Der Börsen-Tag
15. März 2022
imageHeute mit Thomas Badtke und Wolfram Neidhard
Zum Archiv
17:37 Uhr

Dax legt ordentlichen Endspurt hin

Corona-Ausbrüche in China haben den Anlegern heute lange Zeit die Stimmung verhagelt. Außerdem schürte der nahende Zinsentscheid der US-Notenbank Nervosität. Etwas Hoffnung versprach allerdings die geplante Fortsetzung der Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine über eine Waffenruhe.

Vor diesem Hintergrund grenzten die Aktienindizes ihre anfänglichen massiven Verluste ein. Der Dax schloss am Ende nur noch 0,1 Prozent tiefer bei 13.917 Punkten. Vor allem in den letzten Minuten des regulären Handels machte der Leitindex noch einmal kräftig verlorenen Boden gut. Der EuroStoxx50 notierte 0,4 Prozent tiefer bei 3726 Stellen. Weiter kräftig runter ging es mit den Ölpreisen.

Bei den deutschen Aktienwerten verzeichneten Fraport ein Minus von 2,9 Prozent. Die Zahlen des Flughafenbetreibers für 2021 hätten zwar positiv überrascht, kommentierte DZ Bank-Analyst Dirk Schlamp. Der Ausblick enttäusche aber.

Die Titel von Wacker Chemie legten dagegen 5,9 Prozent zu, obwohl der Spezialchemiekonzern vor einem Rückgang des operativen Gewinns auf 1,2 bis 1,5 Milliarden Euro warnte, Der Mittelwert daraus liege aber über den Markterwartungen, gab Analyst Markus Mayer von der Baader Helvea Bank zu bedenken.

Dax legt ordentlichen Endspurt hin
17:12 Uhr

Bundesfinanzhof erklärt Cum-Ex-Geschäfte für unzulässig

Der Bundesfinanzhof hält Cum-Ex-Geschäfte mit Dividendentiteln auch steuerrechtlich für unzulässig. Das höchste deutsche Steuergericht wies in dem lange erwarteten Urteil die Revision eines US-Pensionsfonds zurück, der sich als Teil eines Händler-Netzwerks an den umstrittenen Geschäften im Milliardenvolumen beteiligt hatte und sich vom Bundesamt für Steuern die fällige Kapitalertragssteuer rückerstatten lassen wollte. Ausländische Anleger sind von der Steuer befreit.

Der Bundesfinanzhof entschied aber, der Fonds sei bei den Transaktionen nie wirtschaftlicher Eigentümer der Aktien geworden - was die Voraussetzung für eine Steuererstattung wäre. Denn das Stimmrecht und das Recht auf eine Dividende lagen zum Stichtag weiterhin beim Verkäufer der Aktien.

Bundesfinanzhof erklärt Cum-Ex-Geschäfte für unzulässig
16:46 Uhr

Russische Zentralbank stoppt ihre Goldankäufe

Die russische Zentralbank stoppt ihren Ankauf von Gold von Geschäftsbanken, damit die Bürgerinnen und Bürger des Landes genug Edelmetall erwerben können. Man reagiere mit dem Stopp "auf die Nachfrage der Bevölkerung", teilte das Geldinstitut mit. Die Nachfrage nach "physischem Gold" in Form von Barren sei "aktuell" gestiegen, vor allem, weil die Mehrwertsteuer beim Goldkauf weggefallen sei.

Die Bank Rossii hatte am 28. Februar mit dem Aufkauf von Gold im eigenen Land begonnen, fast zwei Jahre, nachdem sie diese Käufe ausgesetzt hatte. Gleichzeitig wurde die Mehrwertsteuer beim Goldkauf für Verbraucherinnen und Verbraucher abgeschafft. Der Schritt soll verhindern, dass die Russinnen und Russen in großem Maßstab ausländische Devisen kaufen - sondern lieber Gold.

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Gebäude der russischen Zentralbank in Moskau. (Foto: picture alliance / dpa)
Russische Zentralbank stoppt ihre Goldankäufe
16:26 Uhr

Dax baut Verlust fast vollständig ab

Der Dax hat sich am späten Nachmittag zurückgekämpft. Der Leitindex verlor 0,1 Prozent auf 13.913 Punkte und baute damit seinen Verlust fast vollständig ab. Der EuroStoxx50 sackte um ebenfalls 0,1 Prozent auf 3738 Stellen ab.

Dax baut Verlust fast vollständig ab
15:52 Uhr

Kostet das Fass Öl bald 200 Dollar?

Der Krieg in der Ukraine treibt den Ölpreis zu wilden Sprüngen. Kostet das Fass Öl bald 200 Dollar? Oder fällt der Preis doch wieder nachhaltig? Raimund Brichta spricht mit Kemal Bagci von der BNP Paribas darüber, wie Trader das turbulente Marktgeschehen gezielt nutzen.

Kostet das Fass Öl bald 200 Dollar?
15:28 Uhr

ZEW-Präsident: "Das Werk in Magdeburg ist teuer bezahlt"

Die neue Chip-Fabrik des US-Konzerns Intel in Magdeburg wird laut der Einschätzung von ZEW-Präsident Achim Wambach nicht nur neue Arbeitsplätze schaffen, sondern auch Zulieferer und Dienstleister werden von den Plänen in Magdeburg profitieren. "Für die Region Mitteldeutschland ist das erstmal eine gute Nachricht", sagt Wambach ntv.

Chips werden auch in den kommenden Jahren dringend benötigt. Die Branche ist ein Wachstumsfeld. "Das Werk in Magdeburg ist aber auch teuer bezahlt", sagt Wambach. Intel habe eine ganze Reihe von Subventionen bekommen. Dafür habe die EU mit ihrem Chip-Act die Tür geöffnet. Diese Entwicklung sieht Wambach durchaus kritisch, denn jetzt starte ein regelrechter Subventions-Wettlauf. "Das Geld geht jetzt nicht in die Forschung, sondern in den Aufbau von Produktionskapazität." Das Ziel der EU sei es, die Produktion nach Europa zu holen und den europäischen Anteil am Weltmarkt auszubauen. Das Werk in Magdeburg wird nicht das letzte Werk sein, das in Europa gebaut wird, ist sich Wambach sicher.

Doch die Funktion als Jobmotor für die Region sollte nicht unterschätzt werden. "So ein großes Werk strahlt nach außen", sagt der ZEW-Präsident. Zunächst müsse aber klar werden: Wie viel Forschung und Entwicklung soll in dem Werk stattfinden und welche zusätzlichen Dienste werden vor Ort gebraucht. An ähnlichen Standorten sei aber durchaus ein Multiplikatoreffekt beobachtet worden, der zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen hat.

ZEW-Präsident: "Das Werk in Magdeburg ist teuer bezahlt"
15:20 Uhr

Zugewinne an der Wall Street - Dax verharrt im Minus

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(Foto: AP)

Einen Tag vor der erwarteten Zinserhöhung der US-Notenbank hält sich die Wall Street im Plus. Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 stiegen zur Eröffnung am Dienstag um jeweils etwa ein halbes Prozent.

Zu den Favoriten am US-Aktienmarkt zählten American Airlines, Delta und United, deren Titel sich um bis zu zehn Prozent verteuerten. Einige Fluggesellschaften hatten dank einer robusten Nachfrage ihre Umsatzprognosen angehoben.

Rot sah es dagegen auch am Nachmittag an der Frankfurter Börse aus. Der Dax verlor ein Prozent auf 13.795 Punkte.

Zugewinne an der Wall Street - Dax verharrt im Minus
15:07 Uhr

Zweistellige Jahresrate bei US-Erzeugerpreisen

Der Preisdruck auf Produzentenebene hat in den USA im Februar etwas geringer als erwartet zugenommen. Nach den Daten des Arbeitsministeriums stiegen die Erzeugerpreise gegenüber dem Vormonat um 0,8 Prozent und lagen um 10,0 (Vormonat: 10,0) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Volkswirte hatten einen monatlichen Preisanstieg von 0,9 Prozent prognostiziert.

Die Kernerzeugerpreise ohne die volatilen Preise von Nahrungsmitteln und Energie erhöhten sich verglichen mit dem Vormonat um 0,2 Prozent und auf Jahressicht um 6,6 (6,8) Prozent. Ökonomen hatten einen monatlichen Anstieg von 0,6 Prozent prognostiziert. Die Preise für die Erzeugung von Nahrungsmitteln erhöhten sich gegenüber dem Vormonat um 1,9 Prozent. Die Energieerzeugerpreise stiegen um 8,2 Prozent.

Zweistellige Jahresrate bei US-Erzeugerpreisen
14:57 Uhr

Delivery und Hellofresh sind Hertha und Fürth im Dax

Die Talfahrt geht weiter: Delivery Hero sind um weitere 4,8 Prozent gefallen und haben den tiefsten Stand seit mehr als zwei Jahren markiert. Damit wird ein Abschied aus dem Dax immer wahrscheinlicher, nach dem aktuellen Stand könnte es im September so weit sein. Auch Hellofresh gaben weiter nach und festigen ihre Position als Dax-Abstiegskandidat, sie sind noch schwächer positioniert als Delivery.

Delivery und Hellofresh sind Hertha und Fürth im Dax
14:37 Uhr

Krieg beschert VW riesiges Lieferketten-Problem

Der Ukraine-Krieg setzt ein dickes Fragezeichen hinter den optimistischen Ausblick von Volkswagen. Weil die Produktion von Kabelbäumen seit dem Einmarsch Russlands in der Ukraine weitgehend ausgefallen ist, muss der Wolfsburger Dax-Konzern seine Bezugsquellen neu ordnen. Sollte die Fertigung in der Ukraine nicht binnen drei bis vier Wochen durch andere Länder Osteuropas und in Nordafrika wettgemacht werden, müsste VW seine Geschäftsprognose für das laufende Jahr überarbeiten, sagte Konzernchef Herbert Diess bei der Bilanzpräsentation 2021.

Wegen der Engpässe in Europa kündigte er außerdem die vorübergehende Verlagerung der Produktion von einigen zehntausend Fahrzeugen von Europa nach Nord- und Südamerika sowie nach China an.

Krieg beschert VW riesiges Lieferketten-Problem
14:17 Uhr

Magdeburg bekommt Intels Chipfabrik

Nun ist es offiziell: Intel baut in Magdeburg eine große Chipfabrik. Das teilte der US-Konzern mit. Mit dem Projekt in der Sachsen-Anhalter Landeshauptstadt sind Milliarden-Investitionen in die Halbleiterindustrie in Deutschland verbunden. Neben Magdeburg war zuletzt noch Schwerin in der Standortverlosung gewesen.

Magdeburg bekommt Intels Chipfabrik
14:07 Uhr

Deutsche-Bank-Chef sieht Russlands Finanzmarkt am Boden

Sewing
Christian Sewing

Der russische Finanzmarkt ist aus Sicht von Deutsche Bank-Chef Christian Sewing nach den westlichen Sanktionen angeschlagen. Die Sanktionen seien hart. "Wir sehen, dass der russische Finanzmarkt im Grunde am Boden liegt", sagte Sewing gegenüber "Welt". Es treffe den russischen Markt jeden Tag härter und stärker.

Der Vorstandschef stellte klar, dass die Deutsche Bank entschieden habe, das Geschäft in Russland auslaufen zu lassen. "Wir ziehen uns zurück aus Russland, aus dem russischen Geschäft." Aber es gelte, regulatorische und auch rechtliche Voraussetzungen einzuhalten: "Dass sich die Deutsche Bank zurückzieht, das ist entschieden", fügte er hinzu.

Deutsche-Bank-Chef sieht Russlands Finanzmarkt am Boden
13:43 Uhr

Tesla reagiert auf teurere Rohstoffe und Logistik

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(Foto: imago images/Xinhua)

Der Elektroautopionier Tesla erhöht in den USA die Preise wegen höherer Kosten für Rohstoffe und Logistikaufwendungen. Der Internetseite des Unternehmens zufolge kostet ein Model 3 aktuell 46.990 Dollar, am 10. März waren es noch 44.990 Dollar. Das Model Y Long Range wird am Dienstag für 62.990 Dollar angeboten, verglichen mit dem Basispreis von 59.990 Dollar am Montag. Der Preis für das Model Y Performance wurde ebenfalls um 3000 Dollar auf 67.990 Dollar erhöht. Auch für andere Modelle würde die Preise erhöht.

Am Sonntag hatte Firmenchef Elon Musk erklärt, dass Tesla und sein Raumfahrtunternehmen SpaceX in letzter Zeit einen erheblichen Inflationsdruck bei Rohstoffen und Logistik erlebten. Rohstoffe wie Nickel, eine Schlüsselkomponente in Batterien für Elektrofahrzeuge, sind teils massiv im Preis gestiegen.

Tesla reagiert auf teurere Rohstoffe und Logistik
13:22 Uhr

Angaben zum Gehalt von VW-Chef Diess

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Herbert Diess (Foto: imago images/Sven Simon)

Das deutlich verbesserte Geschäftsergebnis von Volkswagen im vergangenen Jahr hat auch das Gehalt von Vorstandschef Herbert Diess wieder steigen lassen. Rechnet man den aktuellen Stand der Aufwendungen für die spätere Altersversorgung ein, betrug die Vergütung des Topmanagers für 2021 insgesamt mehr als 10,3 Millionen Euro. Ohne die Rentenansprüche entfielen auf Diess immer noch knapp 8,6 Millionen Euro, wie der Dax-Konzern im Geschäftsbericht angab.

Im ersten Corona-Jahr 2020 hatte der damals gesunkene Gewinn auch die Einkünfte des Vorstandschefs noch etwas geschmälert - diese waren, ohne Berücksichtigung der Versorgungsansprüche, um gut 900.000 Euro auf rund 6,1 Millionen Euro gesunken.

Den größten Teil von Diess' Gehalt machte für 2021 der einjährige, variable Bonus aus. Seine Rentenansprüche beliefen sich 2020 noch auf knapp 1,6 Millionen Euro, sie stiegen damit um gut 100.000 Euro.

Angaben zum Gehalt von VW-Chef Diess
13:01 Uhr

Doctolib wird immer wertvoller

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(Foto: picture alliance / PHOTOPQR/LE PROGRES/MAXPPP)

Das deutsch-französische Gesundheitsstartup Doctolib hat bei Investoren 500 Millionen Euro eingesammelt. Damit klettere die Firmenbewertung auf 5,8 Milliarden Euro, teilte das Unternehmen mit. Doctolib ist in Deutschland vor allem im Zusammenhang mit der Vergabe von Covid-19-Impfterminen bekannt geworden.

In der Bundesrepublik will das 2013 gegründete Unternehmen mit dem frischen Geld unter anderem 1000 neue Stellen schaffen, 300 davon noch in diesem Jahr. Neben der Terminverwaltung will Doctolib unter anderem neue Software zur Praxisverwaltung sowie Kommunikationsmöglichkeiten wie Chat-Funktionen entwickeln.

Doctolib wird immer wertvoller
12:40 Uhr

Dax verringert Verlust beträchtlich

Die Ölpreise fallen immer stärker, der Dax baut dagegen die Hälfte seines Verlusts ab. Der deutsche Leitindex notierte am frühen Nachmittag nur noch ein Prozent tiefer bei 13.786 Punkten. Der EuroStoxx50 notierte 1,1 Prozent tiefer bei 3702 Zählern.

Im Dax befanden sich nur drei der 40 Werte im Plus. Qiagen gewannen ein Prozent, Merck 0,8 Prozent und Deutsche Börse 0,7 Prozent. Schlusslicht im Index waren Delivery Hero mit minus 3,5 Prozent.

Dax verringert Verlust beträchtlich
12:18 Uhr

Ölpreise stürzen ab - Brent und WTI unter 100 Dollar

Sehen wir das auch bald an unseren Tankstellen? Mit den Ölpreisen ist es bis zum Mittag weiter abwärts gegangen. Ein Fass der Nordseesorte Brent verbilligte sich um sieben Prozent auf 98,56 US-Dollar. US-Leichtöl der Sorte WTI kostete mit 94,75 Dollar pro Barrel 7,2 Prozent weniger.

Händler verwiesen auf Spekulationen über eine sinkende Nachfrage aus China infolge der dortigen Corona-Pandemie. Mit der Industriemetropole Shenzhen wurde ein wichtiger Wirtschaftsstandort abgeriegelt. Auch das Atomabkommen mit dem Iran sei trotz des jüngsten Raketenangriffs auf den Irak noch nicht gescheitert, sagte ein Händler. Damit könnte weiteres Öl auf den Markt kommen. Dazu gesellten sich Berichte, auch aus Venezuela könnte zusätzliches Erdöl an den Markt gelangen - US-Sanktionen könnten fallen.

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(Foto: imago images/Future Image)
Ölpreise stürzen ab - Brent und WTI unter 100 Dollar
11:48 Uhr

Börsen im Schleudergang: Hat eine Absicherung jetzt noch Sinn?

Der Krieg wirbelt die Börsen weiter kräftig durcheinander. Die Aktienkurse haben schon deutlich verloren. Lohnt sich eine Absicherung jetzt noch? Wie Anleger sich verhalten können, darüber spricht Raimund Brichta mit Nicolai Tietze von Morgan Stanley.

Börsen im Schleudergang: Hat eine Absicherung jetzt noch Sinn?
11:26 Uhr

ZEW-Index stürzt regelrecht ab - Rezession möglich

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(Foto: picture alliance / dpa)

Der russische Überfall auf die Ukraine lässt die Konjunkturzuversicht der Börsenprofis mit Blick auf die deutsche Wirtschaft so massiv einbrechen wie noch nie. Das entsprechende ZEW-Barometer für die Einschätzung der nächsten sechs Monate fiel im März um 93,6 auf minus 39,3 Punkte, wie das Mannheimer Institut zu seiner monatlichen Umfrage unter 162 Analysten und Anlegern mitteilte. Dies ist der stärkste Rückgang der Erwartungen seit Beginn der Umfrage im Dezember 1991. Ökonomen hatten lediglich mit einem Rückgang auf plus 10,0 Zähler gerechnet.

"Eine Rezession wird immer wahrscheinlicher. Der Ukrainekrieg und die Sanktionen gegen Russland verschlechtern den wirtschaftlichen Ausblick für Deutschland ganz erheblich", erklärte ZEW-Präsident Achim Wambach.

ZEW-Index stürzt regelrecht ab - Rezession möglich
11:15 Uhr

Strompreis gibt nach - Windstrom-Angebot steigt

Der Strom-Terminkontrakt zur Lieferung am darauffolgenden Tag ist um rund 25 Prozent auf 223,50 Euro je Megawattstunde gefallen. Börsianer verwiesen in diesem Zusammenhang auf eine steigende Windstrom-Produktion.

Strompreis gibt nach - Windstrom-Angebot steigt
10:56 Uhr

Leerverkäufer-Vorwürfe bei IT-Firma falsch - Kurs springt hoch

Die massiven Vorwürfe des Leerverkäufers Fraser Perring gegen die österreichische IT-Firma S&T sind nach Einschätzung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte nahezu vollständig unzutreffend. Das geht aus dem Bericht des unabhängigen Gutachters hervor, der von S&T Ende Dezember mit der Prüfung der Vorwürfe beauftragt worden war. Die S&T-Aktie sprang um mehr als 14 Prozent in die Höhe auf über 14 Euro.

Damit schließt sich Deloitte der hauseigenen S&T-Analyse an, die die Anschuldigungen von Perrings Analysefirma Viceroy Research ebenfalls als haltlos zurückwies.

Leerverkäufer-Vorwürfe bei IT-Firma falsch - Kurs springt hoch
10:50 Uhr

Feuer von mehreren Seiten: Dax gräbt sich ein

Die jüngste Erholungsphase im Dax ist wohl vorerst beendet. Der deutsche Leitindex rutschte am Vormittag weiter ab und stand zuletzt mit 1,8 Prozent im Minus bei 13.672 Punkten. Der EuroStoxx50 verlor 2,2 Prozent auf 3658 Stellen.

"Die Erholung des Dax über die 14.000er-Marke ist erst einmal vorbei. Trotz der Rally von fast 1500 Punkten binnen einer Woche sind die Probleme ja nicht vom Tisch. Der Ukraine-Krieg läuft weiter und auch die Sanktionen, Lieferketten stehen weiter unter Druck und sowohl der Anleihemarkt als auch der Ölmarkt deuten auf eine mögliche Rezession hin. Dazu kommt das Corona-Problem in China und vor allem Hongkong. Das alles ist zu viel für eine weitere Erholung der Kurse", analysiert ntv-Börsenreporter Frank Meyer.

Feuer von mehreren Seiten: Dax gräbt sich ein
10:25 Uhr

Northvolt hebt Preise für Elektroautobatterien an

Rohstoffkosten treiben die Preise für Elektroautobatterien des schwedischen Konzerns Northvolt in die Höhe. "Der Krieg hat die Rohstoffpreise noch einmal massiv verteuert, so dass auch wir unsere Kosten anheben mussten", sagte Firmenchef Peter Carlsson dem "Handelsblatt". Wie lange das hohe Preisniveau bleibe, sei nicht abschätzbar. Langfristig würden sie aber sicher wieder sinken.

Northvolt hebt Preise für Elektroautobatterien an
10:07 Uhr

Warum sich chinesische Aktien auf Talfahrt befinden

Die Talfahrt von China-Aktien geht weiter, die Börse in Shanghai bricht um fünf Prozent ein. Welche Gründe dahinter stecken, erklärt ntv-Börsenreporter Frank Meyer.

Warum sich chinesische Aktien auf Talfahrt befinden
09:40 Uhr

Fraport ist zurück in Gewinnzone

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport ist im zweiten Corona-Jahr 2021 dank einer gewissen Erholung des Passagierverkehrs in die Gewinnzone zurückgekehrt. Auch wegen krisenbedingter Ausgleichszahlungen stand unter dem Strich ein Überschuss von knapp 83 Millionen Euro nach einem Verlust von fast 658 Millionen Euro im Vorjahr, wie das im MDax gelistete Unternehmen mitteilt.

Nach 24,8 Millionen Fluggästen im vergangenen Jahr rechnet Vorstandschef Stefan Schulte für 2022 mit einer weiteren Steigerung auf 39 bis 46 Millionen Passagiere. Das entspricht 55 bis 65 Prozent des Niveaus aus dem Vor-Corona-Jahr 2019.

Nachdem der Umsatz 2021 um knapp 28 Prozent auf gut 2,1 Milliarden Euro stieg, soll er im laufenden Jahr weiter auf rund 3 Milliarden Euro zulegen. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) dürfte nach 757 Millionen Euro im Vorjahr allerdings nur auf 760 bis 880 Millionen Euro steigen. Denn Fraport hatte 2021 von Ausgleichszahlungen und staatlichen Kompensationen in Höhe von 320 Millionen Euro profitiert, die sich nicht wiederholen dürften. Der Konzerngewinn vor Minderheitsanteilen Dritter soll nun 50 bis 150 Millionen Euro erreichen.

Fraport ist zurück in Gewinnzone
09:24 Uhr

Gazprom meldet wachsende Gaskäufe der Europäer

Trotz des Krieges gegen die Ukraine liefert Russland nach eigenen Angaben weiter in hohem Umfang Gas durch das Nachbarland nach Europa. Heute sollten 109,6 Kubikmeter Richtung Westen gepumpt werden, wie der russische Staatskonzern Gazprom mitteilte. Das sei die gleiche Menge wie am Montag.

Zuletzt hätten die Gaskäufe aus Europa deutlich zugenommen, sagte Gazprom-Sprecher Sergej Kuprijanow. Er verwies auf die steigenden Preise an den Spotmärkten wegen Kälte, Windmangels und der verschärften Situation in der Ukraine. Das deutet darauf hin, dass Kunden weitere Preissteigerungen erwarten und sich nun mit Vorräten eindecken wollen.

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(Foto: REUTERS)
Gazprom meldet wachsende Gaskäufe der Europäer
09:08 Uhr

Dax startet klar im Minus

Nach den gestrigen Zugewinnen ist der deutsche Aktienmarkt mit Abschlägen in den Handel gestartet. Der Dax verlor in den ersten Minuten 1,3 Prozent auf 13.750 Punkte. MDax, SDax und TecDax gaben zwischen 0,8 und ein Prozent nach. Der EuroStoxx50 notierte 1,2 Prozent leichter bei 3690 Stellen.

Neben dem Ukraine-Krieg rückt die Zinssitzung der US-Notenbank in den Fokus. Es wird mit einer Leitzinsanhebung gerechnet. Auf der Konjunkturseite gibt der ZEW-Index im Tagesverlauf Auskunft über die Stimmung der deutschen Börsenprofis.

Dax startet klar im Minus
08:44 Uhr

Euro steigt Richtung 1,10 Dollar

Der Euro setzt seine vorsichtige Erholung vom Wochenbeginn fort. Die Gemeinschaftswährung kostet 1,0980 Dollar und damit etwas mehr als am späten Vorabend. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag auf 1,0960 Dollar festgesetzt.

An den Finanzmärkten haben neue Gespräche zwischen Russland und der Ukraine Hoffnungen auf eine Annäherung der Kriegsparteien aufkeimen lassen. Von einem Durchbruch kann bisher aber nicht gesprochen werden. Die Gespräche im Online-Format sollen an diesem Dienstag fortgesetzt werden.

Bei Konjunkturdaten blicken Anleger auf die Konjunkturerwartungen des Mannheimer ZEW-Instituts. Infolge des Ukraine-Kriegs wird mit einem herben Stimmungseinbruch unter den befragten Finanzmarktexperten gerechnet. In den USA stehen Preisdaten von der Unternehmensebene an.

Euro / Dollar

Euro steigt Richtung 1,10 Dollar
08:34 Uhr

Volkswagen von Porsche und Audi gepusht

Der Volkswagen-Konzern hat vergangenes Jahr insbesondere von guten Geschäften der beiden Premiummarken Audi und Porsche sowie der Kernmarke profitiert. Aber auch das Finanzservicegeschäft erzielte angesichts der hohen Nachfrage und enorm gestiegener Preise einen überraschend hohen Milliardengewinn. Insgesamt erzielte der Wolfsburger Zwölfmarkenkonzern, wie seit Freitag bekannt, eine Verdoppelung des operativen Gewinns.

Audi steigerte den Umsatz 2021 laut Mitteilung um knapp ein Zehntel auf 53,1 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis verdoppelte sich annähernd und wuchs damit deutlich überproportional. Damit leistete das Ingolstädter Unternehmen von allen Fahrzeugmarken den höchsten Gewinnbeitrag für den Wolfsburger Konzern. Der Sportwagenhersteller Porsche steigerte den Umsatz auf 30,3 Milliarden von 26,1 Milliarden, während der Betriebsgewinn um ein Viertel auf rund 5 Milliarden Euro stieg.

Volkswagen von Porsche und Audi gepusht
08:17 Uhr

Hohe Energiekosten schwächen Kaufkraft

Der Handelsverband HDE sorgt sich wegen der stark gestiegenen Energiepreise infolge des Ukraine-Kriegs um den Privatkonsum und fordert gezielte Entlastungen. Hauptgeschäftsführer Stefan Genth sagte: "Die enorme Steigerung der Heiz- und Stromkosten schwächt die Kaufkraft und gefährdet den nach den harten Corona-Monaten dringend notwendigen Aufschwung der Binnenkonjunktur. Hier ist großer Handlungsbedarf."

Der russische Krieg in der Ukraine habe bei Strom- und Energiepreisen zu einer Situation geführt, die die finanziellen Möglichkeiten vieler Handelsunternehmen, Logistiker und Privatverbraucher auf eine harte Belastungsprobe stelle, so Genth. Es brauche dringend das zeitlich befristete steuernde Eingreifen des Staates, ansonsten seien Händler und Verbraucher in vielen Fällen schlicht überfordert.

Im Einzelhandel reiße der Anstieg bei den Energiepreisen teilweise große Löcher in die Kalkulationen. Deshalb müsse die Stromsteuer auf das von der EU zugelassene Mindestmaß gesenkt werden. Außerdem setzt sich der Verband für eine temporäre Aussetzung des Emissionshandels auf nationaler und europäischer Ebene ein. "Denn angesichts der aktuell hohen Preise gibt es aus Sicht des Handelsverbandes keinen Bedarf, Energie noch weiter künstlich zu verteuern."

Hohe Energiekosten schwächen Kaufkraft
07:58 Uhr

Chip-Designer streicht Hunderte Stellen

Der britische Chip-Designer Arm streicht einem Medienbericht zufolge Hunderte Stellen. Das Unternehmen habe den Mitarbeitern mitgeteilt, dass die Stellenstreichungen etwa zwölf bis 15 Prozent der weltweiten Belegschaft beträfen, berichtet die Zeitung "The Telegraph". Arm gehört zum japanischen Technologieinvestor Softbank. Das Unternehmen will früheren Angaben zufolge nach dem gescheiterten 80 Milliarden Dollar schweren Verkauf an den US-Grafikkartenspezialist Nvidia an die Börse. Ein Gang auf das Börsen-Parkett ist demnach vor März 2023 geplant.

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Chip-Designer streicht Hunderte Stellen
07:43 Uhr

Dax sammelt Kraft für die 14.000

Der Dax wird am Dienstag Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge niedriger starten. Der deutsche Börsenleitindex wird aktuell mit einem Abschlag von 0,5 Prozent um 13.850 Zählern taxiert.

Zum Wochenauftakt hatte sich der deutsche Leitindex weiter erholt und 2,2 Prozent auf 13.929 Punkte zugelegt. Für Optimismus hatten die Verhandlungen von Russland und der Ukraine über eine Waffenruhe gesorgt. Inmitten anhaltender Kämpfe wollen beide Seiten nach ukrainischen Angaben die Gespräche im Tagesverlauf fortsetzen. In den Fokus der Anleger rückt zudem die Zinssitzung der US-Notenbank. Angesichts der höchsten Inflation seit 40 Jahren rechnen Börsianer für Mittwoch nach zwei Jahren Niedrigzins mit der ersten Leitzinserhöhung. Mit der erwarteten Anhebung um ein Viertel Prozentpunkt wird auf ein relativ moderates Tempo bei der Zinswende spekuliert. Auf der Konjunkturseite gibt der ZEW-Index im Tagesverlauf Auskunft über die Stimmung der deutschen Börsenprofis. Einblick in ihre Bücher gewähren unter anderem der Versorger RWE, TAG Immobilien, Wacker Chemie und Fraport.

Dax sammelt Kraft für die 14.000
07:26 Uhr

Das ist los am Devisenmarkt

Im asiatischen Devisenhandel gewinnt der Dollar 0,11 Prozent auf 118,332 Yen und legt 0,24 Prozent auf 6,3760 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notiert er unverändert bei 0,9381 Franken. Der Euro zieht auf 1,0977 Dollar und 1,0299 Franken an. Das Pfund Sterling steigt leicht auf 1,3039 Dollar.

Euro / Dollar o

Das ist los am Devisenmarkt
07:14 Uhr

Ölpreise kommen deutlich zurück

Die Ölpreise geraten am Morgen erneut deutlich unter Druck, nachdem sie bereits am Vortag heftig ins Rutschen geraten waren. Während US-Leichtöl der Sorte WTI weitere 4,6 Prozent auf 98,29 US-Dollar je Fass nachgibt, ermäßigt sich der Preis der Nordseesorte Brent um 5 Prozent auf 101,56 Dollar. Am 7. März hatte Brent über 139 Dollar gekostet. Laut DailyFX befindet sich WTI sehr wahrscheinlich in einem tiefgreifenden Korrekturmodus.

Im Handel nennt man gleich mehrere Gründe für den rapiden Preisverfall: Zum einen werden Spekulation über eine sinkende Nachfrage aus China infolge der dortigen Corona-Pandemiewelle genannt. Mit der Industriemetropole Shenzhen wird ein wichtiger Wirtschaftsstandort abgeriegelt.

Brent RohölAuch das Atomabkommen mit dem Iran sei trotz des jüngsten Raketenangriffs auf den Irak noch nicht tot, sagt ein Händler. Damit könnte weiteres Angebot auf den Markt kommen.

Dazu gesellen sich Berichte, auch aus Venezuela könnte zusätzliches Erdöl an den Markt gelangen - US-Sanktionen könnten fallen. US-Regierungsbeamte bestätigten entsprechende Gespräche.

Hier lesen Sie mehr dazu.

Ölpreise kommen deutlich zurück
07:06 Uhr

RWE bestätigt Prognose

RWE hat nach Zuwächsen 2021 seine Prognose für 2022 bestätigt. RWE erwarte im laufenden Jahr beim bereinigten Ebitda auf Konzernebene ein Ergebnis zwischen 3,6 und 4,0 Milliarden Euro und ein bereinigtes Nettoergebnis zwischen 1,3 und 1,7 Milliarden Euro, teilt der Konzern mit. Im vergangenen Jahr hatte der größte deutsche Stromerzeuger dank Zuwächsen im Handelsgeschäft und beim Betrieb von Kohle- und Gaskraftwerken sein bereinigtes Ebitda auf 3,65 Milliarden Euro nach zuvor 3,29 Milliarden Euro gesteigert. Der bereinigte Überschuss kletterte auf 1,57 Milliarden Euro nach 1,26 Milliarden Euro vor Jahresfrist. Die Aktionäre sollen wie angekündigt für 2021 eine Dividende von 90 Cent je Aktie erhalten, nach zuletzt 85 Cent je Papier. Für 2022 will der Versorger die Dividende stabil halten.

RWE bestätigt Prognose
06:59 Uhr

Tokioter Börse trotzt neuen Covid-Sorgen

Der Krieg in der Ukraine und neue Covid-Sorgen in China haben die asiatischen Börsen belastet. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans verlor 2,4 Prozent, der Hang-Seng-Index in Hongkong 2,5 Prozent und der chinesische CSI300 1,75 Prozent. Auch der Ölpreis wurde vom allgemeinen Verkaufsdruck erfasst, Händler sprachen von der Aussicht auf weltweit steigende Liefermengen. Die US-Referenzsorte verlor 2,54 Prozent auf 100,44 Dollar je Barrel, die Nordseesorte Brent 2,27 Prozent auf 104,42 Dollar.

Einzig die Börse Tokio tendiert teils freundlich, sie wurde zeitweise von positiv aufgenommenen Wirtschaftsdaten des wichtigen Handelspartners China gestützt. Das Land hatte Zuwächse bei der Industrieproduktion und den Einzelhandelsumsätzen gemeldet. Belastend wirkte weiterhin der Corona-Ausbruch in der nordöstlichen Provinz Jilin.

Tokioter Börse trotzt neuen Covid-Sorgen
06:45 Uhr

Chinas Wirtschaft zieht noch stärker an

Gute Wirtschaftsdaten aus China sollten am Dienstag die Stimmung für Exporteure etwas stützen. Das Land zeigte auf ganzer Breite eine Erholung der Wirtschaftsaktivität in den ersten zwei Monaten des Jahres, heißt es. Sie werde zusammengefasst wegen der Sondereffekte durch das Neujahrsfest. Unter anderem zog die Industrieproduktion um 7,5 Prozent zum Vorjahr an und der Einzelhandelsumsatz um 6,7 Prozent. Die Investmenttätigkeit sprang um 12,2 Prozent. Sogar im krisengeschüttelten Immobiliensektor zog sie wieder um 3,7 Prozent an. Angesichts der neuen Corona-Ausbrüche ist aber unsicher, ob sich dies so fortsetzt. Auch politisch bestehen Risiken wegen der unklaren Beziehungen zu Russland.

Chinas Wirtschaft zieht noch stärker an
06:25 Uhr

14.000 oder Rückschlag? Das wird für den Dax heute wichtig

Der Dax hat zum Wochenauftakt seine Aufwärtstendenz der Vorwoche bestätigt. Der deutsche Börsenleitindex schraubte sich im Handelsverlauf bis auf ein Tageshoch von 14.082 Punkten. Er konnte dieses Niveau danach nicht ganz halten, schloss aber mit einem klaren Aufschlag von mehr als 300 Zählern oder 2,2 Prozent und einem Stand von 13.929 Stellen. Hoffnungen auf weitere Gespräche im Ukraine-Krieg - vielleicht sogar auf höchster Ebene - und ein deutlicher Preisrutsch bei Öl stützten die Stimmung am deutschen Aktienmarkt. An der Wall Street gaben die Kurse aber nach. Aktuell wird der Dax mit 13.890 Punkten leicht unter dem Montagsschluss taxiert.

Bei den Konjunkturdaten rücken die Stimmungsbarometer ins Blickfeld. Investoren werden sie daraufhin abklopfen, wie stark sich der Ukraine-Krieg in den Zahlen niederschlägt. Um 11.00 Uhr gibt der ZEW-Index Auskunft für die Stimmung der deutschen Börsenprofis. Hier sagen Analysten einen Einbruch auf minus 26,5 Punkte voraus, nach einem Minus von 8,1 Prozent im Vormonat. Daneben gibt es auch frische Daten vom britischen Arbeitsmarkt sowie zur Industrieproduktion .in der EU. Am Nachmittag stehen in den USA noch die Erzeugerpreise und der Empire State Manufacturing Index auf der Agenda.

Auf der Unternehmensseite dürfte der Fokus der Anleger auf die Geschäftszahlen des Versorgers und Dax-Konzerns RWE gerichtet sein. Auch Volkswagen sollte in den Fokus rücken. Daneben geben auch TAG Immobilien, Fraport, Multitude sowie Hennes & Mauritz (H&M) Einblick in ihre Geschäftsentwicklungen.

14.000 oder Rückschlag? Das wird für den Dax heute wichtig