Der Börsen-TagReiche fürchten Zinsen
Die Reichen der Welt sehen in steigenden Zinsen und Renditen die größte Gefahr für das globale Wirtschaftswachstum. Dies geht aus einer Umfrage der Deutschen Bank hervor. Demnach nannten 37 Prozent der befragten vermögenden Privatkunden und Family Offices Zinsen und Renditen als größtes Risiko. An zweiter Stelle folgte die Inflation mit 23 Prozent, gefolgt von Risiken durch Künstliche Intelligenz (KI) mit 17 Prozent. Die Umfrage wurde während eines Forums für Family Offices in Singapur mit rund 200 Teilnehmern vorgenommen.
Geopolitisch schätzen die Befragten die Lage in Asien am stabilsten ein. 73 Prozent nannten Asien als stabilste Region für die kommenden zwölf Monate, während Europa und Großbritannien mit sechs Prozent weit abgeschlagen landeten. Bei der geplanten Kapitalanlage ergibt sich jedoch ein anderes Bild. Hier planen 54 Prozent der Befragten, ihre Investitionen in den kommenden zwölf Monaten in den USA aufzustocken. Asien folgt mit 30 Prozent, während Europa und Großbritannien lediglich auf elf Prozent kommen. Die Privatkundensparte der Deutschen Bank verwaltete zum 30. Juni Vermögen in Höhe von 732 Milliarden Euro.
