Mittwoch, 14. August 2019Der Börsen-Tag

mit Juliane Kipper
17:54 Uhr

Angst vor Rezession sorgt für Dax-Ausverkauf

Dax
Dax 11.802,85

Die sich mehrenden Hinweise auf eine weltweite Rezession lösen zur Wochenmitte eine Verkaufswelle am deutschen Aktienmarkt aus. Ein deutliches Warnsignale für einen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivitäten ging diesmal vom US-Anleihemarkt aus. Der Dax büßt 2,19 Prozent ein und schließt mit 11.492 Punkten auf dem niedrigsten Niveau seit Ende März. Der August macht somit seinem Ruf als schlechter Börsenmonat alle Ehre.

"Heute Mittag geschah etwas historisch Bemerkenswertes" sagte Analyst Bernd Krampen von der Norddeutschen Landesbank. Erstmals seit zwölf Jahren sei die Rendite zehnjähriger US-Anleihen und die Rendite zweijähriger Papiere gefallen. Fachleute bezeichnen dies als inverse Zinskurve, weil die Zinsen normalerweise mit der Wertpapierlaufzeit ansteigen und nicht fallen. Eine inverse Zinskurve gilt als Ausdruck extrem pessimistischer Wachstumserwartungen. "Eine inverse Zinskurve war in der Vergangenheit oftmals ein Vorbote für eine baldige Rezession", sagte Krampen.

ThyssenKrupp
ThyssenKrupp 9,90

Verkauft wurden zyklische Titel wie Autos, Stahl und Techaktien. Thyssenkrupp fielen 4,2 Prozent, Salzgitter 9 Prozent, BMW 2,4 Prozent, Daimler 3,1 Prozent, Deutsche Bank 5,2 Prozent oder Infineon 5,5 Prozent und Wirecard 2,4 Prozent.

Gegen den Trend legen RWE 0,6 Prozent zu. Der Versorger hat seinen Gewinn im ersten Halbjahr wegen außerordentlicher Zuwächse beim Energiehandel deutlich gesteigert. Das Essener Unternehmen, das vor einem grundlegenden Umbau seiner Geschäftsfelder steht, bekräftigte angesichts der guten Geschäftszahlen sowohl seinen Ausblick als auch sein Dividendenversprechen für 2019. Die defensive Beiersdorf-Aktie schaffte ein Plus von 0,4 Prozent.  Unternehmenszahlen aus der zweiten Reihe

17:39 Uhr

Trendkompass als Investment-Orientierung

Die Zeichen stehen auf Sturm. An den Börsen wird es turbulent. Gerade jetzt suchen Anleger Aktien, die trotzdem einen klaren Trend nach oben zeigen. Der HSBC Trendkompass hilft, die passenden Papiere zu finden. Welche zu den heißen Titeln gehören und warum sie ganz oben stehen, bespricht Bianca Thomas mit Christian Köker von der HSBC.

 

16:56 Uhr

Macy's Zahlen sind ein böses Omen

Macy's
Macy's 13,87

Für eine herbe Enttäuschung sorgt der Einzelhändler Macy's mit seinen Quartalszahlen. Trotz eines Anstiegs beim flächenbereinigten Umsatz ging es bei Ergebnis und Margen zurück. Die Lagerbestände bleiben aufgebläht, sie stiegen laut Citi-Analyst Paul Lejuez um 5 Prozent pro Quadratfuß.

  • "Steigende Lagerbestände sind eine Herausforderung, die auf einer Kombination von Faktoren beruhen: ein 'Modefehler' bei unseren wichtigsten Eigenmarken für Damensportbekleidung, ein lahmer Verkauf wegen des warmem Wetters und der beschleunigte Rückgang des internationalen Tourismus", sagt CEO Jeff Gennette.
  • Das Nettoergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr fast halbiert, und das Unternehmen musste die Prognose für das laufende Jahr senken.

Die Zahlen sind ein böses Omen für den Quartalsbericht von J.C.Penney, der am Donnerstag ansteht. Die Aktien von Macy's stürzen um 17 Prozent ab, J.C.Penney verlieren 4,2 Prozent.

16:31 Uhr

Lage in Hongkong besorgt deutsche Wirtschaft

Die deutsche Wirtschaft warnt vor einer Eskalation der Lage in Hongkong. Es sei wichtig, dass der Status quo mit hohen Standards für Rechtssicherheit und Transparenz erhalten bleibe, sagte Friedolin Strack, Sprecher der Geschäftsführung des Asien-Pazifik-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft

  • Die deutsche Wirtschaft schätze Hongkong seit vielen Jahrzehnten als einen hervorragenden Standort, in dem freie Meinungsäußerung, Rechtsstaatlichkeit und Rechtssicherheit im Rahmen des für die Sonderverwaltungszone vereinbarten Prinzips "ein Land, zwei Systeme" gelten.
  • "Hongkong hat für die deutsche Wirtschaft eine erhebliche Bedeutung als Brückenkopf in das wirtschaftlich starke Perlflussdelta", sagte Strack. Auf diese Region entfielen knapp zehn Prozent der chinesischen Wirtschaftsleistung und fast 30 Prozent des chinesischen Exports.
  • In Hongkong selbst gebe es nur vereinzelte, kleinere Produktionsanlagen deutscher Firmen. Die Mehrheit unterhalte Regionalbüros in Hongkong, von denen aus Produktionsanlagen in Südchina und den asiatischen Nachbarländern gemanagt würden.
  • Derzeit seien von keinem deutschen Unternehmen ernsthafte Überlegungen bekannt, daran etwas zu ändern.
15:51 Uhr

Euphorie an der Wall Street wieder verflogen

Mit den Indizes geht es an der Wall Street kräftig abwärts. Kurz nach dem Handelsstart verliert der Dow-Jones-Index 1,5 Prozent 25.900 Punkte. Am Dienstag liefen die Indizes steil nach oben, weil die USA die neuen Strafzölle auf chinesische Importe verschoben haben. Doch Anleger sehen sich nach wie vor von einem Wall politischer und wirtschaftlicher Probleme umzingelt.

CBS Corporation
CBS Corporation 39,73

Am Aktienmarkt stehen Viacom und CBS im Blick. Die Medienkonzerne wollen fusionieren. Das neue Unternehmen wäre mit einem Umsatz von mehr als 28 Milliarden Dollar einer der größten Medienkonzerne weltweit, der Marken wie MTV, Comedy Central, Showtime und Paramount Pictures unter einem Dach vereint. CBS fallen um 2,9 Prozent, Viacom verlieren 3,2 Prozent.

Boeing leiden erneut unter den enttäuschenden Absatzzahlen vom Vortag. Das Unternehmen hat in den ersten sieben Monaten 2019 weniger Flugzeuge ausgeliefert als im Vorjahreszeitraum und fällt damit weiter hinter Wettbewerber Airbus zurück. Es seien bis Ende Juli 258 Maschinen ausgeliefert worden, teilte Boeing mit. Im Vorjahr waren es noch 417 Flugzeuge gewesen. Die Aktie gibt 1,2 nach. Sie hat seit dem Hoch Anfang März bereits ein Viertel verloren.

15:30 Uhr

Regierung in Argentinien entlastet Arbeiter und Unternehmen

Nach der Schlappe bei den landesweiten Vorwahlen kündigt der argentinische Präsident Mauricio Macri eine Reihe von Erleichterungen für Arbeiter und Unternehmen an. "Ich habe euch gehört",  sagte der Staatschef in einer Ansprache.

Er versprach Steuerkürzungen für Arbeiter und Angestellte, eine Streckung der Abgaben für kleine und mittelständische Unternehmen, Boni für Beschäftigte im öffentlichen Dienst und eine Anhebung des Mindestlohns. Zudem soll der Benzinpreis für 90 Tage eingefroren werden.

15:01 Uhr

Eintrübung lässt Hamburger Hafen kalt

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(Foto: picture alliance/dpa)

Der Hamburger Hafenkonzern trotzt der Konjunktureintrübung und legt im ersten Halbjahr kräftig. Dank starker Zuwächse im Segment Logistik und einer erneut moderaten Steigerung der Erlöse bei der Immobilienbewirtschaftung steigt der Umsatz insgesamt um 9,6 Prozent auf 693,7 Millionen Euro.

Das Betriebsergebnis (Ebit) kletterte um 14,4 Prozent auf 114,3 Millionen Euro. Firmenchefin Angela Titzrath erklärt: "Die im ersten Halbjahr erreichten Ergebnisse bestärken uns in unserer Erwartung, die prognostizierten Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen."

14:22 Uhr

Konjunkturdaten säen Angst vor Rezession

Eine Serie enttäuschender Konjunkturdaten schürt Ängste vor einer weltweiten Rezession. Dies drückt sich auch in einer Entwicklung am US-Anleihemarkt aus. Dort lag die Rendite der zweijährigen Bonds mit 1,636 Prozent erstmals seit 2007 und damit den Zeiten der Finanzkrise über der Rendite der zehnjährigen, die bei 1,620 Prozent rentierten.  Diese sogenannte "Inverse Zinskurve" gilt als Signal für eine drohende Rezession.

"Der Zollstreit zwischen den USA und China hat bereits einen Einfluss auf die Konjunktur", sagte Christophe Barraud, Chef-Anlagestratege des Brokerhauses Market Securities. "Vor allem, wenn man sich vom weltweiten Handel abhängige Staaten wie Deutschland anschaut." Die deutsche Wirtschaft schrumpfte im zweiten Quartal um 0,1 Prozent. Die chinesische Industrieproduktion wuchs so langsam wie seit 17 Jahren nicht.

 

14:17 Uhr

Verkauft werden derzeit zyklische Titel

Rohstoffaktien verlieren im Schnitt 1,9 Prozent, Banken 2,3 Prozent und der Automobilsektor 2,2 Prozent. Im Dax fallen Thyssenkrupp 4 Prozent, BMW 2,1 Prozent, Daimler 2,6 Prozent, Deutsche Bank 3,6 Prozent oder Infineon 4,2 Prozent. Hella geben 4,1 Prozent nach. Nach Zahlen verlieren Leoni 0,9 Prozent. Im Blick steht indes die Liquiditätslage des Unternehmens. Das Unternehmen hält die Wahrscheinlichkeit einer Kapitalerhöhung für "nicht sehr hoch". Das Unternehmen ist zuversichtlich, im zweiten Halbjahr genügend Liquidität zu besitzen.

13:37 Uhr

Anlegern fehlt Vertrauen in Zollstreit-Lösung

Das Hin und Her im Zollstreit zwischen den USA und China drückt den deutschen Aktienmarkt ins Minus. Ein Börsianer verweist zudem auf unerwartet schwache chinesische Wirtschaftsdaten, die sich verschärfenden politischen Unruhen in Hongkong und den Brexit als Belastungsfaktoren. Der Dax notiert zuletzt 1,6 Prozent tiefer bei 11.560 Punkten.

12:44 Uhr

Furcht vor EU-Austritt: Britische Inflation überschreitet Notenbank-Ziel

In Großbritannien steigt die Inflation überraschend. Die Verbraucherpreise liegen im Juli 2,1 Prozent höher als vor Jahresfrist, wie die Statistikbehörde ONS bekanntgibt. Sie übersteigen damit auch das Ziel der Notenbank von zwei Prozent.

Analysten hatten mit einem Rückgang der Rate auf 1,9 Prozent gerechnet von 2,0 Prozent im Juni. Zur verstärkten Teuerung könnten die Kursverluste des britischen Pfund beigetragen haben, das sich im Vergleich zu anderen großen Währungen im Juli wegen wachsender Furcht vor einem ungeregelten EU-Ausstieg um 2,4 Prozent verbilligte.

Euro / Britisches Pfund
Euro / Britisches Pfund 1,09

Hintergrund ist der Amtsantritt des neuen Premierministers Boris Johnson. Nach seinem Willen soll das Vereinigte Königreich Ende Oktober in jedem Fall aus der Europäischen Union austreten - auch ohne Scheidungsabkommen. An den Finanzmärkten wird befürchtet, dass die britische Wirtschaft dadurch schweren Schaden nehmen könnte.

Daher geriet das Pfund unter Druck. Ein sinkender Außenwert hat in der Regel zur Folge, dass importierte Güter teurer eingekauft werden müssen. Dies wiederum treibt tendenziell die Inflation nach oben. Ob die Kursverluste des Pfund tatsächlich die wichtigste Ursache für den Preisauftrieb im vergangenen Monat waren, ist laut ONS allerdings nicht ausgemacht.

11:35 Uhr

Altmaier: Schrumpfende Wirtschaftsleistung ist Warnsignal

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat alarmiert auf die neuen Daten des Statistischen Bundesamts zur Wirtschaftsleistung reagiert, nach denen das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal gesunken ist.

  • "Die aktuellen Zahlen sind ein Weckruf und ein Warnsignal", sagte Altmaier der Bild-Zeitung. "Wir sind in einer Konjunkturschwäche, aber noch nicht in einer Rezession", betonte er aber. Die könne man verhindern, wenn "die richtigen Maßnahmen" ergriffen würden.
  • Ein deutlicher Abschwung zeichne sich nicht ab, meinte der Wirtschaftsminister. Nötig seien "keine Strohfeuer, sondern eine kluge Wachstumspolitik, die Arbeitsplätze sichert".
  • Dazu zählten Entlastungen der Unternehmen, insbesondere des Mittelstands. "Wir brauchen Entlastungen bei der Körperschaftssteuer und einen klaren Fahrplan für die vollständige Abschaffung des Soli in der kommenden Legislatur", mahnte Altmaier.
  • Die Wirtschaft brauche jetzt "klare Rahmenbedingungen und Aufbruchsignale".
     
10:48 Uhr

Star-Fondmanager verliert 1,8 Milliarden an einem Tag

Argentinischer Peso / Dollar
Argentinischer Peso / Dollar ,02

Vergangenen Montag schockt die Niederlage von Staatspräsident Mauricio Macri gegenüber den Peronisten die argentinischen Märkte. Investoren fürchten bei einem Sieg von Herausforderer Alberto Fernandez eine Abkehr vom wirtschaftsfreundlichen Kurs Macris.

Der Peso brach daraufhin um 15 Prozent ein. Der Aktienindex verlor auf Basis von Dollar-Kursen 48 Prozent an Wert - das ist der zweitgrößte Rückgang binnen eines Tages an irgendeiner Börse seit 1950. Auch der Anleihemarkt kollabierte.

Der Crash belastet auch Star-Fondsmanager Michael Hasenstab. Der Anleihenspezialist verwaltet für den amerikanischen Asset Franklin Templeton mehrere Fonds und hat laut Berechnungen der "Financial Times" an einem einzigen Tag 1,8 Milliarden Dollar verloren.

Hasenstab wurde während der Finanzkrise mit mutigen Investments in krisengeplagte Länder wie Ungarn, Irland oder Nigeria bekannt. Möglich, dass er auch dieses Mal am Ende als Gewinner hervorgeht.

10:11 Uhr

Politische Entspannung stützt italienische Banken

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Matteo Salvini hat seit der Aufkündigung des Regierungsbündnisses in Italien aufs Tempo gedrückt. Doch es hat sich Widerstand dagegen formiert.

REUTERS

Der italienische Aktienmarkt könnte zur Wochenmitte besser als die übrigen europäischen Märkte laufen. Marktteilnehmer erwarten, dass der Spread italienischer- zu Bundesanleihen weiter zusammenläuft. "Das dürfte vor allem die Banken stützen", so ein Händler. Der italienische Senat hat die Forderung von Innenminister Salvini nach einem schnellen Misstrauensvotum gegen Premierminister Conte abgelehnt.

Er will nun frühestens am 20. August entscheiden, ob ein solches überhaupt angebracht ist. Damit bildet sich offensichtlich eine breite Opposition gegen ein mögliches Rechts-Bündnis. Für die italienischen Anleihen geht es nach oben, die Börse in Mailand notiert aber im Minus.

10:05 Uhr

BIP sinkt im zweiten Quartal

Die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands hat sich im zweiten Quartal 2019 wie erwartet abgeschwächt. Die sich verschlechternden Wachstumsaussichten für Deutschland sprechen aus Sicht von Nordea für eine geldpolitische Lockerung im Euroraum.

"Wir erwarten, dass die EZB im September ein ganzes Paket von Maßnahmen ankündigen wird", urteilt Analyst Jan von Gerich. So sehen es auch die Marktteilnehmer am Anleihemarkt, der Bund-Future steigt nach den BIP-Daten auf Rekordhoch, die zehnjährigen Bundesanleihen rentieren aktuell bei minus 0,63 Prozent.

09:29 Uhr

RWE steigert Gewinn und setzt sich an Dax-Spitze

Bei den Unternehmen stechen die Aktien von RWE heraus. Der Energiekonzern steigert im Halbjahr seinen operativen Gewinn. Die Papiere legen mit einem Plus von einem Prozent an der Dax-Spitze. Die sehr soliden Zahlen sollten der Aktie weiteren Rückenwind verleihen, sagte ein Händler.

Nordex-Aktien gewinnen sogar mehr als dreizehn Prozent. Der Windturbinenbauer verbuchte im ersten Halbjahr zwar einen Gewinneinbruch, bestätigte aber dennoch die Jahresziele. Auch Cancom-Titel sind gefragt und legen mehr als sechs Prozent zu. Der Münchner IT-Dienstleister ist nach kräftigen Zuwächsen im ersten Halbjahr für 2019 zuversichtlicher.

09:20 Uhr

Anleger lassen Vorsicht walten

Dax
Dax 11.802,85

Nach den Zugeständnissen der USA im Zollstreit mit China macht sich am deutschen Aktienmarkt Ernüchterung breit. Der Dax liegt 0,2 Prozent niedriger bei 11.734 Punkten.

"Nach Trumps zeitlicher Verschiebung einiger Strafzölle kann China zumindest einmal durchatmen, zum Aufatmen ist es zu früh", konstatierte Marktexperte Thomas Altmann vom Handelshaus QC Partners.

Eine lahmende chinesische Industrieproduktion führte den Anlegern die negativen Auswirkungen des Handelsstreits vor Augen. Die deutsche Wirtschaft schrumpfte erwartungsgemäß im zweiten Quartal.

08:59 Uhr

Eurokurs bewegt sich kaum

Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,11

Der Euro wird am frühen Morgen, nach Bekanntwerden des im zweiten Quartal wie erwartet um 0,1 Prozent geschrumpften deutschen BIP, wenig verändert gehandelt. Er kostet 1,1168 Dollar.

Am Vortag kostete der Euro noch rund 1,1120 Dollar, ehe die US-Währung mit der Ankündigung der USA, die zusätzlichen Strafzölle auf chinesische Importe zu verschieben, Zulauf erhalten hatte.

08:26 Uhr

Analysten sehen Dax im Aufwind

Dax
Dax 11.802,85

Nach den US-Zugeständnissen im Zollstreit mit China hält die Erleichterung am deutschen Aktienmarkt an. Der Dax wird Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge mit weiteren Kursgewinnen starten.

Am Dienstag hatte er dank der Hoffnung auf eine Entspannung im Handelskonflikt 0,6 Prozent im Plus bei 11.750,13 Punkten geschlossen.

07:19 Uhr

Trump-Entscheidung stärkt Asiens Börsen

Nikkei
Nikkei 20.601,11

Positiv lautet die Tendenz an den ostasiatischen Aktienmärkten. Sie schließen sich damit weitgehend den US-Vorgaben an. Auch dort hatten die Kurse zugelegt, nachdem US-Präsident Donald Trump einen Rückzieher bei den jüngst angekündigten zusätzlichen Strafzöllen auf chinesische Importe gemacht hatte. Diese sollen jetzt später, erst im Dezember erhoben werden - unter anderem aus Rücksicht auf das US-Weihnachtsgeschäft.

  • Der japanische Leitindex Nikkei in Tokio legte im frühen Handel um 0,6 Prozent zu.
  • Der südkoreanische Kospi stieg um 0,8 Prozent.
  • Der Hang-Seng-Index zog um 0,5 Prozent an.