Der Börsen-TagEuro rutscht zum US-Dollar ab
Konjunktur- und Inflationssorgen haben den Euro zum ersten Mal seit Mai 2025 unter die Marke von 1,13 US-Dollar gedrückt. Die Gemeinschaftswährung fällt in der Spitze um 0,5 Prozent auf 1,1272 Dollar. Der zuletzt starke Anstieg der Teuerung in der Eurozone unterstreicht laut Börsianern die anhaltende Bedrohung der Weltwirtschaft durch die hohen Energiepreise. "Dieses Wachstumsrisiko schwebt schon lange über dem Euro," sagt Jane Foley von der Rabobank. "Und obwohl die EZB als eine der ersten Zentralbanken der G10 die Zinsen angehoben hat und eine weitere Anhebung erwartet wird, konnte der Euro nicht an Fahrt gewinnen." Die US-Währung ist dagegen weiter im Aufwind. Der Dollar-Index klettert um 0,4 Prozent auf 101,85 Punkte, den höchsten Stand seit Frühjahr 2025.