Parallel habe das Unternehmen die Gehälter erhöht. Der Vermieter könne kein nachhaltiges, klimafreundliches Produkt für 6,52 Euro den Quadratmeter anbieten.

Wohnungsimmobilienkonzerne in Deutschland können in vielen Städten die Mieten wegen staatlicher Regulierungen nur in einem gewissen Rahmen erhöhen. So darf die Miete innerhalb von drei Jahren nicht um mehr als 20 Prozent steigen. In Städten und Gemeinden mit besonders angespanntem Wohnungsmarkt gilt häufig eine verschärfte Kappungsgrenze von 15 Prozent. Gibt es eine Mietpreisbremse, darf die Miete beim Abschluss eines Mietvertrags maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen.

LEG-Chef kündigt "deutliche" Mieterhöhungen an
10:32 Uhr

DAX zeitweilig unter 15.000 - Schlechtes Omen für das Schlussquartal?

Die jüngsten Rücksetzer beim DAX lassen manchen Anleger vielleicht an einer Jahresendrally zweifeln. Wie hat sich das letzte Quartal des Jahres eigentlich in der Vergangenheit entwickelt? Und wie lässt sich mit Bonuszertifikaten ein Puffer einbauen, der auch dann noch eine Rendite ermöglicht, wenn der Dax nicht zu stark fällt? Darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Julius Weiß von der HSBC.

DAX zeitweilig unter 15.000 - Schlechtes Omen für das Schlussquartal?
10:12 Uhr

Norwegen will billionenschweren Staatsfonds etwas stärker anzapfen

Norwegen will die Ausgaben seines 1,4 Billionen US-Dollar schweren Staatsfonds im kommenden Jahr erhöhen. Die Minderheitsregierung aus Arbeits- und Zentrumspartei schlug vor, 2024 rund 409,8 Milliarden Kronen (37,3 Milliarden Dollar) aus dem weltgrößten Staatsfonds abzuziehen - im Vergleich zu 372,3 Milliarden Kronen im laufenden Jahr. Die Koalition muss nun mit der sozialistischen Linken verhandeln, um den Haushalt zu verabschieden. Der 1996 gegründete Staatsfonds investiert die Einnahmen aus dem norwegischen Öl- und Gassektor.

Norwegen will billionenschweren Staatsfonds etwas stärker anzapfen
09:57 Uhr

US-Arbeitsmarkt könnte Anleger auf falschem Fuß erwischen

Nach dem Bericht der privaten ADP-Agentur vom Mittwoch rechnen alle mit einer Abkühlung am Arbeitsmarkt", sagt Thomas Altmann von QC Partners. Eine nachlassende Dynamik bei den neu geschaffenen Stellen und bei den Löhnen würde eine erneute Zinserhöhung durch die Fed unwahrscheinlich machen, so der Marktteilnehmer weiter.

Dagegen verweist Heino Ruland von Ruland Research auf die starken Jolts-Zahlen ("Job Openings and Labor Turnover Survey" des US-Amts für Arbeitsmarktstatistik) vom Dienstag. "Sie machen eine Überraschung beim Arbeitsmarktbericht auf der Oberseite möglich", sagt er. Eine solche könnte wiederum die Renditen nach oben treiben und auf die Aktienkurse drücken.

US-Arbeitsmarkt könnte Anleger auf falschem Fuß erwischen
09:41 Uhr

-Südkorea knöpft sich Google und Apple vor

Die südkoreanische Regulierungsbehörde für Telekommunikation hat Alphabet und Apple vor möglichen Geldstrafen von insgesamt bis zu 50,5 Millionen Dollar gewarnt. Die koreanische Kommunikationskommission (KCC) erklärt, die Unternehmen hätten ihre marktbeherrschende Stellung auf dem App-Markt missbraucht sowie App-Entwickler zu bestimmten Zahlungsmethoden gezwungen und unfaire Verzögerungen bei der App-Überprüfung verursacht. Die KCC habe beide Unternehmen benachrichtigt und über die Bußgelder informiert, damit sie nun Korrekturmaßnahmen ergreifen könnten.

Im Jahr 2021 verabschiedete Südkorea eine Änderung des Telekommunikationsgesetzes, die es den Betreibern von App-Stores untersagt, Softwareentwickler zur Nutzung ihrer Zahlungssysteme zu zwingen.

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-Südkorea knöpft sich Google und Apple vor
09:25 Uhr

Zwei Kursstürze bestimmen US-Nachbörse

Aehr Test Systems, Hersteller von Halbleiteranlagen, hat nach US-Börsenschluss am Donnerstag für das erste Geschäftsquartal zwar einen Gewinnanstieg und einen Umsatzsprung von 93 Prozent. Den Ausblick ließ das Unternehmen aber nur unverändert. Der Kurs knickte um zwölf Prozent ein. Nachdem er sich in diesem Jahr bereits verdoppelt hat, könnten auch einige Akteure Gewinne mitgenommen haben.

Der Umsatz von CalAmp fiel im zweiten Geschäftsquartal um 15 Prozent auf 61,7 Millionen Dollar und verfehlte damit die Schätzungen der Analysten. Für das dritte Quartal erwartet das Softwareunternehmen einen Rückgang des Umsatzes und des bereinigten Gewinns gegenüber dem Vorquartal. Der Kurs sackte um 14 Prozent ab.

Zwei Kursstürze bestimmen US-Nachbörse
09:10 Uhr

DAX-Anleger sind in Lauerstellung

Der DAX startet mit leichten Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche. Der deutsche Börsenleitindex notiert aktuell 0,3 Prozent fester bei Kursen um 15.115 Punkte. Aus dem Donnerstagsgeschäft war er etwas leichter herausgegangen, hatte mit 15.070 Zählern geschlossen.

"Die Anleger warten ab", kommentiert ntv-Börsenkorrespondent Friedhelm Tilgen und verweist auf den um 14.30 Uhr MESZ anstehenden US-Arbeitsmarktbericht. "Fallen die Daten gut aus, ist das für die Börse schlecht. Entsprechend wichtig sind die Zahlen", erläutert er. "Eine weitere Zinserhöhung könnte dann im Raum stehen."

DAX-Anleger sind in Lauerstellung
08:43 Uhr

Deutscher Auftragseingang zeigt Stärke

Der Auftragseingang der deutschen Industrie ist im August stärker als erwartet gewesen, wozu Inlands- und Auslandsnachfrage gleichermaßen beitrugen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stiegen die Bestellungen gegenüber dem Vormonat um 3,9 Prozent und lagen kalenderbereinigt um 4,2 unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Volkswirte hatten einen monatlichen Anstieg von nur 1,5 Prozent prognostiziert. Der für Juli vorläufig gemeldete monatliche Auftragsrückgang von 11,7 Prozent wurde auf 11,3 Prozent revidiert. Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen ergab sich im August ein monatlicher Auftragszuwachs von ebenfalls 3,9 Prozent.

Auch die Auslandsaufträge stiegen im August um 3,9 Prozent. Dabei nahmen die Aufträge aus der Eurozone um 3,9 Prozent zu, und für die Aufträge von außerhalb der Eurozone ergab sich ebenfalls ein Zuwachs von 3,9 Prozent.

Deutscher Auftragseingang zeigt Stärke
08:27 Uhr

Ist der Puma-Kursturz übertrieben?

Mit einer Stabilisierung der Puma-Aktie rechnet ein Händler. Auch wenn einige Marktteilnehmer mit einer Hochnahme der Prognose gerechnet hätten und Puma nun den Ausblick nur bestätige, sei der Kursabschlag von mehr als 11 Prozent übertrieben. "Schließlich gabe es ja kein Profit-Warning", so der Marktteilnehmer. Ein erster technischer Widerstand liegt bei 55 Euro. Vorbörsliche Indikationen sehen die Aktie 0,9 Prozent höher.

Ist der Puma-Kursturz übertrieben?
08:15 Uhr

Bricht der DAX aus?

Mit einer etwas festeren Eröffnung am deutschen Aktienmarkt rechnen Marktteilnehmer am Freitag. Der DAX wird knapp 0,4 Prozent im Plus erwartet bei 15.128 Punkten. Damit würde er von der Erholung der Wall Street im späten Geschäft und überwiegend gut behaupteten Vorlagen der asiatischen Märkte profitieren. Vom Ölpreis und von den Renditen kommt zumindest kein neues Störfeuer.

"Der Markt wird aber erst einmal auf den US-Arbeitsmarktbericht warten", so ein Marktteilnehmer. Im Vorfeld sei kein Ausbruch aus der engen Spanne zwischen knapp 15.050 und gut 5.160 Punkten in Sicht. Erwartet wird, dass die US-Wirtschaft im September außerhalb der Landwirtschaft 170.000 neue Stellen geschaffen hat. Die Arbeitslosenquote soll auf 3,7 von 3,8 Prozent gefallen, die Stundenlöhne erneut mit einer Jahresrate von 4,3 Prozent gestiegen sein.

Bricht der DAX aus?
08:00 Uhr

Asien-Börsen zieht's nach oben

Überwiegend aufwärts geht es an den Börsenplätzen in Ostasien und Australien. Für etwas Erleichterung sorgt der Ölpreis, der am Vortag erneut gesunken war, was Inflationssorgen etwas dämpft. Im Vorfeld der US-Arbeitsmarktdaten herrscht dennoch Unsicherheit, nachdem andere Daten vom Arbeitsmarkt im frühenen Wochenverlauf kein einheitliches Bild gezeichnet hatten. Während die Zahl der offenen Stellen die Stärke des Arbeitsmarkts belegt hatte, war der ADP-Arbeitsmarktbericht über den Stellenzuwachs in der Privatwirtschaft schwach ausgefallen.

Die Daten gelten als wichtiges Kriterium für die Geldpolitik der US-Notenbank. Zuletzt hatten Fed-Vertreter betont, dass die Zinsen für längere Zeit auf erhöhtem Niveau verbleiben oder sogar nochmals erhöht werden müssen. An der Wall Street war es am Donnerstag in diesem Umfeld zu einem volatilen Geschäft mit wenig veränderten Schlussständen gekommen.

In Südkorea steigt der Kospi 0,3 Prozent. In Australien hat der Markt mit einem Plus von 0,5 Prozent bereits geschlossen. In Japan geht es mit dem Nikkei gegen den regionalen Trend um 0,1 Prozent auf 31.060 Punkte nach unten, gedrückt von der Schwäche bei Energie-, Auto- und Finanzwerten. Am Hongkonger Markt geht der HSI dagegen kräftig um 1,8 Prozent nach oben. Hier sind es Aktien von Technologieunternehmen und Verbraucherdienstleistern, die den Markt stützen. Gekauft werden aber auch Bankaktien. Deutlich nach oben geht es auch für Immobilienaktien. Country Garden, China Vanke und Longfor gewinnen je über 2 Prozent. An den Börsen in Festlandschina ruht der Handel feiertagsbedingt weiter.

Asien-Börsen zieht's nach oben
07:47 Uhr

Levi Strauss kappt erneut die Ziele

Levi Strauss senkt erneut wegen höherer Werbekosten seine Prognosen für das Gesamtjahr. Der US-Jeanshersteller geht nach eigenen Angaben nur noch von einem Anstieg des Nettoumsatzes von bis zu einem Prozent aus. Zuvor hatte das Unternehmen 1,5 bis 2,5 Prozent in Aussicht gestellt. Das bereinigte Ergebnis dürfte nur noch am unteren Rand der zuvor prognostizierten Spanne von 1,10 bis 1,20 Dollar je Aktie liegen. Levi Strauss begründet den schwächeren Ausblick auch mit einem Umsatzrückgang und der zunehmenden Zurückhaltung der Käufer angesichts der hohen Inflation. Im abgelaufenen dritten Quartal verbuchte Levi Strauss einen Erlösrückgang auf 1,51 Milliarden Dollar von 1,52 Milliarden Dollar im Vorjahr. Levi Strauss war 2019 nach mehr als 30-jähriger Abwesenheit an die Börse zurückgekehrt.

Levi Strauss kappt erneut die Ziele
07:29 Uhr

Tesla senkt erneut die Preise

Tesla hat die Preise für seine Fahrzeugmodelle Model 3 und Model Y in den USA heruntergeschraubt. Eigenen Angaben zufolge senkte Tesla den Preis für den Model 3 mit Hinterradantrieb von 40.240 auf 38.990 Dollar. Die Preise für die Langstrecken- und Hochleistungsversionen des Model 3 wurden auf 45.990 Dollar bzw. 50.990 Dollar reduziert.

Außerdem senkte das Unternehmen den Preis für das Langstreckenfahrzeug Model Y von 50.490 auf 48.490 Dollar. Der Preis für das Hochleistungsmodell wurde auf 52.490 Dollar gesenkt. Tesla hat die Preise für seine Fahrzeuge in den USA in diesem Jahr bereits mehrmals heruntergeschraubt.

Tesla senkt erneut die Preise
07:16 Uhr

Japans Reallöhne fallen 17. Monat in Folge

Japans Reallöhne sind im August den 17. Monat in Folge gesunken. Wie aus Daten des Ministeriums für Gesundheit, Arbeit und Soziales hervorgeht, fielen die inflationsbereinigten Reallöhne, ein Barometer für die Kaufkraft der Verbraucher, im August um 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr, nachdem sie im Vormonat um 2,7 Prozent gesunken waren. Die Verbraucherinflationsrate, die von den Behörden zur Berechnung der Reallöhne herangezogen wird und die die Preise für frische Lebensmittel, nicht aber die Mieten einbezieht, sank auf 3,7 Prozent und damit auf den niedrigsten Stand seit elf Monaten. Der Nominallohn stieg im August zwar an, betrug jedoch nur 1,1 Prozent, blieb damit im Vergleich zum Juli unverändert und fiel daher schwächer aus als im Juni und Mai. Die Ausgaben der privaten Haushalte sanken im August um 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr und waren damit im sechsten Monat in Folge rückläufig.

Die globalen Finanzmärkte verfolgen die Lohnentwicklung in der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt mit großer Aufmerksamkeit, da die Bank of Japan (BOJ) nachhaltige Lohnerhöhungen als Voraussetzung für die Entscheidung, ob und wie sie ihre ultralockeren geldpolitischen Anreize abbauen wird, hervorhebt. "Sie ist noch weit von dem Niveau entfernt, bei dem die BOJ auf einen positiven Kreislauf zwischen Preisen und Löhnen vertrauen kann", sagt Masato Koike, Wirtschaftswissenschaftler beim Sompo Institute Plus.

Japans Reallöhne fallen 17. Monat in Folge
06:59 Uhr

"Markt wird mit Sicherheit keine starken Zahlen sehen wollen"

Die Flaute bei den Anleiheverkäufen in den USA hat sich offenbar bis in den asiatischen Handel hinein ausgedehnt. Die Börse in Tokio hat sich zunächst uneinheitlich gezeigt. "Es ist schwer zu sagen, wie die Leute sich verhalten werden, aber der Markt wird mit Sicherheit keine starken Zahlen sehen wollen", so Jason Wong, Stratege bei BNZ in Wellington.

Der Nikkei liegt im Verlauf 0,3 Prozent tiefer bei 30.999 Punkten. Der breiter gefasste Topix steigt 0,2 Prozent und lag bei 2268 Punkten.

Im asiatischen Devisenhandel gewinnt der Dollar 0,1 Prozent auf 148,57 Yen und gibt 0,1 Prozent auf 7,3010 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notiert er 0,1 Prozent höher bei 0,9129 Franken. Parallel dazu fällt der Euro 0,1 Prozent auf 1,0543 Dollar und notiert kaum verändert bei 0,9625 Franken. Das Pfund Sterling verliert 0,1 Prozent auf 1,2184 Dollar.

Euro / Dollar o

"Markt wird mit Sicherheit keine starken Zahlen sehen wollen"
06:44 Uhr

"Alle Augen auf den Arbeitsmarktbericht"

Die Anleger haben den US-Arbeitsmarktbericht im Blick: Sollte er zu schwach ausfallen, sind Rezessionssorgen die Folge. Sollte er zu stark ausfallen, drohen erneute Zinsängste. "Die Wall Street hätte es gern wohl temperiert", kommentiert ntv-Börsenkorrespondent Jens Korte in New York.

"Alle Augen auf den Arbeitsmarktbericht"
06:30 Uhr

Erneuter DAX-Absacker droht

Der DAX hat sich im Donnerstagsgeschäft erneut der 15.000er-Marke angenähert, nachdem er sie im Mittwochshandel bereits nach unten durchbrochen hatte. Aktuell liegt der deutsche Börsenleitindex vor dem Start in den Wochenschluss noch 70 Zähler darüber. Ein erneuter Test dieser Schwelle ist damit nicht ausgeschlossen. Zumal der Blick der Anleger sich erneut in die USA richtet.

Dort steht das konjunkturelle Wochenhighlight auf der Agenda: Am Nachmittag veröffentlicht die US-Regierung den Arbeitsmarktbericht für September. Experten erwarten eine weitere leichte Abkühlung des boomenden Jobmarkts. Sie rechnen mit einem Stellenaufbau von 170.000, nach 187.000 im August. Einer volkswirtschaftlichen Faustregel folgend ist bereits ein Plus von 70.000 bis 100.000 Jobs pro Monat ausreichend, um die wachsende US-Bevölkerung mit Jobs zu versorgen. Die Notenbank Federal Reserve hat die Zinsen seit Anfang 2022 von nahe null auf eine Spanne von 5,25 bis 5,50 Prozent erhöht, um die hohe Inflation einzudämmen und den Arbeitsmarkt abzukühlen. Laut Fed-Vizepräsident Michael Barr ist der Leitzins nunmehr "auf oder nahe" einem ausreichend restriktiven Niveau, um die Inflation auf das Zwei-Prozent-Ziel der Fed zu senken. Weitere Wochentermine finden Sie hier.

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