Der Börsen-Tag

Der Börsen-TagStreikkosten sind kein Problem für Ryanair

31.07.2018, 11:53 Uhr
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Ryanair-Chef O'Leary gibt sich angesichts des Streiks seiner Mitarbeiter bei einer Pressekonferenz demonstrativ - manche mögen sagen: provokativ - gelassen. (Foto: REUTERS)

Der irische Billigflieger Ryanair sieht keine allzu großen Belastungen durch die Streiks auf sich zukommen. "Die Kosten sind relativ niedrig", sagte Ryanair-Chef Michael O'Leary. Der Schaden betreffe vor allem die künftigen Buchungen der Fluglinie, fügte er an.

Der Billigflieger wird derzeit von einer Streikwelle erfasst. In der vergangenen Woche legten die in Dublin stationierten Piloten sowie das Kabinenpersonal in Italien, Spanien, Portugal und Belgien zeitweise die Arbeit nieder. Die Piloten beklagen eine vergleichsweise schlechte Bezahlung und die Arbeitsbedingungen bei Ryanair. Bisher hätten jeweils rund fünf Prozent der Flüge an den drei Streiktagen gestrichen werden müssen, sagte O'Leary.