Donnerstag, 28. Dezember 2017Der Börsen-Tag

Heute mit Martin Morcinek
17:52 Uhr

Dax stürzt unter 13.000 Punkte

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Der Dax am Donnerstag: Anfangs sah es noch nach einem ruhigen Handelstag mit feiertagsbedingt dünnen Umsätzen aus.

REUTERS

Dax
Dax 13.920,69

Ein unsicherer Handel kurz vor Silvester und die Aussicht auf einen erstarkenden Euro haben die Kurse am deutschen Aktienmarkt am vorletzten Handelstag des Jahres 2017 belastet.

  • Nach einem scharfen Kursrutsch kurz vor Feierabend beendet der Dax das Donnerstagsgeschäft 0,69 Prozent im Minus bei 12.979,94 Punkten. Erstmals seit drei Wochen notiert das Frankfurter Börsenbarometer damit wieder unterhalb der Marke von 13.000 Zählern.
  • Der MDax, in dem 50 mittelgroße deutsche Unternehmen zusammengefasst sind, gibt um 0,33 Prozent auf 26.212,20 Zähler nach.
  • Der Technologiewerte-Index TecDax schließt 0,53 Prozent im Minus bei 2524,35 Punkten.

Weit oben auf der Verliererliste im Dax tauchen Namen wie Siemens, Beiersdorf oder Bayer auf. Die Aktien der Telekom geben 1,1 Prozent ab. Der SAP-Kurs fällt um knapp 1,5 Prozent. Schlusslicht im Donnerstagshandel sind die Aktien der Deutschen Post, die knapp 1,2 Prozent abgeben auf 40,14 Euro.

17:08 Uhr

Dax bricht nach unten aus

Dax
Dax 13.920,69

Unruhe am deutschen Aktienmarkt: In den letzten Minuten des Handels kommen die Kurse im Leitindex plötzlich ins Stolpern. Der Dax bricht aus seiner Handelsspanne aus und fällt unter die Marke von 13.000 Punkten.

Der Dax verliert kurz nach 17.00 Uhr (MEZ) unvermittelt mehr als 50 Punkte und rutscht dabei kurz vor Jahresende unter die psychologisch bedeutsame Kursschwelle bei 13.000 Punkten.

Das neue Tagestief liegt bei 12.965,28 Zählern. Gestartet war der Dax am Morgen bei 13.065,46 Zählern.

Ein stärkerer Kursrutsch erscheint angesichts dünner Umsätze nicht ungewöhnlich. Für viele Anleger dürfte die scharfe Bewegung nach unten dennoch überraschend gekommen sein - schließlich hatte sich der Dax im Verlauf über weite Strecke in einer sehr engen Handelsspanne zwischen 13.040 und 13.060 Punkten bewegt.

16:17 Uhr

Euro-Kurs steigt weiter an

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Schlecht für die Ertragsaussichten im Export: Ein zu starker Euro hilft eher den Amerikanern.

picture alliance / Jens Büttner/

Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,19

An den Börsen gilt der erstarkende Euro als Ursache für die schwache Entwicklung nach den Feiertagen: Im Devisenhandel verzeichnen Beobachter einen anhaltenden Aufwärtstrend.

  • Der Kurs des Euro notiert am Nachmittag bei 1,1945 Dollar und damit nahe des bisherigen Tageshochs bei 1,1950 Dollar.
  • Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1934  (Mittwoch: 1,1895) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8379 (0,8407) Euro.
  • Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,88768 (0,88593) britische Pfund, 134,74 (134,70) japanische Yen und 1,1704 (1,1772) Schweizer Franken fest.
15:54 Uhr

US-Börsen klettern Richtung Jahresende

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Am Ende eines starken Jahres: In New York bewegen sich die Kurse weiter nach oben.

REUTERS

Freundlicher Börsenstart in den USA: Am vorletzten Handelstag des Jahres trauen sich Anleger an der Wall Street allerdings nur noch vereinzelt auf das Parkett. Bei geringen Umsätzen geht es mit den drei großen Börsenbarometern nach oben.

  • Der Dow Jones klettert in den ersten Minuten des Donnerstagshandels um 0,2 Prozent auf 24.821 Punkte.
  • Der S&P500 legt um 0,1 Prozent auf 2686 Zähler zu.
  • Der Nasdaq-Composite steigt um 0,2 Prozent auf 6952 Punkte.

Damit blieben alle drei Indizes in Sichtweite ihrer noch vor Weihnachten markierten Rekorde. Wie auch in Europa entwickeln sich die Umsätze zwischen Weihnachten und dem Jahresultimo nur schwach. "Der eine oder andere dürfte heute und morgen noch versuchen, sein Portfolio optisch aufzuhübschen. Viel mehr dürfte nicht mehr passieren", meinte ein Fondsmanager.

Unterstützt wird die Stimmung an der Wall Street vom leichten Rückgang des Dollar, wodurch sich die Absatzchancen der US-Firmen auf dem Weltmarkt verbessern.

15:27 Uhr

Lufthansa-Aktie macht Anleger glücklich

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Aktienkurs im anhaltenden Aufwind: Für die Lufthansa lief es 2017 nicht schlecht.

dpa

Lufthansa
Lufthansa 11,74

Am deutschen Aktienmarkt beginnen Anlagestrategen damit, mit Blick auf herausragende Einzelwerte Bilanz zu ziehen.

  • Zu den größten Gewinnern im Dax zählen die Aktien der Deutschen Lufthansa. Das Kursplus seit Jahresbeginn liegt hier aktuell über 150 Prozent.
  • Am letzten vollen Handelstag vor dem Jahreswechsel notieren die Anteilsscheine der Fluggesellschaft allerdings wenig verändert 0,03 Prozent im Minus bei 31,05 Euro.
  • Am ersten Handelstag des Jahres 2017 hatte der Lufthansa-Kurs noch bei 12,19 Euro gelegen.
14:55 Uhr

Dax kämpft gegen die Winterstarre

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Räumfahrzeuge kümmern sich nur um die Straßen: Am deutschen Aktienmarkt droht Anlegern am vorletzten Handelstag des Jahres eine Art Winterstarre.

picture alliance / Markus Scholz

Dax
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Nach einem schwachen Auftakt schlingert der deutsche Aktienmarkt ohne größere Kursausschläge durch die zweite Tageshälfte. Der Leitindex Dax hält sich seit dem Morgen in einer vergleichsweise engen Spanne von lediglich 40 Zählern dünn im Minus.

  • Am frühen Nachmittag notiert der Dax 0,13 Prozent im Minus bei 13.052 Punkten.
  • Das bisherige Tageshoch erreichte das Börsenbarometer zur Eröffnung bei 13.069,40 Zählern.
  • Das vorläufige Tagestief stammt ebenfalls aus dem frühen Handel und liegt bei 13.033,77 Punkten.
14:18 Uhr

Buffett stockt bei Lanxess auf

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Warren Buffett (Archivbild)

dpa

Lanxess
Lanxess 64,48

Der US-Investor Warren Buffett hat seine Beteiligung an dem deutschen Spezialchemiekonzern Lanxess ausgebaut.

  • Wie aus einer Stimmrechtsmitteilung des MDax-Konzerns hervorgeht, hielt Buffett über die General Reinsurance AG am 21. Dezember 5,015 Prozent an dem Unternehmen.
  • General Re gehört zu Buffetts Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway.
  • Bei Lanxess eingestiegen war der Investor im Mai, seinerzeit wurde eine Beteiligung von gut 3 Prozent gemeldet.
13:55 Uhr

Ceconomy-Aktie zieht kräftig an

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Erich Kellerhals

dpa

Ceconomy
Ceconomy 5,02

Nach dem Tod von Media-Saturn-Mitbegründer Erich Kellerhals ist es Analysten zufolge noch unklar, was dies für die Minderheitsbeteiligung in der Media-Saturn-Holding bedeuten wird.

  • Die Wahrscheinlichkeit, dass der Konflikt zwischen Ceconomy und Convergenta, der Vermögensverwaltungsgesellschaft von Erich Kellerhals, früher oder später beigelegt und der Minderheitsanteil von Ceconomy gekauft wird, sei gestiegen, heißt es in einer Einschätzung von Baader Helvea.
  • Aus Sicht der Analysten dürfte jede Lösung dieses Problems vom Markt begrüßt werden.
  • An der Börse setzen Anleger offenbar auf eine schnelle Beilegung des Streits. Die Aktien von Ceconomy steigen im MDax um 4,7 Prozent auf 12,33 Euro nach oben.
12:58 Uhr

US-Börsianer heben den Daumen

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Starkes Börsenjahr 2017: An der Wall Street geht es auf hohem Niveau weiter nach oben.

dpa

Dow Jones
Dow Jones 31.496,30

An den Börsen könnte in der zweiten Tageshälfte Rückenwind aufkommen: Die vorbörslichen Indikatoren deuten auf einen freundlichen Auftakt an der Wall Street hin.

  • Der Dow-Jones-Index wird auf Teleboerse.de zum Handelsstart am Donnerstag bei 24.826,00 Punkten gesehen, was einem Plus von 0,2 Prozent entspricht. Am Vorabend war der US-Leitindex mit seinen 30 Standardwerten bereits 0,1 Prozent im Plus bei 24.774,30 Punkten aus dem Handel gegangen.
  • Der breiter aufgestellte S&P 500 stieg im Mittwochshandel um 0,08 Prozent auf 2682,62 Punkte.
  • Der Auswahlindex Nasdaq 100 gewann 0,03 Prozent auf 6435,15 Punkte.
12:38 Uhr

Dax schiebt sich durchs Dezemberlicht

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Trüber Tag kurz vor Jahresende: Der Dax kämpft bei niedrigen Umsätzen gegen ein unterkühltes Umfeld an.

picture alliance / Thomas Warnac

Dax
Dax 13.920,69

Die Lage am deutschen Aktienmarkt bleibt unsicher: Am vorletzten Handelstag des Jahres müssen Anleger mit einer leicht unterkühlten Stimmung an der Börse leben. Marktbeobachter verweisen auf die neue Stärke des Euro. Die konjunkturellen Aussichten bleiben allerdings prächtig.

  • Der Leitindex Dax notiert gegen Mittag 0,17 Prozent im Minus bei 13.048 Punkten.
  • Der Euro kommt im Lauf des Vormittags von seinem bisherigen Tageshoch bei 1,1946 Dollar zurück und liegt zuletzt noch 0,28 Prozent über Vortagesniveau bei 1,1933 Dollar.
  • Am Edelmetallmarkt kostet die Feinnunze Gold derzeit 1292,60 Dollar und damit rund 5,50 Dollar mehr als zur Wochenmitte.
Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,19

 

11:59 Uhr

"Switch" macht Nintendo Hoffnung

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Die "Switch" könnte Nintendo retten, heißt es.

picture alliance / Christophe Ga

Die Spielekonsole "Switch" entwickelt sich zum Erfolgsschlager für Nintendo. Im kommenden Geschäftsjahr von April 2018 bis Ende März 2019 erwartet der japanische Konzern den Verkauf von mehr als 20 Millionen Stück, wie Vorstandschef Tatsumi Kimishima erklärte.

Die Switch verkaufe sich in einigen Ländern besser als damals die Wii kurz nach ihrem Start, sagte Kimishima. "Wir beobachten eine Dynamik, die über unseren Erwartungen liegt." Im laufenden Geschäftsjahr rechnet Nintendo mit dem Absatz von 14 Millionen Konsolen.

Das neue Spielgerät bringt Nintendo sprudelnde Gewinne ein: Ende Oktober konnte der Konzern seine Gewinnprognose auf umgerechnet rund 630 Millionen Euro für das laufende Geschäftsjahr bis Ende März 2018 verdoppeln.

Die Switch war Anfang März 2017 in die Läden gekommen. Die Spielekonsole kann zu Hause, aber auch - mit wenigen Handgriffen umgewandelt - unterwegs benutzt werden. Nintendo macht damit nicht nur der "Playstation" von Sony und der "XBox" von Microsoft Konkurrenz, sondern auch Herstellern von Spiele-Apps für Smartphones.

11:11 Uhr

Tech- und Energieaktien ziehen an

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Einzelne Spitzen in unterkühltem Umfeld: Im TecDax beobachten Händler einige Ausreißer nach oben.

REUTERS

Kurz vor dem Jahreswechsel kommt im TecDax Bewegung auf: Hinter der ersten Reihe verzeichnen Händler deutliche Kursgewinne bei Aktien aus den Bereichen Hightech und Erneuerbare Energien.

  • Die Aktien von Dialog Semiconductor steigen um 2,3 Prozent auf 25,70 Euro und führen damit die Gewinnerliste unter den deutschen Technologiewerten an. Beobachter sprechen hier allerdings nur von einer leichten Gegenbewegung nach den scharfen Kursverlusten der vergangenen Wochen. Anfang November - vor den Spekulationen um Dialog-Großkunde Apple - lag der Kurs noch nahe der 40-Euro-Marke.
  • Auffallend stark präsentieren sich daneben auch Titel aus dem Energiesektor: Die Aktien von SMA Solar ziehen 1,4 Prozent an auf 36,45 Euro. Der Wechselrichter-Spezialist kann als Ausrüster von Solarkraftwerkbetreibern vom weltweiten Trend zu einer stärker dezentral ausgerichteten Energieversorgung profitieren.
  • Ebenfalls weit oben auf der TecDax-Gewinnerliste taucht der Name Nordex auf. Das Windkraft-Unternehmen mit Sitz in Hamburg und Rostock hatte Mitte November die Prognose kassiert und Anleger vor einer längeren Flaute gewarnt. Der Aktienkurs fiel daraufhin bis auf ein Mehrjahrestief bei 7,09 Euro. Von diesem Tief scheinen sich die Anteilsscheine langsam zu erholen: Zuletzt notiert die Nordex-Aktie knapp 1,1 Prozent im Plus bei 8,78 Euro.
10:05 Uhr

Südkorea verunsichert Bitcoin-Anleger

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Neue Pläne aus Südkorea: Das Ende anonymer Transaktionen im Bitcoin?

imago/Christian Ohde

Bitcoin Liquid Index
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Die Pläne der südkoreanischen Regierung zur Beschränkung des Handels mit Kryptowährungen versetzt Bitcoin-Anleger in Unruhe.

  • Der Kurs der derzeit wichtigsten Cyber-Devise fiel am Morgen zeitweise um rund zehn Prozent auf 13.600 Dollar. Am Vortag hatte ein Bitcoin in der Spitze noch 16.500 Dollar gekostet.
  • Südkorea, eines der weltweit wichtigsten Länder für den Handel mit virtuellen Währungen, will unter anderem die Öffnung anonymer Konten für digitale Währungen verbieten.
  • Außerdem soll ein neues Gesetz verabschiedet werden, das Aufsichtsbehörden unter bestimmten Umständen die Schließung von Börsen erlaubt, an denen Bitcoin und ähnliche Währungen gehandelt werden.
09:41 Uhr

Dax schlittert in die Euro-Sorgen

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Winterdienst im Einsatz: Wenn der Dax auf den letzten Meter nicht von der Straße abkommt, wird 2017 ein außergewöhnlich starkes Börsenjahr.

picture alliance / dpa

Ein Endspurt sieht anders aus: Am vorletzten Handelstag vor dem Jahresende steht der deutsche Aktienmarkt unter Druck. Die zunehmende Stärke des Euro legt sich wie überfrierende Nässe über die Kurse.

  • Der Leitindex Dax liegt nach den ersten Minuten 0,21 Prozent im Minus bei 13.043 Punkten.
  • Für den MDax geht es um 0,38 Prozent nach unten auf 26.201 Zähler.
  • Der TecDax zieht sich um 0,18 Prozent zurück auf 2533 Punkte.

Europaweit beginnt die Euro-Stärke die Perspektiven am Aktienmarkt zu überschatten: Der Eurostoxx50 verliert am Morgen 0,23 Prozent auf 3542 Punkte. Der Kurs des Euro hatte in der Nacht deutlich angezogen und stieg am Morgen bis auf 1,1941 US-Dollar. Damit hat die Gemeinschaftswährung in ihrem Verhältnis zum Dollar das höchste Niveau seit Anfang Dezember erreicht.

Bei den Unternehmen rücken am Morgen die Aktien von Ceconomy durch den Tod des Großaktionärs Erich Kellerhals ins Rampenlicht. Einem Sprecher der Kellerhals-Investmentgesellschaft Convergenta zufolge starb der Media-Markt-Mitbegründer am ersten Weihnachtsfeiertag im Alter von 78 Jahren im Kreis seiner Familie. Kellerhals lieferte sich einen jahrelangen erbitterten Machtkampf um das Sagen bei Media-Saturn. Ceconomy-Aktien liegen am Morgen 2,8 Prozent im Plus.

09:18 Uhr

Dax eröffnet leicht im Minus

Dax
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Am vorletzten Handelstag 2017 halten sich Anleger mit Engagements am deutschen Aktienmarkt zurück. Der Dax beginnt den Donnerstagshandel knapp im Minus bei 13.066 Punkten. "Auch ohne eine große Jahresendrally wird das Börsenjahr als eines der besten in die Geschichtsbücher eingehen", sagte Portfolio-Manager Thomas Altmann vom Vermögensberater QC Partners.

Das Kursplus der vergangenen Monate summiert sich auf rund 14 Prozent. Damit steuert der Leitindex auf den größten Jahresgewinn seit 2013 zu.

Bei den Unternehmen rückte Ceconomy durch den Tod des Großaktionärs Erich Kellerhals ins Rampenlicht. Ceconomy-Aktien gewannen am Donnerstag 2,8 Prozent.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:46 Uhr

Südkorea will Handel mit Kryptowährungen beschränken

Bitcoin Liquid Index
Bitcoin Liquid Index 48.815,55

Südkorea will strenger gegen spekulative Handelsgeschäfte mit Kryptowährungen vorgehen. Die Regierung kündigte dazu am Donnerstag zusätzliche Schritte an. So soll die Öffnung anonymer Konten für Cyberwährungen verboten werden. Außerdem soll ein neues Gesetz kommen, das Aufsichtsbehörden unter bestimmten Umständen die Schließung von Börsen erlaubt, an denen solche Währungen gehandelt werden. Ein Plan zur Besteuerung von Kapitalerträgen aus entsprechenden Handelsgeschäften wurde bereits früher angekündigt. Die Regierung warnt vor hohen Verlusten in diesem Bereich wegen exzessiver Kursschwankungen.

Ihren Angaben zufolge liegen die Kurse der meisten Kryptowährungen an heimischen Handelsplätzen viel höher als in anderen Ländern. In Südkorea sind vor allem Bitcoin extrem beliebt, die in diesem Jahr dramatisch an Wert gewonnen haben. Auch Hausfrauen und Studenten mischen in dem Geschäft mit.

Der Bitcoin fiel indessen nach Angaben von Coin Desk innerhalb einer Stunde um 1000 Dollar auf 14.500 Dollar. Vor 24 Stunden hatte der Bitcoin noch bei rund 16.500 Dollar gelegen.

08:14 Uhr

Asiens Börsen im Plus - Bankenwerte bremsen Nikkei

Nikkei
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Nach Veröffentlichung ermutigender Konjunkturdaten hat die Tokioter Börse am Donnerstag leicht zugelegt. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index tendierte 0,1 Prozent im Plus auf 22.942 Punkten. Zu den Gewinnern zählten insbesondere Industrietitel, während Bankaktien nachgaben. Zuvor hatte die Regierung Daten zur Industrieproduktion vorgelegt. Diese legte im November etwas stärker zu als erwartet. Auch an den anderen Aktienmärkten in Fernost ging es nach oben.

Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans lag 0,5 Prozent höher. An den Devisenmärkten stand der Dollar unter Druck wegen des Rückgangs der Renditen von US-Staatsanleihen.

Der Euro stieg 0,2 Prozent auf 1,1910 Dollar. Zur japanischen Währung sank der Dollar um ebenfalls 0,2 Prozent auf 113,17 Yen. Der Schweizer Franken wurde mit 0,9849 Franken je Dollar und 1,1731 Franken je Euro gehandelt.