Der Börsen-Tag
20. Januar 2025
imageHeute mit Thomas Badtke und Wolfram Neidhard
Zum Archiv
17:37 Uhr

Signale aus den USA treiben DAX zu neuen Höhen

Die Rückkehr von Donald Trump ins Weiße Haus in Washington war das bestimmende Thema auch für den deutschen Aktienmarkt. Stützend auf die Kurse an der Frankfurter Börse wirkte ein Bericht im "Wall Street Journal", wonach Trump am Tag seiner Amtseinführung keine neuen Zölle implementieren wird. Das bedeute zwar nicht, dass er dies nicht noch tun werde, hieß es im Handel. Der Artikel unterstreiche aber die Hoffnung, dass Trumps Zoll-Politik letztlich nicht so schädlich für die Weltwirtschaft sein werde wie zunächst befürchtet.

Der DAX ging mit einem Plus von 0,4 Prozent auf 20.990 Punkte aus dem Xetra-Handel, bei 21.055 markierte der Leitindex ein neues Rekordhoch. Der EUROSTOXX50 notierte 0,3 Prozent höher bei 5165 Stellen.

Trump leistete seinen Amtseid erst nach Handelsschluss in Europa. Spannend wird nun sein, welche seiner angekündigten Dekrete sofort von ihm unterschrieben und dann am Dienstag den Kapitalmärkten Impulse geben werden. Heute wurde an der Wall Street nicht gehandelt, sie blieb wegen des Gedenkfeiertages für Martin Luther King geschlossen.

Bei den Einzelwerten kamen die vorläufigen Zahlen zum vierten Quartal von Lanxess sehr gut an, die Aktie legte um 5,1 Prozent zu. Das EBITDA vor Sondereinflüssen liegt im Schlussquartal bei rund 159 Millionen Euro und damit 29 Prozent oberhalb der Schätzung der Jefferies-Analysten.

Signale aus den USA treiben DAX zu neuen Höhen
17:10 Uhr

Was die Trump-Präsidentschaft für die Finanzmärkte bedeutet

Mit Trump soll vieles anders werden - so hat er es selbst angekündigt. Was das für Wirtschaft und Finanzwelt bedeutet, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Patrick Kesselhut von der Société Générale.

Was die Trump-Präsidentschaft für die Finanzmärkte bedeutet
16:46 Uhr

Zoll-Spekulationen machen Euro deutlich härter - Dollar stark unter Druck

Die Aussicht, dass Donald Trump bei seinem Amtsantritt als US-Präsident keine neuen Zölle verhängen wird, setzt den Dollar massiv unter Druck. Der Dollar-Index gibt um bis zu 1,3 Prozent auf 107,94 Punkte nach und rückt damit von seinem vergangene Woche erzielten 26-Monats-Hoch ab. Im Gegenzug springt der Euro um 1,5 Prozent auf 1,0430 Dollar.

Trump wird einem Medienbericht zufolge an seinem ersten Tag im Amt auf die Ankündigung neuer Zölle verzichten. Er werde am Montag lediglich die Behörden anweisen, Handelsdefizite und unfaire Handelspraktiken zu untersuchen, berichtete das "Wall Street Journal".

Zoll-Spekulationen machen Euro deutlich härter - Dollar stark unter Druck
16:37 Uhr

Warum der DAX pünktlich zu Trump auf ein Rekordhoch springt

Der DAX springt das erste Mal auf einen Wert von über 21.000 Punkten - an dem Tag, als Donald Trump als neuer Präsident der USA vereidigt wird. ntv-Börsenreporterin Corinna Wohlfeil erklärt, wie diese beiden Ereignisse zusammenhängen.

Warum der DAX pünktlich zu Trump auf ein Rekordhoch springt
16:15 Uhr

Ölpreise sinken

Die Ölpreise haben sich am Nachmittag nach unten bewegt. Brent-Öl verbilligte sich um 1,3 Prozent auf 78,99 US-Dollar pro Barrel. WTI-Öl verbilligte sich um 1,7 Prozent auf 76,12 Dollar.

Ölpreise sinken
15:58 Uhr

DAX setzt sich oberhalb der 21.000 fest

Mit dem DAX ist es im Verlauf des Nachmittags noch weiter nach oben gegangen. Der Leitindex stieg bis auf 21.055 Punkte, das war ein Plus von 0,7 Prozent auf Freitag. Der EUROSTOXX50 kletterte um 0,5 Prozent auf 5175 Zähler.

DAX setzt sich oberhalb der 21.000 fest
15:42 Uhr

TTF-Gaspreis sinkt am "Trump-Tag"

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(Foto: picture alliance / Wolfgang Maria Weber)

Der europäische Gaspreis hat am Tag der Amtseinführung des 47. US-Präsidenten Donald Trump nachgegeben. Am niederländischen Drehkreuz TTF fiel er um 2,5 Prozent auf 46,23 Euro je Megawattstunde. Trump gilt gegenüber fossilen Brennstoffen als sehr aufgeschlossen und will diese in den USA wieder stärker voranbringen. Bereits unmittelbar nach dem Ablegen des Amtseides will Trump eine Fülle an Dekreten unterzeichnen. Darunter könnte auch eines zur Aufhebung eines Moratoriums für neue Exportgenehmigungen von Flüssiggas sein.

Auch Trumps künftiger Umgang mit Sanktionen gegen Russlands Energiesektor wird voraussichtlich erhebliche Auswirkungen auf die Gasversorgung und damit die Preise nach sich ziehen. In der Zwischenzeit erwägt die EU Berichten zufolge Importbeschränkungen für russisches Flüssiggas als Teil eines neuen Sanktionspakets gegen den Kreml.

TTF-Gaspreis sinkt am "Trump-Tag"
15:18 Uhr

Trump-Comeback wirft Schatten auf Weltwirtschaftsforum

Laut dem Economic Experts Survey des Ifo-Institutes sind vor allem Experten aus Europa, den USA und Ozeanien besorgt um die Effekte von Trumps Wiederwahl für die heimische Wirtschaft. Auch das nun startende Weltwirtschaftsforum in Davos steht im Zeichen der Amtsvereidigung.

Trump-Comeback wirft Schatten auf Weltwirtschaftsforum
14:56 Uhr

Von Lufthansa bestellte Boeing 737 MAX gehen an Eurowings

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737-MAX- Produktion in Renton/Washington. (Foto: via REUTERS)

Passagiere der Fluggesellschaft Eurowings werden bald auch wieder mit Boeing-Jets fliegen. Die Lufthansa-Tochter erhält in der größten Flottenmodernisierung ihrer Geschichte 40 Flugzeuge vom Typ 737-8 MAX ab dem Jahr 2027, wie das Unternehmen mitteilt. Bislang betreibt die Airline eine reine Airbus-Flotte mit rund 100 Flugzeugen. Die Boeings sollen bis 2032 schrittweise ältere Jets der Airbus-Typen A319 und A320 ersetzen.

Die Konzernmutter Lufthansa hatte den Kauf der kleinen Boeings mit einem Listenpreis von rund fünf Milliarden Dollar bereits im Dezember 2023 kommuniziert, aber offengelassen, welche Konzerngesellschaft sie nutzen wird. Das Modell 737-8 MAX hatte einen schwierigen Start mit zwei schweren Unglücken in den Jahren 2018 und 2019, bei denen 346 Menschen ums Leben kamen. Die Sicherheitsmängel wurden erst nach einem Produktionsstopp behoben.

Von Lufthansa bestellte Boeing 737 MAX gehen an Eurowings
14:42 Uhr

DAX überspringt 21.000-Punkte-Marke

Der DAX hat am Montag erstmals die 21.000-Punkte-Marke geknackt. Der deutsche Leitindex stieg am Tag der Vereidigung von Donald Trump zum neuen US-Präsidenten in der Spitze um 0,7 Prozent auf 21.055 Zähler. Die Hoffnung auf weiter sinkende Zinsen in den USA und der Eurozone treibt die Börsen weltweit seit Monaten nach oben.

Hintergrund ist ein Bericht im "Wall Street Journal", laut dem Trump bei seiner Amtseinführung keine neuen Zölle implementieren werde. Das bedeute zwar nicht, dass er dies nicht noch tun werde, heißt es im Handel, der Artikel unterstreiche aber die Hoffnung, dass die Zollpolitik von Trump letztlich nicht so schädlich sein werde wie zunächst angekündigt.

DAX überspringt 21.000-Punkte-Marke
14:20 Uhr

Zalando greift nach About You - Übernahmeofferte veröffentlicht

Der Online-Modehändler Zalando geht bei der Übernahme des kleineren Rivalen About You den nächsten Schritt. Zalando veröffentlichte die Übernahmeofferte für About You. Europas größter Online-Modehändler bietet danach den Anteilseignern 6,50 Euro je About-You-Aktie. Die Annahmefrist ende voraussichtlich am 17. Februar, hieß es weiter. Das Übernahmeangebot unterliege keiner Mindestannahmeschwelle. Der Abschluss der Transaktion werde im Sommer erwartet.

Die Hauptaktionäre um den Hamburger Handels- und Logistikkonzern Otto hätten den Verkauf ihrer Anteile bereits zugesagt, hatte Zalando erklärt. Damit und durch weitere Zukäufe habe sich Zalando für die Transaktion bereits knapp 80 Prozent des Aktienkapitals von About You gesichert, hieß es nun.

Zalando greift nach About You - Übernahmeofferte veröffentlicht
14:08 Uhr

Lanxess überrascht positiv - Aktienkurs schießt hoch

Der Spezialchemiekonzern Lanxess hat im vierten Quartal vor allem wegen Vorzieheffekten operativ deutlich mehr verdient als erwartet. Wie der im MDAX notierte Konzern mitteilte, sollte im Schlussquartal ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 159 Millionen Euro erzielt worden sein. "Dies liegt 22 Prozent über der Markterwartung von derzeit 130 Millionen Euro", so Lanxess.

Im Gesamtjahr sollte das Ergebnis somit bei voraussichtlich 614 Millionen Euro liegen, ein Zuwachs von rund 20 Prozent gegenüber dem Vorjahresniveau und am oberen Rand der bislang prognostizierten Bandbreite von zehn bis 20 Prozent Wachstum. Die Aktie verteuerte sich angesichts des hohen Gewinns zeitweise um 8,6 Prozent, danach kam der Kurs des Papiers wieder etwas zurück.

Lanxess überrascht positiv - Aktienkurs schießt hoch
13:45 Uhr

Neues vom Geldmarkt

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(Foto: picture alliance / blickwinkel/McPHOTO/H. Richter)

Zu Wochenbeginn sind die Euribors am europäischen Geldmarkt deutlich niedriger gefixt worden. Die Blicke richten sich bereits auf die geldpolitische Entscheidung der EZB in der kommenden Woche. Eine Zinssenkung gilt praktisch als ausgemacht. Derweil hat sich EZB-Direktorin Isabel Schnabel zuversichtlich zur Inflationsentwicklung in der Eurozone geäußert. Sie sieht mithin Potenzial für weitere Zinssenkungen durch die EZB.

Hier die jüngsten Daten: Tagesgeld: 2,89 - 3,09 (2,89 - 3,09), Wochengeld: 2,89 - 3,09 (2,89 - 3,09), 1-Monats-Geld: 2,78 - 3,02 (2,79 - 3,03), 3-Monats-Geld: 2,66 - 2,94 (2,66 - 2,92), 6-Monats-Geld: 2,54 - 2,83 (2,54 - 2,81), 12-Monats-Geld: 2,46 - 2,76 (2,46 - 2,74), Euribors: 3 Monate: 2,6770 (2,7040), 6 Monate: 2,6190 (2,6420), 12 Monate: 2,4830 (2,5240)

Neues vom Geldmarkt
13:31 Uhr

Chinas Zentralbank hält vor Trumps Amtsantritt Pulver trocken

Die chinesische Zentralbank hat unmittelbar vor dem Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Donald Trump auf eine Zinssenkung verzichtet. Die Leitzinsen wurden den dritten Monat in Folge nicht angetastet, wie die Währungshüter in Peking mitteilten. Der einjährige Leitzins verharrt damit bei 3,1 Prozent, der mit fünfjähriger Laufzeit bei 3,6 Prozent. Die meisten neuen und ausstehenden Kredite in China basieren auf dem einjährigen Leitzins, während der fünfjährige Satz die Preisgestaltung von Hypotheken beeinflusst.

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Zentralbankgebäude in Peking. (Foto: picture alliance / dpa)

Die Währungshüter halten damit vor Trumps Amtsantritt ihr Pulver trocken. Der 78-Jährige hat hohe Zölle auf chinesische Waren angedroht, was dem Exportweltmeister zusetzen könnte. In dem jüngsten Telefonat von Trump mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping sehen Experten ein Signal dafür, dass sich die Beziehungen zwischen den beiden weltgrößten Volkswirtschaft womöglich bessern. "Das überraschende Gespräch zwischen Trump und Xi hat die Sorgen über die sofortige Umsetzung radikaler US-Zölle gemildert", sagte Analyst Ken Cheung von der Mizuho Bank.

Chinas Zentralbank hält vor Trumps Amtsantritt Pulver trocken
13:09 Uhr

Erstmal schwächerer US-Dollar - Euro geht fester in die Woche

Die größten Bewegungen durch den Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump dürften sich hauptsächlich beim Dollar abspielen, heißt es von der Commonwealth Bank of Australia. Deren Analysten erwarten zwar die Unterzeichnung von Dutzenden von Executive Orders an seinem ersten Tag im Büro, sehen jedoch die Erwartungen an direkte politische Folgen als zu hoch an. Daher dürfte der Dollar schwächer gehen. Zu Wochenbeginn wertete der Euro auf 1,0325 Dollar auf.

Euro / Dollar

Erstmal schwächerer US-Dollar - Euro geht fester in die Woche
12:47 Uhr

Versorger und Erneuerbare leiden bereits jetzt unter Trump

Aktien aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien stellen wie befürchtet die Hauptverlierer im STOXX600-Index. Besonders die Titel von Windanlagenbauern und -Betreibern leiden. Werte wie Orstedt, Vestas und Siemens Energy fallen bis zu 3,3 Prozent. Übergeordnet lastet die Sorge vor schnellen Gesetzesänderungen gegen die Branche durch US-Präsident Donald Trump auf ihnen. Unter Druck stehen auch Versorgertitel wie Snam, Fortum, Engie und Enel. Hier belasten zudem die Sorgen über den jüngsten Renditeanstieg.

Versorger und Erneuerbare leiden bereits jetzt unter Trump
12:28 Uhr

Sixt platziert Anleihe über 500 Millionen Euro

Sixt hat sich mit einer Anleihe frisches Geld besorgt. Wie der im SDAX notierte Autovermieter mitteilte, hat er eine Anleihe über 500 Millionen Euro begeben. Das Orderbuch habe bei mehr als zwei Milliarden Euro gelegen. Das Geld ist für die Finanzierung des Wachstums, insbesondere des Ausbaus der Fahrzeug-Flotte, gedacht.

Die Anleihe mit einer Laufzeit von fünf Jahren ist mit einem Kupon von 3,25 Prozent ausgestattet. Als Joint Lead Manager agierten BNP Paribas, Commerzbank, Deutsche Bank, DZ Bank sowie Unicredit.

Sixt platziert Anleihe über 500 Millionen Euro
12:02 Uhr

DAX seitwärts unterwegs

Kurzes Update von der Frankfurter Börse: Der DAX hat bislang keinen weiteren Versuch eines Sprungs nach oben unternommen. Der deutsche Leitindex verharrte am Mittag mit 20.913 Punkten nur knapp oberhalb des Freitagniveaus. Auch bedingt durch die heute geschlossene Wall Street fehlen die Impulse. Der EUROSTOXX50 notierte 0,1 Prozent fester bei 5152 Stellen.

DAX seitwärts unterwegs
11:50 Uhr

"Trump hat Deutschland auf dem Kieker - auch politisch"

Donald Trump wird in sein Amt als neuer US-Präsident vereidigt. Zum Auftakt erwarten Beobachter 100 unterzeichnete Dekrete. Der Wirtschaftsexperte Klaus Schweinsberg blickt auf den "Tag des Zorns" und erklärt, warum Trump Europa und insbesondere Deutschland nicht wohlgesonnen ist.

"Trump hat Deutschland auf dem Kieker - auch politisch"
11:29 Uhr

Grünes Licht für Leonardo Rheinmetall Military Vehicles

Das Bundeskartellamt hat das Gemeinschaftsunternehmen von Rheinmetall und der italienischen Leonardo zum Bau von Panzern nach kurzer Prüfung freigegeben. "Die Aktivitäten von Rheinmetall und Leonardo ergänzen sich; es gibt keine nennenswerten Überschneidungen der bisherigen Geschäftsaktivitäten", begründete Kartellamtschef Andreas Mundt die Entscheidung.

Die Leonardo Rheinmetall Military Vehicles (LRMV) mit Sitz in Rom setzt auf einen Großauftrag des italienischen Heeres zum Bau von Panzern. Rheinmetall-Chef Andreas Papperger sieht das Gemeinschaftsunternehmen als ersten Schritt auf dem Weg zu einer Konsolidierung der Rüstungsindustrie in Europa.

Grünes Licht für Leonardo Rheinmetall Military Vehicles
11:01 Uhr

"Es gibt mehr Sorgen beim Thema Zinsentwicklung"

Trump verspricht vollmundig Dekrete und Unternehmen melden die letzten Zahlen aus dem vergangenen Jahr: Finanzexperte Ascan Iredi blickt für ntv auf die anstehende Börsenwoche und erklärt, welche Entscheidungen jetzt besonders im Fokus stehen.

"Es gibt mehr Sorgen beim Thema Zinsentwicklung"
10:43 Uhr

Trump entfacht Inflationssorgen und Hoffnungen auf mehr Wachstum

Die Politik von Donald Trump könnte Inflationsängste wieder aufleben lassen. So warnen Ökonomen vor den Folgen von höheren Zöllen und einer strengeren Einwanderungspolitik. Dennoch sind die Erwartungen an das Wirtschaftswachstum gestiegen, sagt Kapitalmarktstratege Tim Murray von der Multi-Asset Division bei T. Rowe Price. Er verweist auf die Möglichkeit eines erheblichen Nachholbedarfs in der Wirtschaft, jetzt da die mit der Wahl verbundenen Unwägbarkeiten beseitigt seien. Insbesondere Inhaber kleiner Unternehmen seien optimistischer geworden, was die künftige Geschäftslage angehe, so Murray. Man solle für 2025 mit einem wesentlich vorsichtigeren Vorgehen bei Zinssenkungen rechnen, fügt er hinzu. Wahrscheinlich seien jetzt nur ein oder zwei weitere Zinsschritte.

Trump entfacht Inflationssorgen und Hoffnungen auf mehr Wachstum
10:20 Uhr

Bitcoin erklimmt vor Trumps Amtsantritt Rekordhoch

Die Erwartung des Machtwechsels in den USA heute Abend hat den Bitcoin auf ein Rekordhoch getrieben. Die umsatzstärkste Kryptowährung kletterte um bis zu 4,2 Prozent auf 109.356 Dollar und war damit nach mehr als einem Monat Pause erneut so teuer wie nie zuvor.

"Anleger hoffen, dass der designierte US-Präsident Donald Trump bereits in den kommenden Stunden oder Tagen wichtige Gesetze unterzeichnet und somit den Weg für ein kryptofreundliches Washington ebnet", sagte Experte Timo Emden vom Analysehaus Emden Research. Doch der Republikaner müsse sich nun daran messen lassen, wie schnell er seine Ankündigungen tatsächlich in die Praxis umsetzen könne. Neben der Lockerung der regulatorischen Daumenschrauben setzten Anleger insbesondere auf die Einführung strategischer Bitcoin-Reserven.

Bitcoin erklimmt vor Trumps Amtsantritt Rekordhoch
10:04 Uhr

DAX mit weiterem Rekord - 21.000er-Marke rückt näher

So ganz nebenbei hat der DAX in der ersten Handelsstunde mit 20.931,33 Punkten ein neues Rekordhoch markiert. Derzeit liegt der deutsche Leitindex kam verändert bei 20.904 Stellen. Der EUROSTOXX50 notiert 0,1 Prozent höher bei 5154 Punkten.

DAX mit weiterem Rekord - 21.000er-Marke rückt näher
09:50 Uhr

Hypoport mit guten Wachstum in schwierigem Jahr

Für eine Fortsetzung der Erholung bei Hypoport dürfte der vorgezogener Geschäftsbericht für 2024 sorgen. Die Aktie war seit Herbst mit den steigenden Zinsen wieder unter Druck geraten. Nun konnte das Unternehmen aber einen deutlichen Anstieg im Geschäftsvolumen vermelden. Die Transaktionen zur Immobilienfinanzierung stiegen um 27 Prozent an. Dazu hat die Hypoport-Plattform Plattform Europace Marktanteile gewinnen. Stark entwickelte sich das Geschäft mit der Wohnungsverwaltung, schwach jedoch aufgrund einer ausgeuferten, inkonsistenten und unbeständigen Regulierung sowie daraus resultierenden hohen Baukosten das Geschäft mit Mietwohnungsneubau und energetischen Sanierungen. Der endgültige Jahresbericht wird Ende März vorgelegt.

Hypoport mit guten Wachstum in schwierigem Jahr
09:33 Uhr

Erzeugerpreise mit kräftigstem Anstieg seit eineinhalb Jahren

Die deutschen Erzeugerpreise sind im Dezember so stark gestiegen wie seit anderthalb Jahren nicht mehr. Sie erhöhten sich um 0,8 Prozent zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Ökonomen hatten sogar mit einem Plus von 1,1 Prozent gerechnet. Im November gab es einen Mini-Anstieg von 0,1 Prozent, den ersten überhaupt seit Juni 2023. Im Jahresschnitt 2024 fielen sie dennoch um 1,8 Prozent niedriger aus als 2023, als es noch einen Anstieg von 0,2 Prozent gegeben hatte.

Erzeugerpreise mit kräftigstem Anstieg seit eineinhalb Jahren
09:16 Uhr

"Der DAX schmort heute in seinem eigenen Saft"

Der DAX startet kaum verändert in den Handel. Der deutsche Börsenleitindex, der am Freitag zeitweise erstmals über der 20.900er-Marke notiert und am Ende 1,4 Prozent fester bei 20.903 Zählern geschlossen hatte, notiert aktuell im Bereich von 20.910 Punkten. Die Vorgaben von der Wall Street und auch aus Asien fallen positiv aus. Die US-Börsen bleiben heute geschlossen: Donald Trump wird zum 47. US-Präsidenten vereidigt. "Der DAX schmort heute in seinem eigenen Saft", kommentiert ntv-Börsenkorrespondent Frank Meyer.

"Der DAX schmort heute in seinem eigenen Saft"
08:59 Uhr

Ölmarkt sorgt sich um neue Handelsbarrieren

Am Rohstoffmarkt stagniert die Nordseesorte Brent bei 80,70 Dollar je Barrel (159 Liter). US-Öl der Sorte WTI notiert 0,2 Prozent fester bei 78,02 Dollar. Händler verweisen auf Befürchtungen, dass neue Handelsbarrieren das globale Wirtschaftswachstum und damit die Ölnachfrage belasten könnten.

Ölmarkt sorgt sich um neue Handelsbarrieren
08:47 Uhr

Nach der Rekordjagd ist vor Trump

Der DAX wird kaum verändert starten. Am Freitag hatte er seine Rekordjagd dank der steigenden Hoffnung auf US-Zinssenkungen fortgesetzt und war mit einem Plus von 1,2 Prozent auf 20.903 Punkte der nächsten Tausendermarke nahegekommen. Zwischenzeitlich schaffte er es auf ein Rekordhoch von 20.924,50 Zählern.

Zum Wochenauftakt blicken Börsianer gespannt nach Washington, wo Donald Trump als 47. US-Präsident vereidigt wird. Den Amtseid legt der 78-Jährige gegen 18.00 Uhr MEZ ab. Anschließend hält er seine Antrittsrede. Entscheidend dürfte sein, ob und wann nach der Amtsübernahme den Ankündigungen Trumps zu möglichen Zöllen, Steuersenkungen, Regulierungen und zur Einwanderung Taten folgen. Anleger an der Wall Street können auf seine Worte nicht unmittelbar reagieren, da die US-Börsen am Montag feiertagsbedingt geschlossen bleiben.

Ebenfalls zum Wochenstart beginnt die Jahrestagung des World Economic Forum (WEF) im schweizerischen Davos. Dort trifft sich die Elite aus Politik und Wirtschaft von Montag bis Freitag, um über globale Trends und Herausforderungen zu diskutieren. Auf der Konjunkturseite warten Investoren auf die Daten zu den deutschen Erzeugerpreisen im Dezember. Die von den Produzenten erhobenen Preise gelten als Vorläufer für die Entwicklung der Inflation.

Nach der Rekordjagd ist vor Trump
08:23 Uhr

EZB-Direktorin sieht Spielraum für Zinssenkungen

Die EZB kann die Leitzinsen aus Sicht ihrer Direktorin Isabel Schnabel weiter senken, sollte die Inflation wie von der Notenbank erwartet abebben. Allerdings müsse die Europäische Zentralbank (EZB) prüfen, wie weit sie die Sätze noch nach unten setzen könne, sagt Schnabel dem Ratgeber-Portal Finanztip. "Wenn das so ist, dass die Inflation so schnell zurückgeht, wie wir erwarten, dann glauben wir auch, dass wir die Zinsen weiter senken können", sagt sie. Nach den kräftigen Schritten nach unten der vergangenen Monate gelange die EZB aber immer näher an den Punkt, wo sie genauer hinschauen müsse, ob und wie weit sie die Zinsen noch herabsetzen könne.

Die EZB hatte im vergangenen Jahr vier Mal die Zinsen gesenkt. Inzwischen liegt der am Finanzmarkt maßgebliche Einlagensatz, den Geldhäuser erhalten, wenn sie bei der Notenbank überschüssige Gelder parken, bei 3,00 Prozent. Notenbank-Chefin Christine Lagarde hatte im Dezember weitere Schritte nach unten signalisiert.

EZB-Direktorin sieht Spielraum für Zinssenkungen
08:03 Uhr

Deutliche Kursgewinne in Tokio und Hongkong

Deutlich angeführt von Hongkong und Tokio geht es an den Börsen in Ostasien und Australien nach oben. Der HSI in Hongkong macht einen Satz um 2,5 Prozent, in Tokio legt der Nikkei um 1,2 Prozent zu, auch mit Rückenwind durch einen etwas leichteren Yen. Der Shanghai Composite kommt immerhin um 0,5 Prozent voran, der Kospi in Seoul gibt dagegen ganz leicht nach. In Sydney ist der Handel mit einem Plus von 0,4 Prozent bereits beendet.

Der Markt warte auf die Amtseinführung von Donald Trump später am Tag, heißt es im Handel. Trump, von dem insbesondere mit Blick auf die USA eine wirtschaftsfreundliche Politik erwartet wird, hat angekündigt, gleich nach seiner Amtseinführung eine Reihe von Dekreten unterzeichnen zu wollen.

Für Zuversicht an den chinesischen Börsen sorgt offenbar, dass Trump bereits am vergangenen Freitag mit Chinas Präsident Xi Jinping Fragen zu TikTok, den beiderseitigen Handelsbeziehungen und Taiwan diskutiert hat. Für keinen erkennbaren Impuls sorgt unterdessen, dass die chinesische Notenbank ihren Referenzzins für Bankkredite an Unternehmen und Haushalte den dritten Monat in Folge unverändert belassen hat. Der einjährige Satz bleibt bei 3,1, der fünfjährige bei 3,6 Prozent.

Deutliche Kursgewinne in Tokio und Hongkong
07:45 Uhr

Autoaktien sind gefragt

Subarru-Solterra
(Foto: Subaru)

Unter den asiatischen Einzelwerten stechen die Autowerte positiv hervor: Toyota-Aktien gewinnen 3,3 Prozent. Subaru-Papiere lege 3,8 Prozent zu. Ein Grund dafür sei der schwächere Yen, heißt es aus dem Handel zur Begründung.

Autoaktien sind gefragt
07:27 Uhr

"Riesige Informationsflut" erwartet

Beflügelt von positiven Vorgaben der Wall Street und der Aussicht auf eine zweite Amtszeit von Donald Trump als US-Präsident präsentieren sich die asiatischen Börsen fester. Der Shanghai Composite gewinnt 0,5 Prozent auf 3257,24 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen steigt 0,9 Prozent auf 3846,64 Punkte. In Tokio steigt der Nikkei-Index um 1,1 Prozent auf 38 872,17 Punkte, der breiter gefasste Topix notiert 1,1 Prozent höher bei 2707,45 Punkten.

"Das Marktumfeld hängt nun davon ab, was Trump zu sagen hat", sagt Kazuo Kamitani vom Finanzdienstleister Nomura Securities. "Mein Eindruck ist, dass es morgen früh in Tokio eine riesige Informationsflut geben wird." Heute ist in den USA ein Feiertag, sodass die ersten Reaktionen auf die Amtseinführung an den traditionellen Finanzmärkten an den Devisenmärkten zu sehen sein dürften, wo sich die Händler auf Trumps Zollpolitik konzentrieren werden, und dann im asiatischen Aktienhandel am Dienstag.

"Riesige Informationsflut" erwartet
07:10 Uhr

Japan auf Kurs für Zinserhöhung

Kurz vor dem Zinsentscheid der Bank of Japan (BOJ) in dieser Woche geben jüngste Konjunkturdaten Anlass zu vorsichtigem Optimismus. Die Auftragseingänge für Maschinen in Japan haben sich im November unerwartet stark erholt, wie aus veröffentlichten Regierungsdaten hervorgeht. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Bestellungen im Kernbereich um 3,4 Prozent, während Analysten einen Rückgang um 0,4 Prozent prognostiziert hatten. Im Jahresvergleich legten die Kernaufträge für Maschinen, die als Frühindikator für die Investitionsausgaben in den nächsten sechs bis neun Monaten gelten, um 10,3 Prozent zu und übertrafen damit die Erwartungen von 5,6 Prozent deutlich.

"Die Investitionsnachfrage als Reaktion auf den Arbeitskräftemangel und die Notwendigkeit der Digitalisierung bleibt hoch", sagt Masato Koike, Chefökonom des Sompo Institute Plus. Die Unternehmen setzen verstärkt auf Automatisierung und Effizienzsteigerung, um dem Arbeitskräftemangel entgegenzuwirken. Trotz der Unsicherheiten im Zusammenhang mit der bevorstehenden US-Präsidentschaft von Donald Trump deuten die aktuellen Daten darauf hin, dass sich die japanische Wirtschaft auf Erholungskurs befindet. Dies könnte der BOJ die Möglichkeit bieten, ihre ultralockere Geldpolitik schrittweise zu normalisieren.

Japan auf Kurs für Zinserhöhung
06:54 Uhr

Weltweit vier neue Milliardäre pro Tag

Das Vermögen von Superreichen ist der Entwicklungsorganisation Oxfam zufolge im vergangenen Jahr dreimal so schnell gewachsen wie 2023. Es habe im vorigen Jahr 204 neue Milliardärinnen und Milliardäre gegeben und damit im Schnitt fast vier neue pro Woche, erklärt die Nichtregierungsorganisation zum Start des Weltwirtschaftsforums in Davos zu ihrem Bericht über globale Ungleichheit. Die Zahl der Menschen, die unter der erweiterten Armutsgrenze der Weltbank von 6,85 Dollar pro Tag lebten, stagniere dagegen seit 1990 und betrage fast 3,6 Milliarden. Oxfam kritisiert mit Blick auf den künftigen US-Präsidenten, dass sich die globale Wirtschaftsmacht der Milliardäre "in politischer Macht niederschlägt – mit dem Amtsantritt von Donald Trump, unterstützt vom reichsten Mann der Welt, Elon Musk".

Das Gesamtvermögen der knapp 2800 Milliardäre weltweit sei 2024 von 13 auf 15 Billionen Dollar gestiegen - dies entspreche rund 5,7 Milliarden Dollar pro Tag, geht aus dem Bericht "Takers not Makers" hervor, der sich auf Daten des Magazins "Forbes" beruft. Bei den reichsten zehn Milliardären wuchs das Vermögen demnach im Schnitt um 100 Millionen Dollar pro Tag. "Selbst wenn sie über Nacht 99 Prozent ihres Vermögens verlieren würden, blieben sie Milliardäre", teilte die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation mit.

In Deutschland sei die Zahl der Superreichen 2024 um 9 auf 130 gestiegen. Deutschland habe die viertmeisten Milliardäre weltweit - nach den USA, China und Indien. Das Gesamtvermögen aller deutschen Superreichen sei 2024 um 26,8 Milliarden Dollar auf 625,4 Milliarden US-Dollar gestiegen - und damit um 73 Millionen Dollar pro Tag.

Weltweit vier neue Milliardäre pro Tag
06:34 Uhr

Schnappt sich Amazon TikTok?

Zum Abschluss der vergangenen Handelswoche und dem anschließenden verlängerten Wochenende zeigt sich die Wall Street sehr fest. Heute bleiben die US-Börsen zur Amtseinführung Donald Trumps als 47. US-Präsident geschlossen. Trump spielt auch eine Rolle beim möglichen Verbot von TikTok in den USA. ntv-Börsenkorrespondent Markus Koch in New York verweist dabei auf einen neuen Player im Poker um das soziale Netzwerk.

Schnappt sich Amazon TikTok?
06:19 Uhr

"Ein starker Trump könnte die Nerven beruhigen"

Im asiatischen Devisenhandel verliert der Dollar 0,3 Prozent auf 155,79 Yen und gibt 0,1 Prozent auf 7,3157 Yuan nach. Analysten führen dies auf die Erwartung einer aggressiveren US-Handelspolitik unter Trump zurück. Zur Schweizer Währung notiert der Dollar 0,2 Prozent tiefer bei 0,9131 Franken. Gleichzeitig steigt der Euro um 0,2 Prozent auf 1,0295 Dollar und legt leicht auf 0,9403 Franken zu. "Ein starker Start von Trump in seine neue Amtszeit könnte die Nerven beruhigen und dem Dollar mehr Unterstützung geben", sagt Peter Dragicevich, Währungsstratege bei Corpay. Trump hatte angekündigt, noch am Tag seiner Vereidigung rund 100 Dekrete zu unterzeichnen.

Euro / Dollar

"Ein starker Trump könnte die Nerven beruhigen"
05:59 Uhr

Gibt Trump den Boomer oder das Inflationsgespenst?

Das Highlight der neuen Börsenwoche findet gleich heute statt: der Amtsantritt des neuen US-Präsidenten. Bei früheren Amtseinführungen in Washington fiel die Marktreaktion in der Vergangenheit zwar meist verhalten aus, doch bei Donald Trumps zweiter Amtszeit könnte das anders sein: "Alle versuchen im Moment, jede Aussage und jede Nuance zu analysieren, die von ihm oder seinen Verbündeten kommen", sagt Portfoliomanager Jeff Muhlenkamp vom Vermögensverwalter Muhlenkamp & Co.

Trump sorgt vor allem mit seinen Zoll-Drohungen für Verunsicherung unter den Börsianern. Darüber hinaus könnten die Pläne des Republikaners, Steuern zu senken und Migranten auszuweisen, die Inflation erneut in die Höhe treiben. Dabei wird erwartet, dass Trump mit seinen Entscheidungen schnell handeln wird. Bereits an seinem ersten Arbeitstag plant er neben den Feierlichkeiten, die sich bis in den Abend hinein ziehen, die Unterzeichnung einer Flut von Dekreten. "Die Marktteilnehmer werden auf jeden Hinweis reagieren, dass die neue Regierung einen anderen Kurs verfolgen könnte, als sie bisher angekündigt hat", sagt Doug Peta, Chefstratege beim Analysehaus BCA.

Wie wichtig die US-Inflation derzeit für den Aktienmarkt ist, hat die alte Börsenwoche gezeigt. So trieb ein langsamerer Anstieg der Teuerungsrate im Dezember den DAX an drei Tagen in Folge auf neue Rekordhochs. Am Freitag schloss der deutsche Börsenleitindex mit 20.903 Punkten auf Wochensicht mehr als drei Prozent höher. Der neue Rekordstand lautet nun sogar 20.925.

Gleichzeitig bietet der Amtsantritt von Trump Experten zufolge auch Chancen. "Obwohl seine expansiven Pläne erst nach und nach Realität werden dürften, sollten sie die US-Wirtschaftsleistung schneller ankurbeln als dies zum Beispiel durch Maßnahmen der künftigen Bundesregierung nach der Wahl in Deutschland der Fall sein könnte", sagt Robert Greil, Chefstratege der Privatbank Merck Finck.

Angesichts der unsicheren globalen Konjunkturaussichten blicken Anleger auch mit Spannung auf die Jahrestagung des World Economic Forum (WEF) im schweizerischen Davos. Dort trifft sich die Elite aus Politik und Wirtschaft bis Freitag, um über globale Trends und Herausforderungen zu diskutieren. Rund 60 Staats- und Regierungschefs kommen, darunter Bundeskanzler Olaf Scholz. Auch der frisch gekürte US-Präsident soll am Donnerstag per Video zugeschaltet werden.

Zudem blicken Anleger auf eine Reihe von Konjunkturdaten. Die neue Woche eröffnen etwa die Erzeugerpreise in Deutschland im Dezember. Auf der Unternehmensseite nimmt die US-Bilanzsaison nach einem starken Auftakt bei den Großbanken weiter Fahrt auf. Am Dienstag gewähren unter anderem Charles Schwab, 3M und Netflix einen Blick in ihre Bücher. Die komplette Terminübersicht für diese Woche finden Sie hier.

Gibt Trump den Boomer oder das Inflationsgespenst?