Der Börsen-TagPorsche macht wieder auf Luxus
Porsche will mit Einsparungen, Personalabbau und mehr Spitzenmodellen aus der Krise kommen. Die stark gesunkene Rendite solle mittelfristig wie bisher geplant in einer Spanne von zehn bis 15 Prozent liegen bei einem Umsatz von 41 bis 45 Milliarden Euro, teilte der Autobauer mit. In diesem Jahr wird eine Marge zwischen 5,5 und 7,5 Prozent erwartet, nachdem sie 2025 auf rund ein Prozent eingebrochen war. Die Kosten will Porsche-Chef Michael Leiters zugleich weiter "rigoros" senken. Ein Abbau von rund 9000 der etwa 42.000 Arbeitsplätze wurde bereits beschlossen und wird schon länger umgesetzt. Strategisches Ziel seien 30 Prozent weniger Jobs.
Angesichts des sinkenden Absatzes will der Sportwagenbauer künftig bereits mit weniger als 200.000 Verkäufen im Jahr die Gewinnschwelle erreichen, nach Worten von Leiters schon 2027. "Ich will Porsche zukunftssicher machen - zu einem Unternehmen, das in schwierigen Zeiten stark bleibt und die Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte meistern kann", sagte Leiters. Er rechne nicht damit, dass sich das durch harten Konkurrenzkampf in China, Lieferkettenprobleme und US-Zölle erschwerte Umfeld bald verbessern werde.
