Der Börsen-TagStihl wird wegen Trockenheit pessimistischer

Der für seine Motorsägen weltbekannte Gerätebauer Stihl senkt seine Umsatzprognose für 2026. "Aus heutiger Sicht werden wir einen leichten Umsatzrückgang im niedrigen einstelligen Prozentsatz verbuchen", sagte Stihl-Chef Michael Traub dem "Handelsblatt". Damit werden die Erlöse unter den 2025 erreichten 5,48 Milliarden Euro liegen. Bei der Bilanzvorstellung im Mai war das Unternehmen in seinem 100. Jubiläumsjahr noch von einem stabilen Umsatz ausgegangen.
Als Hauptgrund für die Senkung der Prognose nannte Traub die Trockenheit in Europa und damit in Märkten, die 2025 noch zum Wachstum beigetragen hätten. "Unser Geschäft ist es, hohes Gras kürzer zu machen. Und wenn Gras und Gebüsch wegen der Hitze austrocknen und nicht mehr wachsen, brauchen die Kunden auch weniger Schneidgeräte", sagte Traub.