Der Börsen-TagGeldmarkt-Akteure schauen gebannt auf Frankreich
Wenig bewegt zeigt sich der europäische Geldmarkt zu Wochenbeginn. Die Haushaltslage in Frankreich wird dessen ungeachtet auch am Geldmarkt zunehmend ein Thema. Höhere französische Renditen führen laut der Deutschen Bank bereits jetzt zu einer Straffung der Finanzierungsbedingungen und dürften es der EZB fortschreitend erschweren, die vom Markt eingepreisten Zinsanhebungen umzusetzen. Die Deutsche Bank sieht den EZB-Endzins eher bei 2,75 Prozent oder vielleicht 3,0 Prozent statt der 3,5 Prozent, die noch vor acht Arbeitstagen eingepreist worden seien. Aktuell würden 3,20 Prozent eingepreist.
Tagesgeld: 2,38 - 2,58 (2,45 - 2,57), Wochengeld: 2,39 - 2,63 (2,38 - 2,63), 1-Monats-Geld: 2,42 - 2,72 (2,55 - 2,62), 3-Monats-Geld: 2,45 - 2,79 (2,45 - 2,79), 6-Monats-Geld: 2,87 - 3,02 (2,86 - 3,02), 12-Monats-Geld: 2,98 - 3,14 (3,04 - 3,37), Euribors: 02.10. 01.10. 3 Monate: 2,598 2,589, 6 Monate: 3,058 3,043, 12 Monate: 3,323 3,303