Der Börsen-TagKursrutsch in Asien - KI-nahe Aktien besonders betroffen
Die Aktien in Asien geben zum Teil erheblich nach. Ein schneller als erwartet ausgefallener Anstieg der US-Verbraucherpreise verstärkt die Sorgen der Anleger um eine weitere Zinserhöhung der Federal Reserve in diesem Jahr. Hinzu kommen Bedenken über die Kreditrisiken bei KI-Infrastruktur. Der Nikkei-Index fällt innerhalb weniger Stunden um 4,8 Prozent auf 64.489,06 Punkte. Der breiter gefasste Topix notiert 2,5 Prozent niedriger bei 3.993,50 Zählern. "Das Hauptthema über Nacht waren höher als erwartet ausgefallene US-Inflationsdaten, die Befürchtungen vor Zinserhöhungen der Fed neu entfacht haben", so Analysten der Commerzbank in einer Mitteilung.
In Japan geraten vor allem Technologiewerte unter Druck. KI-nahe Aktien führen die Verluste an: Die Chipausrüster Advantest und Tokyo Electron geben um 7,3 beziehungsweise 5,8 Prozent nach. Die auf KI fokussierte Start-up-Beteiligungsgesellschaft Softbank Group sackt um 7,9 Prozent ab.
Auch die chinesischen Aktienmärkte folgen der breiten Schwäche an den Weltmärkten. Der Shanghai Composite verliert 1,8 Prozent auf 3.699,75 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fällt um 1,8 Prozent auf 4.142,86 Punkte. Technologiewerte führen die Verluste an.
