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Der Börsen-TagMega-Prozess: Meta weist Vorwürfe zurück

19.08.2026, 07:28 Uhr

Meta hat zum Auftakt eines wegweisenden Prozesses den Vorwurf zurückgewiesen, seine Plattformen absichtlich so gestaltet zu haben, dass Kinder und Jugendliche süchtig werden. Eine Gruppe von 29 US-Bundesstaaten verklagt das Unternehmen und fordert Strafen in Höhe von potenziell hunderten Milliarden Dollar sowie weitreichende Änderungen an den Apps Facebook und Instagram. Die Kläger werfen Meta vor, seine Dienste gezielt so entwickelt zu haben, dass junge Nutzer gefesselt werden. Dies habe zu Angstzuständen, Depressionen und sogar Selbstmorden beigetragen. Zudem habe der Konzern die Öffentlichkeit über die Sicherheit seiner Plattformen getäuscht. Der Prozess, der als bisher größte rechtliche Prüfung der Auswirkungen von sozialen Medien auf junge Menschen gilt, begann vor einem Bundesgericht in Oakland, Kalifornien.

Das Geschäftsmodell von Meta sei es, "die Nutzer anzufixen, sie so lange wie möglich festzuhalten, ihre Daten zu ernten und dann die Wahrheit vor der Öffentlichkeit zu verbergen", sagte die stellvertretende Generalstaatsanwältin von Kalifornien, Megan O'Neill, vor der Jury. Ein Anwalt von Meta entgegnete, es gebe keinen eindeutigen wissenschaftlichen Beleg für einen Zusammenhang zwischen der Nutzung sozialer Medien und dem mangelnden Wohlbefinden von Jugendlichen.

Quelle: ntv.de