Wirtschaft

"Inhalt ist König" CBS und Viacom vereinigen sich wieder

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Zu CBS gehören zahlreiche Fernsehsender, der Verleger Simon & Schuster sowie der erfolgreiche Pay-TV-Sender Showtime.

(Foto: AP)

Mit einem zusammengerechneten Umsatz von mehr als 28 Milliarden Dollar dürfte die Fusion von CBS und Viacom den weltweiten Medienmarkt bewegen. Die beiden amerikanischen Firmen knüpfen mit ihren aktuellen Plänen dort an, wo sie 2006 aufgehört haben.

Die US-Firmen CBS und Viacom schließen sich zu einem großen Medienunternehmen zusammen, das künftig die Produktion von Kinofilmen und Serien sowie Kabelfernsehen aus einer Hand anbieten wird. Die Fusion wird über einen Aktientausch durchgeführt, teilten die beiden Unternehmen mit. Das Resultat sei eines "der führenden Unternehmen der Unterhaltungsindustrie" mit einem Umsatz von zusammengerechnet mehr als 28 Milliarden US-Dollar.

CBS Corporation
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Zu Viacom gehören unter anderem das Kinostudio Paramount Pictures und die Fernsehsender MTV, Nickelodeon, BET und Comedy Central. Zu CBS gehören zahlreiche Fernsehsender, der Verleger Simon & Schuster sowie der erfolgreiche Pay-TV-Sender Showtime. Das fusionierte Unternehmen werde "eine der wenigen Firmen mit der Breite und Tiefe an Inhalten und Reichweite sein, um die Zukunft der Industrie mitzugestalten", erklärte Viacom-Chef Bob Bakish, der auch das neue Unternehmen führen wird.

Der bisherige Interimschef von CBS, Joe Ianniello, werde den CBS-Unternehmensteil weiter leiten, hieß es. Die Familie des Medienmoguls Sumner Redstone ist an beiden Unternehmen beteiligt. Seine Tochter Shari Redstone werde die Chefin des Verwaltungsrates der neuen Firma sein, hieß es. "Mein Vater sagte einst, 'Inhalt ist König', und das war noch nie so wahr wie heute", sagte Redstone. "Wir werden eine Multiplattform-Medienorganisation von Weltrang etablieren, die gut aufgestellt ist, in einer sich schnell verändernden Industrie weiter zu wachsen."

Nach dem Aktientausch werden CBS-Anteilseigner 61 Prozent des neuen Unternehmens halten, und Viacom-Aktionäre 39 Prozent. Die beiden Konzerne hatten sich vor 20 Jahren schon einmal zusammengeschlossen, wurden aber im Jahr 2006 wieder aufgeteilt. Seither hatte sich CBS jedoch zunehmend erfolgreich am Markt positioniert, während das Internet Viacoms Geschäften zusetzte.

Quelle: n-tv.de, fzö/dpa/AFP

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