Der Börsen-Tag

Der Börsen-TagNeue Horror-Prognose zu Job-Kahlschlag bei Autobauern

07.10.2026, 13:39 Uhr

In der deutschen Autoindustrie werden nach einer Studie von Roland Berger bis 2030 mindestens 200.000 Arbeitsplätze wegfallen. Die Zahl der Beschäftigten bei Herstellern und Zulieferern dürfte von rund 692.000 im Jahr 2025 auf etwa 490.000 sinken, heißt es in der Studie der Unternehmensberatung mit dem Titel "Germany's automotive reset: From model of global success to painful consolidation".

Rund 90.000 direkte Arbeitsplätze, 95.000 Stellen in indirekten Funktionen und 15.000 Managementpositionen wären demnach betroffen, wenn jetzt in der Branche die richtigen Schlüsse gezogen würden. Sollten die notwendigen Entscheidungen nicht zeitnah umgesetzt werden, seien sogar noch mehr Stellenstreichungen zu erwarten, heißt es in der Studie.

Deutschland habe Produktionskapazitäten für mehr als 6 Millionen Fahrzeuge, gebaut würden aber nur gut 4 Millionen. Rechnerisch gebe es somit mindestens 5 Produktionswerke zu viel. "Deshalb führt kein Weg an Kapazitätsanpassungen vorbei", sagte Roland-Berger-Partner Felix Mogge.

Quelle: ntv.de