Der Börsen-TagGold-Investoren blicken auf Inflationsdaten
Gold gibt nach. Eine Feinunze kostet 4346,86 Dollar und damit etwa 0,2 Prozent weniger. Die Veröffentlichung des US-Erzeugerpreisindex am Donnerstag und die Daten zum Verbraucherpreisindex am Freitag dürften den Ton für die Zinserhöhungserwartungen für die Sitzung der US-Notenbank am 15. und 16. September angeben, meint Tony Sage von Critical Metals. Eine hawkishe Interpretation der beiden Datenveröffentlichungen könnte die Anleiherenditen in die Höhe treiben und die Goldgewinne belasten, sagt er. Eine schwächere Inflation hingegen könnte dazu führen, dass die Wetten auf eine Zinserhöhung zurückgeschraubt werden: "Händler werden auch die Entwicklungen im Nahen Osten und die Ölpreise beobachten, die eine Risikoquelle bleiben." Ein Umfeld höherer Zinsen belastet in der Regel zinslose Anlagen wie Gold.
