Dienstag, 09. Juli 2019Der Börsen-Tag

Heute mit Jan Gänger
17:40 Uhr

Dax fällt deutlich zurück

Der Frankfurter Aktienmarkt geht mit deutlichen Verlusten in den Feierabend. Der Dax büßt 0,8 Prozent auf 12.436 Punkte ein, der MDax verliert 0,2 Prozent auf 25.823 Zähler. Der TecDax schließt 0,6 Prozent im Minus bei 2897 Punkten.

 

16:55 Uhr

Scheidende Deutsche-Bank-Vorstände kassieren Millionen

Das sagt viel über das Selbstverständnis der Banken-Branche aus: Drei Top-Manager der Deutschen Bank müssen gehen, und sie werden fürstlich abgefunden - laut "Handelsblatt" mit insgesamt 26 Millionen Euro. Investmentbanking-Chef Garth Ritchie bekommt demnach rund elf Millionen Euro, die für Regulierungsthemen zuständige Sylvie Matherat rund neun Millionen und Privatkundenvorstand Frank Strauß etwa sechs Millionen Euro.

 

16:17 Uhr

"Stranger Things" treibt Netflix-Aktie

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Von "Stranger Things" gibt es nun die dritte Staffel zu sehen.

imago images / Prod.DB

Netflix-Aktien sind im frühen Handel an der Wall Street gefragt. Das Papier legt um 1,5 Prozent zu. Netflix hat seit Jahresbeginn damit mehr als 40 Prozent im Kurs zugelegt. Der Dow Jones-Index stieg im gleichen Zeitraum um 14,9 Prozent.

Netflix
Netflix 272,20

Der Broker Raymond James sieht sich in seiner positiven Haltung zur Aktie bestätigt und begründet das mit einem rekordverdächtigen Beginn der neuen Staffel der Netflix-Serie "Stranger Things".

Seit dem 4. Juli hätten rund 40 Millionen Haushalte "Stranger Things" begonnen, knapp die Hälfte davon habe die Staffel bereits komplett angesehen, so der Broker. Es handele sich um einen besonders vielversprechenden Staffelbeginn.

15:53 Uhr

Kursverluste in New York

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REUTERS

Die Wall Street startet mit Verlusten in den Tag, geprägt von Vorsicht der Anleger. Denn an den nächsten Tagen kann es eine Reihe von neuen Signalen für die weitere Geldpolitik geben. Im Tagesverlauf wird sich Fed-Chef Jerome Powell auf einer Konferenz äußern, morgen und übermorgen stellt sich Powell einer Anhörung vor den beiden Kammern des Kongresses.

Der Dow-Jones-Index verliert 0,4 Prozent auf 26.703 Punkte, der S&P 500 und der Nasdaq Composite geben jeweils 0,3 Prozent ab.

Gegen den Trend legen Pepsico 0,5 Prozent zu. Der Snack- und Getränkekonzern hat im zweiten Geschäftsquartal von einem soliden organischen Wachstum in nahezu allen Vertriebsregionen profitiert. Acacia Communication schnellen um 37 Prozent nach oben, da Cisco den Zulieferer übernehmen will. Die Cisco-Aktie steigt um 0,5 Prozent.

15:31 Uhr

Trübe Gewinnaussichten

Aus Furcht vor einer enttäuschenden Bilanzsaison ziehen sich Anleger aus den europäischen Aktienmärkten zurück. Zudem wachsen Börsianern zufolge unter Anlegern Zweifel, ob die US-Notenbank angesichts des robusten heimischen Arbeitsmarkts die Zinsen bald senkt. Der Dax verliert 0,9 Prozent auf 12.428 Punkte, und der EuroStoxx50 büßt 0,4 Prozent auf 3510 Zähler ein.

 

15:12 Uhr

Die Schlümpfe bekommen einen neuen Besitzer

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picture alliance / dpa

Die Kunststoff-Tiere und "Schlumpf"-Figuren des schwäbischen Spielzeug-Herstellers Schleich bekommen eine neue Heimat. Der französische Finanzinvestor Ardian verkauft das Unternehmen aus Schwäbisch Gmünd an die schweizerische Beteiligungsgesellschaft Partners Group. Zum Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden, hieß es.

Die Franzosen hatten 2014 220 Millionen Euro für das 1935 gegründete Unternehmen gezahlt. Seither hat sich Schleich gut entwickelt. Der Umsatz stieg innerhalb von fünf Jahren um 70 Prozent auf 183 Millionen Euro.

14:51 Uhr

Sewing steckt Teil seines Gehaltes in Deutsche-Bank-Aktien

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REUTERS

Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing will offenbar ein Viertel seines Fixgehaltes in Aktien der Bank investieren. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters und beruft sich auf "eine mit der Angelegenheit betraute Person".

Sewing hatte gestern angekündigt, einen "erheblichen Betrag" in Anteilsscheine der Deutschen Bank zu investieren.

Deutschlands größtes Geldhaus hatte am Sonntag im Zuge der Neuausrichtung den Abbau von weltweit 18.000 Jobs verkündet - jede fünfte Stelle fällt weg.

An der Börse setzen die Papiere der Deutschen Bank indes ihre Talfahrt fort und fallen um 6,5 Prozent auf 6,35 Euro. Damit summiert sich das Minus seit Wochenbeginn auf rund zehn Prozent. Viele Anleger zweifeln offenbar am Erfolg des Konzernumbaus.

Deutsche Bank
Deutsche Bank 6,45

 

14:00 Uhr

Das britische Pfund rauscht abwärts

Das Pfund Sterling steht unter Druck. Zum Dollar fällt es auf ein Jahrestief, zum Euro auf das niedrigste Niveau seit Anfang des Jahres. Nachdem zum Thema Brexit zuletzt eher wenig zu hören war, rückt es nun wieder in den Vordergrund.

Britisches Pfund / US-Dollar
Britisches Pfund / US-Dollar 1,29

Das Pfund wird aktuell mit 1,2458 Dollar gehandelt, verglichen mit 1,2518 gestern Abend. Das ist der niedrigste Stand seit April 2017.

Der britische Oppositionsführer Jeremy Corbyn hat gefordert, dass egal wer der neue konservative Premierminister werde, dieser sich in einem zweiten Brexit-Referendum Rückendeckung holen müsse für seine Position. Seine Labour-Partei werde für einen Verbleib in der EU stimmen. Damit könnte die Wahrscheinlichkeit zunehmen, dass es am 31. Oktober zu einem sogenannten harten oder ungeordneten Brexit kommt.

13:17 Uhr

Lufthansa verlegt zwei weitere A380 nach München

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dpa

Das scheint hier ja heute ein Börsen-Tag mit Schwerpunkt Fliegerei zu werden …

Lufthansa
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Wie dem auch sei: Die Lufthansa verlegt zwei weitere Exemplare ihres größten Flugzeugs nach München. In der bayerischen Landeshauptstadt werden ab dem Sommer 2020 dann sieben Flugzeuge vom Airbus-Typ A380 stationiert sein. Sie werden aus Frankfurt abgezogen, wo dann noch sieben A380 verbleiben.

Lufthansa verbindet die Entscheidung pro München erneut mit einem Seitenhieb zu den Abfertigungskosten an ihrem größten Drehkreuz Frankfurt. "Das Flaggschiff unserer Flotte passt perfekt zu unserem Fünf-Sterne-Drehkreuz München. Wir wachsen weiterhin dort, wo Qualität und Kosten stimmen", sagte Vorstandsmitglied Harry Hohmeister.

Insgesamt hat die Lufthansa 14 Exemplare des weltgrößten Passagierjets in ihrer Flotte, jeweils in einer Konfiguration mit 509 Sitzen. In den Jahren 2022 und 2023 sollen insgesamt sechs dieser Maschinen zu einem ungenannten Preis an den Hersteller Airbus zurückverkauft werden.

12:55 Uhr

Frankreich kündigt Ökosteuer auf Flugtickets an

Frankreich  will ab dem kommenden Jahr eine Ökosteuer auf Flugtickets einführen. Die Abgabe soll zwischen 1,50 Euro und 18 Euro pro Ticket betragen, wie Verkehrsministerin Elisabeth Borne mitteilte. Betroffen sind demnach nahezu alle Flüge, die in Frankreich starten.

Die Aktie von Air France geht daraufhin auf Talfahrt und liegt derzeit knapp 4 Prozent im Minus. Lufthansa-Aktien geben 2,5 Prozent nach.

Air France-KLM
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12:22 Uhr

Airbus lässt Haarrisse an A380-Flügeln untersuchen

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REUTERS

Der A380 macht Airbus erneut Probleme: Der europäische Flugzeughersteller rief Luftfahrtgesellschaften auf, ältere Modelle des A380 auf Haarrisse in den Tragflächen zu untersuchen, wie die Europäische Flugsicherheitsbehörde Easa mitteilte. Nach Angaben der französischen Wirtschaftszeitung "Les Echos" sind 25 Maschinen betroffen, die vor mehr als 15 Jahren gebaut wurden. Sie können aber nach Angaben der Easa vorerst weiter in Betrieb bleiben.

Airbus
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Damit holt Airbus ein altes Problem wieder ein. Bereits 2012 waren die Verkaufszahlen für den A380 infolge wiederholt aufgetretener Haarrisse in den Flügeln eingebrochen. Die Risse könnten "die strukturelle Intaktheit des Flügels vermindern", wenn sie nicht aufgespürt und beseitigt würden, warnte die Flugsicherheitsbehörde nun. Sie empfahl Ultraschalltests an 25 der insgesamt 234 Maschinen weltweit.

Viele Fluggesellschaften, darunter auch die Lufthansa, haben den A380 im Einsatz. Er ist allerdings ein Auslaufmodell: Mitte Februar hatte Airbus bekannt gegeben, die Produktion des größten Passagierflugzeugs der Welt wegen fehlender Nachfrage einzustellen.

11:56 Uhr

Handelskonflikte sorgen für mehr Pleiten

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen wird in diesem Jahr nach einer Prognose des Kreditversicherers Atradius erstmals seit der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise vor einem Jahrzehnt wieder ansteigen. Besonders negativ sei die Entwicklung in Westeuropa, heißt es in einer Studie.

In Deutschland rechnet Atradius mit einer Zunahme der Insolvenzen um zwei Prozent. Hauptursache dafür seien die zunehmenden Belastungen für internationale Geschäfte durch Handelskonflikte.

11:18 Uhr

US-Fußballerinnen machen Nike froh - und verärgern Trump

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USA TODAY Sports

Dem Sportartikelriesen Nike beschert der Sieg der Fußballerinnen aus den USA bei der Weltmeisterschaft gute Geschäfte. Eine Sonderausgabe von Nikes WM-Trikot mit vier Sternen - einen für jeden bisherigen US-Turniersieg - ist im Online-Shop des US-Teams kurz nach dem Finale vergriffen.

Nike
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Nike-Chef Mark Parker hatte bereits während des Turniers verkündet, dass die reguläre Version des Shirts das bestverkaufte Fußballtrikot sei, das der Konzern jemals innerhalb einer Saison über seine Website angeboten habe.

Morgen sollen die Weltmeisterinnen durch eine Konfetti-Parade in New Yorks Straßen geehrt werden. Unklar ist noch, ob Präsident Donald Trump die Mannschaft - wie üblich - ins Weiße Haus einladen wird. Denn deren unangefochtene Anführerin  Megan Rapinoe hatte bereits angekündigt, "garantiert nicht in das fucking Weiße Haus" zu  kommen, und von mehreren Mitspielerinnen Unterstützung erhalten. Begründung: Sie wolle Trump keine Bühne bieten.

Der Präsident reagierte gewohnt dünnhäutig. Rapinoe solle "erst mal  GEWINNEN, dann REDEN" und ihre Arbeit erledigen. Darauf hat die beste Spielerin der WM ihr Können eindrucksvoll demonstriert.  

10:33 Uhr

Engpässe bei Lufthansa-Bordverpflegung

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picture alliance/dpa

Lufthansa-Passagiere müssen derzeit mit einem schmaleren Verpflegungsangebot auf Kurzstrecken rechnen. Grund sind Personalengpässe bei der Catering-Tochter LSG Sky Chefs, wie eine Unternehmenssprecherin sagte. In den Produktionsstätten an den Drehkreuzen München und Frankfurt hätten sich überdurchschnittlich viele Mitarbeiter krank gemeldet.

Lufthansa
Lufthansa 17,43

Als Reaktion würden Lufthansa-Verbindungen mit unter drei Stunden Flugzeit nur noch eingeschränkt mit Getränken und Lebensmitteln beladen, sagte die Sprecherin. Bei Flügen mit mehr als drei Stunden Flugzeit gebe es hingegen die übliche Versorgung. Man tue alles, um die Engpässe zu überwinden.

Ob es einen Zusammenhang zwischen den vermehrten Krankmeldungen und den Verkaufsplänen für die LSG Sky Chefs gibt?

Darauf habe ich keine Antwort. Wer allerdings wissen möchte, warum an Bord von Flugzeugen gerne Tomatensaft getrunken wird, wird hier fündig.

10:09 Uhr

Kurzarbeit in Deutschland nimmt zu

Immer mehr deutet darauf hin, dass wir uns auf die schwächere Konjunktur in Deutschland einstellen müssen: Laut einer Umfrage des Ifo-Instituts wird die Kurzarbeit in deutschen Industrie-Unternehmen in den kommenden Monaten zunehmen.

Derzeit gebe es im Durchschnitt bei 3,8 Prozent der Unternehmen des produzierenden Gewerbes Kurzarbeit, so das Forschungsinstitut. "In den nächsten drei Monaten dürfte (…) der Anteil der Unternehmen in Kurzarbeit auf 8,5 Prozent zunehmen."

Timo Wollmershäuser, Leiter der Ifo-Konjunkturforschung, spricht von einem "spürbaren Anstieg", allerdings sei die Entwicklung noch nicht besorgniserregend. Die Entwicklung zeige, dass die konjunkturelle Abschwächung in der deutschen Industrie mittlerweile am Arbeitsmarkt angekommen sei.

09:53 Uhr

Finanzexperten warnen vor Immobilienblase

Gut zehn Jahre ist es her, dass die Immobilienblase in den USA platzt. Die Schockwellen gehen um die ganze Welt. Eine aktuelle Studie warnt jetzt für Deutschland: Bei den Preisen, die hierzulande inzwischen für Objekte aufgerufen werden, droht eine Immobilienblase 2.0.

 

 

09:27 Uhr

BASF-Aktien brechen ein

Die Aktien von BASF stürzen um 6,2 Prozent auf 58,71 Euro und steuern damit auf den größten Tagesverlust seit drei Jahren zu. Der Chemiekonzern hatte seine Ziele für dieses Jahr kassiert und vor einem Ergebnis-Einbruch gewarnt. "Alle hatten mit einer Gewinnwarnung gerechnet", sagt ein Börsianer. "Aber nicht in diesem Ausmaß."

Im Sog von BASF büßen die Titel von Covestro, Lanxess und Wacker Chemie bis zu 4,9 Prozent ein. Die Aktien des im Dax ebenfalls schwer gewichteten Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer geben 1,7 Prozent nach.

BASF
BASF 68,94

 

09:14 Uhr

Dax startet schwächer

Der Frankfurter Aktienmarkt geht mit Verlusten in den Tag. Der Dax gibt 0,7 Prozent auf 12.443 Punkte ab, der MDax 0,4 Prozent auf 25.762 Zähler. Der TecDax büßt 0,3 Prozent auf 2908 Punkte ein.

Ich habe mich noch gar nicht vorgestellt: Mein Name ist Jan Gänger, und ich begleite Sie durch den Börsen-Tag.

09:09 Uhr

Branson bringt Weltraumfirma an die Börse

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Der Milliardär Richard Branson will seine Weltraumfirma Virgin Galactic an die Börse bringen. Das meldet das "Wall Street Journal". Im Rahmen des Börsengangs sei eine Beteiligung der Investmentfirma Social Capital geplant, der Deal könnte noch heute bekannt gegeben werden. Dem Bericht zufolge soll eine von Social Capital gegründete Zweckgesellschaft für 800 Millionen Dollar einen Anteil von 49 Prozent an Virgin Galactic kaufen. Bransons Firma wetteifert mit dem Weltraumunternehmen Blue Origin von Amazon-Chef Jeff Bezos darum, Touristen Flüge ins Weltall anzubieten.

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08:48 Uhr

BASF und Fed-Spekulationen drücken Dax zum Start

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Für die Börsen in Europa zeichnet sich eine leichtere Handelseröffnung ab. Das deuten die Vorgaben von der Wall Street und aus Asien an. Angesichts der anhaltenden Spekulationen um die US-Geldpolitik wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge niedriger starten. Demnach beginnt der deutsche Aktienindex bei 12.474 Punkten und somit 70 Punkte tiefer als am Vortag.

Im Fokus stehen die Titel von BASF: Gestern senkte der Chemiekonzern seine Jahresziele unter anderem wegen der schwachen Entwicklung der Autobranche. Statt eines Anstiegs des bereinigten operativen Gewinns (Ebit) von bis zu zehn Prozent erwartet BASF nun im Gesamtjahr einen Einbruch von bis zu 30 Prozent. Beim Umsatz wird nun mit einem leichten Rückgang statt mit einem Wachstum von bis zu fünf Prozent gerechnet.

BASF
BASF 68,94

Zudem richten Börsianer ihre Aufmerksamkeit unter anderem auf einen Auftritt des US-Notenbankchefs Jerome Powell. Sie erhoffen sich von ihm Signale zu Zeitpunkt und Tempo der erwarteten Fed-Zinssenkungen. Morgen und Donnerstag wird Powell dem US-Kongress im Rahmen einer traditionellen halbjährlichen Anhörung Rede und Antwort stehen.

08:37 Uhr

Chefin von Rémy Cointreau kündigt Rücktritt an

Remy Cointreau
Remy Cointreau 121,90

Der Spirituosenhersteller Rémy Cointreau verliert seine Chefin. Wie der französische Konzern mitteilte, wird Chief Executive Valerie Chapoulaud-Floquet Ende des Jahres von ihrem Amt zurücktreten. Chapoulaud-Floquet gab persönliche Gründe für den Schritt an. Sie werde den Konzern allerdings so lange weiterführen, bis ein neuer CEO gefunden sei, erklärte sie.

08:20 Uhr

SEC: VW hat US-Untersuchung behindert

VW Vorzüge
VW Vorzüge 175,28

Der Volkswagen-Konzern soll eine Untersuchung in den USA im Zusammenhang mit der Begebung von Anleihen am US-Markt behindert haben. In einer Einreichung bei einem Bundesgericht erklärte die US-Börsenaufsicht SEC, dass sie bei der im September 2015 begonnenen Untersuchung mit "großen Verzögerungen seitens VW bei der Bereitstellung von Dokumenten und anderen Informationen" zu kämpfen gehabt habe. Ein Sprecher von Volkswagen sagte hingegen, dass das Unternehmen bei den Untersuchungen der SEC uneingeschränkt kooperiert habe. Die SEC hatte die Begebung von Anleihen durch Volkswagen von April 2014 bis Mai 2015 an US-Märkten im Volumen von mehr als 13 Milliarden Dollar untersucht.

07:55 Uhr

Iran-Konflikt belastet Ölpreise

Rohöl (Brent)
Rohöl (Brent) 60,72

Die Ölpreise bewegen sich leicht abwärts. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostet 63,96 US-Dollar. Das sind 15 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fällt um 21 Cent auf 57,45 Dollar.

Nach Einschätzung von Marktbeobachtern überwiegt derzeit wieder etwas die Sorge vor einem Abflauen der Weltwirtschaft über die Furcht vor einer Eskalation im Streit zwischen den USA und dem Ölland Iran. Zuletzt hatte eine erneute Verletzung der Auflagen des Atomabkommens durch den Iran die Lage verschärft und den Ölpreisen Auftrieb verliehen.

07:31 Uhr

Euro lümmelt herum

Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,11

Der Euro zeigt sich bislang träge. Die Gemeinschaftswährung wird bei 1,1218 US-Dollar gehandelt und damit nahezu zum gleichen Kurs wie am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Montagnachmittag auf 1,1215 Dollar festgesetzt.

07:02 Uhr

Yen schwächelt und beflügelt Exportwerte

USD/Yen
USD/Yen 108,43

Ein schwächerer Yen gibt dem Aktienmarkt in Tokio Auftrieb. Die japanische Währung gibt zu Dollar knapp ein halbes Prozent auf 108,74 Yen nach. Das begünstigt vor allem Exportwerte, da sich die Waren solcher Firmen bei dieser Entwicklung vergünstigen. Unter Druck stehen indes Technologie-Werte und Apple-Zulieferer. Apple hatten an der US-Börse zuvor rund zwei Prozent nachgegeben.