Der Börsen-Tag Pfund stürzt ab
Der kurze Höhenflug des britischen Pfunds ist beendet. Am Morgen hatte die Währung noch kräftig zugelegt, nachdem sich Premierministerin May und EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker auf Zusicherungen zur strittigen Regelung für die Nordirland-Grenze geeinigt hatten.
Doch dann kam die kalte Dusche.
Die Zusicherungen der EU zum Brexit-Abkommen schaffen nach Einschätzung des Rechtsberaters der britischen Regierung keine grundlegend geänderte Lage. Das "rechtliche Risiko", dass Großbritannien nicht ohne Zustimmung der EU daraus aussteigen könne, bleibe "unverändert" bestehen, so Generalstaatsanwalt Geoffrey Cox.
Damit ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das britische Parlament am Abend gegen die Einigung stimmen wird. Das Pfund verliert daraufhin um 0,6 Prozent an Wert.
Kleiner Fun Fact: Nur die Währungen von Laos und Somalia präsentieren sich heute noch schwächer als das Pfund. Und im Jahresverlauf haben sich dem Blog "Wordlfirst" zufolge immerhin fünf Währungen mieser entwickelt als das Pfund.