Der Börsen-Tag

Der Börsen-TagRWE will Kohleförderung nach Hambach-Urteil drosseln

09.10.2018, 10:12 Uhr
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Im Streit um die geplanten Rodungen im Hambacher Forst hat RWE nach Einschätzung des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Münster die Notwendigkeit für die Versorgungssicherheit nicht belegt. (Foto: dpa)

Der Energiekonzern RWE will laut einem Medienbericht die Braunkohleförderung im Tagebau Hambach drosseln. "In einer ersten Bewertung haben wir Minderförderleistungen von etwa 10 bis 15 Millionen Tonnen Braunkohle jährlich unterstellt", zitiert der "Spiegel" einen Konzernsprecher.

Der Rückgang der Förderung betrage damit 25 bis 38 Prozent. Der RWE-Sprecher rechne damit, dass "Ende 2019" die Kohlebagger allmählich zum Stillstand kommen.

Das Oberverwaltungsgerichts in Münster hatte am Freitag in einem Eilverfahren den vorläufigen Erhalt des Hambacher Forstes verfügt. Die Abbruchkante des Tagebaus liegt derzeit noch einige Hundert Meter vom Waldrand entfernt.