Der Börsen-TagGewalt in Fankreich belastet - erster Techriese legt Quartalszahlen vor
Die jüngste Erholung des Dax ist am Montag schon wieder zu Ende gegangen. Zum Börsenschluss sank der deutsche Leitindex um 1,18 Prozent auf 25.320 Punkte. Belastet wurde die Stimmung von der Gewaltspirale in Frankreich. Vor allem nicht-europäische Investoren reduzierten ihre Engagements bei europäischen Aktien.
Heute werden bei der Fortsetzung der "Invest in Germany"-Veranstaltung in Berlin konkrete Investitionszusagen aus der Wirtschaft erwartet. Kanzler Friedrich Merz, Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und Finanzminister Lars Klingbeil werben vor rund 200 Unternehmensvertretern um privates Kapital. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Anwendung von KI in der Industrie.
Der weltgrößte Streamingdienst Netflix legt als erstes großes US-Technologieunternehmen seine Quartalsbilanz vor. Börsianer richten ihre Aufmerksamkeit unter anderem auf das internationale Geschäft, da der US-Markt als gesättigt gilt. Daneben hoffen sie auf detaillierte Aussagen zu den Werbeeinnahmen. Netflix will Nutzer zum Wechsel in anzeigenfinanzierte Abonnements bewegen.
Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX präsentiert nach US-Börsenschluss die Zahlen für das dritte Quartal. Es ist erst der zweite Quartalsbericht des von Elon Musk geführten Konzerns seit dem Börsengang im Juni. Anleger dürften besonders darauf achten, ob sich die massiven Investitionen in KI in steigenden Umsätzen niederschlagen. Zudem steht das Wachstum des Satellitennetzwerks Starlink im Fokus.