Donnerstag, 25. Februar 2021Der Börsen-Tag

17:40 Uhr

Dax scheitert an der 14.000

14.051 Punkte: Das ist das Tageshoch des Dax, das er bereits kurz nach dem Start in den Donnerstagshandel markiert hat. Bereits am Vormittag notiert der deutsche Börsenleitindex wieder darunter. Am Nachmittag, nachdem die Wall Street mit negativen Vorzeichen aufwartet, weitet der Dax seine Verluste noch einmal aus. Am Ende verabschiedet sich der Dax mit einem Minus von 0,7 Prozent und 13.879 Zählern aus dem Handel.

Dax
Dax 15.320,52

"Der Dax kam nicht recht in Schwung, die Anleger sind hin- und hergerissen", kommentiert ntv-Börsenkorrespondentin Katja Dofel. "Nach wie vor freuen sich die Anleger einerseits auf eine Erholung der Wirtschaft, haben aber gleichzeitig Angst vor einer Inflation, die entstehen kann", erläutert sie. "Aber auch der Kursrutsch von Bayer, ausgelöst durch einen Rekordverlust, drückte auf die Stimmung der Anleger und die Kurse."

Bayer sind mit einem Abschlag von mehr als sechs Prozent der größte Verlierer im Leitindex. Dahinter folgen Linde-Aktien mit einem Minus von mehr als drei Prozent. Auf der Gegenseite stehen erneut Deutsche-Bank-Titel an der Spitze der Gewinner: Sie legen mehr als vier Prozent zu. Auch die Papiere der Munich Re ziehen, nach der Bekanntgabe von Geschäftszahlen, mit mehr als zwei Prozent deutlich an.

Bayer
Bayer 55,57
Deutsche Bank
Deutsche Bank 9,71

17:26 Uhr

Twitter will Umsatz verdoppeln

Der Kurznachrichtendienst Twitter will seinen Jahresumsatz in den nächsten Jahren mindestens verdoppeln. Dabei will das Social-Media-Unternehmen mehr Nutzer und Werbekunden gewinnen, um sein Geschäft zu steigern. Twitter kündigte das Ziel an, bis 2023 einen Umsatz von 7,5 Milliarden Dollar oder mehr zu erreichen, verglichen mit den 3,7 Milliarden Dollar im letzten Jahr. Twitter geht außerdem davon aus, dass seine tägliche Nutzerbasis bis Ende 2023 auf mindestens 315 Millionen anwachsen wird, was einem jährlichen Zuwachs von etwa 20 Prozent entspricht.

Für das im Dezember zu Ende gegangene Quartal gab Twitter an, 192 Millionen tägliche Nutzer zu haben, während Facebook rund 1,85 Milliarden und Snap 265 Millionen meldete. In diesem Jahr will Twitter nach eigenen Angaben seine Belegschaft um mehr als 20 Prozent aufstocken, vor allem in Bereichen wie Technik, Produkt, Design und Forschung. Das Unternehmen hat Ende 2020 mehr als 5.500 Mitarbeiter.

Twitter
Twitter 53,56

16:41 Uhr

Umschichtungen im Dax: Linde verlieren

Linde geben rund drei Prozent ab und sind hinter Bayer zweitgrößter Verlierer im Dax. Händler sehen keine negativen Nachrichten. Grund für das Minus dürften eher Umschichtungen sein, weil Linde schon lange die alten Hochs vor dem Corona-Einbruch wieder erreicht hätten. Der Nachholbedarf in anderen Branchenwerten wie BASF werde als höher angesehen, gerade angesichts steigender Risikolaune. BASF verbilligen sich rund ein Prozent.

Linde plc
Linde plc 239,80
BASF
BASF 70,29

 

16:17 Uhr

Wall Street stagniert: Anleger schichten um

Hin- und hergerissen zwischen Konjunkturhoffnungen und Inflationssorgen kommt die Wall Street kaum vom Fleck. Die US-Aktienindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P-500 bröckeln zur Eröffnung am Donnerstag um jeweils etwa 0,1 Prozent ab.

Da mit den Coronavirus-Massenimpfungen ein Ende der Pandemie in Sicht sei, befürchteten Investoren einen Anstieg der Inflation, die die erwartete Konjunkturerholung abwürgen könnte, sagt Naeem Aslam, Chef-Marktanalyst des Brokerhauses AvaTrade. Allerdings habe US-Notenbankchef Jerome Powell zuletzt mehrfach betont, dass die Teuerung aus seiner Sicht nur vorübergehend steigen werde. Den Ausverkauf an den Anleihemärkten konnte er damit aber nicht stoppen. Die Rendite der zehnjährigen Treasuries steigt auf ein Zwölfmonatshoch von 1,468 Prozent.

Vor diesem Hintergrund machen Investoren bei denjenigen Werten Kasse, die in den vergangenen Monaten besonders gut gelaufen seien, fügt Aslam hinzu. Ihr Geld schichteten sie in diejenigen Branchen um, die vergleichsweise günstig bewertet seien. Zu Letzteren gehörten Finanzwerte wie Bank of America, Goldman Sachs oder JP Morgan, deren Aktien bis zu 1,5 Prozent gewannen. Dieser Sektor profitiert üblicherweise von einem wirtschaftlichen Aufschwung. Außerdem winken den Instituten bei steigenden Zinsen höhere Gewinne aus dem klassischen Kreditgeschäft.

Bank of America
Bank of America 38,42
Goldman Sachs
Goldman Sachs 278,10

 

15:59 Uhr

Reddit-Lieblinge: Gamestop, Varta und Co sind wieder im Höhenflug

Die in Anlegerforen der Online-Plattform Reddit gelobten Aktien steigen im Parallelflug. Die Papiere des Videospiele-Händlers Gamestop gewinnen etwa 50 Prozent. Die Papiere der US-Kinokette AMC legen mehr als zehn Prozent zu, und die Titel des britischen Rivalen Cineworld rund vier Prozent. Die Anteilsscheine des deutschen Batterie-Herstellers Varta und des Biotechnologieunternehmens Evotec ziehen jeweils etwa 3,5 Prozent an. Im Januar hatten Kleinanleger mit konzertierten Käufen Hedgefonds gezwungen, ihre Wetten auf den Verfall dieser Aktien aufzulösen. Bereits zur Wochenmitte hatten Gamestop deutliche Aufschläge von mehr als 100 Prozent verbucht.

Varta AG
Varta AG 119,50
Evotec
Evotec 34,08

15:22 Uhr

Überraschend gute Arbeitsmarkt- und Industrie-Daten in den USA

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA ist unerwartet deutlich gesunken. Insgesamt stellten vergangene Woche 730.000 Amerikaner einen Antrag auf staatliche Stütze, wie das Arbeitsministerium mitteilt. In den sieben Tagen zuvor waren es revidiert 841.000. Von Reuters befragte Ökonomen hatten für vorige Woche nur mit einem Rückgang auf 838.000 Anträge gerechnet.

Zudem startete die US-Industrie mit einem unerwartet kräftigen Auftragsplus ins Jahr. Die Bestellungen für langlebige Gebrauchsgüter wie Flugzeuge oder Maschinen legten im Januar um 3,4 Prozent zum Vormonat zu, wie das Handelsministerium mitteilte. Ökonomen hingegen hatten nur mit einem Plus von 1,1 Prozent gerechnet, nach einem Anstieg von revidiert 1,2 Prozent im Dezember. "Der Auftragseingang ist den neunten Monat in Folge gestiegen und der Einbruch im Frühjahr letzten Jahres längst wettgemacht", sagte Helaba-Ökonom Ulrich Wortberg. Die Daten unterstützten die Konjunkturzuversicht.

In der Corona-Pandemie gingen in den USA bislang unter dem Strich an die zehn Millionen Jobs verloren. US-Notenbankchef Jerome Powell erklärte jüngst, die US-Wirtschaft sei noch für geraume Zeit auf Hilfen der Währungshüter angewiesen. Es werde noch dauern, bevor die Notenbank Fed erwägen werde, ihre Geldpolitik zu verändern, mit der sie dem Land helfe, wieder Vollbeschäftigung zu erreichen.  

15:04 Uhr

Einen Tick: US-Wirtschaft besser als erwartet

Die US-Wirtschaft ist Ende 2020 einen Tick besser in Schwung gewesen als bislang angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs von Oktober bis Dezember trotz Corona-Pandemie mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 4,1 Prozent, wie das Handelsministerium mitteilt. Eine erste Schätzung Ende Januar hatte noch ein Plus von 4,0 Prozent ergeben. Exporte, Investitionen und Konsum schoben die Konjunktur im Herbst an. Im Sommer hatte es wegen Nachholeffekten noch ein Rekordwachstum von 33,4 Prozent gegeben. Im Gesamtjahr 2020 schrumpfte die weltgrößte Volkswirtschaft wegen der Corona-Krise dennoch um 3,5 Prozent - das erste Minus seit der Rezession in der Finanzkrise.

Fachleute trauen den USA aber in diesem Jahr ein starkes Comeback zu - nicht zuletzt aufgrund der erfolgreich angelaufenen Impfkampagne, die einen Rückgang der Neuinfektionen zur Folge hat und stärkere Lockerungen der Wirtschaft erlaubt. Mit einem 1,9 Billionen Dollar schweren Konjunkturpaket will die Regierung des neuen Präsidenten Joe Biden zudem dem Heer der Arbeitslosen Hilfe leisten und die Wirtschaft anschieben.

Die Chefökonomin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Gita Gopinath, geht davon aus, dass die USA noch dieses Jahr wieder das Vorkrisenniveau erreichen werden - auch dank der geplanten Konjunkturspritzen. Die Ökonomen der Bank of America trauen der US-Wirtschaft deshalb in diesem Jahr ein Wachstum von 6,5 Prozent zu.

14:53 Uhr

Wirecard-Skandal: Wirtschaftsprüfer EY setzt Deutschland-Chef vor die Tür

Der Deutschland-Chef der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY, Hubert Barth, tritt zurück. Er übernehme innerhalb des Unternehmens eine andere Aufgabe, teilt EY mit. Die beiden EY-Manager Henrik Ahlers und Jean-Yves Jégourel übernehmen die Verantwortung für das Deutschlandgeschäft. EY steht in der Kritik, den mutmaßlichen Milliardenbetrug bei Wirecard nicht früher entdeckt zu haben.

"Es ist oberste Priorität von EY, zur Aufklärung des Falles Wirecard beizutragen und verloren gegangenes Vertrauen wieder herzustellen", erklärt der Wirtschaftsprüfer. Eine Expertenkommission unter Vorsitz des früheren Finanzministers Theo Waigel soll die Vorgänge aufarbeiten und EY bei Veränderungen in Geschäftsprozessen beraten.

 

14:30 Uhr

Börsenaspirant Daimler Truck fährt groß auf

Auf dem Weg zu einem selbstständigen, börsennotierten Unternehmen will der Lkw- und Bushersteller Daimler Truck AG in diesem Jahr besser abschneiden als im Krisenjahr 2020. "Im zweiten Halbjahr 2020 hat unser Geschäft wieder deutlich angezogen, und diesen Schwung werden wir im laufenden Jahr beibehalten", erklärt Daimler-Truck-Chef Martin Daum. Die Corona-Pandemie hatte im vergangenen Jahr das Geschäft auf den wichtigen Märkten Nordamerika und Europa zeitweise um mehr als 50 Prozent einbrechen lassen. Der Weltmarktführer für Schwerlaster erlitt einen operativen Gewinneinbruch um 80 Prozent auf 525 Millionen Euro. Der Absatz sackte um gut ein Viertel auf 378.518 Einheiten ab. Der Umsatz belief sich auf knapp 35 Milliarden Euro, was einem Rückgang um 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprach.

Grund zu Zuversicht lieferte der kräftige Auftragseingang von rund 175.000 Fahrzeugen im vierten Quartal, erklärt Daum weiter. Absatz, Umsatz und Ergebnis sollen im Gesamtjahr 2021 deutlich steigen. Mit der angepeilten Umsatzrendite von sechs bis sieben Prozent nach gerade mal zwei Prozent 2020 will Daimler Trucks & Buses einen großen Schritt vorankommen.

Bis Ende des Jahres soll das zweitgrößte Geschäftsfeld des Daimler-Konzerns eigenständig werden und ein Mehrheitsanteil an die Börse gebracht werden. Damit werde ein messbarer Mehrwert für die Aktionäre geschaffen, denn das Unternehmen werde dadurch agiler und profitabler, versprach Daum. Er will dafür sorgen, dass künftig mehr Barmittel erwirtschaftet werden und die finanzielle Leistungskraft steigt. Dazu sollen auch weitere Kostensenkungen beitragen - mit einem Schwerpunkt auf Mercedes-Benz Trucks in Europa.

14:04 Uhr

Ford weitet Kurzarbeit aus: Kölner Werk betroffen

Der Mangel an Halbleitern zwingt den US-Autobauer Ford in Europa zur Ausweitung der Kurzarbeit. Für die Werke in Saarlouis, Valencia (Spanien) und Craiova (Rumänien) sei für weitere Tage Kurzarbeit vereinbart worden, bestätigt ein Sprecher. Das Werk in Köln, wo der Fiesta vom Band rollt, sei erstmals betroffen. Im saarländischen Saarlouis, wo der Focus gebaut wird, wurde wegen der schwachen Nachfrage bereits seit Januar kurzgearbeitet. Wegen des Chipmangels kommen dort weitere Tage hinzu. Wie viele Fahrzeuge wegen fehlender Chips nicht produziert werden können, teilte Ford nicht mit. Die Ausfälle ließen sich nicht genau kalkulieren, da sich das Szenario ständig ändere. "Wir drehen an allen Rädern, um Zulieferteile zu bekommen." Als Erste hatte die "Automobilwoche" darüber berichtet.

Ford
Ford 11,94

13:45 Uhr

Platzierungsbericht bremst Delivery Hero aus

Delivery Hero-Aktien liegen rund ein halbes Prozent im Minus: Die Nachricht, dass sich Goldman Sachs von drei Millionen Aktien per Platzierung trennen wolle, belaste den Kurs, heißt es im Handel. Bloomberg hatte darüber berichtet. Marktbeobachter äußern sich dazu etwas überrascht. Weil Goldman einer der größten Anbieter von Themen-Baskets sei, sei auch klar, dass das Haus aktiv an den jüngsten Verkäufen der "Stay-at-Home"-Aktien beteiligt gewesen sein müsse. Überraschend sei das Vorgehen, sich von den Beständen an Delivery Hero in Form einer Platzierung per Bookbuilding trennen zu wollen.

Delivery Hero
Delivery Hero 128,15

13:36 Uhr

US-Anleger blicken auf Konjunkturdaten - und Nvidia

Eine wenig veränderte Eröffnung deutet sich aktuell an der Wall Street für Donnerstag an. Ausreißer ist indes die durch Spekulation hochvolatile Aktie von Gamestop. Die endgültige Richtung des Gesamtmarkts dürften die vorbörslich anstehenden US-Konjunkturdaten liefern. Dazu gehören das BIP für das vierte Quartal in zweiter Lesung, die wöchentlichen Erstanträge sowie der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter für Januar.

Aktuell zeigt sich der S&P-500-Future wenig verändert. Am Vortag hatte der Dow-Jones-Index ein Rekordhoch markiert und erstmals die Marke von 32.000 Punkten übersprungen. Auslöser waren die Aussagen von US-Notenbankchef Jerome Powell, der erneut betonte, dass die Politik der niedrigen Zinsen noch lange Zeit fortgesetzt wird.

Daneben dominiert weiter die Berichtssaison. Die Nvidia-Aktie verliert vorbörslich knapp zwei Prozent. Das Unternehmen hatte starke Ergebnisse für das vierte Quartal vorgelegt. Grund für das Minus dürften allerdings Gewinnmitnahmen sein, heißt es. Der Kurs hat sich innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt.

Nvidia
Nvidia 492,95

12:22 Uhr

Deutsche Bank wird zum "sicheren Hafen"

Weiter aussichtsreich bewertet Christian Henke von IG Markets die Perspektiven der Deutschen Bank. "Der Kurs etabliert sich nun endlich im 2-stelligen Kursbereich", sagt er. Mit einem Plus von 4,3 Prozent auf 10,62 Euro führen Deutsche Bank zum einen die Gewinnerliste im Dax an. Zum anderen steigen sie auf den höchsten Stand seit August 2018. "Beim damaligen Hoch von 11,30 Euro liegt das nächste Ziel, darüber wäre der Weg bis 13,11 Euro frei", so Marktanalyst Henke.

"Generell sind Banken der Safe Haven bei steigenden Renditen", meint der Experte. Denn die Zinserträge nähmen deutlich zu. Der Stoxx-Banken habe zwar in den vergangenen vier Wochen schon 11,9 Prozent zugelegt. "Das Potenzial ist aber bei weitem nicht ausgeschöpft", so der Marktanalyst. Der Index habe eine große Bodenformation bei 80 mit dem Überwinden des Bereichs um 104 abgeschlossen. Nächstes Ziel sei nun der Bereich zwischen 145 und 150 Punkten. Aktuell legt der Stoxx-Subindex der Banken um 1,6 Prozent auf 125,7 Punkte zu.

Deutsche Bank
Deutsche Bank 9,71

12:04 Uhr

Kurssprung: Aixtron will erstmals seit 2011 wieder Dividende zahlen

Die Aktien des Spezialanlagenherstellers Aixtron springen um mehr als 17 Prozent an. Das Unternehmen ist im vierten Quartal 2020 im Vergleich zum Vorquartal stark gewachsen und hat seine Ziele für das Gesamtjahr erreicht. An der guten Geschäftsentwicklung will das im MDax und TecDax gelistete Unternehmen seine Aktionäre mit der ersten Dividende seit dem Jahr 2011 teilhaben lassen. Im laufenden Jahr rechnet der Anbietern von Depositionsanlagen für die Halbleiterindustrie mit einer stark anziehenden Geschäftsentwicklung. Der Hauptversammlung am 19. Mai soll eine Dividende von 0,11 Euro pro Aktie vorgeschlagen werden. Aixtron hatte zuletzt für das Jahr 2011 eine Dividende gezahlt.  Aktuell notieren die Papiere um 19,80 Euro.

Aixtron
Aixtron 18,56

14:46 Uhr

Telefonica kürzt Dividende nach Gewinneinbruch

Spaniens größter Telekomkonzern Telefonica will die Dividende nach einem Gewinnrückgang im vergangenen Jahr kürzen. Es werde nur eine Ausschüttung in Höhe von 30 Cent statt 40 Cent wie für 2019 vorgeschlagen, kündigte Telefonica an. Das Nettoergebnis war im vergangenen Jahr um 14 Prozent auf 3,09 Milliarden Euro zurückgegangen. Telefonica setzte die schwächere Nachfrage in der Corona-Krise zu.

Telefonica
Telefonica 3,70

11:27 Uhr

Kurssprung bei Aston Martin - trotz tiefroter Zahlen

Der von der Corona-Krise schwer gebeutelte legendäre Sportwagenhersteller Aston Martin hat 2020 tiefrote Zahlen geschrieben. Vor Steuern fiel ein Verlust von 466 Millionen Pfund an nach einem Minus von 119,6 Millionen im Jahr zuvor. Der Vorstand äußerte sich zuversichtlich, 2020 mit dem Konzernumbau die Basis für künftiges Wachstum gelegt zu haben. Im laufenden Jahr strebt er Umsatzzuwächse an und erste Schritte in Richtung Profitabilität. Die Nachfrage nach dem ersten Luxus-SUV, Aston Martin DBX, sei stark und eröffne ein lukratives Marktsegment. Bei den Anlegern zieht der Ausblick: Aston-Martin-Titel ziehen mehr als acht Prozent an.

11:12 Uhr

"Über der 14.000 wird die Luft offenbar dünn"

Das Überspringen der 14.000-Punkte-Marke ist beim Dax im Donnerstagshandel nur von kurzer Dauer. Nach einem Tageshoch von 14.051 Zählern geht es bereits am Vormittag wieder abwärts - und unter die 14.000. Am Mittag liegt er mit 0,1 Prozent und 13.967 Punkten leicht im Minus."Über der 14.000 wird die Luft offenbar dünn", kommentiert ntv-Börsenkorrespondentin Sabrina Marggraf. "Es fehlen Anschlusskäufe."

US-Notenbankchef Jerome Powell hatte Befürchtungen am Markt zerstreut, dass eine höhere Inflation die Fed dazu veranlassen könnte, den Geldhahn zuzudrehen. Zudem hellte sich die Stimmung der deutschen Verbraucher trotz weiter geschlossener Läden und Restaurants leicht auf. Die Nürnberger GfK-Marktforscher sagen für März einen Anstieg ihres Konsumklima-Barometers um 2,6 auf minus 12,9 Punkte voraus.

10:53 Uhr

Munich Re trotzt Corona: Gewinn und Dividende überzeugen Anleger

Die Munich Re hat das Corona-Jahr 2020 trotz hoher Schäden infolge der Pandemie mit einem Milliardengewinn abgeschlossen. Der Nettogewinn brach allerdings um 55 Prozent auf 1,21 Milliarden Euro ein, wie der weltgrößte Rückversicherer mitteilt. Er lag damit knapp unter dem Durchschnitt der Schätzungen von Analysten. Die Folgen der Corona-Pandemie belasteten die Münchener Rück allein mit 3,5 Milliarden Euro, insgesamt summierten sich die Großschäden auf 4,7 Milliarden von 3,1 Milliarden Euro. Die Dividende soll mit 9,80 Euro je Aktie trotzdem stabil bleiben, auf einen Aktienrückkauf will Vorstandschef Joachim Wenning derzeit aber verzichten.

Im laufenden Jahr soll die Munich Re wieder in die Spur kommen, mit einem Gewinn von 2,8 Milliarden Euro. "In diesem Jahr werden wir wieder an die vor der Pandemie anvisierte Gewinnhöhe anknüpfen", versprach Wenning. "Die Voraussetzungen stimmen." Bei der Vertragserneuerung zum Jahreswechsel habe der Rückversicherer fast elf Prozent mehr Geschäft gezeichnet. Die Preise seien um 2,4 Prozent gestiegen. Am Aktienmarkt kommt das Zahlenwerk an: Der Aktienkurs klettert in einem kaum veränderten Marktumfeld 1,5 Prozent. kaum veränderten Marktumfeld 1,5 Prozent.

Munich Re
Munich Re 254,85

 

10:12 Uhr

Topverlierer im Dax: Anleger strafen Bayer ab

Bayer rutschen mit einem Kursabschlag von rund 3,5 Prozent an die Spitze der Dax-Verlierer. Der Konzern machte 2020 mehr als zehn Milliarden Verlust und zahlt weniger Dividende. Von "mauen" Zahlen spricht ein Marktteilnehmer mit Blick auf Bayer. "Auch der Ausblick reißt nicht vom Hocker", sagt er. "Enttäuschend ist auch, dass sich Bayer nicht zu den Perspektiven wegen des Impfprogramms geäußert hat". Auch die Dividende liege eher einen Tick unter den Erwartungen.

Bayer
Bayer 55,57

09:51 Uhr

Umsatz der deutschen Wirtschaft bricht ein

Der anhaltende Lockdown hat den Umsatz der gewerblichen Wirtschaft in Deutschland im Januar nach acht Anstiegen in Folge einbrechen lassen. Industrie, Bau, Handel und Dienstleister nahmen zusammen 8,6 Prozent weniger ein als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Seit dem Tiefpunkt im April 2020 war der Umsatz kontinuierlich gestiegen - zuletzt im Dezember um 3,9 Prozent. Inzwischen liegt er wieder um 3,7 Prozent unter dem Niveau vom Februar 2020, dem Monat vor Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland.

Die Entwicklung signalisiert ein mögliches Schrumpfen des Bruttoinlandsproduktes im laufenden ersten Quartal. Die Ökonomen der Deutschen Bank gehen davon aus, dass es um 2,0 Prozent zum Vorquartal zurückgehen wird. Ende 2020 hatte es noch zu einem Plus von 0,3 Prozent gereicht, da steigende Exporte und Bauinvestitionen den Rückgang beim privaten Konsum mehr als wettmachten.

Der Frühindikator für den Konjunkturverlauf der gewerblichen Wirtschaft wird aus den monatlichen, allerdings noch unvollständig vorliegenden Umsatzsteuervoranmeldungen ermittelt. Er ermöglicht dadurch frühzeitige Aussagen zur Umsatzentwicklung, noch bevor die amtlichen Ergebnisse aus den Erhebungen nach Wirtschaftsbereichen vorliegen. Die Daten werden um Saison- und Kalendereffekte bereinigt, nicht jedoch um Preiseffekte.

09:11 Uhr

Dax nimmt 14.000 aus dem Stand

Die Gewinne zur Wochenmitte haben es bereits angedeutet: Der Dax hat wieder Boch auf die 14.000er Marke. Zum Start in den Donnerstagshandel ist es bereits soweit: Der deutsche Börsenleitindex nimmt die psychologisch wichtige Hürde, an der er sich zuvor tagelang die Zähne ausgebissen hat und notiert 0,2 Prozent im Plus bei einem Stand von 14.010 Punkten. Positive Vorgaben von der Wall Street, wo der Dow Jones am Mittwochabend mit einem Aufschlag von 1,4 Prozent und nahe der 32.000-Zähler-Marke aus dem Handel gegangen war, aber auch aus Asien schieben den Dax an. Den Grund für die zurückgekehrte Kauflaune der Anleger: Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat Sorgen über steigende Zinsen erst einmal zerstreut, sie will an der Niedrigzinspolitik zunächst festhalten.

09:00 Uhr

Asien-Börsen im Höhenflug: Fed und Chipsektor treiben, Suzuki schwach

Ein Bekenntnis der US-Notenbank (Fed) zu anhaltend niedrigen Zinsen hat die asiatischen Börsen am Donnerstag angetrieben. In Tokio stieg der 225 Werte umfassende Nikkei-Index um 1,7 Prozent auf 30.168 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index kletterte um 1,2 Prozent. Die Börse in Shanghai lag 0,6 Prozent höher.

Nikkei
Nikkei 29.188,17

Fed-Chef Jerome Powell hatte bekräftigt, dass die Zinssätze für lange Zeit niedrig bleiben würden. Er zerstreute damit Befürchtungen am Markt, dass eine höhere Inflation die Zentralbank dazu veranlassen könnte, den Geldhahn zuzudrehen. "Powell sagte, dass es drei Jahre dauern wird, bis sie ihr Inflationsziel erreicht haben und bekräftigte im wesentlichen, dass die Fed die Zinsen bis 2023 nicht anheben wird", sagte Norihiro Fujito, Investmentstratege bei Mitsubishi UFJ Morgan Stanley Securities.

Aktien aus dem Chip-Sektor waren besonders gefragt. Tokyo Electron, Fanuc und TDK legten bis zu 5,6 Prozent zu. Hingegen fielen die Aktien von Suzuki Motor um 3,3 Prozent. Der 91-jährige Konzernlenker Osamu Suzuki geht in den Ruhestand.

TDK
TDK 128,60
Suzuki
Suzuki 34,00

 

08:46 Uhr

Kauflaune: Deutsche sehnen Lockdown-Öffnungen entgegen

Trotz weiter geschlossener Läden und Restaurants hat sich die Stimmung der deutschen Verbraucher leicht aufgehellt. Die Nürnberger GfK-Marktforscher sagen für März einen Anstieg ihres Konsumklima-Barometers um 2,6 auf minus 12,9 Punkte voraus. Ökonomen hatten nur mit einer Verbesserung auf minus 14,3 Zähler gerechnet. "Die Verbraucher erholen sich etwas von dem Schock, der sie nach dem harten Lockdown Mitte Dezember erfasst hat", sagte GfK-Fachmann Rolf Bürkl. "Die zuletzt gesunkenen Infektionszahlen und die angelaufenen Impfaktionen nähren die Hoffnungen auf eine baldige Lockerung der Maßnahmen."

Im Vormonat war die Kauflaune noch auf den tiefsten Stand seit Juni 2020 eingebrochen, als die Bürger die Folgen des ersten Lockdowns wegen der Virus-Pandemie wegstecken mussten. Die Bereitschaft zu größeren Käufen - etwa von Möbeln, Computern oder Autos - bleibt noch gedämpft. "Eine nachhaltige Erholung der Anschaffungsneigung und damit auch des Konsumklimas wird es erst dann geben, wenn der harte Lockdown beendet wird und Geschäfte sowie Hotels und Restaurants wieder öffnen", sagte Bürkl. "Sollten die Maßnahmen dagegen sogar noch einmal verlängert werden, schwinden die Chancen auf eine zügige Erholung und dem Konsumklima stehen weiterhin schwierige Zeiten bevor."

Die Konsumenten blicken allerdings wieder zuversichtlicher auf die Konjunktur. Die deutsche Wirtschaft war im Schlussquartal 2020 zwar um 0,3 Prozent gewachsen und damit stärker als zunächst gedacht. Allerdings dürfte der laufende Lockdown das Bruttoinlandsprodukt laut Ökonomen Anfang 2021 wieder bremsen. So gehen die Berliner DIW-Forscher davon aus, dass die Wirtschaft um rund 1,5 Prozent zum Vorquartal schrumpft. Mit der Hoffnung auf ein Ende des harten Lockdowns steigt laut GfK auch die Erwartung, dass die Einkommen zulegen. "Die Kurzarbeit könnte wieder zurückgefahren und möglicherweise auch eine Reihe von Insolvenzen verhindert werden", sagte Marktforscher Bürkl. "Dies würde die Angst vor Jobverlust reduzieren."  

08:26 Uhr

Ölpreise weiter im Höhenflug

Rohöl (Brent)
Rohöl (Brent) 65,57

Die Ölpreise legen weiter zu und erreichen erneut rund einjährige Höchstmarken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete in der Spitze im frühen Handel bis zu 67,49 Dollar, der Preis für amerikanisches Erdöl der Marke West Texas Intermediate (WTI) stieg bis auf 63,57 Dollar. Das waren jeweils die höchsten Preise seit Anfang 2020. Am Morgen wurde für ein Fass Brent-Öl 67,27 Dollar bezahlt und damit vier Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel WTI lag mit 63,42 Dollar auf Vortagsniveau.

An den Gründen für den Höhenflug hat sich in den vergangenen Tagen wenig geändert. Auf der Nachfrageseite treibt die Hoffnung auf konjunkturelle Besserung, gestützt durch zunehmende Corona-Impfungen und die Aussicht auf weniger Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Angebotsseitig hilft die begrenzte Förderung durch große Anbieter wie Saudi-Arabien, die Preise nach unten hin abzusichern. Hinzu kamen am Mittwoch Erdöldaten aus den USA, die eine deutlich verminderte Produktion ergaben. Grund dürfte vor allem der jüngste Wintereinbruch mit extrem niedrigen Temperaturen gewesen sein, der schwere Folgen für den Energie- und Ölsektor hatte.

08:09 Uhr

Bayer macht mehr als zehn Milliarden Euro Verlust

Bayer
Bayer 55,57

Bayer hat das vergangene Jahr wegen milliardenschwerer Abschreibungen im Agrargeschäft mit einem Verlust von 10,5 Milliarden Euro abgeschlossen. 2019 stand bei dem Unternehmen noch ein Gewinn von 4,1 Milliarden Euro zu Buche. Belastend wirkten sich auch Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten aus, wie Bayer mitteilte. Der bereinigte Betriebsgewinn (Ebitda) stagnierte 2020 nahezu bei 11,46 Milliarden Euro. Im vierten Quartal verfehlte er mit 2,39 Milliarden Euro, ein Minus von mehr als drei Prozent, die Analystenerwartungen von im Schnitt 2,45 Milliarden. Der Jahresumsatz schrumpfte wegen negativer Wechselkurseffekte um knapp fünf Prozent auf 41,4 Milliarden Euro. Für 2021 rechnet Bayer bereinigt um Währungseffekte mit einem Umsatz von etwa 42 bis 43 Milliarden Euro und einem bereinigten Betriebsgewinn von 11,2 Milliarden bis 11,5 Milliarden.

07:51 Uhr

Dax vor Zahlenflut höher erwartet

Dax
Dax 15.320,52

In Erwartung einer Welle von Konjunkturdaten und Firmenbilanzen wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge höher starten. Am Mittwoch hatte er 0,8 Prozent auf 13.976 Punkte zugelegt. Bei den Konjunkturdaten richten Börsianer ihre Aufmerksamkeit unter anderem auf den GfK-Index, der die Kauflaune der deutschen Verbraucher widerspiegelt. Wenige Stunden später folgen vergleichbare Zahlen auf europäischer Ebene. Außerdem werden Daten zu den Inflationserwartungen in der Euro-Zone veröffentlicht. Die Furcht der Anleger vor einer anziehenden Teuerung und steigenden Zinsen hatte den Börsen in den vergangenen Tagen zugesetzt. US-Notenbankchef Jerome Powell bekräftigte allerdings, dass die Zinssätze für lange Zeit niedrig bleiben würden.

In den USA hatten Gamestop-Kursturbulenzen erneut für Wirbel gesorgt. Der Aktienkurs des Videospiele-Händlers, der zum Jahresanfang zum Spielball von Spekulanten wurde, ging 104 Prozent im Plus aus dem Handel. Nachbörslich ging es nochmals 83 Prozent auf 168,13 Dollar in die Höhe, ohne dass Marktteilnehmer einen ersichtlichen Grund für die Bewegung erkennen konnten. Am deutschen Aktienmarkt werden zahlreiche Firmenbilanzen Investoren auf Trab halten. So legen der Chemiekonzern BASF und die Chipfirma Infineon Geschäftszahlen vor. Im Ausland öffnen unter anderem die Hochtief-Mutter ACS und der SAP-Rivale Salesforce ihre Bücher.

07:42 Uhr

SAP erhöht Dividende nach Gewinnanstieg

SAP
SAP 120,70

Europas größter Softwarehersteller SAP will seine Aktionäre an dem gestiegenen Gewinn im Vorjahr teilhaben lassen. Die Dividende soll um 27 Cent auf 1,85 Euro je Aktie erhöht werden, wie Aufsichtsrat und Vorstand der Hauptversammlung vorschlugen. Die Walldorfer haben im vergangenen Jahr 5,28 Milliarden Euro unter dem Strich verdient und damit 57 Prozent mehr als im Jahr davor, obwohl SAP mit der Corona-Krise zu kämpfen hatte und im Tagesgeschäft mit einem leicht sinkenden Umsatz unter Druck gekommen war. Zudem war der Gewinn im Jahr 2019 durch hohe Summen für einen Stellenabbau belastet worden. Außerdem fielen 2020 nicht mehr so hohe Ausgaben für die aktienbasierte Vergütung der Mitarbeiter an, weil die Aktie vor allem wegen gekappter Mittelfristprognosen spürbar unter Druck geriet.

Finanzchef Liuka Mucic hatte bereits eine erhöhte Ausschüttung angekündigt. "Trotz der besonderen Herausforderungen im Jahr 2020 verzeichneten wir ein starkes Ergebnis (IFRS) und ein Rekordjahr beim Cashflow", sagte er laut Mitteilung. Bei SAP spielt die Höhe der Dividende im Vergleich mit anderen Konzernen eine eher untergeordnete Rolle für die Investoren. Technologieunternehmen gelten als Wachstumswerte, die ihr frei verfügbares Geld lieber ins eigene Geschäft stecken. Insgesamt würden mit dem Vorschlag 2,2 Milliarden Euro an die Aktionäre verteilt (Vorjahr: 1,9 Milliarden).

07:31 Uhr

Eurokurs legt zu

Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,20

Der Euro hat leicht zugelegt und ist in Richtung 1,22 US-Dollar gestiegen. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung bis zu 1,2183 Dollar und damit etwas mehr als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochnachmittag auf 1,2146 Dollar festgesetzt.

Heute stehen einige Konjunkturdaten auf dem Programm, allerdings überwiegend aus der zweiten Reihe mit meist geringerer Marktrelevanz. Bedeutung dürfte vor allem Auftragszahlen aus den USA zukommen, da sie als Richtschnur für die Investitionen der Unternehmen betrachtet werden. Außerdem werden Wachstumszahlen zum Schlussquartal 2020 erwartet, es handelt sich jedoch um eine zweite Schätzung.

06:59 Uhr

"Victoria's Secret"-Mutter L Brands überrascht mit Zahlen

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"Victoria's Secret" hat sich bei L Brands vom Aushängeschild zum Sanierungsfall entwickelt.

(Foto: REUTERS)

L Brands
L Brands 66,24

Die Konzernmutter von "Victoria's Secret" hat im Weihnachtsquartal erstaunlich gute Geschäfte gemacht - obwohl das Dessous-Label weiter in der Krise steckt. Unterm Strich verdiente L Brands in den drei Monaten bis Ende Januar 860 Millionen Dollar (706 Mio Euro), wie das Unternehmen nach US-Börsenschluss mitteilte. Vor einem Jahr hatte es 192 Millionen Dollar Verlust gegeben. Der Umsatz stieg um gut zwei Prozent auf 4,8 Milliarden Dollar. Vorstandschef Andrew Meslow sprach von einer "Rekordleistung" seines Unternehmens und auch bei Anlegern kamen die Quartalszahlen gut an. Die Aktie reagierte nachbörslich zunächst mit einem Kurssprung um rund fünf Prozent.

Dass es so gut lief, war jedoch der florierenden Parfümerie-Kette Bath & Body Works zu verdanken und nicht dem Sorgenkind "Victoria's Secret", das als Ladenhüter gilt und im vergangenen Jahr bereits an einen Investor verkauft werden sollte. Während Bath & Body Works die Verkäufe im Schlussquartal auf flächenbereinigter Basis um 22 Prozent steigerte, gingen sie beim einst schillernden Unterwäsche-Label um drei Prozent zurück.

06:19 Uhr

Fed zerstreut Inflationssorgen: Asiens Märkte im Aufwind

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Das Bekenntnis der US-Notenbank Fed zu ihrer niedrigen Zinspolitik treibt die asiatischen Anleger an die Börsen. Der Vorsitzende der Fed, Jerome Powell, bekräftigte, dass die Zinssätze für lange Zeit niedrig bleiben würden. Er vertrieb damit die Befürchtungen des Marktes, dass eine höhere Inflation die Zentralbank dazu veranlassen könnte, den Geldhahn zuzudrehen. "Powell sagte, dass es drei Jahre dauern wird, bis sie ihr Inflationsziel erreicht haben und bekräftigte im Wesentlichen, dass die Fed die Zinsen bis 2023 nicht anheben wird", sagte Norihiro Fujito, Investmentstratege bei Mitsubishi UFJ Morgan Stanley Securities.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 1,6 Prozent höher bei 30.156 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 1,3 Prozent und lag bei 1928 Punkten. Die Börse in Shanghai lag 1,1 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen gewann 1,4 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans fiel um 1,7 Prozent. Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,1 Prozent auf 105,97 Yen und stagnierte bei 6,4530 Yuan. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent höher bei 0,9068 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,2164 Dollar und notierte kaum verändert bei 1,1029 Franken. Das Pfund Sterling stagnierte bei 1,4139 Dollar.

06:05 Uhr

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