Der Börsen-Tag

Der Börsen-TagNeues Infineon-Halbleiterwerk in Dresden geht vorzeitig in Betrieb

02.07.2026, 12:32 Uhr

Der deutsche Chiphersteller Infineon hat eine neue Produktionsstätte in Dresden eröffnet, die für rund fünf Milliarden Euro entstanden ist. Es ist die größte Einzelinvestition in der Geschichte des Unternehmens, wie Vorstandschef Jochen Hanebeck sagte. Mit der "Smart Power Fab" soll sich die Kapazität am Standort verdoppeln. Die Fabrik schafft etwa 1000 neue Arbeitsplätze. Die Inbetriebnahme sei ein Meilenstein für Dresden, Deutschland und ein technologisch souveränes Europa, stellte Hanebeck heraus. Hier entstünden künftig Produkte für die KI-Revolution. 

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"Smart Power Fab" in Dresden. (Foto: REUTERS)

Seit dem Spatenstich Anfang Mai 2023 vergingen drei Jahre bis zur Fertigstellung. Das Werk geht drei Monate früher als geplant in Betrieb. Infineon will hier Leistungshalbleiter herstellen, die unter anderem für Elektroautos, erneuerbare Energien, Rechenzentren und Industrieanlagen gebraucht werden. Die Chips entstehen auf 300-Millimeter-Wafern. 

Quelle: ntv.de