Der Börsen-TagKrypto-Regulierer in Südkorea tot aufgefunden

In Südkorea ist ein führender Behördenmitarbeiter, der das harte Durchgreifen der Regierung gegen den Handel mit Kryptowährungen wie Bitcoin koordiniert hat, tot in seiner Wohnung gefunden worden. Das berichtet das "Wall Street Journal" mit Verweis auf einen Regierungssprecher.
Der 52-Jährige Jung Ki-Joon leitete den Bereich Wirtschaftspolitik in der Koordinierungsstelle für Regierungspolitik. Er arbeitete unter anderem an einer neuen Gesetzgebung, welche Spekulationen auf Kryptowährung und andere illegale Aktivitäten eindämmen soll.
Es wird vermutet, dass Jung an einem Herzinfarkt gestorben ist. Allerdings soll die Polizei Ermittlungen zur Todesursache aufgenommen haben. Kollegen von Jung berichteten, er habe in den vergangenen Monaten unter starkem Stress gestanden.